Genau, da wird er persönlich und verstrickt dich. Du musst wählen, ob du auf der Sach- oder der Beziehungsebene (Zitat: und typisch … für dich geht es wohl weiter) weiterredest. In beiden Fällen kann er dir vorwerfen, nicht auf seine Aussage eingegangen zu sein. Das ist so, als wenn dir jemand beim Tischtennis zwei Bälle zuspielt.
Was empfindest du für ihn? Auf Liliths Frage nach dem, was sich für dich richtig anfühlt, hast du zwar geantwortet, aber wenig über Gefühle geschrieben.
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Ergebnis 21 bis 30 von 108
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09.10.2012, 18:17Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
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09.10.2012, 18:30
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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09.10.2012, 18:42
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
naja: das ist nicht verwunderlich, insofern er quasi (mit)leidet(/-litt), wohingegen ich bloß der meinung war, dass man versuchen sollte, sauber zu argumentieren. die betreffende theorie ist mir ziemlich egal und ich finde sie (wie er) insgesamt nicht wirklich nützlich. wahrscheinlich regt ihn auf, dass es mich nicht aufregt und will hier eine änderung herbeiführen.
für mich ist es tatsächlich eher ein spiel (was ich im übrigen begrüße, denn mir liegt nichts daran, denkend mein leid zu vergrößern, statt es zu minimieren) und es fällt mir entsprechend schwer, mich einzufühlen.
ich würde es verliebtheit nennen (ich bin da nicht so streng).Was empfindest du für ihn? Auf Liliths Frage nach dem, was sich für dich richtig anfühlt, hast du zwar geantwortet, aber wenig über Gefühle geschrieben.Geändert von nebenschauplatz (09.10.2012 um 18:47 Uhr) Grund: grammatik
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09.10.2012, 18:47Inaktiver User
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09.10.2012, 19:15
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
nö. ich habe mich ja bereits (schriftlich) "beschwert". woraufhin er schrieb, er verstehe meinen text zwar nicht recht, wolle sich aber alle mühe geben, missverständnisse fürderhin zu vermeiden. wobei ich mit einigen unmissverständlichen aussagen auch nicht eben glücklich bin.
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09.10.2012, 21:03Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Lauf!
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09.10.2012, 21:06Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Hat er sich tatsächlich beschwert oder hat er es (für sich) festgestellt?
Dazwischen liegen nämlich Welten
Schlafentzug ist eine anerkannte Foltermethode..... was wiederum ihn um den schlaf bringt. am samstag meinte er deshalb, wenn wir zusammenzögen, bräuchten wir getrennte schlafzimmer.
Ich weiß das, weil er schnarcht und weil ich schnarche.
Wir foltern uns auch nicht gegenseitig. Getrennte Schlafzimmer sind ein Segen.
Ein anderer Vorteil ist, dass man sich gegenseitig schon ordentlich anbaggern muss, wenn man den anderen in seine Höhle kriegen will.
Das mit den an-den-Haaren-in-die-Höhle-schleifen ist nämlich eine Legende!
Solche Spielchen könnt Ihr spielen, bis an Dein / Euer selig Endekeinesfalls würde ich mit einem mann zusammenziehen, entgegnete ich, schließlich habe ich keine lust auf mehrarbeit im haushalt.** und murmelte dann in etwa, dass eine andere lösung [als getrennt schlafen] her müsse, was ihn zu der aussage veranlasste, ja, es würde wohl eh' scheitern mit uns. aha! "so hatte ich das garnicht gemeint."
Ich denke, dass sich nur der (wirklich) ergeben kann, der (wirklich) frei ist....dass er etwas bestimmendes und beschützendes habe, worein ich mich ergäbe.
vielleicht provoziert mich genau das. ich will mich nicht ergeben. wo kämen wir da hin?
Wer sich was beweisen muss, will es nicht tun.
Wer eine Gegengabe erwartet, der kann sowieso nicht, weil ihn die Buchhaltung auffrisst..
Sich ergeben hat mit viel Vertrauen zu tun - zu allererst in sich selbst.
...,dass .... ist ja schon ziemlich anstrengend.
...., wie .... ist einfach nur noch Krampf.
Ich denke immer, wer so viel Gedöns drum macht, kann sich seiner Sache nicht sicher sein.
Ich lese das nun zum dritten Mal - und verstehe immer noch Bahnhof.
Redet Ihr auch so miteinander? Im wirklichen Leben?
Offensichtlich fühlt sich keiner von Euch wohl dabei.
Aber es geht bei Euch ja auch nicht darum, sich wohlzufühlen, nä?
Es geht darum, sich gehörig anzustrengen und dem anderen zu zeigen, was 'ne Forke ist!
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10.10.2012, 00:39
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
öhm... er stellt bisweilen fest, dass ich ruhig etwas zunehmen könne. er sagte, dass meine engste freundin als frau nicht attraktiv sei für ihn, weil sie unweiblich aussähe. er hält eine deutliche geschlechterdifferenz für richtig und wichtig. er hat meine unweiblichkeit (wobei er allerdings bemerkte, das sich das nicht auf meine optik bezöge) als möglichen grund für erektionsprobleme angeführt. bloße feststellungen bar jeglichen appellativen charakters?
in einem solchen wie dem von dir geschilderten fall würde ich das auch so sehen. der liegt hier aber nicht vor. mich stimmt es bedenklich, dass wir miteinander nicht mal ordentlich nachtruhe finden.Getrennte Schlafzimmer sind ein Segen.
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10.10.2012, 03:19Inaktiver User
AW: zwei einzelgänger und die geschlechterrollen
Vorab: Ich schätze Deine Threads sehr.
In meinem Kopf entsteht bei der Lektüre von sowas
eine phantastische Sitcom, die danach schreit, geschrieben und verfilmt zu werden. Könntest Du das vielleicht mal in Angriff nehmen?
Zitat von nebenschauplatz
Nun etwas, was ich immer schon mal schreiben wollte:
Zitat von nebenschauplatz
OMG!
Ich halte eine deutliche Geschlechterdifferenz in Sachen Körperbau auch für richtig und wichtig.
Aber ich finde eine Frau beim Kennenlernen entweder attraktiv, wie sie eben ist.
Oder ich beginne keine Beziehung und/oder habe keinen Sex mit ihr.
Und schon gar nicht kommentiere ich ungefragt und anlassfrei den Sex-Appeal ihrer besten Freundin.
OK, ich bin natürlich nur ich, kann ja jeder machen, wie er will.
Et encore:
Zitat von nebenschauplatz
OMG!
Nicht, das ich es ungewöhnlich finde, wenn einem Mann gerade zu Beginn der Beziehung mal Erektionsprobleme hat.
Aber was will eine Frau von einem Mann, der seine Erektionsprobleme damit erklärt, dass er seine Partnerin zuweilen für unweiblich hält?
Mein Eindruck:
Ihr sprecht nicht mit-, sondern gegeneinander.
Ihr schlaft in einem Bett nicht mit-, sondern gegeneinander (und schließt logische und einfache Abhilfe von vornherein aus - man kann m.E. sehr wohl glücklich miteinander leben, auch wenn man nicht gut in einem Bett schlafen kann).
Eure Körperinteraktion ist anscheinend auch weniger ein Mit- als ein Gegeneinander.
Also vermutlich eine Geschichte aus der Kategorie:
Gegensätze ziehen sich an, ziehen sich aus und ziehen dann davon.
Kann auch schön sein, aber auf Dauer nichts, was den Diskurs lohnt.
Better luck next time.
NM
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10.10.2012, 08:53Inaktiver User



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