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    verwirrt AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Hallo zusammen.

    Ich bin neu hier. Und habe folgendes Problem.

    Ich habe vor 3 Monaten jmd. kennengelernt. Haben uns letzte Woche das erste Mal getroffen. Bis jetzt drei Mal.
    Wir haben uns bisher noch nicht geküsst. Wollen alles ziemlich langsam angehen lassen. Denn er hat Mist erlebt und ich eh´.

    Er wohnt in Hamm (Westf. marl) und ich in Düsseldorf. 110km ca. Entfernung. Als erstes hatte er das Problem mit der Entfernung nicht angesprochen. Aber gestern aufeinmal fing er an, dass die Entfernung nicht das Problem wäre sondern die Kosten. (Zug,Sprit etc). Und ich muss sagen, dass ich wirklich sehr Interesse habe. Er sagte, dass er jetz lieber eine gute Freundschaft aufbauen will und dann gucken will was dann kommt, sprich feste Partnerschaft.

    Was sagt ihr dazu?

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    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Also 110km sind so weit noch nicht! Da hatte ich schon andere Entfernungen. Die Liebe muss schon groß sein, wenn sie so eine Entfernung aushalten soll. Gibt es denn keine Perspektive, dass sich (theoretisch) an dieser Entfernung mal was ändern könnte? Oder seid ihr beide 100% ortsgebunden? Auf lange Sicht sind nämlich auch 110km zuviel.
    Ich freue mich drauf, mit Euch zu kommunizieren und hilfreiche Antworten zu geben

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    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Ich persönlich finde 110 km auch nicht so viel, kommt drauf an, wie lange man für die Strecke braucht. Bei den Bemerkungen Deines neuen Bekannten, könnte es vielleicht auch sein, dass er das vorschiebt, um vorsichtig mitzuteilen, dass er doch nicht sooooo begeistert von der neuen Beziehung ist?

    Ansonsten würde ich abwechselnd fahren, dann heben sich die Kosten auf und wenn man sich wirklich super versteht einen Weg finden, wo man dann zusammen ziehen kann (zumindest auf ganz lange Sicht). Bei 110 km könnte man sich schließlich auch in der Mitte treffen und wirklich gemeinsam neu anfangen. So was fände ich am besten, wenn Haus und Hof nicht gerade die Existenzgrundlage bilden.

    Eine glückliche Beziehung wäre mir jedenfalls ein etwas weiterer Weg zur Arbeit wert.
    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Zitat Zitat von Lothar67 Beitrag anzeigen
    Die Liebe muss schon groß sein, wenn sie so eine Entfernung aushalten soll.

    Diesen Satz lese ich hier in abgewandelter Form sehr oft. Und verstehe ihn nicht. Muss ich auch nicht. Ich frag trotzdem mal.

    Heißt das:

    Eine kleine Liebe geht in der Nachbarschaft immer?


    Wenn ich also einen Mann kennen lerne, muss ich erst den Entfernungstest machen (in die Wüste schicken z.B.), um zu wissen, ob seine Liebe groß ist?

    Was ist große Liebe/kleine Liebe?

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    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Ich habe bisher ausschließlich schlechte Erfahrungen damit gemacht, obwohl ich Fernbeziehungen nicht grundsätzlich ablehne (meine persönliche Grenze liegt aus zeitlichen und finanziellen Gründen bei ca. 200 km) und für die Liebe durchaus auch umziehen würde.

    Es lag hauptsächlich an der Bequemlichkeit der Männer. Meiner Meinung nach sollten sich bei einer größeren Entfernung beide Personen gegenseitig besuchen. Bei mir hat es noch nie funktioniert. In jüngeren Jahren habe ich mich leider von 3 Männern zu schnell zu einer Fernbeziehung überreden lassen und bin voll auf die Nase gefallen. Ich ging davon aus, dass die Männer mich ebenso gerne besuchen würden wie ich sie, aber das war absolut nicht der Fall. Dabei hatte ich sogar den weitaus anstrengenderen Alltag und viel weniger Freizeit als sie. Als ich dann mehrere Male hintereinander zu ihnen gefahren war und sie immer noch keine Anstalten machten, um mich zu besuchen, sprach ich das Thema offen an. Und damit gingen die Probleme los, und die Geschichten haben sich danach ziemlich schnell erledigt.

