Sweethaert Beitrag anzeigen
Ich glaube, dass Männern solche Frauen im allgemeinen ein bisschen unheimlich sind, sie finden sie zwar toll, befürchten aber, dass sie von ihnen dominiert werden und haben die klassische Rollenverteilung doch lieber.
Nicht "sollten", aber "können", wenn sie dann auch einverstanden mit der klassischen Rollenverteilung sind.
Bleibt halt im Ermessen der Frau: sich zurücknehmen und sich einen "klassischen" Mann ergattern oder (wenn sie keine Zurücknehmfrau ist) sich nicht verstellen und einen "fortschrittlichen" Mann kriegen. Oder keinen. Das kann der ersten aber auch passieren.
Ups, ich krieg grad 'n Déjà-vu ......
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30.08.2012, 19:06
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
see you on be friends online!
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30.08.2012, 19:14Inaktiver User
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30.08.2012, 19:16Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Ich möchte einen Mann, der mich so liebt und mich so nimmt wie ich tatsächlich bin und nicht die Person, die ich vorgebe zu sein.
Ich möchte mich da weder anpassen müssen, noch einen anderen Menschen verändern.
Sicher sind Menschen keine Puzzleteile, trotzdem denke ich, dass Spielchen etc. beim Kennenlernen nichts zu suchen haben. Ich erwarte ja auch, dass der Mann mir gegenüber mir nicht irgendwas vorspielt sondern sich so zeigt wie er wirklich ist.
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30.08.2012, 19:42Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
espenlaub,
ich glaube, wir sprechen von verschiedenen Dingen.
Wenn ich an einem Abend - aus einer spontanen Empfindung heraus, weil die Situation es hergibt - Kontakt zu einem Mann aufnehme und ihm einen vorschlag mache, den er nicht ablehen kann *g*, dann heisst das nicht, dass ich ihn ständig dominieren wollte.
Wenn ich mich von einem galanten Mann umwerben lasse, sein Bemühen um mich geniesse, heisst das nicht, dass ich mich weiterhin ständig zurücknehmen wollte.
Das sind auch keine Spielchen, die mich zeigen, wie ich gar nicht bin.
Sondern die Kombination aus 2 Menschen + Situation, die ist immer einzigartig.
Mal wird die eine Facette in mir angesprochen, aml die andere.
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30.08.2012, 19:55Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Nein, natürlich nicht automatisch.
Nett, attraktiv und weiblich ist aber Voraussetzung, erfolgreich & zielorientiert ist ok, aber nicht ausschlaggebend.
Und wenn das Verhalten (ich übertreibe jetzt mal) so "stark" (ich hasse dieses Wort) ist, dass man fast das Gefühl hat einen Kerl im Rock vor sich zu haben, dann wird es uninteressant.
Besser verständlich?
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30.08.2012, 20:00Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Das verstehe ich. Ich mag Männer nämlich gerne attraktiv und männlich, erfolgreich und zielorientiert muss nicht sein....
Und wenn das Verhalten (ich übertreibe jetzt mal) so "stark" (ich hasse dieses Wort) ist, dass man fast das Gefühl hat einen Kerl im Rock vor sich zu haben, dann wird es uninteressant.
Besser verständlich?
... weil das Wort nicht passt. Ich denke, du meinst "bestimmend". Jemand, der erfolgreich ist, ist es auch gewohnt, zu bestimmen - ist die Vermutung bzw. Befürchtung.
Ich hab schon von Männern gehört, dass sie gerne unkomplizierte Frauen mögen.
Kompliziert war dann (auf Nachfragen) meist: Frauen, die wissen, was sie wollen und ihre Interessen durchzusetzen versuchen.
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30.08.2012, 20:01Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Ich denke, das hatten wir vor gefühlten 100 Seiten schon mal: Auch das ist relativ. In meinem beruflichen (und auch privaten) Umfeld sind die Männer extrem gebildet, sehr intelligent, zielstrebig und erfolgsorientiert. Und mit genau solchen Frauen sind sie auch zusammen und für die meisten ist das ein ganz klares Kriterium im Anforderungsprofil. Das ist nix mit "nett und weiblich reicht aus".
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30.08.2012, 20:31Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
gut, wir kommen der Sache näher

Das stimmt ... zum Teil.Ich hab schon von Männern gehört, dass sie gerne unkomplizierte Frauen mögen.
Kompliziert war dann (auf Nachfragen) meist: Frauen, die wissen, was sie wollen und ihre Interessen durchzusetzen versuchen.
Unkompliziert und natürlich ist wichtig.
Das Gegenteil sind aber nicht Frauen, die wissen was sie wollen, sondern Frauen die zickig und sprunghaft sind.
Nein, das habe ich auch nicht gesagt.
Das Klischee "Männer mögen dümmliche Blondchen mit großer Oberweite" stimmt in der Regel auch nicht.
Die allermeisten wollen eine Frau mit Köpfchen.
Ich versuche es noch mal anders.
In den letzten 40 Jahren haben sich die Frauen ziemlich verändert. Sie wurden selbstbewusster, bekleiden höhere Posten in Politk und Wirtschaft, organisieren ihr Leben allein, gründen Unternehmen etc.
Alles völlig ok und berechtigt.
Aber dadurch haben sie sich in ihrem Verhalten dem ursprünglich typisch männlichen Verhalten genähert.
Drehen wir das ganze mal um.
Wenn Männer das in eben diesem Maße getan hatten, also zunehmend ursprünglich typisch weibliches Verhalten angenommen hätten, würden sich die Grenzen irgendwann verwischen.
Sie wären weniger aktiv, dominant, typisch männlich oder wie eine Kollegin es mal ausdrückte "Ein Mann muß Kante haben, sonst ist er kein Mann".
Es ist bei beiden Geschlechtern ok (männliche Erzieher, Köche etc.), aber es müssen noch deutliche Unterschiede bleiben, sonst erlischt irgendwann die gegenseitige Anziehungskraft, die ja nicht allein körperliche Gründe hat.
Ist es so etwas klarer?
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30.08.2012, 20:41
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Unterschiede zwischen Personen bleiben ja sowieso. Und eine dominante, entschlussfreudige Frau in Kombination mit sanftem, introvertiertem Mann kann doch genauso funktionieren wie die umgekehrte Kombination?
Das ist doch auch ganz erholsam, wenn Verhaltensmuster und Präferenzen individuell und nicht mehr vom Geschlecht definiert sind.
grüsse, barbara
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30.08.2012, 20:45Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Ich denke, diese Unterschiede werden zwischen genau diesen zwei Menschen definiert, das ist nicht aufs Allgemeingut zu übertragen. Ja, eine Spannung muss bleiben, das finde ich auch. Aber wie genau sich diese zusammensetzt, also wer wann hart oder weich ist - das wird durch die Chemie und die Beweglichkeit, ihre persönlichen und ihre gemeinsamen Erfahrungen zweier eigenständiger Individuen bestimmt.
Und selbst die treffen untereinander immer wieder andere Absprachen. Absprachen meine ich nicht bewusst, es ist eher eine Bewegung, ein Impuls. Das ist wie beim Tanzen: Wenn der eine den Tanzschritt nicht in irgendeiner Art und Weise mitgeht, dann wird daraus niemals bewegte Musik. Wenn einer nicht mitgeht, wird das niemals ein Tanz. Wer den Schritt initiiert, ist letztendlich wurscht - es geht darum, miteinander in Bewegung zu bleiben.



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