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  1. Inaktiver User

    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kryptisch ist gut...

    liegts an meiner heutigen Migräne? Welcher Zugehörigkeit wozu bestreitet er?

    Sprecht ihr so miteinander wie du hier schreibst? Ist das eure "Sprache"?
    Ich glaube, dass wirkt so, weil sich Nebenschauplatz nicht auf uns einstellt, auf unser Vorwissen. Sie lässt Informationen weg, um die Anonymität nicht zu gefährden, schreibt aber ansonsten so, wie sie denkt und spricht. Und wir können zusehen, was wir davon verstehen oder die Botschaft wie ein Archäologe freilegen.
    Das setzt ziemlich viel Interesse unsererseits voraus. Macht auch ein bisschen Arbeit, weil man die Absätze, die eure Kommunikation betreffen, dreimal lesen muss.

    Dann möchte ich aber auch gern wissen, was unsere Worte bewirken. Was du davon annehmen konntest.

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Meiner Meinung nach fehlt Euch BEIDEN das Urvertrauen. Das ist keine gute Grundlage für eine harmonische Beziehung.

    So, wie du ihn beschreibst, möchte er nach AUSSEN hin eine für sich passende Partnerin und versucht das, was für ihn nicht passt, seinen Ansprüchen anzupassen. Ich schätze, du spürst das und versuchst dich deswegen in Auseinandersezungen abzugrenzen ( was von ihm als unweiblich gesehen wird )

    Meine bescheidene Meinung ist, das man immer den Partner hat, der einem seine Schwachpunkte aufzeigt und das so lange, bis diese für sich persönlich lebbar werden. Ich weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst!?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil. Jemand mit einem gesunden Selbstvertrauen grenzt sich automatisch ab, wenn es notwendig ist.
    Er spürt in sich, dass er eine Person ist und sein Gegenüber eine andere.
    Er braucht das Gefühl des Verschmelzens nicht, um sich bestätigt und angenommen zu fühlen.
    Er kann sich öffnen und auf einen anderen Menschen zugehen, weil er darauf vertraut, dass er auch mit Misserfolgen und Übergriffen zurecht kommen wird und sich wehren kann.

    Jemand, der ein nicht so gesundes Selbstbewusstsein hat, wittert überall Feinde und Gefahr, neigt dazu in Kategorien wie Freund und Freund, schwarz und weiß zu denken und reagiert oft unangemessen. Mal lässt er den anderen zu nah an sich heran, mal macht er alles Tore dicht oder geht sogar zum Angriff über, obwohl es gar nicht erforderlich wäre.
    Genau so ein Verhalten erlebe ich gerade und macht mir Probleme, da ich nicht mehr weiß, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß nicht, ob es generell so ist, aber "meine" Person ist dazu noch sehr beratungsresistent.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Spürst du ihn überhaupt?
    es ist wohl kaum möglich, solchen zorn, jene vehemenz NICHT zu spüren.
    mich selbst regt aber nicht unbedingt das auf, was ihn aufregt.
    heftigkeit ist mir selbst durchaus nicht fremd, allerdings ist es mir ein leichtes, mich davon flugs zu distanzieren. wer mich kennt, weiß, dass ich es nicht weit treibe, auch nicht den schabernack. ich will nicht verletzen, bei ihm bin ich mir nicht so sicher, ob ihm nicht egal ist, wenn er das tut. nicht auszuschließen, dass er sogar meint, dass es wehtun muss; so ist "die wahrheit" eben.

    er kann aber auch sehr flauschig sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Welcher Zugehörigkeit wozu bestreitet er?
    die zum milieu seiner publikationsorgane.

    Sprecht ihr so miteinander wie du hier schreibst?
    NM hat wahrscheinlich nicht unrecht damit, dass wir weniger mit- als gegeneinander sprechen. und wenn nicht gegeneinander, so doch auch nicht wirklich miteinander: wenig dialogisches ist da zu bemerken.

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach fehlt Euch BEIDEN das Urvertrauen.
    d.h. jene vertrauensvollen beziehungen, die ich unterhalte, habe ich nicht mir zu verdanken oder ich bilde mir deren tiefe nur ein?
    ich empfinde mich - alles in allem - als wesentlich entspannter.

    er meinte mal, dass wir aber nicht etwa glücklich und zufrieden werden dürften, das sei seiner arbeit abträglich.
    Geändert von nebenschauplatz (10.10.2012 um 14:20 Uhr)

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von nebenschauplatz Beitrag anzeigen
    d.h. jene vertrauensvollen beziehungen, die ich unterhalte, habe ich nicht mir zu verdanken oder ich bilde mir deren tiefe nur ein?
    ich empfinde mich - alles in allem - als wesentlich entspannter.

    er meinte mal, dass wir aber nicht etwa glücklich und zufrieden werden dürften, das sei seiner arbeit abträglich.
    Ich weiß nicht, wie du andere zwischenmenschliche Beziehungen lebst, ich bezog mich auf partnerschaftliche.

    Und, wenn es für ihn zuträglich ist, unglücklich zu sein, musst du das ja nicht mit mit tragen, oder????
    Was ist für DICH der Sinn einer Partnerschaft?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  6. Inaktiver User

    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von nebenschauplatz Beitrag anzeigen
    er meinte mal, dass wir aber nicht etwa glücklich und zufrieden werden dürften, das sei seiner arbeit abträglich.

  7. Inaktiver User

    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Vielleicht hab ichs ja überlesen aber was genau findest Du an dem Typen eigentlich gut und toll?

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht hab ichs ja überlesen aber was genau findest Du an dem Typen eigentlich gut und toll?
    er ist nicht selten klug, witzig, sinnlich, schön und enthusiastisch. außerdem seltsam und also interessant.

  9. Inaktiver User

    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von nebenschauplatz Beitrag anzeigen
    er meinte mal, dass wir aber nicht etwa glücklich und zufrieden werden dürften, das sei seiner arbeit abträglich.
    Dann weißt du ja Bescheid.

    Ein faustischer Charakter … Ich finde beständige Entwicklung auch toll.

    Love it or leave it!

    Übrigens sehe ich nicht, warum du einen Vorteil davon hast, dass er der "Böse" ist. Darauf scheint deine Argumentation hinauszulaufen. (Du bist entspannter, du treibst keinen Schabernack, der zu weit geht. Du hast es ihm ja gesagt, dass … etc. pp.)
    Sollen wir gerade seine Rolle als Gegenpart in der Diskussion einnehmen?

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    AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Was ist für DICH der Sinn einer Partnerschaft?
    zuneigung, geborgenheit, wachstum und erotik zu bieten.

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