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  1. Inaktiver User

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    nö, eben nicht! welchen "offensichtlichen" grund hätts denn da gegeben?
    Das fehlende Gefühl, den fehlenden Funken.

    ich könnt ja mit der selben erklärung selbst nicht grade viel anfangen, wüsste ich nicht selbst dass es mir schon so ergangen ist u. ich es daher kenne. ob das dann die wahrheit ist od. nur die "nette" variante für einen anderen mangel steht natürlich wieder auf einem anderen blatt.
    Es ist Dir aber schon selbst so ergangen, wie wohl fast jedem Menschen.
    Und zu der Frage der Glaubwürdigkeit habe ich weiter oben schon alles geschrieben, was ich dazu schreiben kann.

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    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sehe ich anders und habe ich auch anders erlebt.
    Es gab durchaus Frauen, in die ich himmelhochjauchzend verliebt war, mit denen ich aber keine Beziehung versucht habe, weil es Faktisches gab, was einfach dagegen sprach.
    Und ich habe auch schon eine sehr geliebte Frau verlassen, weil es Faktisches gab, was gegen die Fortführung der Beziehung sprach.
    Okay...das ist nun GANZ anders als bei mir und interessant. Falls du wirklich sicher bist, dass es so ist, hängt es viellecht damit zusammen, ob man ein eher rationaler oder ein eher emotionaler Mensch ist? Bei mir ist der Bauch der Boss und ich bin glaub ich gar nicht wirklich in der Lage, mich dem zu entziehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Am perfektesten Gegenüber" fällt mir "bei fehlendem Gefühl" auch nichts Störendes auf.
    Sondern in mir - eben das Fehlen des Gefühl, wofür das Gegenüber aber nichts kann.
    Und störend ist das auch nicht wirklich.
    Denn warum soll es mich stören, dass ich für jemanden nicht in Flammen aufgehe?
    Na weil du denkst, das dieser Mensch perfekt passen würde und eigentlich ein Glücksgriff ist, und er interessiert sich für dich und du wünschst dir eine schöne Beziehung. Und ausgerechnet da entwickelt sich kein Gefühl? Und bei manch Unpassendem zuvor, da hat es sich aber entwickelt. Da kann schonmal etwas Frust aufkommen, meinst du nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst also, wenn zwei sich ineinander verlieben, einer wünscht sich Kinder, der andere will keine, und daraufhin kommt keine Beziehung zustande, dann sei dieser Grund nachträglich konfabuliert?
    Davon würde ich persönlich ausgehen. Eventuell falsch, aber zumindest tröstlich.

    Uly

  3. Inaktiver User

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Ulyssa Beitrag anzeigen
    Okay...das ist nun GANZ anders als bei mir und interessant. Falls du wirklich sicher bist, dass es so ist, hängt es viellecht damit zusammen, ob man ein eher rationaler oder ein eher emotionaler Mensch ist? Bei mir ist der Bauch der Boss und ich bin glaub ich gar nicht wirklich in der Lage, mich dem zu entziehen.
    Sicher bin ich mir sicher , wobei ich mich in Beziehungsfragen nicht für übermäßig rational halte.
    Ich habe allerdings das Bedürfnis, mich vor dem Schmerz und der Frustration zu schützen, den Beziehungen mit sich bringen, die nur gegen erhebliche Widerstände oder unter erheblichen Vezicht führbar sind.

    Wir sprechen ja primär über die Situation des Kennenlernens.
    Wenn ich schon weiss, das bestimmte Dinge gar nicht passen und auch nur schwerlich passend gemacht werden können, würde ich das Kennenlernen gar nicht erst soweit treiben, dass sich da größere Gefühle entwickeln.

    Das ist für mich auch eine Frage der Lebenssituation und des Alters.
    Ich hätte im Moment gar nicht die Kraft, eine Beziehung "against all odds" zu führen oder mich einer "amour fou" hinzugeben. Hätte ich sie, würde ich mich fragen, warum ich mir (und ggf. ihr) das antun sollte.

