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  1. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ....

    Ich kenne so Männer, aus dem RL und zuhauf aus der Bricom.

    Denen geht es mitnichten um eine Beziehung, sondern denen geht es um den Rausch des Anfangs´, die ganz große Gefühlswelle .... Mit wem ist eigentlich sekundär.

    Früher oder mittelfristig kommen die aber wieder runter und sind weg.

    Ganz schnell bei Frauen, die nicht sofort auf 100 % mitziehen, sondern das Tempo drosseln, wie die TE und auch meine Wenigkeit. Dann hat es sich nach 1-2 Wochen mit der Begeisterung.

    Bei Frauen, die mitziehen, dauert es vielleicht 4 oder 6 Wochen.
    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen..

    Ich bin mitgezogen-aber irgendwann habe ich dann gesagt: stop, wir muessen uns doch erst kennenlernen, bevor wir ein Haus zusammen kaufen (nach nicht mal 2 monaten Zusammensein)..
    In den ersten Monaten die Zeit geniessen..

    Sein Kommentar: aber wir sind doch auch nicht mehr die Jüngsten..

    Im nachhinein habe ich dann gemerkt, dieser Mensch, hat nicht wirklich mich gesehen, mich wie ich bin..sondern eine Projektion vermischt mit Trennungsschmerz, Einsamkeit, gekränktes ego-dann war ich da ums wieder aufzubauen..und dann:
    Tschuess..

    Ich denke sowas gibts oft..bei begeisterungsähigen, impulsiven Menschen und gerade Vorweihnachtszeit besonders..

  2. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von chococookie Beitrag anzeigen

    Und der Ex? Was mach ich jetzt mit ihm? Ich bin genauso unentschlossen, wie vor der Trennung.
    eine fernbeziehung finde ich auch schwierig, deine schwankungen allerdings extrem, wenn ich ehrlich bin. es scheint, als hättest du zwei identitäten. wenn du mit ihm bist, bist du eine andere als allein. könnte das sein? dann wär noch die frage warum...

    oder kannst du so schlecht allein sein?

    wie gesagt, ich weiß dass es schwierig ist, aber vielleicht kannst du doch nochmal in dich gehen... seinen vorschlag, dass du schaust, wie du allein zurecht kommst und man in verbindung bleibt, finde ich gut, vielleicht für ein paar wochen mal ausprobieren?

  3. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von chococookie Beitrag anzeigen

    Und der Ex? Was mach ich jetzt mit ihm? Ich bin genauso unentschlossen, wie vor der Trennung.
    Lass ihn zufrieden. Fernbeziehung und am Wochenende keine Lust auf Sex, das hört sich ungesund an.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    eine fernbeziehung finde ich auch schwierig, deine schwankungen allerdings extrem, wenn ich ehrlich bin. es scheint, als hättest du zwei identitäten. wenn du mit ihm bist, bist du eine andere als allein. könnte das sein? dann wär noch die frage warum...

    oder kannst du so schlecht allein sein?

    wie gesagt, ich weiß dass es schwierig ist, aber vielleicht kannst du doch nochmal in dich gehen... seinen vorschlag, dass du schaust, wie du allein zurecht kommst und man in verbindung bleibt, finde ich gut, vielleicht für ein paar wochen mal ausprobieren?
    So ähnlich sehe ich das auch...ob es etwas mit Abgrenzungsproblemen zu tun hat? Und dem krassen Unterschied, unter der Woche die Tage komplett selbst gestalten zu können und dann am Wochenende sich "umstellen zu müssen" (sich das zumindest einbilden, dass frau das tun müsste), sich eventuell zu sehr fremdbestimmen lassen? Vielleicht wird duch die Fernbeziehung dieser krasse Unterschied immer wieder verdeutlicht?

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    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Naja, wer kann sich denn da schon anpassen? Selbst wenn jemand einen flexiblen Beruf hat, heißt da ja noch nicht, dass man zur gleichen Zeit am gleichen Ort was findet. Außer er zieht mit als "Hausmann"
    Er ist ebenfalls Akademiker und ist bis nächstes Jahr gebunden (war dann 1,5 Jahre da), danach möchte er zurück in "unsere" Stadt. Ich mag es hier auch sehr und möchte gern bleiben. Aber es kann natürlich sein, dass mich eine Jobchance dann doch woanders hinverschlägt.

    Sofern nicht beide im gleichen Ort festangestellt sind und keine Perspektiven verfolgen, die Ausland oder zumindest Ortswechsel erfordern, ist es ja fast unmöglich, eine Fernbeziehung komplett zu vermeiden. Außer, man trennt sich immer von der Person, wenn die räumliche Trennung ansteht.
    Daher muss ich ja wahrscheinlich zwangsläufig lernen, wie man damit umgeht ...
    Es macht mich schon irre traurig, dass das unsere Beziehung so belastet hat. Klar, man weiß nicht, was gewesen wäre wenn er hiergeblieben wäre. Aber da es halt sonst so toll passt, standen die Chancen echt gut.

