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  1. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Und ich ergänze zu Annette:

    Die Überschrift ist irgendwie ja auch Quark.
    Man hat ja nicht körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe.
    Man hat körperliche Bedürfnisse, die in der Ehe nicht befriedigt werden.
    Und weil man meint, das würde niemals gehen und deswegen auch nichts mehr unternehmen will, jedenfalls nichts, wo`s raucht und kracht (siehe Annette), weicht man auf "außerhalb" aus, denn die Bedürfnisse sind nun mal da und lassen sich nicht verdrängen.

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    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    @ Zitronenmond

    Eine Antwort? Weil ich meine Kinder liebe, ihnen nicht vorenthalten möchte, mit zwei Elternteilen großzuwerden, weil ich aus meinem Beruf heraus weiß, wie es ist mit mehr oder minder alleinerziehenden Elternteilen bzw. Kindern, die ihre Aufmerksamkeit jeweils nur auf Papa oder Mama ausrichten müssen. Vielleicht eine klischeebeladene Antwort, aber trotzdem stimmt sie. Zudem klappt meine Ehe, mit Ausnahme des Sexuellen und der körperlichen Nähe, sehr gut. Ich weiß, viele sagen, das kann nicht sein, das Sexuelle MUSS innerhalb der Partnerschaft funktionieren, sonst ist sie ohnehin kaputt. Aber ist das wirklich so? Insofern, nicht alles, nur manches, aber eben sehr Bedeutendes macht mich -und das ist nicht übertrieben (jeder Mann wird das verstehen, bei Frauen weiß ich es nicht)- tatsächlich krank.

    @ Annette68

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich und meine Frau nicht darüber geredet haben, noch und nöcher, es ist häufig Thema (mit nachfolgend schiefem Haussegen, aber das ist eine andere Sache). Ich habe meine Bedürfnisse klar und deutlich formuliert, und ich mache es weiter. Nur eben, nur Worte, keine Taten. Ist es jetzt richtig, eine Drohkulisse aufzubauen, mit einer Affäre zu drohen? Will ich, will irgendein Mensch das wirklich, dass mit ihm vielleicht nur deshalb geschlafen wird, weil ansonsten die Trennung droht? Was hat das mit Leidenschaft, Sinnlichkeit zu tun? Ich persönlich fände eine solche Situation armselig... und, mal ab von allem anderen: ich habe eine derartige miese, auf den Akt und das Rein-Raus beschränkte Triebbefriedigung auch nicht nötig.

    Vielleicht ist mein Ton ein wenig barsch, sorry deswegen. Aber ich finde es nicht okay, die Frau an sich, meine Frau im speziellen, hier als Betrogene und Opfer hinzustellen. Das ist doch noch immer vom Einzelfall abhängig. Obwohl sie mehr als deutlich um meine Bedürfnisse weiß, hat sie für sich eine Entscheidung getroffen. Gut, womöglich habe ich es zu lange hingenommen, konsequenzlos. Aber, um es kurz zu machen, es gibt eben immer mehr Seiten einer Medaille. Deshalb bin ich noch lange nicht im Recht. Muss und will ich aber auch gar nicht sein. Sorry, wenn es ein wenig hart rüberkam, nicht so gemeint (inhaltlich schon, aber nicht im Ton).
    Es gibt immer mehr als nur eine Wahrheit.

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    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Überschrift ist irgendwie ja auch Quark. Man hat ja nicht körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe.
    Man hat körperliche Bedürfnisse, die in der Ehe nicht befriedigt werden. Und weil man meint, das würde niemals gehen und deswegen auch nichts mehr unternehmen will, jedenfalls nichts, wo`s raucht und kracht (siehe Annette), weicht man auf "außerhalb" aus, denn die Bedürfnisse sind nun mal da und lassen sich nicht verdrängen.
    Ihr redet euch in Rage... ich wäre vorsichtiger mit Schlußfolgerungen, wenn ich den Lebenssachverhalt (geiles Wort) noch nicht genau kenne. Aber okay.

