Ich glaube, der Schlüssel liegt darin im Hier und Jetzt zu bleiben, sich nicht über ungelegte Eier den Kopf zu zerbrechen und dann auch noch darüber die Kontrolle haben zu wollen. Sondern laufen lassen....genießen...Du bist/warst? verliebt: genießen! Warum muss dann da auch gleich Erwiderung kommen und es in einer Beziehung enden? Warum nicht verliebt bleiben, mit dem OdB Kaffee trinken gehen, aber nix weiter wollen, sondern nur das Gefühl der Verliebtheit im Hier und Jetzt genießen und dann abends davon träumen... Vielleicht ergibt sich was, vielleicht nicht, vielleicht mit ihm, vielleicht mit einem anderen!? Aber vor allen Dingen: genießen! Und nicht verkopfen!
Ich schließe mit Dir eine Wette ab, wenn Du ihn nochmal so unbefangen wie in der ersten Zeit als Du dein Verliebtsein noch nicht in die "Darf-nicht-sein-der-Mann-ist-gebunden"-Schublade gestopft hattest, anlächeln könntest, würde er das wieder auffangen und erwidern!
Hier wäre mal ein Punkt, wo Du Deinen Kopf gut einsetzen kannst! Hinterfrage das doch mal! Mach' doch mal "Worst-Case-Szenarien", würdest Du sterben, unter einer Brücke landen, geächtet werden??? Nö! Schlimmstenfalls hätten Kollegen die Schlaflos mit Mr. BlueEyes Kaffee trinken sehen, so what???Keine Ahnung, wo ich immer das Risiko sehe.
Was würdest Du einem Menschen in dieser Situation raten? Vor dem Gefängnistor stehen bleiben und sich fürchten (Dein Verhaltensmuster) oder langsam und vorsichtig, aber nicht ängstlich, das Leben kennenlernen???Stell dir vor, jemand kommt nach 30 Jahren oder so aus dem Gefängnis, und er fragt sich dann, wie er das bloß schaffen soll mit dieser völlig fremden Welt.
So fühlt sich das an.![]()
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Thema: Kopfkino
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07.09.2012, 17:48
AW: Kopfkino
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07.09.2012, 17:52
AW: Kopfkino
Wenn ich das richtig erinnere, dann habt Ihr ja wirklich nicht viel miteinander gesprochen. Eigentlich habt Ihr Euch also gar nicht wirklich kennengelernt, sondern zumindest Du (und vielleicht ja er auch) hattest nur dieses Kopkino, und das lässt halt viel Raum für alle möglichen Tagträume ...
Ich glaube, Schlaflos, es wird bestimmt besser werden, wenn Du nächstes mal eher den Kontakt suchst, ein Gespräch eben, und selbst wenn es nur mal ein paar Worte sind. Ist vielleicht einfacher gesagt, als getan, das stimmt. Kopf hoch!"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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07.09.2012, 17:59
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07.09.2012, 18:03Inaktiver User
AW: Kopfkino
Solche überfallartigen Annäherungsversuche können sehr, sehr unangenehm werden - vor allem für den "Angegriffenen". Ich bin auch schon mal auf diese Weise "angegriffen" worden und war not amused. Ich finde es ganz schön ärgerlich, vor allem im beruflichen Umfeld, auf diese aufdringliche Art von Anmache auch noch taktvoll reagieren zu müssen, damit der "Angreifer" sein Gesicht nicht verliert.
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07.09.2012, 18:05Inaktiver User
AW: Kopfkino
Das ist eine Kunst, die ich leider nicht gut zu beherrschen scheine...
Trage ich eine latente Mitschuld, dass nichts mehr gekommen ist
Schlimmstenfalls würde er mich entgeistert ansehen und dankend den gemeinsamen Kaffee ablehnen, weil er gar keinen blassen Schimmer davon hat, was ich von ihm will - und dienstlich haben wir nun wirklich nichts miteinander zu besprechen.
Zunächst würde ich ihn nicht unter Druck setzen und ihm (auch) seine Furcht lassen. Furcht kann lähmen! Vielleicht nähme ich ihn an die Hand und böte ihm Obdach, denn ich wüsste, dass er das Leben nur in homöopathischen Dosen vertrüge.
Mich kann keiner an die Hand nehmen. So sieht's aus
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07.09.2012, 18:13
AW: Kopfkino
Ich finde ja auch immer noch, dass man ruhig auf seine innere Stimme hören darf.
Wenn die Kontaktaufnahme nicht 'fliesst', dann ist es vielleicht auch einfach verkehrt den anderen anzusprechen. Ein anderes Mal geht es dann vielleicht wie von selbst. Das kann ja noch kommen, Schlaflos!
Wenn du gerade allgemein so verunsichert bist, könntest du ja zur Übung mal eine ganz unverfängliche Kaffee-Einladung an einen Kollegen oder eine Kollegin aussprechen, der/die dich nicht die Bohne interessiert.
Hey, das könnte ich eigentlich auch mal machen
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07.09.2012, 18:16
AW: Kopfkino
Ich glaube, du versuchst einen (emotionalen, irrationalen) Flirt in irgendwelche Kopfkategorien zu pressen.
Wozu?
Ein Flirt ist ein Flirt, ist ein Flirt.
Das kann jeden Tag an der Ampel, beim Bäcker, auf dem Betriebsgelände passieren.
Öfter meditieren.
Worte sparen.
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07.09.2012, 18:18Inaktiver User
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07.09.2012, 18:28
AW: Kopfkino
Na dann, .... immer bei blödem Kopfkino, schlechten Gefühlen, Verzweiflung für 2-3 Min die Luft rauslassen und den Bla-Bla-Stopp-im Kopf einleiten, geht auch jeder Zeit auf dem Bürostuhl: Füße auf den Boden, alle 10 Fingerspitzen gegeneinander oder Daumen an Zeigefinger, aufrecht sitzen, atmen, kleiner Körperscan.
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07.09.2012, 18:34
AW: Kopfkino
Ach, Schlaflos. Vielleicht ist da jetzt nicht so die Gelegenheit für, aber wenn es sich mit ihm oder auch mit jemand anderem mal wieder ergibt: Es muss ja gar kein langer Vortrag oder gar eine Liebeserklärung oder ein Seelenstriptease werden. Nicht einmal der Begriff "Kaffeetrinken" muss auftauchen.
Wenn Ihr Euch mal im Gang oder so begegnet und er nicht gerade Dich ignoriert oder mit anderen Leuten beschäftigt ist, dann lächelst Du ihn an, wenn er zurücklächelt, dann nickst Du ihm im Vorbeigehen zu und sagst ruhig, aber vernehmlich so etwas wie "schön Sie zu sehen" oder flapsiger "Sie schon wieder" mit einem Augenzwinkern, oder - wenn er auf Dein Lächeln ein strahlendes Lächeln erwidert - vielleicht sogar: "Ich freue mich immer, wenn wir uns über den Weg laufen", oder so. Das ist ja schon eine ganze Menge und reicht erstmal und der Ball liegt bei ihm.
Wenn er dann nicht weiter auf Dich zukommt oder irgendwie seine Reaktion ausbleibt - was ja durchaus sein kann -, dann hast Du zwar etwas gewagt, aber nicht zu viel, finde ich. Und dann weisst Du wenigstens besser, woran Du bist, und kommst Dir vielleicht nicht mehr ganz so vor, wie von einem anderen Stern.
Soweit mal meine Phantasien.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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