Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 69
Thema: Zuviel des Guten?
-
06.09.2012, 15:35Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
-
06.09.2012, 15:51Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
-
06.09.2012, 15:51
AW: Zuviel des Guten?
Die TE hat ihn ja schon ein paar mal versucht nett zu bremsen, dem ganzen dann eine Morgenlatte per SMS hinterherzuschicken ist schon ein bissl unemphatisch für die Gesamtsituation.
Mir scheint die Bemühungen der TE das ganze in geordnete Bahnen zu lenken, kommen nicht bei ihm an. Er ist sehr bei sich.
-
06.09.2012, 15:56Inaktiver User
-
06.09.2012, 15:58Inaktiver User
-
06.09.2012, 16:00
AW: Zuviel des Guten?
-
06.09.2012, 16:08
AW: Zuviel des Guten?
Naja.
Ich würde das jetzt nicht alles an seiner Morgenlatte aufhängen, sonst knickt die noch ab...
Spaß beiseite...
Es kann ja jetzt jeder davon halten was er will.
Mal ist der eine humorlos, mal ist die andere abweisend.
Jeder siehts eben anders und da spielt sicherlich auch viel eigenes Erlebtes rein, auch wie man jetzt das "zu viel des Guten" selbst bewertet.
Darum geht's aber doch nicht.
Es geht darum, dass die TE ein mehr oder weniger großes Unbehagen bei manchen seiner Verhaltensweisen verspürt. Aber nicht bei allen. Grundsätzlich mag sie das ja, wie er ist.
Es geht ihr darum, wie sie ihm das am besten vermittelt, ohne der Beziehung zu schaden, ohne ihn vor den Kopf zu stoßen.
So wie ich es verstehe, geht es ihr lediglich ums Feintuning und nicht um Grundsätzliches, auch wenn manche sich das so nicht vorstellen können für sich.
So hab ich es jedenfalls verstanden.
LG
HexlThe difference between try and triumph is just a little "umph"
-
06.09.2012, 16:13Inaktiver User
-
06.09.2012, 16:16
-
06.09.2012, 16:26
AW: Zuviel des Guten?
Bei deiner Geschichte fühle ich mich sehr an eine Ex-Beziehung erinnert. Der Mann war auch unglaublich lieb, nett, immer für mich da, hat mich und unsere Beziehung über alles andere gestellt, mir immer wieder gesagt, ich sei der wichtigste Mensch in seinem Leben usw. Anfangs hatte ich dabei auch nur leichtes Unbehagen, war insgesamt aber sehr glüklich einen so tollen Mann gefunden zu haben. Gebremst habe ich ihn erst später und das hat nicht mehr funktioniert. Hätte es vermutlich auch zu Beginn nicht.
Er hat das nie böse gemeint und wollte nie bewusst besitzergreifend sein - so schätze ich aus der Ferne und nach deiner Beschreibung auch deinen Freund ein. Er war von einer unglaublichen Verlustangst gesteuert, die alles andere in den Hintergrund rücken ließ - selbst ein Kurzurlaub mit Freundinnen wurde zum Drama. Nicht weil er es mir verboten hätte, nein, das niemals. Er war nur einfach furchtbar traurig und enttäuscht, die Zeit nicht mit mir verbringen zu können. Darauf folgte bei mir das schlechte Gewissen. Ob es etwas geändert hätte, es einfach trotzdem zu machen? Ich weiß es nicht. Wir haben uns schlussendlich getrennt, weil ich dieses Symbiotische, das er sich gewünscht hat, nicht mehr ertragen konnte. Es hat mich so sehr erdrückt, dass es sogar körperlich spürbar war.
Ich kann dir aus meiner Erfahrung nur raten auf deinen Bauch zu hören, deine Bedürfnisse nicht hinten anzustellen, auch wenn er noch so enttäuscht sein mag (damit meine ich nicht puren Egoismus, aber ich denke das ist klar). Ob sich damit etwas ändert wird sich zeigen, denn es kommt ja auch ein wenig darauf an, aus welchem Grund er sich so verhält. Aber wenn er dir so wichtig ist, wäre es einen Versuch Wert.





Zitieren