Nachdem ich mir ja offensichtlich die Finger verbrannt habe, frage ich mich, woran es gelegen hat. Und dabei drehen sich meine Gedanken immer wieder um die selbe Frage:
Wann übt man Druck aus, wenn man nachfragt, warum er sich nicht meldet, etc. - und ab wann ist es Selbstaufgabe, sich verarschen, hinhalten lassen? Zu viel Nachsicht zeigen?
Ist das zu verworren - oder kann mir jemand folgen? Eure Meinung war und ist mir sehr wichtig, weil eben nicht alle Menschen gleich sind und deswegen interessiert mich auch, was Ihr dazu sagt, denn ich quäle mich schon fast mit der Frage. Hatte er kein Interesse und ich hab es nicht rechtzeitig kapiert - oder zu viel Druck ausgeübt, weil ich eben direkt nachfrage, was los ist???
Eigentlich müsste ich meinen Nick in "Frau Fragezeichen" umbenennen, denn ich bin gerade ein einziges Fragezeichen. Da ich keine Rückmeldung von ihm erhalte, bin ich leider dazu gezwungen, mir diese Frage selbst zu beantworten und komm nicht weiter...
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Ergebnis 1 bis 10 von 112
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20.08.2006, 21:33
Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
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20.08.2006, 22:04Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Hi Justice,Wann übt man Druck aus, wenn man nachfragt, warum er sich nicht meldet, etc. - und ab wann ist es Selbstaufgabe, sich verarschen, hinhalten lassen? Zu viel Nachsicht zeigen?
ich frage nicht nach, warum man(n) sich nicht bei mir meldet. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Männer, die an mir interessiert waren, die Gründe selbst und ohne Nachfrage geliefert haben und die, die es nicht taten, entweder kein Interesse oder schlichtweg andere „Meldegewohnheiten“ und ein anderes Bedürfnis nach Nähe hatten. Letzteres ist für mich im Rahmen einer platonischen Freundschaft akzeptabel, im Rahmen einer Partnerschaft nicht.
Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass manchmal kein ruhiger Moment bleibt, um sich zu melden oder ich meine Laune nach einem anstrengenden Tag niemandem mehr zumuten möchte, bin ich allerdings im Bezug auf einen ausbleibenden Anruf auch ziemlich gelassen. Gut für mich, wenn „er“ sich kurz darauf erklärt, ebenfalls gut für mich, wenn er es nicht tut und ich meine Zeit (s.o.) nicht unnötig mit Grübeleien verschwendet habe.
Gruß
Rezeptfrei
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20.08.2006, 22:15
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Und auf welchen Zeitraum erstreckt sich das? 1 Tag? 2 Tage? Fragst Du auch auf die Gefahr hin, dass er sich gar nicht mehr melden wird, nicht nach?
Die Gelassenheit würd ich gern zu meinen Eigenschaften zählen, denn ich weiß idR gern woran ich bin.
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20.08.2006, 22:21Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Wenn du KEINE Antwort erhältst, solltest du wissen, woran du bist, ohne nachfragen zu müssen.
Zitat von Justice
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20.08.2006, 22:23Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Wenn die Gefahr besteht, dass er sich gar nicht mehr meldet: was hat es für einen Sinn, noch nachzufragen?
Zitat von Justice
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20.08.2006, 22:30Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Hi Rezeptfrei,
Zitat von Inaktiver User
gilt das dann anders herum auch so?
Soll ich bei einer Frau auch nicht nachfragen, warum sie sich nicht meldet - oder gilt das nur für euch Frauen?
Wenn das für beide Seiten gilt - dann können einen verloren gegangene SMS oder nicht ankommende Mails oder gar Anrufe die nicht ankommen, in eine ziemliche Patt Situation manövrieren - oder?
Gruß
AEM
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20.08.2006, 22:32Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Im Grunde ist es überhaupt nicht wichtig, ob Du zuviel Druck ausgeübt hast oder ob er von vornerherein kein wirkliches Interesse an Dir hatte bzw dieses später (aus irgendwelchen Gründen) verloren hat. M.E. hat es nämlich nichts mit "Druck ausüben" zu tun, wenn man nachfragt, warum er sich nicht/zu selten meldet. In der Regel hat man auch eine recht gute Selbstwahrnehmung, ob man's mit dem "klammern" übertrieben hat oder nicht. Fakt ist, Dich hat etwas gestört und das hast Du klar und deutlich artikuliert...wenn er damit nicht zurecht kommt, ist das SEIN Problem. Und ich behaupte weiterhin: ein Mann, der WIRKLICH interessiert ist, wirft nicht gleich das Handtuch, sondern nimmt sich was von der Kritik an und versucht es zu ändern. Und allen Männern, die sich DADURCH schon unter Druck gesetzt fühlen, ist auch nicht mehr zu helfen (oder anders: soooo wahnsinnig gross kann das Interesse dann nicht gewesen sein).
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20.08.2006, 22:32Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Z. B. um ein mögliches Missverständnis zu entdecken/klären ?
Zitat von Inaktiver User
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20.08.2006, 22:33Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Ob ich direkt nachfrage, warum er sich nicht mehr bei mir meldet? Nein. Natürlich lehne ich mich nicht zurück und stufe jeden Mann als indiskutabel ein, der nicht stetig die Initiative ergreift. Ich melde mich auch ohne vorher eine Reaktion oder Aufforderung bekommen zu haben, muss aber für mich das Gefühl haben, dass der Kontakt ausgewogen ist. Dafür habe ich keine festen Regeln und keinen bewussten Plan, sondern lasse meinen Bauch entscheiden.
Anfang der Woche habe ich beispielsweise eine Mail an einen Mann geschickt, der mir schon seit einer ganzen Weile im Kopf herumschwirrt. Zwei Tage lang bekam ich keine Reaktion von ihm – dann einen Anruf, in dessen Verlauf sich herausstellte, dass meine Mail gar nicht bei ihm angekommen war und er davon ausgegangen ist, dass ich Stress gehabt und somit keine Zeit gefunden habe, mich früher bei ihm zu melden. Hätte er an diesem Tag nicht angerufen, hätte ich es getan. Ich gehe einfach davon aus, dass der Kontakt nicht einfach aus heiterem Himmel abreißt, wenn beidseitiges Interesse besteht.
Gruß
Rezeptfrei
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20.08.2006, 22:34Inaktiver User
AW: Wann ist es Druck - wann Selbstaufgabe?
Hi AEM,
ich denke, wenn ich selbst versprochen habe, mich zu melden, das dann auch tue und keine Antwort erhalte, ist es okay, wenn ich nach einer gewissen Wartezeit nachfrage, ob meine Nachricht angekommen ist.
Aber wenn sich jemand bei mir melden wollte, dann von mir aus nachzufragen: Hast du dich schon gemeldet? find ich nicht so prickelnd.
Und das geschlechtsunabhängig.


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