    Wie gesagt - wir streiten selten und wenn dann sachlich, sind bemüht, den anderen nicht zu verletzen. Gehen respektvoll miteinander um. Können zusammen lachen und weinen. Ich finde ihn immernoch sehr attraktiv, trotz meines Problems im Bett (das ja immer Auftritt, wenn wir uns nur an den WEs sehen). Er ist immer für mich da und kennt mich, liebt mich so, wie ich bin, mit den guten und den schlechten Seiten. Außerdem ist er ruhig und geduldig, was bei uns eine gute Kombi ist, da ich eher impulsiv bin Wir unternehmen immer schöne Sachen, sodass es nicht langweilig wird, können aber auch einfach gemeinsam im Bett oder auf dem Sofa liegen und uns entspannen. Klar, es war dann irgendwann einfach keine Hormonexplosion mehr da. Es war schön, öfter noch kribbelig, aber diese heftige Verliebtheit/Verknalltheit war irgendwann weg. Aber das geht sie ja immer, das wäre auch mit Mann Nr. 2 so gekommen und dann hätte ich mit ihm genau das gleiche gehabt, nur dass wir in der gleichen Stadt wohnen und er nicht so toll wie mein Ex ist. Bzw. für eine andere sicher schon, aber mir hätten da auf Dauer wichtige Eigenschaften gefehlt, allein schon die Beständigkeit und Zuverlässigkeit.

    Mein Ex meint, ich bin einfach in der Phase "dazwischen". Mir reichen solche Abenteuer nicht mehr, aber dauerhaft ganz fest binden macht mir auch noch etwas Angst. Sodass ich irgendwie beides will - Sicherheit und Aufregung. Er meint, das legt sich, spätestens wenn ich ab demnächst Vollzeit arbeite (derzeit bin ich meist in Teilzeit und mache nebenher noch Projekte, bin also noch sehr flexibel und habe nicht immer nen geregelten Tagesablauf). Dann würde ich wahrscheinlich von allein sesshafter werden. Wahrscheinlich stimmt das auch. Ich merke, dass mich die Abenteuer von früher heute eher ermüden. Dass es mich sogar fast langweilt oder stört, weil ich weiß, dass die ersten Wochen immer nervöse und gleichzeitig total schöne Phasen sind, die dann abebben, und erst dann sieht man was wirklich dahintersteckt. Sodass man am Ende eh immer eine etwas "ruhigere" Beziehung hat (im Sinne von, man fühlt sich sicher, es ist keine Angst da von wegen will er nun, will er nicht, wird das was usw), sofern man nicht ständig Drama verursacht oder sich was neues sucht.

    Und irgendwie bin ich wirklich dazwischen.

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    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Hier überschneiden sich gerade ein paar Sachen, habe die letzten Beiträge gerade erst gelesen. :-)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    eine fernbeziehung finde ich auch schwierig, deine schwankungen allerdings extrem, wenn ich ehrlich bin. es scheint, als hättest du zwei identitäten. wenn du mit ihm bist, bist du eine andere als allein. könnte das sein? dann wär noch die frage warum...

    oder kannst du so schlecht allein sein?

    wie gesagt, ich weiß dass es schwierig ist, aber vielleicht kannst du doch nochmal in dich gehen... seinen vorschlag, dass du schaust, wie du allein zurecht kommst und man in verbindung bleibt, finde ich gut, vielleicht für ein paar wochen mal ausprobieren?
    Ich finde meine Schwankungen auch extrem. Eine Freundin hat es mal so beschrieben: Du bist Teilzeit-Single. Genauso fühle ich mich dann. Am Wochenende bin ich Freundin, unter der Woche allein. Ich fühle mich dann selbst auch anders, bin anders. Am WE voll dabei, unter der Woche distanziert. Es fällt mir schwer, das zu verbinden. Ich sehe mich eigentlich nicht so als die Frau, die ständig über ihren Freund spricht, die voll und ganz in der Beziehung aufgeht ... und gleichzeitig will ich dann wiederum zusammenziehen, ihn ständig um mich haben. Das passt nicht zusammen. (Kein Wunder, dass es dann auch im Bett nicht mehr geht, denn da fühle ich mich erst recht hin und hergerissen. Habe teilweise Angst, zu viel zu geben/mich zu sehr einzulassen, wenn alles so toll ist, dann auch noch so fallen lassen und dann fährt er am nächsten Tag wieder?! Den Schritt schaffe ich dann nicht. Ich blocke dann ab.)

    Mit dem Alleinsein, das schwankt (wie alles andere auch), gerade ist es gut, dann wieder schlimm. Ich würde sagen, ungewohnt.