    Heute würde ich definitiv nicht mehr 2 oder 3x hintereinander übers Wochenende zu einem Mann fahren. Meine Erfahrung besagt, dass die Männer das ausnutzen und ständige Fahrbereitschaft von mir erwarten. Einige Sachen sind schon im Vorfeld aus demselben Grund gescheitert. Ich kenne Männer, die lieber eine ihrer Aussage nach nicht so tolle Frau aus der Nachbarschaft nehmen und sich hinterher ständig über sie beklagen (selbst schuld) oder eine zweistellige Zahl von Jahren Single bleiben, ehe sie für eine Fernbeziehung bereit sind.

    In der heutigen Zeit sind viele Menschen sehr bequem und möchten am liebsten alles vor der Nase haben. Z. B. habe ich mich vor einiger Zeit mit zwei früheren Arbeitskolleginnen getroffen und habe eine Bahnfahrt von 35 Minuten in Kauf genommen (aber nichts weiter bezahlt, weil der Treffpunkt auf meinem Arbeitsweg lag). Während des Treffens meinten sie, dass sie meine Bereitschaft zu fahren wirklich toll fanden, aber ich lieber mit keinem Besuch ihrerseits in meinem Wohnort rechnen sollte - ich wohne doch soooo weit weg...

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    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    @ Pistazieneis

    Ich finde es durchaus legitim, dass die Menschen ihr Lebensumfeld vor ihrer Haustür haben wollen.

    Hier muss man einfach gucken, ob der andere auch dazu bereit ist, für eine Beziehung bzw. einen Kontakt dieselbe Mühe der Fahrerei auf sich zu nehmen. Ist das nicht der Fall, muss man die Konsequenzen ziehen.

    Würde ich einen Mann kennenlernen, der weit weg wohnt, dann würde ich drauf achten, dass man sich wechselseitig besucht. Fängt er an mit Ausreden, warum er jetzt nicht mehr zu mir fahren kann, während er sich bequem von mir besuchen lassen will, würde ich sagen, dass ihm seine Bequemlichkeit wichtiger ist als ein ausgewogenes Verhältnis unserer Mühen. Und dann würde ich auch Begründungen finden, warum ich nicht mehr zu ihm fahren kann.

    Männer testen oft aus, was eine Frau bereit ist, für sie auf sich zu nehmen. Und Frauen erfüllen diese Wünsche, ohne ihrerseits zu prüfen, was denn der Mann für sie zu tun bereit ist - es entspricht nicht ihrem romantischen Liebesideal, ist ihnen zu berechnend. Dadurch kommen sie schnell in Situationen, wo sie von den Männern ausgenutzt werden.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Kennenlernen bei großer räumli. Distanz gemac

    Ich hätte mein Lebensumfeld auch am liebsten in meiner Nähe. Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert .

    Inzwischen ziehe ich auch ganz schnell meine Konsequenzen, wenn sich eine andere Person nicht ebenso sehr um den Kontakt zu mir bemüht wie umgekehrt. Ja, es ist so wie du es beschreibst. Viele Frauen haben ein sehr romantisches Liebesideal. Ich wäre früher nicht im Traum auf die Idee gekommen, dass ein Mann mich in der Kennenlernphase oder am Anfang einer Beziehung auf die Probe stellt. Wenn ich einen Menschen ins Herz geschlossen habe und er mir schon etwas bedeutet, dann mache ich so etwas nicht... und ja, das wirkt auf mich berechnend.

    Für mich war das auch lange eine Selbstverständlichkeit, dass ein Mann in einer Partnerschaft dasselbe für mich auf sich nimmt wie ich für ihn. Und wenn es dann nicht der Fall war, bin ich wütend geworden und habe den Männern Vorwürfe gemacht. Ich bin eben genau der Typ "nettes Mädchen", welches im Buch "Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben... und die netten Frauen leer ausgehen" beschrieben wird. Vor ca. 4 Monaten habe ich dieses Buch gelesen und versuche seither, mehr nach den Prinzipien des "netten Biestes" zu leben. Deshalb habe ich auch in den vergangenen Monaten so einige Menschen aus meinem Leben verbannt.

    Es gibt Eltern, die ihre Kinder in erster Linie zum Gehorsam erziehen. Andere bringen ihrem Nachwuchs eher bei, sich und ihre eigenen Wünsche ohne Rücksicht auf andere durchzusetzen. Meine Eltern gehörten zur ersten Kategorie. Nun bin ich erwachsen und kann selbst für mich sorgen. Nur zu dumm, dass ich lange gedachtet hatte, dass dieses Ausnutzen seitens anderer Personen ein Zeichen von jugendlicher Unreife ist und mit zunehmendem Alter aufhört.

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