    Und mit balde 49 Jahren gehe ich davon aus, dass weder ich mich noch grundlegend verändern werde, noch, dass eine Frau in meinem Alter das würde. Da finde ich es schon besser, bei grundlegenden "Inkompatibilitäten" von einer Beziehung Abstand zu nehmen.
    Ich sehe das auch als Respekt vor der Individualität der Beteiligten.

    Na weil du denkst, das dieser Mensch perfekt passen würde und eigentlich ein Glücksgriff ist, und er interessiert sich für dich und du wünschst dir eine schöne Beziehung. Und ausgerechnet da entwickelt sich kein Gefühl? Und bei manch Unpassendem zuvor, da hat es sich aber entwickelt. Da kann schonmal etwas Frust aufkommen, meinst du nicht?
    Das kann sicher frustrieren, ja.
    Hängt aber auch davon ab, wie oft man das schon erlebt hat.
    Bis auf wenige Ausnahmen war es bei mir bislang so, dass meine Beziehungen sowohl von der emotionalen Basis als auch von den Rahmenbedingungen durchaus hätten funktioneren können. Für eine Frau leztlich nicht genug empfunden zu haben, das gab's nur einmal.

    Wichtig ist mir dabei vor allem, das "Nicht-Passende", das Nicht-(genug-)Gefühl" nicht einfach am Gegenüber fest zu machen.
    Denn darin steckt meines Erachtens die Kränkung.
    ...
    Ich verstehe nicht, was Du tröstlich daran findest, dass in meinem Beispiel der inkompatible Kinderwunsch nicht das eigentliche Beziehung-Ausschlusskriterium ist, sondern konfabuliert.
    Wäre das so, dann gäbe es auf die Frage, warum es nicht zu einer Beziehung kommt, tatsächlich nur eine Antwort: "Passt eben nicht, da ist kein Funke."

    Cheers,

    NM

  4. Inaktiver User

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sicher bin ich mir sicher , wobei ich mich in Beziehungsfragen nicht für übermäßig rational halte.
    Auf mich wirkst du schon sehr rational.


    Ich habe allerdings das Bedürfnis, mich vor dem Schmerz und der Frustration zu schützen, den Beziehungen mit sich bringen, die nur gegen erhebliche Widerstände oder unter erheblichen Vezicht führbar sind.
    Das verstehe ich, wer will das schon? Naja, manche suchen das Drama, aber sind das viele?
    Hast du ein Beispiel für Widerstand/Verzicht?
    Manchmal ist es ja auch eher die Art und Weise, wie man mit Inkompatibiltäten umgeht.
    An "perfect match" hab ich noch nie geglaubt, an die Kraft der Liebe (und des Wohlwollens) schon.

    Wir sprechen ja primär über die Situation des Kennenlernens.
    Wenn ich schon weiss, das bestimmte Dinge gar nicht passen und auch nur schwerlich passend gemacht werden können, würde ich das Kennenlernen gar nicht erst soweit treiben, dass sich da größere Gefühle entwickeln.
    Schade.

    Das ist für mich auch eine Frage der Lebenssituation und des Alters.
    Ich hätte im Moment gar nicht die Kraft, eine Beziehung "against all odds" zu führen oder mich einer "amour fou" hinzugeben. Hätte ich sie, würde ich mich fragen, warum ich mir (und ggf. ihr) das antun sollte.
    Hm... so ähnlich geht es mir auch gerade. Mich schreckt allein schon das Risiko.
    Ich hoffe aber, dass sich das ändert bei mir.

    Und mit balde 49 Jahren gehe ich davon aus, dass weder ich mich noch grundlegend verändern werde, noch, dass eine Frau in meinem Alter das würde. Da finde ich es schon besser, bei grundlegenden "Inkompatibilitäten" von einer Beziehung Abstand zu nehmen.
    Ich sehe das auch als Respekt vor der Individualität der Beteiligten.
    Wie ich schon oben andeutete: geht es dann für dich tatsächlich um veränderung? Also, um veränderung im Bezug auf bestimmte handfeste Dinge wie Gewohnheiten, Vorlieben etc.?
    Da würde ich auch nicht mehr von allzu viel abgehen.
    Ich kann mir aber gut vorstellen, mich zu arrangieren auf einer Basis der gegenseitigen Akzeptanz.
    Sonst müsste ich alle Hoffnung aufgeben, noch einmal einen Partner zu finden, was wohl eh schon schwer genug ist mit Ende 40.




