mußt Du wirklich da durch? und dann noch über Monate, puh, da hast Du echt noch Akrobatik vor Dir. so zwischen einerseits und andererseits und Dein Herz irgendwo weggeschoben...
Daß Du diesen zweideutigen Kram nicht mehr haben magst ist ein erster Schritt, eine Pseudobeziehung geradezurücken. Du hast Deine Grenzen gesehen, gemerkt daß es so nicht guttut und dann wirst Du sehen was dann noch kommt - oder auch nicht. Für mich liest es sich so als seist Du sehr wichtig für ihn, es würde mich aber überhaupt nicht wundern würde er Dir in einigen Wochen/Monaten erzählen daß er eine ganz tolle Frau kennengelernt hat. Wenn Du wirklich als Partnerin in Frage kommen solltest wird er die Grenzen respektieren und sich über die Zeit - wenn er wieder offen wird für eine Partnerschaft - um Dich bemühen.
Bis dahin wäre es gut für Dich daß Du Dich auch emotional zurückziehst und Dir keine (!) Hoffnungen machst. Ihm nicht versuchst zu beweisen was für ne tolle verständnisvolle Du bist. Du bist - trotz seiner schlimmen Geschichte - auch eine Frau, die verletzbar ist. Für ihn kommst Du wie eine sichere Bank rüber wo er mal kommen und wieder gehen kann, er scheint sich über sein Verhalten nicht den kleinsten Gedanken zu machen oder zu überlegen wie es bei Dir ankommt. Wie auch, Du warst ja immer da, immer offen, verständnisvoll, hast Bälle hin-und hergespielt und seinen Dann-wieder-Abstand einfach hingenommen.
Du brauchst ihm ja die Pistole nicht auf die Brust setzen. Aber Du darfst trotzdem auf Dich aufpassen wo Du als Frau einfach nicht mehr verletzt werden möchtest, Du hast ja auch schon was durch.
Woltera
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19.10.2012, 12:17
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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19.10.2012, 13:20Inaktiver User
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Wie wäre die Bewertung der Geschichte hier, wenn er kein Witwer wäre ?
Ein Mann der
- klar sagt, das er keine Beziehung will
- ein Ping Pong Spiel aus Nähe und Distanz spielt
- sich zweideutig verhält
- die TE für Trostgespräche "nutzt"
- und das seit Monaten ?
Ich bin mir sicher: 90 % der Userinnen würden da wenig Hoffnung sehen und sein Verhalten unfair bis fies.
Nur das er verwitwet ist, macht aus ihm noch kein "Lovestory Oliver".
Und es gibt ja bekanntlich auch unglückliche Ehen ..... Einer Bekannten von mir ist durch den plötzlichen Tod ihres Noch-Mannes ein fieser Scheidungskrieg erspart geblieben. Die war darüber nicht traurig, das könnt ihr mir glauben.
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19.10.2012, 13:25Inaktiver User
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19.10.2012, 13:26
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Allen, die meinen nach einem Jahr sei alles "wieder gut" kann ich nur sagen: bei mir fing
nach einem Jahr die heftigste Trauer erst an !Ist nicht immer so und schon gar kein Gesetz,
es gibt auch Leute die gar nicht trauern können oder wollen oder die den Verstorbenen nicht mehr
liebten usw.,usf.-es gibt da einfach keine Normen !
Bei mir kommt auch nach Jahren immer mal wieder kurzfristig Trauer auf,ich weiss das auch
von anderen Verwitweten,denn man hat sich nicht freiwillig getrennt- das sollte man nicht ausser acht lassen.
Bei mir hat es (ich war 2 Mal betroffen) beide Male ca. 2 Jahre gedauert bis ich mich emotional
überhaupt wieder etwas öffnen konnte- und in der Zeit hätte jeder Mann, der was von mir gewollt
hätte eine klare und unmissverständliche Ansage erhalten.Hinhalten ist unfair-auch wenn der
Verwitwete das sicherlich nicht mit böser Absicht verfolgt.Ein bisschen Hilfe, Seelentrost und
emotionale Nähe, ggf. auch Sex sind gerade in solchen Situationen erlockend, das ist menschlich.