    Ich denke, wir werden seinen Vorschlag ausprobieren, das erscheint mir gerade auch als die beste und vernünftigste Lösung. Solang ich so ein Fähnchen im Wind bin, ist eh nichts mit mir anzufangen. Ich hatte ja quasi noch keinen Tag allein seit der Trennung, weil eine Woche danach Mann Nr. 2 voll aufs Ganze ging.

    Übrigens habe ich vorher noch nie so einen Mann getroffen wie Nr. 2. Ich kenne eher die bindungsscheuen oder halt die ganz normalen. Mein Ex war auch direkt Feuer und Flamme und hat sich sehr bemüht, aber mit ihm fühlte es sich irgendwie ... gesunder an. Weil es echt war. Und zwar auch intensiv (er hatte sich ähnlich reingehängt und Sachen gemacht, aber direkt in der ersten Woche hätte auch er mich nicht zum Camping geschleppt ;-) Wir haben aber tatsächlich nach einem Monat den ersten Kurzurlaub gebucht und das lief super), aber nicht so überstürzt, sondern durchdachter. Und nicht so verzweifelt - er wollte mich wirklich kennenlernen und nicht irgendeine Freundin haben.

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    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Das muss ich irgendwie noch loswerden, mir fällt gerade so vieles ein wie im Flashback.
    Nr. 2 redete ja eh ständig über Beziehungen, und dass er jetzt mit 30 was ernstes will, obwohl er sich noch jünger fühlt aber so langsam will er doch ... wir haben am Strand dann Kinder gesehen und er erzählte, dass er später Kinder will, ob ich welche wollte usw.
    Später sagte er dann zu mir, worüber reden wir denn eigentlich schon? Fand er lustig. (Und ich dachte mir, ja, worüber redest du denn schon?!)

    Und ich war echt im Rausch, übers WE. Das ging dann ja Sonntagabend/Montag weg, und alles andere kam wieder hoch, aber an dem WE war es wirklich heftig. Was man durch Hormone so empfinden kann ... er meinte auch die ganze Zeit, komm wir brennen durch, meld dich einfach krank und wir fahren in den Süden ... ich glaub fast, das hätte er wirklich gemacht. Oh Mann.

    Und dann der Rückzug. Klar, nicht fein von mir, so auf die Bremse zu treten. Aber ich habe persönlich mit ihm gesprochen und extra betont, wie sehr ich ihn mag und es nicht beenden will, dass es mir nur einfach gerade alles zu schnell passiert und ich mich etwas ordnen muss, bevor ich jemand anderes Freundin werde. Und er hatte ja soooo viel Verständnis und wollte dann kuscheln und mir sagen, ich habe alle Zeit der Welt ...

    Und dann Abends der totale Rückzug. Habs schon nachmittags beim Abschied bemerkt/befürchtet, dann die SMS ...

    Ich kann diese Achterbahnfahrt gerade einfach nicht fassen! Ich will ihn auch gar nicht beschuldigen, er ist wie er ist und ich bin mitgefahren, aber das ist alles so heftig. Viel zu heftig.

  8. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von chococookie Beitrag anzeigen
    Übrigens habe ich vorher noch nie so einen Mann getroffen wie Nr. 2. Ich kenne eher die bindungsscheuen oder halt die ganz normalen.
    Dieser Mann hat sich mMn aber auch wie ein Bindungsscheuer verhalten - sorry Gerade solche Typen Mr Hundertprozentig sind mit Vorsicht zu genießen...

  9. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    Zitat Zitat von chococookie Beitrag anzeigen
    Ich kann diese Achterbahnfahrt gerade einfach nicht fassen! Ich will ihn auch gar nicht beschuldigen, er ist wie er ist und ich bin mitgefahren, aber das ist alles so heftig. Viel zu heftig.
    Vielleicht, weil du die Kontrolle verloren hast? ER hat dich "im Galopp" sausen lassen. So eine Kränkung sitzt tief!

    Überleg doch mal: Du schreibst die ganze Zeit vor allem darüber, was dir dieser Mann (den du überhaupt nicht gut kennst!!!!) Schlimmes angetan hat. Das macht dir zu schaffen. Deinem Ex widmest du hier und da einen Absatz, aber da wirkst du dir deiner Sache ziemlich sicher und kannst das gelassen angehen. Dabei müsste der dir doch viel näher am Herzen sein...

    Dieser ganze Fred hier ist ein Ego-Booster - im negativen Sinne.
    Ich würde an deiner Stelle versuchen, das mal ein bisschen herunterzukochen.

  10. Inaktiver User

    AW: Trennung, dann übel abserviert

    chococookie, warum gehst du auf user und deren posts so gar nicht ein?

    ja, ich habe auch den eindruck, dass der fred ein ego-booster ist....

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