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19.10.2012, 20:21
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)

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19.10.2012, 20:32
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
Das heißt nicht "neu zugezogen", sondern "zuagroast". Host mi?

Viel Erfolg allen Lächlerinnen!
Zitat von Inaktiver User
Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
)
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19.10.2012, 23:11
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
Liebe aktive und coachende Casual Daterinnen,
anlässlich bestimmter Postings:
Ihr seid Euch schon noch der Tatsache bewusst, dass männliche Erotisierbarkeit und Erotik auch weniger direkt auf die Probe gestellt werden können? Mir hat folgendes Motto von Coco Chanel in verschiedenen "Kontexten" immer gut gefallen:
"Weibliche Nacktheit muss man den Männern mit dem Teelöffel geben, nicht mit der Schöpfkelle."Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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20.10.2012, 06:41
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
Worum ging es bei diesem Strang eigentlich noch mal?
Um die Fähigkeit, einen ONS zu haben? Um das Sammeln von Kontakten zu Männern mit minimalst gezeigtem Interesse?
Um das berauschende Erfolgserlebnis, dass mir einer nach einem ONS ein belangloses: "Besuch mich doch mal" und auf
die Nachricht, dass man demnächst in seine Stadt fliegen könnte, ein ebenso belangloses "Klar, komm vorbei" vor die Füße schmeißt? Woraufhin man sich dann selbst versichern muss, dass man da ja ganz ohne Erwartungen hinfährt, es nehmen will, wie man kommt, ganz unverkrampft?
Aber ist ja auch egal, die TE hat sich ja offenbar ohnehin schon lange verabschiedet.
Zwischen offener, freundlicher durch die Welt gehen, um dadurch leichter Kontakte zu schließen oder Wochen später einem ONS hinterherjetten, in der Hoffnung, da könnte sich "Beziehungsmaterial" verstecken, ist jedenfalls für mich ein Unterschied.Geändert von Abendstille (20.10.2012 um 06:56 Uhr)
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20.10.2012, 08:14
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20.10.2012, 08:25
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20.10.2012, 08:35Inaktiver User
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
So harsch wie du würde ich das jetzt nicht sehen. Nicht jeder Kontakt muss auf Ewigkeit angelegt sein und grundsätzlich, wenn beide wirklich nur Sex wollen, kann so eine Begegnung doch bereichernd sein.
Allerdings gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, dass Casual Dating hier etwas umgedeutet wird, CD ist nicht eine Beziehung ohne gemeinsame Wohnung oder geteilte Zukunftspläne. Es ist eine Sexbeziehung und bedeutet keine Verpflichtungen, keine Verbindlichkeiten, man trifft sich um Sex zu haben. "Sich dem anderen als ganze Person zuwenden" oder wie das jemand genannt hat, ist es genau nicht. Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Herren präsent wären, wenn es mal nicht so gut läuft. Es ist gefährlich, körperliche Zuwendung mit emotionaler zu verwechseln. Manche hier gehen von sich selbst aus und scheinen zu glauben, der Mann müsste doch so ähnlich empfinden wie sie. Möglich, aber unwahrscheinlich. Dass Männer das im Allgemeinen ausgezeichnet trennen können, sollte keine Überraschung mehr sein.
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20.10.2012, 09:36
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
Ich hatte sehr wohl schon am Anfang den Eindruck, es ginge um mehr, als nur darum,
und sonst hätte mich Kate für meine angedeuteten Bedenken hinsichtlich wirklicher Selbstbestimmtheit und möglicher oder alter Verletzungen sicher auch nicht so angepfiffen.
Und gehen wir nicht immer von uns aus? So wundere ich mich nun, dass [alle] Männer "das" im Allgemeinen ausgezeichnet trennen können sollen. Nach meiner weniger harschen
Einschätzung ist es bloß wahrscheinlicher, beim CD an solche Männer zu geraten. Sei es, dass die anderen die selbe Einschätzung von CD-Frauen haben, sei es, dass sie nicht mit (typischen?) CD-Männern "verwechselt" werden möchten, sei es bloß ein Thema von Angebot und Nachfrage bzw. von spezifischen Märkten und spezifischer Marktpräsenz.