Unter Druck setzen bringt da gar nichts, ich würde mein Leben nach allen Seiten offen weiter leben
und ihn als Freund (und nur das) versuchen zu betrachten.Wenn er dann eines Tages doch mehr will
und seine Gefühle nachhaltig sind, wird er von sich aus den "Anfang" machen....
Ich selber habe meinem jetzigen Partner anfangs,als er seine Gefühle offenbarte,keine Hoffnung machen
können,ein Jahr später verliebte ich mich in ihn. Was Thema "Mann der Freundin" angeht: mein
Partner ist, bzw. war der Bruder des Verstorbenen.Für mich ist das nie ein Problem gewesen und er
hat auch begriffen das er mich nicht seinem Bruder "ausgespannt" hat
Viel Glück wünsche ich dir !
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19.10.2012, 13:32Inaktiver User
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
..ja große hoffnung habe ich auch nicht ,das aus den beiden ein paar wird, dafür kommt zu wenig von ihm..denke auch, er braucht gerade nur jemanden, der mal für ihn da ist und natürlich fühlt er sich geschmeichelt, wenn da eine frau ihn anhimmelt..lach..fand das nur mit der reise jetzt bissel überzogen..klar möglich ist ja alles, aber bisher besteht ja kein grund zu dieser annahme und finde es besser da bei den fakten zu bleiben
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19.10.2012, 13:51Inaktiver User
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Ich hoffe inständig, das mir diese Erfahrung erspart bleibt.
Aber aus anderen Trauersituationen kann ich sagen, daß das wirklich die allerletzte Zeit ist, wo ich Lust hätte, mit einer anderen Person solche Spielchen abzuziehen.
Das jemand womöglich (!) noch trauert, enthebt ihn m.E. nicht der Verantwortung, mit seiner Umgebung respektvoll und achtsam umzugehen. Das macht dieser Mann m.E. nicht.
Ich habe bei dieser Geschichte hier ein ganz schlechtes Gefühl.
@Sandra,
Genau lesen: Die TE schrieb explizit, das er sich zu für diese Zeitzone unüblichen Zeiten meldet.
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19.10.2012, 13:55Inaktiver User
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Ich bin halt ein bißschen desillusioniert, wenn ich sehe, was z.B. in Thailand so abgeht.

(auch in den Nicht-Rotlicht-Gegenden, wo ich hinfahre).
Ich habe da noch KEINEN Singlemann gesehen, der da wegen der schönen Natur oder der interessanten Kultur hingefahren wäre ......
Und die Damen sind ja auch sehr hübsch, und vordergründig nett und zugewandt.
Mir zumindest käme kein männlicher Asien-Fan ohne vorherigen Aids-Test ins Bett.
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19.10.2012, 14:29
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19.10.2012, 15:57Inaktiver User
AW: Verliebt in den Mann (m)einer verstorbenen Freundin. Help!
Ich kann lesen, danke.
a. Weiß man nicht, ob es stimmt.
b. Gibt es auch noch ein Leben nach dem Business. Gerade in diesen Ländern gehört es durchaus zu den guten Sitten, hinterher gemeinsam in den Puff zu gehen.
Aber ich kenne diesen Mann nicht, sowenig wie ihr.
Ich wundere mich nur, daß der Status "Witwer" ihn hier anscheinend unangreifbar macht. Während vergleichbare Fälle sehr kritisch gesehen werden, und Vorsicht angemahnt.
Ich sehe bei dem Verhalten des geschilderten Mannes NICHTS, was darauf hindeutet, das er von der TE mehr als etwas Tröstung und Bewunderung will.
Wenn mir jemand so blöde SMS wie mit dem falschen Bett schicken würde, am nächsten Tag aber wieder total abweisend und distanziert ist, würde ich mir hochgradig verarscht vorkommen. DAs hat mit Trauer m.E. nichts zu tun, sondern ist schlichtweg neurotisch.
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19.10.2012, 16:12




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