    Wichtig ist mir dabei vor allem, das "Nicht-Passende", das Nicht-(genug-)Gefühl" nicht einfach am Gegenüber fest zu machen.
    Denn darin steckt meines Erachtens die Kränkung.

  5. User Info Menu

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das fehlende Gefühl, den fehlenden Funken.
    fehlender funke, ja. fehlendes gefühl, nein.
    ich hatte zu der dame ja einen guten bezug, haben was unternommen, aber es war mehr dieses gefühl dass man bei freundschaften hat, es ist nicht weiter in richtung bauchkribbeln gegangen...

    aber die frage vorher war ja der grund für den fehlenden funken u. den kann man nicht benennen, nicht dass der fehlende funke der grund ansich ist (er ist nur das hindernis weitergehen zu können).
    wenn ich jemand sage "der funke ist nicht übergesprungen" dann möchte man wahrsch. wissen warum, wie eure beispiele mit optik, hintern, usw..... also was greifbares, aber grade das ist es ja nicht.
    es ist nichts greifbares, es ist einfach da od. nicht da u. wenn es nicht da ist dann liegt das meiner erfahrung nach selten an etwas dass einem ins auge sticht od. einem bewußt wäre.
    es ist einem nur im gegenteil bewußt dass dieses "ich will sie" fehlt....
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

  6. Inaktiver User

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    punto,

    ich wollte für mich gar nicht, dass dieses Geheimnis ergründet wird - es ist dieses magische Element in der Liebe, welches ich in unserer rational aufgestellten Welt sehr schätze.

    Wo die Liebe hinfällt - haben wir eben doch nicht 100% in der Hand, auch wenn alle Faktoren passen würden.

  7. Inaktiver User

    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo die Liebe hinfällt - haben wir eben doch nicht 100% in der Hand, auch wenn alle Faktoren passen würden.
    Das ist ja auch unbestritten. Obwohl präzisiert werden sollte: In wen man sich verliebt, das können wir nicht beeinflussen. Das passiert eben. Doch das hat ja mit Liebe nichts zu tun.

    Doch allein der Umstand, dass ich verliebt bin, muss nicht automatisch bedeuten, dass ich mit dem Menschen aufgrund dessen eine Beziehung, Affaire oder ähnlich geartetes eingehe. Ich habe meinen Verstand und meine Erfahrungen, die mir zu- oder abraten können, dürfen und geradezu müssen!

    Für mich ist NM's Rezept zur geradezu Liebesmaxime geworden. Ich habe nämlich sehr zu Dramen geneigt; je schwieriger es passte, desto lodernder glühte ich für denjenigen. Das hat mir schon viel Liebesleid eingebracht. Heute ist für mich ein Verliebtseine keine ultima ratio mehr - genau im Gegenteil. Sie weckt bei mir sämtliche Alarmsysteme. Nicht, dass ich gleich schreiend wegrenne, aber ich schaue genauer hin.

    Verliebtheit, die nicht in realo befriedigt oder anderweitig befeuert wird, vergeht übrigens von alleine wieder. Genau so, wie sie gekommen ist.

