Ich habe es nicht wörtlich so geschrieben! Ich bin da auch ziemlich unsicher, weil ich ihm auch nicht auf die Nerven gehen möchte! Und ich kenne ihn zuwenig, um ihn wirklich einschätzen zu können.
Aber so, wie Du es beschreibst, hilft es mir etwas, zu verstehen und nachzuempfinden, wie er vielleicht empfindet! Danke dafür!
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Thema: Ich mag ihn sehr, aber...
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09.07.2012, 10:54Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
Geändert von Inaktiver User (09.07.2012 um 10:57 Uhr)
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09.07.2012, 12:40
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
@ EL1Schade, dass Du Deinen Account hier gelöscht hast.
Wir haben wohl verschiedene Herangehensweisen ans Kennenlernen.
Ich gehe nicht automatisch davon aus, dass ich von einem Mann angelogen werde, aber ich möchte es aufgrund der ganzen Erfahrungswerte von anderen Frauen nicht ausschließen.
Sobald etwas auftaucht, das den stetigen Gang des Kennenlernens von seiner Seite her unterbricht, werde ich hellhörig. In dieser Situation halte ich mich dann eher zurück, denn er hat den Kontakt eingeschränkt - aus welchen Gründen auch immer - also ist es an ihm, dann auch wieder grünes Licht zu geben: "So, jetzt kann's mit uns weitergehen."
Und kommt so ein Zeichen in absehbarer Zeit nicht, sehe ich keinen Grund, dem Mann nochmal meine Gefühle breit darzulegen oder rumzuhirnen.
Denn entweder hat er gerade oder sogar auf unabsehbarer Zeit wirklich was Anderes im Kopf, wo ich nun wirklich nicht wichtig bin, und was ich auch zu akzeptieren habe, wie z.B. eine echte ernste Erkrankung der Mutter. Oder er hat es sich anders überlegt und so eine Geschichte nur vorgeschoben, um mich schonend los zu werden.
Es macht Sinn, sich in so einem Fall zu überlegen, wie lange man auf seine Meldung warten möchte.
Denn wenn tatsächlich etwas Ernstes dazwischen gekommen ist, dann wird die Tatsache, dass man ihm schreibt, wie gern man ihn mag und wie sehr man wünschte, ihn öfters sehen zu können, nichts daran ändern, dass er darauf im Moment nicht so darauf eingehen kann, wie man sich das vielleicht wünscht. Ich fände es auch reichlich egozentrisch, einem Mann in einer solchen Situation immer wieder Bestätigungen für die eigene Sicherheit aus dem Kreuz leiern zu wollen.
Und wenn er einen nur loswerden will, dann hat er sich schon entschieden, dann wird ihn die Darlegung überbordender weiblicher Gefühle auch nicht mehr umstimmen.
Liebesgeständnisse sind in solchen Situationen also völlig überflüssig, weil seinerseits unerwünscht. Sie machen nur Druck und nerven.
Und möchte man wirklich sein ganzes Liebesleben auf Eis legen, nur weil ein Mann, den man gerade ein paar Mal getroffen hat, plötzlich nicht mehr verfügbar ist?
Ich finde es gesünder, wenn man dann irgendwann auch die Vorstellung los lässt, dass es mit diesem Mann etwas werden muss.
Ich vertrete übrigens keineswegs das Ideal der passiven, schmachtenden Frau. Erstens schmachte ich Männer nicht unbedingt an, oder nur solche, die ich wirklich toll finde, was nicht oft vorkommt.
Und eine vorsichtige Herangehensweise, wo man man aktiv beobachtet, was eigentlich vom anderen kommt, sehe ich nicht als Passivität, sondern als bewusste Entscheidung. Man kann sich nämlich auch bewusst dafür entscheiden, einfach mal abzuwarten - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und danach hakt man die Sache ebenso bewusst ab. Man muss nicht immer in hektischen Aktivismus verfallen. Manche Dinge erledigen sich nämlich auch ganz von selbst.
Geändert von Latona (09.07.2012 um 13:05 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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10.07.2012, 09:12Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
So, es gibt Neuigkeiten, er hat sich gestern gemeldet und wir haben für heute ein Treffen ins Auge gefasst. Wir wollten es heute nochmal spezifizieren. Nun bekam ich gerade eine Nachricht, er würde es heute nicht schaffen, wir müssten unser Treffen alsbald nachholen. Ich schrieb nur, das können wir tun.
