Ich glaube, dass wirkt so, weil sich Nebenschauplatz nicht auf uns einstellt, auf unser Vorwissen. Sie lässt Informationen weg, um die Anonymität nicht zu gefährden, schreibt aber ansonsten so, wie sie denkt und spricht. Und wir können zusehen, was wir davon verstehen oder die Botschaft wie ein Archäologe freilegen.
Das setzt ziemlich viel Interesse unsererseits voraus.Macht auch ein bisschen Arbeit, weil man die Absätze, die eure Kommunikation betreffen, dreimal lesen muss.
Dann möchte ich aber auch gern wissen, was unsere Worte bewirken. Was du davon annehmen konntest.
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10.10.2012, 12:04Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
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10.10.2012, 12:16
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Meiner Meinung nach fehlt Euch BEIDEN das Urvertrauen. Das ist keine gute Grundlage für eine harmonische Beziehung.
So, wie du ihn beschreibst, möchte er nach AUSSEN hin eine für sich passende Partnerin und versucht das, was für ihn nicht passt, seinen Ansprüchen anzupassen. Ich schätze, du spürst das und versuchst dich deswegen in Auseinandersezungen abzugrenzen ( was von ihm als unweiblich gesehen wird )
Meine bescheidene Meinung ist, das man immer den Partner hat, der einem seine Schwachpunkte aufzeigt und das so lange, bis diese für sich persönlich lebbar werden. Ich weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst!?Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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10.10.2012, 12:41
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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10.10.2012, 14:17
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
es ist wohl kaum möglich, solchen zorn, jene vehemenz NICHT zu spüren.
mich selbst regt aber nicht unbedingt das auf, was ihn aufregt.
heftigkeit ist mir selbst durchaus nicht fremd, allerdings ist es mir ein leichtes, mich davon flugs zu distanzieren. wer mich kennt, weiß, dass ich es nicht weit treibe, auch nicht den schabernack. ich will nicht verletzen, bei ihm bin ich mir nicht so sicher, ob ihm nicht egal ist, wenn er das tut. nicht auszuschließen, dass er sogar meint, dass es wehtun muss; so ist "die wahrheit" eben.
er kann aber auch sehr flauschig sein.
die zum milieu seiner publikationsorgane.
NM hat wahrscheinlich nicht unrecht damit, dass wir weniger mit- als gegeneinander sprechen. und wenn nicht gegeneinander, so doch auch nicht wirklich miteinander: wenig dialogisches ist da zu bemerken.Sprecht ihr so miteinander wie du hier schreibst?
d.h. jene vertrauensvollen beziehungen, die ich unterhalte, habe ich nicht mir zu verdanken oder ich bilde mir deren tiefe nur ein?
ich empfinde mich - alles in allem - als wesentlich entspannter.
er meinte mal, dass wir aber nicht etwa glücklich und zufrieden werden dürften, das sei seiner arbeit abträglich.Geändert von nebenschauplatz (10.10.2012 um 14:20 Uhr)
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10.10.2012, 14:26
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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10.10.2012, 14:33
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10.10.2012, 14:51Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Vielleicht hab ichs ja überlesen aber was genau findest Du an dem Typen eigentlich gut und toll?
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10.10.2012, 15:06
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10.10.2012, 15:27Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Dann weißt du ja Bescheid.

Ein faustischer Charakter … Ich finde beständige Entwicklung auch toll.
Love it or leave it!
Übrigens sehe ich nicht, warum du einen Vorteil davon hast, dass er der "Böse" ist. Darauf scheint deine Argumentation hinauszulaufen. (Du bist entspannter, du treibst keinen Schabernack, der zu weit geht. Du hast es ihm ja gesagt, dass … etc. pp.)
Sollen wir gerade seine Rolle als Gegenpart in der Diskussion einnehmen?
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10.10.2012, 15:33



Macht auch ein bisschen Arbeit, weil man die Absätze, die eure Kommunikation betreffen, dreimal lesen muss.
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