Also, mir würde sowas auch aufstoßen. Wäre in der Form gar nichts für mich, aber es geht ja um dich und nicht um mich.
Generell ist dir aber ja momentan noch an einem "wir" gelegen.
Warnende Stimmen gibts ja in deinem Bauch genug. Zu Recht, meine ich.
Als erste Maßnahme kann ich dir nur wie andere empfehlen: Kommunikation. Vernünftige Kommunikation auf beiden Seiten. Einseitig wird das nicht zufriedenstellend laufen.
Parallel dazu: Bleib bei dir, sei du selbst, verbiege und verändere dich nicht in einer für dich unangenehmen Art und Weise für ihn. Gehe nicht auf den Erklärungs- und Rechtfertigungsmodus und weiche nicht deine persönlichen Grenzen auf. Lass dich nicht verunsichern in deiner Art zu sein.
Dann gibts zwei Möglichkeiten:
1. Ihr wurschtelt euch zusammen und seid glücklich und zufrieden
2. Es funzt nicht. Dann kannst du froh sein, dass das in so einem frühen Stadium passiert.
Mehr ist das nicht.
Und wenn dein Bauch ein klaustrophobisches Gefühl vermeldet, dann traue deinem Gefühl und geh dem nach.
Ob der Mann nur eine anfängliche (harmlose) Überschwangsneurose oder ein schlimmeres Problem hat ist in letzer Konsequenz wurscht zum jetzigen Zeitpunkt. Wird sich herausstellen.
LG
Hexl
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Ergebnis 21 bis 30 von 69
Thema: Zuviel des Guten?
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06.09.2012, 12:26
AW: Zuviel des Guten?
The difference between try and triumph is just a little "umph"
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06.09.2012, 12:30
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06.09.2012, 12:39
AW: Zuviel des Guten?
Ich halte mich an das, was sie als TE über sich schreibt und nicht an das, was man in einen Mann reininterpretieren kann, der hier noch nicht mal schreibt. Danach traut sie sich das im Moment nicht weil sie - vorauseilend - ihn nicht verletzen will und hier anfragt, wie sie das denn - am liebsten risikolos - angehen soll.
Insofern ist hier nur abzuleiten, dass die beiden im klassischen Sinne gut zueinander passen - er trampelt ihr im Vorgarten herum und gockelt - und sie lässt es klassisch, weiblich, weich, zurückhaltend, anderer Bedürfnisse priorisierend - zu.
Dazu lassen sich theoretisch auch einige Frauenbücher verlinken, die nicht nur angenehm sind.
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06.09.2012, 12:51Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
Das möchte ich der TE ebenfalls raten, einfach natürlich bleiben und die eigenen Bedürfnisse nicht rechtfertigen, sondern konsequent durchziehen, aber sich ebenfalls von der Angst ihn zu verlieren versuchen zu verabschieden. Das ist wohl der größte Fehler.
Ich bin auch verliebt und genieße die Zeit bei gleichzeitigem Wissen, dass es keine Garantien gibt und ich mich einfach so wie ich bin verhalte und gut ist es. Ich habe die Angst nicht ihn zu verlieren, nicht weil ich mir so furchtbar sicher bin, sicher bin ich mir nur in meiner Entscheidung, dass ich dieser Liebe eine faire Chance geben will. Jemanden halten um jeden Preis hat sich noch nie gelohnt und hat einen selbst letztendlich geschadet und um viele glückliche Tage gebracht.
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06.09.2012, 12:52
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06.09.2012, 13:00Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
Wenn sie so gut zueinander passen würden, gäbe es diesen Strang nicht, weil die TE keine Veranlassung sähe, an der Qualität der Beziehung zu zweifeln. Sie zweifelt aber und holt sich daher hier im Forum Feedback. Die Meinungen - wenngleich in unterschiedlicher Ausprägung - weisen größtenteils in eine Richtung, nämlich dass er sich übergriffig verhält. Was ist dein Problem?
Möglich. Aber alles zu seiner Zeit.
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06.09.2012, 14:06Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
Also,
ich denke nicht, dass er es böse meint mit seinem übergriffigen Verhalten. Und ich glaube auch nicht, dass er mich absichtlich mit seiner Überschwänglichkeit erdrücken möchte. Ich vermute sogar, er merkt es gar nicht und ist dann enttäuscht, wenn ich anders reagiere oder agiere, als ich es mir vorstelle.
Was das Setzten von Grenzen angeht, er hat mir angeboten, mich in Krankenhaus zu bringen, an meinem Bett zu wachen, mich dann mit zu sich zu nehmen und mich zu pflegen. Ich fand dieses Angebot wirklich entzückend, aber ich habe ihm ganz klar gesagt, dass ich meine Eltern dafür eingeplant habe. Sie sind bei jeder OP dabei und ohne sie ist es für mich nicht vorstellbar. Das hat er akzeptiert und ich habe eine Grenze gesetzt, bzw. mich nicht nach seinen Bedürfnissen gerichtet.Von ihm war es wirklich lieb gemeint, da bin ich mir sicher. Er ist ein lieber Mensch, der mit immer seine Hilfe anbietet, egal, worum es auch geht.
Aber manchmal ist er so überschwänglich, dass mir schwindelig wird. Und dann ist er natürlich enttäuscht, wenn ich da nicht mitziehe! In diesem Punkt sind wir unterschiedlich!
Ich bin nicht von der Angst geprägt, ihn zu verlieren! Ja, ich möchte ihn nicht verletzten, das stimmt!
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06.09.2012, 14:13
AW: Zuviel des Guten?
er macht dir ein hilfsangebot und ist muksch wenn du es nicht annimmst.
ein angebot ist ein angebot- du kannst es annehmen oder eben nicht. und wenn er muksch wird, wenn du nicht nach seinen vorstellungen handelst- sehe ich da noch sehr viel abgrenzungsarbeit auf dich zukommen.
das was er da macht- ist in meinen augen, meiner erfahrung und meiner ansicht: manipulationversuche. und zwar der übelsten kategorie: er bestraft mit liebesentzug wenn du nicht spurst. ist dir vielleicht zum momentanen zeitpunkt nicht so ersichtlich- vielleicht liegts auch an den erfahrungen, die ich gemacht habe. ich sehe durchaus ein system hinter seinen aktionen. es geht noch nicht mal um dich- sondern was er dann alles für dich getan hat, wie undankbar du mal sein wirst und und und. es geht um seine eigendarstellung und -wahrnehmung.
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06.09.2012, 14:31Inaktiver User
AW: Zuviel des Guten?
Also, von Liebesentzug habe ich hier nichts gelesen...
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06.09.2012, 14:35Inaktiver User


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