Ich kann mir sogar rein "platonisch-erotische" Casual Dates sehr gut vorstellen, real wie "virtuell" (hatte per glücklichem Zufall auch schon solche). Und trotzdem gehe ich dabei von Verbindlichkeit aus, da man sich einander selbst dann vertraut macht, wenn man seine Realexistenzen nicht offen legt und es ansonsten auch nur bei seinen Phantasien belässt/zu belassen scheint.
Sich einen und einem anderen vertraut zu machen setzt voraus, dass man vertrauenswürdig ist, notwendigerweise in vielen Aspekten mehr, als nur in dem, den man sich (vorerst) vom anderen anvertrauen lässt, was m. E. immer ein beidseitig aktiver "Tatbestand" ist. Nicht umsonst heißt es eben "ich mache Dich mir und mich Dir vertrtaut".
Das bedeutet auch Verantwortung, weil man dem anderen möglicherweise mehr entlockt, als der ursprünglich outen wollte, oder (sich) ihm mehr aufdrängt. Das Vermeiden-Wollen von Überforderung kann ein wahrer Eiertanz sein - wie bei der Anbahnung einer "echten" Partnerschaft...
Ok, mag sein, dass CD dann nicht mehr die richtige Bezeichnung ist, FwB angebrachter wäre. Aber was ein Mensch im Schilde führt oder was sich für ihn quasi ergeben kann und wird, und was nicht, wird man - und möglicherweise auch er selbst - ja eh erst langsam erfahren und dabei notwendigerweise auch mal Negatives oder Überforderndes.
Mit einem stimmigen gegenseitigen und Selbstverantwortungsgefühl dürfte man dem anderen und sich das dann aber hoffentlich auch verzeihen mögen.Geändert von Cygnus (20.10.2012 um 09:41 Uhr)
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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20.10.2012, 10:03Inaktiver User
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20.10.2012, 10:34
AW: Das probieren wir jetzt mal :-)
Sehe ich auch so.
Dass es gefährlich ist, körperliche Nähe mit emotionaler Nähe zu verwechseln, und mit dem einen die Sehnsucht nach dem anderen stillen zu wollen, stimmt natürlich auch. Und vermutlich passiert das auch häufig. Aber die Grenzen sind fließend und ständig in Bewegung.
Außerdem liegen jedem Posting hier andere Definitionen von Sex und andere Erfahrungen damit zugrunde, weswegen es schwer ist, allgemeingültige Empfehlungen und Festlegungen wie "eine Sexbeziehung ist so und nicht anders" zu treffen. Für mich zum Beispiel ist Sex mehr als nur treffen-ausziehen-rein-raus-dankeschön-anziehen-tschüss. Es ist vielmehr so eine Art Kommunikation, die ohne Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Respekt füreinander gar nicht funktioniert, und die getragen ist von dem Bedürfnis, sich für eine kurze Zeit intensiv dem Anderen zuzuwenden - denn wenn es nur um meine Lust ginge, gäbe es auch andere, unkompliziertere Wege zu einem Orgasmus. Und das gilt eben insbesondere für solche Beziehungen, die sich auf Sex beschränken, wo also Mittelmäßigkeit auf diesem Gebiet nicht kompensiert werden kann durch andere Beziehungsbereiche, dass man also z.B. mit dem anderen dafür aber sooo toll Kochen kann oder er ein super Vater für die gemeinsamen Kindern ist.
Also, mag sein, dass der Begriff CD nicht passend ist für ein Verhältnis, in dem sich Nähe vor allem körperlich ausdrückt, das aber trotzdem nicht nur den jeweiligen Geschlechtsbereich, sondern in einem gewissen Maß auch die Person, die an ihm dranhängt, miteinbezieht. Das Phänomen als solches gibt es aber dennoch. Vielleicht muss ein Begriff dafür halt noch erfunden werden.
Ob das nun alles im engeren Sinn das ist, worum es im Thread ursprünglich gehen sollte, finde ich nicht so wichtig. In gewisser Weise ist es mit guten Diskussionen so wie bei aufregenden Beziehungen: Man weiß nie, wohin es einen trägt
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), und irgendwie kam eins zum anderen, wir liessen die Bar aus und landeten in seinem Hotelzimmer. Wir verbrachten eine wunderschoene Nacht zusammen, und als wir uns am naechsten Morgen verabschiedeten, meinte er, ich solle ihn mal besuchen kommen. Und da hab ich dann beschlossen, "Warum eigentlich nicht? Das probiere ich jetzt einfach mal" 