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    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    punto,

    ich wollte für mich gar nicht, dass dieses Geheimnis ergründet wird - es ist dieses magische Element in der Liebe, welches ich in unserer rational aufgestellten Welt sehr schätze.
    ob es was magisches ist weiß ich nicht, aber irgendwie nicht ergründ- od. erklärbar ist es sicher
    vielleicht wäre es sogar erklärbar, aber im positiven falle (also wenns funkt) will man das je eh nicht wissen

    wenns allerdings nicht passt, dann kommt unweigerlich die frage nach dem grund auf (zumindest sehr oft), eine die man aber im seltensten fall beantworten kann, außer es ist wie gesagt was offensichtliches.

    eig. führts aber schon sehr vom eig. thema weg. die grundaussage "frau darf nie den ersten schritt machen" finde ich jedenfalls so nicht richtig. ob sie das aber, wenn sie es tut, in form von signalen tut od. wirklich aktiv, lass ich mal dahingestelllt. ich find das als mann weder sofort billig (was ja hier öfter gefallen ist) noch seh ich es als "pflicht" das manns dass dies immer von ihm auszugehen hätte.
    all das ist für mich schemen-denken das nicht mehr in die heutige zeit passt, wo wir die freiheit haben quasi alles zu tun wenn wir wollen.
    da ich aber auch frauen kennengelernt habe die ihr odb ohne zögern aktiv ansprechen (ohne sich dabei billig zu fühlen, weil sie ein starkes selbstbewußtsein haben), weiß ich dass es geht. das ergebnis ist ohnehin von ganz anderen dingen abhängig als dem erstkontakt, der ist nur die einstiegshürde.
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

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    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....
    Wie ich schon oben andeutete: geht es dann für dich tatsächlich um veränderung? Also, um veränderung im Bezug auf bestimmte handfeste Dinge wie Gewohnheiten, Vorlieben etc.?
    Da würde ich auch nicht mehr von allzu viel abgehen.
    Ich kann mir aber gut vorstellen, mich zu arrangieren auf einer Basis der gegenseitigen Akzeptanz.
    Sonst müsste ich alle Hoffnung aufgeben, noch einmal einen Partner zu finden, was wohl eh schon schwer genug ist mit Ende 40.

    Eine Freundin schrieb mir vor kurzem folgende Sätze:

    Aber Du musst selbst wissen, welche Kompromisse Du bei der Partnersuche noch machen möchtest und welche nicht mehr. Mit dem Risiko, dass es vielleicht keine weitere Partnerschaft mehr für Dich gibt.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob der Zustand „keine Partnerschaft“ ein Risiko für mich bzw. meine Gesundheit darstellt, in eine unglücklichen Partnerschaft möchte ich allerdings auch nicht zurück.

    Für eine Partnerschaft wäre selbstverständlich auch Kompromisse einzugehen. Auf Gewohnheiten (z.B. Kaffee trinken) könnte ich ohne Probleme von einem Tag zum anderen Abschied nehmen. Ist natürlich in der Praxis kein Problem auch bei einer Teetrinkerin . Natürlich gibt es unangenehmere Gewohnheiten, wie z.B. Rauchen.

    Was sind denn die Top Inkompatibilitäten ?
    Die Liebe wird die Zeit vergessen lassen - und die Zeit die Liebe

    Wir können den Wind nich lenken aber die Segel richtig setzen

    G. Linvingston

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    AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sprechen ja primär über die Situation des Kennenlernens.
    Achso, na ich hab eher an schon bestehende und dann aus schlecht nachvollziehbaren Gründen beendete Beziehungen gedacht. Auch hier werden ja oft die lustigsten Gründe aufgeführt, warum die Beziehung nicht mehr weitergehen kann. Und ich sage: alle diese Gründe wären völlig egal, wenn die Gefühle stimmen würden. Davon ausgenommen sind natürlich irgendwelche schwerwiegenden Dinge wie Betrug, Gewalt, etc.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, was Du tröstlich daran findest, dass in meinem Beispiel der inkompatible Kinderwunsch nicht das eigentliche Beziehung-Ausschlusskriterium ist, sondern konfabuliert.
    Weil der Gedanke, dass es eine große Liebe war, die aber nun gescheitert ist, viel trauriger und frustrierender ist, als wenn man sich einfach sagt, dass es nix gab, worum es sich zu weinen lohnt, weil man eh nicht geliebt wurde. Wenn die Beziehung nichts wert war, ist es auch nicht so schade, dass sie vorbei ist.

    Vielleicht ist das Frauenlogik ;)

    Uly

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