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26.08.2012, 23:59
AW: Genervt. Und noch nicht ganz entwöhnt. ;-)
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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27.08.2012, 00:04
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27.08.2012, 00:07
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27.08.2012, 00:14
AW: Genervt. Und noch nicht ganz entwöhnt. ;-)
Mehr Symbolcharakter hätte ein Windbeutel. Auch noch in einem weiteren Sinn: Wenn die Füllung erst mal raus ist, wird der Geschmack fad...
Ach, ich formuliere es um: Der Geschmack der leeren Hülle ist fad...Geändert von Cygnus (27.08.2012 um 00:21 Uhr)
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Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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27.08.2012, 00:22
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27.08.2012, 00:48Inaktiver User
AW: Genervt. Und noch nicht ganz entwöhnt. ;-)
Liebe_r Raratonga,
vielen Dank. Dein Posting habe ich eben erst gesehen. Mir kommt das ziemlich klug und erfahren vor.
Ich weiß nur nicht, ob es mir am Ende hilft. Ich glaube, ich will die Sache wirklich einfach beenden.
Was du schreibst, scheint mir gar nicht so unpassend. Die Machtkampf- Rhetorik ist nicht aus der Luft gegriffen.
Ich glaube ihm viele Dinge. Ua das er eine Beziehung ohne Fremdgehen führen möchte. Nicht wegen mir, sondern weil er sich das wünscht. Nur ist mir das alles zuviel. Ich glaube, das kam hier bisher nicht raus. Ich bin auch nicht wenig freiheitsliebend. Ich hänge an meiner Autonomie. Meine "erfolgreichste" Beziehung war eine Fernbeziehung und mein dreijähriges 100%- Single- Dasein habe ich in vollen Zügen genossen. Nur habe ich vor fünf Tagen mit einer Mauer geredet. Es ging dabei einzig um meine Autonomie, die ich beschnitten fand- insbesondere im Verhältnis. Ich solle mich entspannen. Und das geht nicht. Er ist nicht bereit eine gemeinsame Lösung zu suchen. Also ist es mein Ding, die zu finden. Wie ich es nun für mich gehandhabt habe, passt ihm nicht und damit habe ich ja kaum noch Möglichkeiten. Ich denke, ich werde ohne ein erneutes Gespräch eh nicht den Absprung schaffen. Aber bringen wird es wohl wenig. Und ich war wirklich ruhig, überlegt, unzickig bei dem Gespräch. Ich will mich nur langsam wirklich abkapseln, deshalb schreibe ich mich etwas in rage.Geändert von Inaktiver User (27.08.2012 um 00:52 Uhr)
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27.08.2012, 00:59Inaktiver User
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27.08.2012, 01:05Inaktiver User
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27.08.2012, 01:06
AW: Genervt. Und noch nicht ganz entwöhnt. ;-)
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27.08.2012, 01:36
AW: Genervt. Und noch nicht ganz entwöhnt. ;-)
Offensichtlich hast Du ja etwas (an/bei ihm) gefunden, was Du auch haben wolltest - aber eben nicht alleine zu seinen Konditionen. Andererseits konstatierst Du (erst) jetzt, dass Deine Bedingungen von vorneherein (!) auch nicht so ganz "ohne" sind.
Das klappt m. E. nur zwischen Menschen, die da einigermaßen gleich (und sehr reflektiert und mit ständigem Blick auf den anderen) ticken - bestimmt nicht, wenn einer einen besonderen Nachgiebigkeitsbonus vom anderen verlangt. Jedenfalls nicht auf längere Sicht.
Das "Reden mit einer Mauer" deutet zusätzlich darauf hin, dass das Gespräch weder auf der Inhalts- noch auf der Beziehungsebene funktioniert hat. Wie schon angedeutet, halte ich den Entspannungsvorschlag eher für eine "Handlichkeits"-Einforderung als für einen wohlmeinenden (und dann trotzdem sinnlosen) Rat.
Nun stellt sich die momentane Situation für mich eher so dar, dass Ihr einfach beide aufeinander sauer seid, vom anderen doch nicht das zu bekommen bzw. bekommen zu können, was so umwerfend (und möglich) erschien...
...nur dummerweise in zwei verschiedenen "Realitäten".
Ich fürchte, es war ein Phantasma.
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Du eskalierst symmetrisch, insofern Du nicht im Rausch der Hormone (oder so) die bloße Hoffnung als zukünftige Realität nimmst ("Er wird sich schon noch ändern...") und auf seine Grundhaltung nicht einfach "ergeben" einsteigst (das wäre asymmetrisch - das nachmalige Klagen darüber, dass er sich doch nicht ändert mit allen typischen Facetten dieses Klagens).Geändert von Cygnus (27.08.2012 um 01:40 Uhr)
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Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia



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Wieso eskaliere ich symmetrisch und nicht asymmetrisch? Was passiert denn hier?