    Logisch, das mit der inhaltlich unkorrekten Überschrift stimmt. Ist das jetzt schlimm? Ich hab es nicht vorsätzlich gemacht, nicht mal grob fahrlässig... nix für ungut
    Es gibt immer mehr als nur eine Wahrheit.

  4. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Zitat Zitat von Gero_Hamburg
    Obwohl sie mehr als deutlich um meine Bedürfnisse weiß, hat sie für sich eine Entscheidung getroffen. Gut, womöglich habe ich es zu lange hingenommen.
    Gero,

    ich denke, ja, du hast das zulange hingenommen.

    Es geht nicht darum, deine Frau als Opfer hinzustellen. Mir jedenfalls nicht. Und zwar so gar nicht. Was du da oben schreibst, klingt danach, als wenn die "Sachlage" zwischen euch klar wäre. Sie hat offenbar einen eindeutigen Standpunkt, hat eine Entscheidung getroffen, wie du sagst. Muss sie dann nicht auch mit den Konsequenzen leben?

    Ich meine sehr wohl, dass du "im Recht" bist mit dem Wunsch nach Befriedigung deiner körperlichen Bedürfnisse.

    Wenn alles soweit klar ist zwischen euch, dann finde ich es absolut legitim, ihr zu sagen, dass du dann, wenn sie für sich eine Entscheidung (gegen Sex? habe ich so verstanden) getroffen hat, ebenfalls eine Entscheidung triffst, nämlich eine Sexbeziehung neben der Ehe haben willst.

    Das ist doch keine Drohung - wenn deine Frau eine Entscheidung getroffen hat. Das ist dann eine Konsequenz. Mit der muss sie dann leben.

    Wieso kommst du darauf, dass euer gutes Familienleben sofort zusammenbrechen wird, wenn du außerhalb eine Sexbeziehung eingehst? Um Sex geht es deiner Frau doch offenbar nicht, sondern ebenfalls um alles andere - Kinder etc.
    Es kann ja wohl nicht sein, dass sie Sex ausgesprochen und entschieden verweigert und sich dann trennen würde, wenn du woanders Sex hast - verlangt sie von dir, komplett auf Sex zu verzichten? Sorry, aber das wäre für mich keine "gute" Beziehung.

    Also sag ihr das, was du aufgrund ihrer Entscheidung nun zu tun gedenkst. Und dann mach das. Aber mit offenem Visier, nicht mit so einem Rumgeeier (sorry für das harte Wort).

    Nebenbei bemerkt habe ich das auch einige Jahre lang zelebriert, dieses "tolle Beziehung für Kind und Familie, aber als Paar tote Hose". Und ich sage dir: ja, sowas macht krank. Und es ist krank, so zu leben. Dem Kind geht`s übrigens auch viel besser, seit die Mutter wieder gut drauf ist.


  5. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Zitat Zitat von Gero_Hamburg
    Ihr redet euch in Rage...
    Manchmal gehen die Kühe mit mir durch....

    Das mit der Überschrift war nicht als persönliche Kritik gemeint, ich hatte das mehr von der Sache her so gedacht...

  6. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Gero, es gibt offene Beziehungen - in denen jeder Partner sein Einverständnis gibt. Ich könnte so etwas nicht, andere schon.
    Das setzt aber eben das Einverständnis beider Partner voraus.
    Dies ist in deinem Fall offensichtlich nicht gegeben, liege ich falsch, korrigiere bitte.
    Von einer Drohkulisse hat hier niemand geredet ....
    nur von einem offenen Gespräch.
    Aber - für mich hört es sich, etwas grob ausgedrückt, man möge es mir hier verzeihen, die Frau verweigert sich, also habe ich das Recht auf eine Affäre... Das kanns doch auch nicht sein...

