Jetzt haben wir hier monatelang diskutiert,
wie man merkt, ob er was will oder nicht.
Ob man sich dann melden darf oder nicht.
Ich hab jetzt so ein Problem nur irgendwie andersrum....
Wie macht man jemandem verständlich, dass man
wirklich nur fachlich, menschlich an ihm interessiert ist.
Also:
Ich war auf ner mega-mäßig-tollen Dienstreise
und habe einen sehr kompetenten Kollegen kennen gelernt.
Natürlich war da eine Flirtbasis.
Und weil wir beide Singles sind, hat der ein oder andere
Kollege natürlich mal einen Spruch von wegen "wie wär's denn
mit Euch beiden") gebracht.
Und sicherlich war da Sympathie von beiden Seiten und auch Respekt. (Was mir auch zugetragen wurde.)
Allerdings habe ich auch gemerkt, wie er bei den
scherzhaften Kuppelversuchen immer so ein bisschen
verlegen zurückgezuckt ist.
Find ich völlig ok.
Nur ist das Problem: Ich möchte gerne Kontakt zu ihm halten,
weil ich glaube, dass dieser Kontakt mir beruflich (und auch menschlich) eine Menge geben kann.
Ich finde seine Arbeiten einfach hammer. Und
möchte deshalb auch den Kontakt halten, weil man vielleicht wieder mal was kreativ zusammen machen könnte.
Wir ergänzen uns einfach im Künstlerischen prima.
Nach der Dienstreise haben wir ein paar Mal telefoniert.
Aber jetzt lacht bitte nicht..... ich hab mich nicht getraut,
zu fragen, ob mal auf ein Bier, weil ich eben NICHT
will, dass er denkt, ich will was von ihm.....
Nur wie stellt man das an?
Hat das jetzt einer verstanden?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 18
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13.08.2006, 17:57
Und wie funktioniert's andersrum?
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13.08.2006, 18:04Inaktiver User
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Aber klar, verstanden.

Ganz einfach, frag ihn ob du ihn auf ein Bier einladen könntest, wahlweise ohne Bier. Einfach auf einen fachlichen Abend beschränkt.
Das dürfte doch möglich sein, oder?
Vielleicht denkt er ja ähnlich?
Du würdest dir sicher was vergeben nicht anzufragen.
Wozu gibts eigentlich email??
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13.08.2006, 18:47
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
nö, nicht ganz. warum schickst Du keine Mail, dass es aus deiner Sicht wünschenswert wäre, Kontakt zu halten weil s.o. und schlägst ein Treffen zum Bier vor?
Zitat von Hackenschuss
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13.08.2006, 18:53
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Öhem... peinlich...weil ich glaube,
dass er denkt, ich wäre scharf auf ihn...
und sich deshalb wohl zurück hält.
Totaler Kindergarten, ich weiß, aber komm da erst mal wieder
raus ;-)
(Eben weil die Kollegen sehr mit Kuppeleien genervt haben...;-))
Auf der Rückfahrt hat er was von "Wiedersehen" gesagt, aber
da hatte ich es vorgezogen, einen blöden Witz zu reißen.
Hatte also keine Zeit, darauf einzugehen.
Jetzt haben wir ein paar Mal telefoniert, aber nie was ausgemacht. Ich will ja auch nicht, dass er sich belästigt fühlt.
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13.08.2006, 19:17
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Ich würde evtl zu einer kleinen Notlüge greifen: erwähne beiläufig Deinen brandneuen Freund (so neu eben, dass die läster-Kollegen das noch niciht wussten).
Sowas: Kennst Du schon YX? Wir (!) waren gestern in der Ausstellung, die ist wirklich toll, mein Freund, der mich schon gewarnt hatte, dass er nicht so der Kunstfreak ist, war auch ganz begeistert.
Ich würde eine semiprivate aber trotzdem berufliche Zusammenkunft immer an ein Ereignis knüpfen. Frag Deinen Kollegen einfach: Wollen wir mal zusammen die Ausstellung/Film /Performance anschauen und nach dem YX-Besuch fragst Du ob Ihr noch was trinken geht. Das ist sehr unvergänglich und der Cafe danach auch.
PS: und falls Du Dich wieder Erwarten verliebst, und der Kollege auch, hast Du Dich grade von *Deinem Freunde* getrennt, weil der nicht so der Kunstfreak ist:
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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13.08.2006, 20:00Inaktiver User
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Ähhhm - Lukulla - ich habe irgendwie das Gefühl, dass das Hackenschuss nicht so gefallen wird...
Zitat von Lukulla
Ich glaube ein erfundener Freund ist in diesem Fall kontraproduktiv...
Warum auch immer - ich mag völlig daneben liegen - aber ich glaube Hackenschuss weiß noch nicht, will noch nicht wissen, oder braucht noch ein wenig und dann will sie mehr von ihm...
Dann würde sie sich aber mit dem Pseudo-Freund schwer selber ins Knie f....
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13.08.2006, 20:17
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
@AuchEinMann...
klar ist der Kerl lecker. Aber: Sein beruflicher
Wert ist ungleich größer. Deshalb geht da gar nix.
Da heißt es Finger weg....
You know ;-))
Vielleicht sollte ich die Kuppler weiter kuppeln lassen und dann mit dem fiktiven Freund auftauchen??
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13.08.2006, 20:18
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Und irgendwie direkt sagen: Übrigens: Du musst keine
Angst haben, ich will gar nix von Dir, außer vielleicht
n paar Kontakte, Ideen, etc.... ist auch nicht wirklich charmant.
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13.08.2006, 20:21
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Nun das kann ich zwar nicht aus ihren Worten lesen, aber für den Fall der Fälle kann sie ja:
Zitat von Inaktiver User
und falls Du Dich wieder Erwarten verliebst, und der Kollege auch, hast Du Dich grade von *Deinem Freunde* getrennt, weil der nicht so der Kunstfreak ist
Ich würde an ihrer Stelle einfach einen gemeinsamen Besuch zu einer Ausstellung vorschlagen ohne Drumherumgerede. Aber mir scheint, Hackenschuss hat echt ein Problem. Sie kann ja schlecht sagen: Du ich will nix Sexuelles von Dir, auch keine Heirat, aber ich möchte Dich treffen um über Kunst zu reden.
Eine Bemerkung über die Lästerkollegen ist auch blöd (das war ja oberpeinlich uns verkuppeln zu wollen), kurz jede indirekte oder direkte Erwähnung des Themas "ich will nix von Dir" ist saudoof, weil er dann umgehend ins Grübeln kommt.
Manchmal ist der einfache Weg der Beste. Aber wenn sie sich nicht traut?Körperlich Distanz
Sozial zusammen
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Kari Bremnes
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13.08.2006, 20:22Inaktiver User
AW: Und wie funktioniert's andersrum?
Warum nicht, sags ihm einfach so, wie es ist. Ist ja keine Beleidigung, wenn man nicht gleich über sein Gegenüber herfällt, sondern eher an den menschlichen Qualitäten interessiert ist.
Grüße von mir


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