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13.08.2012, 16:56
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
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13.08.2012, 16:59Inaktiver User
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Es ist aus meiner Sicht eben besser zu sagen, dass man wohl nicht die richtige Partnerin für den Mann war als zu sagen, wenn ich mich so und so verhalten / verstellt hätte, dann wäre es sicher was geworden.
Also lieber persönlich nehmen als auf irgendwelche Nichteinhaltung von Regeln beziehen.
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13.08.2012, 17:00Inaktiver User
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13.08.2012, 17:00
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13.08.2012, 17:02Inaktiver User
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13.08.2012, 17:08
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"

Ich glaube wir hatten eine andere Vorstellung von "persönlich nehmen".
Ich meinte persönlich nehmen im Sinne von "nach der eigenen Verantwortlichkeit" zu schauen, ggf. zu merken, da passt was nicht, im gleichen Zuge auch zu merken, gut, der ist lecker, aber eine Beziehung mit allen Konsequenzen, wäre wahrscheinlich auch gar nicht in meinem Sinne, weil mir dann doch was anderes wichtig ist, worunter z.B. fällt: es wäre schön, wenn die Verliebtheit auf beiden Seiten da ist.
Und die ist ja nicht per Knopfdruck oder Regelwerk herzustellen.
Ich habe mal mit jemandem zusammengelebt, der recht eindeutig auf das Einhalten gewisser Normen bedacht war. An die hätte ich mich z.B. nur halten zu brauchen. Das war allerdings nicht wirklich in meinem Sinne...bzw. ich habe mich gefragt, was er mit mir will, wenn er doch nur jemanden braucht, der die Regeln erfüllt.
Da hat es sehr geholfen, das ganze persönlich zu nehmen um Abstand zu bekommen. Jetzt weiß ich auch, dass mir Spontaneität und Phantasie wesentlich wichtiger in einer Beziehung sind, als Sicherheit und Unumstößlichkeit der Vorstellungen, die erstmal eine gewisse Klarheit kommunizieren, später aber zum Fallstrick werden können.
Ich glaube, das hilft mir, weil ich viel über mich rausbekommen habe.
Kann es sein, dass du mit "persönlich nehmen", "sich angegriffen fühlen" meinst?
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13.08.2012, 17:13
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Okay.

Das kann ich gut verstehen.Ich habe mal mit jemandem zusammengelebt, der recht eindeutig auf das Einhalten gewisser Normen bedacht war. An die hätte ich mich z.B. nur halten zu brauchen. Das war allerdings nicht wirklich in meinem Sinne...bzw. ich habe mich gefragt, was er mit mir will, wenn er doch nur jemanden braucht, der die Regeln erfüllt.
Gute Einstellung.Da hat es sehr geholfen, das ganze persönlich zu nehmen um Abstand zu bekommen. Jetzt weiß ich auch, dass mir Spontaneität und Phantasie wesentlich wichtiger in einer Beziehung sind, als Sicherheit und Unumstößlichkeit der Vorstellungen, die erstmal eine gewisse Klarheit kommunizieren, später aber zum Fallstrick werden können.
Ich glaube, das hilft mir, weil ich viel über mich rausbekommen habe.
Ja eine Art Makel, den man dann bei sich sucht, nicht gut genug gewesen zu sein, sowas in der Art.Kann es sein, dass du mit "persönlich nehmen", "sich angegriffen fühlen" meinst?
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13.08.2012, 17:19
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Ah! Ok, dann meinten wir tatsächlich andere Dinge...
Dieses "nicht gut genug sein" ist in meiner Vorstellung immer recht eng verbunden mit dem Gedanken "es gibt einen Weg, wie es richtig geht", was unumstößlich mit Regeln (z.B. für den guten, richtigen Menschen) zusammenhängt. Ich könnte mir vorstellen, dass viele genau zu diesem destruktiven Gedanken neigen, die meinen es gäbe einen "richtigen" Weg und man selbst verhält sich nur falsch.
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13.08.2012, 17:23
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
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13.08.2012, 17:40
AW: "Man darf als Frau nie den ersten Schritt machen"
Farmelli, danke, das ist ja ein total interessanter Link!

War in diesem Strang nicht auch das 'Bindungshormon' mal Thema? Dazu steht dort folgendes:
Und -ich werd verrückt!- hier lese ich die Antwort auf meine Frage weiter vorne:Versuche, über endokrinologische Argumente einen Zusammenhang zwischen dem Orgasmus und dem menschlichen Bindungsverhalten aufzuzeigen, waren bisher nicht erfolgreich. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem Oxytocynspiegel und dem Orgasmus nachgewiesen werden. Schedlowski und Kollegen (2002) konnten in ihren Versuchen nur einen Anstieg des Prolaktinlevels bei beiden Geschlechtern kurz nach dem sexuellen Höhepunkt feststellen. Die Autoren nahmen an, dass dem Prolaktinspiegel eine Feedbackfunktion zukommt, und so die sexuelle Lust nach dem Orgasmus dämpft (Schedlowski & Krüger, 2002).
Genau das meinte ich! Nur dass ich Männer statt erotischem Videomaterial meinteHrdy (2002) berichtet von einer Studie in der Frauen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Zyklus mit erotischem Videomaterial konfrontiert wurden: Frauen zum Zeitpunkt der Ovulation reagierten stärker mit sexueller Erregung als Frauen zu anderen Zeitpunkten ihres Zyklus. Wurde das gleiche Material ein zweites Mal gezeigt, so reagierten die Frauen genauso stark wie beim ersten Mal, nun jedoch unabhängig vom Zykluszeitpunkt. Die Frauen reagierten auf die erinnerte Erregung der ersten Konfrontation. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass die weibliche Libido nicht nur durch explizite sondern auch durch assoziative Lernprozesse beeinflusst wird.
Auf deutsch: Wenn mir einer zum Eisprung über den Weg läuft und gefällt, hat er bessere Chancen dass ich mich vollkommen auf ihn einschieße und zum OdB erhebe als wenn er mir zwei Wochen später zum ersten Mal begegnet. Egal wann wir uns hinterher wiedersehen. Krass!



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