    Ich gehe von mir aus: Ich kann nur leidenschaftlichen Sex haben, wenn ich mich mit meinem Partner auf einer gemeinsamen emotionalen Basis befinden.
    Daher kann ich das Verhalten deiner Frau ,von dir und eurer Beziehung nicht ganz nachvollziehen.
    Wie sieht euer Alltag aus, eure ganze Beziehung? Was erwartet deine Frau von eurer Beziehung?
    Gruß Annette

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    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich gehe von mir aus: Ich kann nur leidenschaftlichen Sex haben, wenn ich mich mit meinem Partner auf einer gemeinsamen emotionalen Basis befinde.
    Ich auch. Und die heisst bei mir Leidenschaft, gleiche sexuelle Stimmung und körperliche Neigungen, sich zu erregen... und NICHT LIEBE. Die hat für mich damit nichts, rein gar nichts zu tun. Das sind ganz andere Bedürfnisse, auch ganz ganz wichtige, aber die gehören nicht ein Bett, in dem Frau und Mann miteinander lustvoll schlafen wollen. Ich weiß aber, dass Frauen dem Akt selbst häufig eine andere Bedeutung beimessen, die darüber hinausgeht. Ich muss jemanden nicht lieben, um mit ihm lustvollen, befriedigenden Sex haben zu können.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie sieht euer Alltag aus, eure ganze Beziehung?
    Gut sieht er aus, der Alltag, glaube mir. Schrieb ich aber auch schon. Alles da außer Körperlichkeit, Sinnlichkeit, Sex. Der Rest kann trotzdem gut sein, oder sagen wir zumindest normal (wie es in einer langjährigen Beziehung nun mal so ist; sage ich ohne Beigeschmack, ich denke, es ist normal).
    Es gibt immer mehr als nur eine Wahrheit.

  8. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Hallo Gero,


    und NICHT LIEBE. Die hat für mich damit nichts, rein gar nichts zu tun. Das sind ganz andere Bedürfnisse, auch ganz ganz wichtige, aber die gehören nicht ein Bett, in dem Frau und Mann miteinander lustvoll schlafen wollen.



    Kann es sein, dass darin überhaupt das Problem liegt?
    Irgendwie scheinst du nicht nur dein Leben zerteilen zu wollen, es scheint eher so, als läge da irgendeine Spaltung schon zuvor als Basis.Das so etwas seelisch, körperlich krank macht ist eine alt bekannte Tatsache.Der Mensch ist ein ganzes.
    Mit der Aufspalterei ist's noch nie gut gegangen.

    Ich weiß aber, dass Frauen dem Akt selbst häufig eine andere Bedeutung beimessen, die darüber hinausgeht

    Vielleicht solltest du auch mal mit anderen Männern darüber reden.
    Ich kenne einige, von denen ich mit Sicherheit weiß, dass sie dem ganzem die gleiche Bedeutung zumessen, auf die du dich da beziehst.

    Gruss Tory

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    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Im logischen sich Dinge zurecht legen, Gero bist Du schon mal gut. Eventuell Rechtsanwalt?

    Wenn Sex und körperliche Nähe nicht bei Euch vorhanden ist, ist es noch weniger als eine Zweckgemeinschaft. Da fehlt eine ganze Dimension. Kein Zuzwinkern in Gedanke an die gemeinsame Nacht, keine zärtliches Nacken kraulen, kein in den Hals gehauchter Kuss, keine zufälligen Berührungen in der Küche, während die Gäste (aus bester Gesellschaft?) im Wohnzimmer sitzen, kein Händchenhalten, keine verliebten Blicke...kein gemeinsames Schweben..

    Halte Deine Kinder nicht für dumm und unsensibel. Das ist das, was mich immer am meisten bei diesen "vernünftigen" Entscheidungen der Erwachsenen stört. Immer werden die Kinder für absolut unempfindlich und dumm gehalten. Und immer müssen die Kinder herhalten für die Unfähigkeit der Erwachsenen sich zu bekennen.

    Deine Kinder spüren genau, was da abläuft. Und je nachdem wie alt sie sind, bekommen sie bei Euren Freunden mit, dass es da Sex bei den anderen Eltern gibt und Zärtlichkeit. Und dass die anderen Kinder über ihre Eltern kichern und wispern und sich freuen .....
    Es ist sehr traurig für Kinder zu sehen, dass ihre Eltern keine Zärtlichkeiten austauschen und sich nicht gerne oder überhaupt nicht in den Arm nehmen. Schlimmstenfalls entwickeln sie Schuldgefühle, weil sie denken, dass sie daran schuld sind, dass Ihr nicht glücklich seid.

    Eure Freunde merken, dass da etwas fehlt. Eure Eltern, sofern sie noch leben. Du kannst mir nicht erzählen, dass Euch noch niemand darauf angesprochen hat und wenn es nur Dein guter Freund Philipp war, der Dich mal zur Seite genommen hat: Alles in Ordnung bei Euch?

    Und da erzählst Du uns was von Deinen Kindern, die Du beschützen willst. Beschütze sie vor einer Lebenslüge.


    Und natürlich geht ein solches Arrangement mit einer neuen Frau nur mit aller Offenheit. Jedes heimliche Getue hinter dem Rücken Deiner Familie vergrössert den emotionalen Graben zwischen Deiner Frau und Dir. Deine Kinder werden spüren, dass Du "weg" warst. Sie werden es merken. Noch schlimmer, wenn alles irgendwann rauskommt. Und es kommt raus, irgendwie. Irgendein dummer Zufall. Diese Verletzung dann zu kitten dürfte 1000x schwerer sein als jetzt offen dazu zu stehen.

    Und je nach Alter der Kinder solltest Du diese auch einweihen, dass Du ab und zu abtauchst, sie aber nie verlassen wirst.

    Ich finde eine Trennung fairer und besser. Wenn Du so sachlich und gut mit Deiner Frau auskommst, dann könnt Ihr 2 Wohnungen nehmen und die Kinder können die Hälfte der Zeit bei Dir sein, die andere Hälfte bei ihr. Sie brauchen die Schule oder den Hort nicht zu wechseln und Ihr beide seid frei.

    weil ich aus meinem Beruf heraus weiß, wie es ist mit mehr oder minder alleinerziehenden Elternteilen bzw. Kindern, die ihre Aufmerksamkeit jeweils nur auf Papa oder Mama ausrichten müssen
    Wieso müsste Deine Frau nach einer Trennung alleinerziehend sein? Wieso stündest Du dann nicht mehr zur Verfügung? Deine Begründung ist absolut unlogisch.

    Mich würde mal interessieren, was Deine Frau so sehr hasst, was sie so sehr abstösst, was vorgefallen ist, dass sie jegliche Körperliche Nähe nicht duldet.

    Gut sieht er aus, der Alltag, glaube mir. Schrieb ich aber auch schon. Alles da außer Körperlichkeit, Sinnlichkeit, Sex. Der Rest kann trotzdem gut sein, oder sagen wir zumindest normal (wie es in einer langjährigen Beziehung nun mal so ist; sage ich ohne Beigeschmack, ich denke, es ist normal).
    Du lügst Dir was in die Tasche. Das klingt so traurig, was Du da erzählst. Was um Himmels willen hält Euch zusammen? Die Kanzlei, von Schwiegerpapa eingerichtet? Die hohen Raten fürs Haus und den Cayenne? Was ist der Kit Eurer Beziehung?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  10. Inaktiver User

    AW: Körperliche Bedürfnisse außerhalb der Ehe?!

    Zitat Zitat von Lukulla
    Was um Himmels willen hält Euch zusammen?
    Vielleicht, weil sie sich auf allen anderen Ebenen des Lebens so gut verstehen, dass sie sich als Team zufriedener und erfolgreicher durchschlagen können, als wenn sie allein wären?

    Vielleicht, weil schöne Erinnerungen sie verbinden? Weil sie zusammengewachsen, und Teil voneinander geworden sind, und nach der Trennung einsam und unglücklich wären?

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