Hättet ihr eine Begründung erwartet, warum es heute nicht klappt?
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10.07.2012, 09:14Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
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10.07.2012, 09:22Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
Naja, wie gesagt, wir wollten es heute nochmal spezifizieren, sprich Zeit und Ort ausmachen. Aber es stimmt natürlich, es kann einem immer etwas dazwischen kommen.
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24.07.2012, 23:59Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
So, nach dem agbesagten Date, ist er wieder auf mich zugekommen. Wir haben dann ein sehr schönes Wochenende miteinander verbracht, er hat hier übernachtet, es ist aber nichts passiert. In der Woche haben wir den Kontakt gehalten und gestern sind wir dann auf das Thema verlieben gekommen. Ich sagte ihm, ich könne mir schon vorstellen, mich in ihn zu verlieben. Das hat ihn dann völlig umgehauen! Ich habe ihn gefragt, warum ihn das so überrascht und ob er wirklich davon ausgegangen ist, dass er mich völlig kalt lässt. Er sagte, davon sei er ausgegangen und er hätte nie erwartet, dass es diese Möglichkeit gibt. Schließlich würde ich so unnahbar wirken, wäre erfahrener als er, hübsch und tough. Gut, das hat mich dann wieder überrascht.
Ich sagte ihm, nun kenne er die Fakten und könne sich ja überlegen, was er damit anfangen möchte, ich würde mich erstmal zurückziehen. Ich hatte das Gefühl, ihn ziemlich aus den Socken gehauen zu haben und hielt es für das Beste, ihn erstmal in Ruhe zu lassen. Nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob es wirklich richtig war, die Karten auf den Tisch zu legen, anders gesagt, mir ist bewusst geworden, dass er von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen ist. Für ihn war offensichtlich klar, er habe keine Chance bei mir und ich hätte kein tieferes Interesse an ihm. Das kann natürlich zur Folge haben, dass er mich wirklich nur als gute Freundin sieht, weil er sich sagt, ich verliebe mich in keine Frau, bei der ich keine Chance habe. Er hat sich leider nicht zu seinen Emotionen geäußert und ist heute den ganzen Tag abgetaucht. Ich weiß nicht, was ich nun tun soll, denn ich mache mir - seine kranke Mutter im Hinterkopf - doch etwas Sorgen. Bei Skype ist er seit gestern Abend eingeloggt, aber nicht aktiv. Bei Whatsapp war er vor 24 Stunden das letzte Mal online. Ich würde gerne nachfragen, aber ich habe ja gesagt, ich ziehe mich erstmal zurück.
Was denkt ihr, war es richtig, die Karten auf den Tisch zu legen? Mache ich mir umsonst Sorgen? Würdet ihr mal nachfragen, ob alles okay ist??
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25.07.2012, 00:06
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
see you on be friends online!
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25.07.2012, 02:23Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich habe mich schon nach deinem Eingangspost gefragt: Was willst du?
Was fühlst du?
Was wünscht du dir?
Ich finde es gut, dass jetzt die Karten offen auf dem Tisch liegen. Wer weiß, wozu das gut ist.
Was ich weniger gut finde, ist, dass du schon so in der Bewerbersituation bist, wo jede Bewegung und jedes Augenzucken des anderen entscheidend ist. Wo bist du?
Dadurch entsteht Stress, wie sollt ihr euch da entspannt kennen lernen? Durch diese klare Ziel- Und Erwartungshaltung kann man selbst bei gegenseitiger Anziehung einiges verderben. Wer will schon als "Klischee" gewollt werden ("Der zu erobernde Ehemann, wenn er mich küsst wird alles gut") und nicht als Person?
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25.07.2012, 10:04Inaktiver User
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
Hm, bin ich wirklich schon in der Bewerbungsphase? Warum? Weil ich gesagt habe, dass ich mir vorstellen könnte, mich in ihn zu verlieben?
Es ist nicht so, dass ich jedes Augenzucken seinerseits entscheidend ist. Es ist ja auch nicht so, dass ich nun eine klare Entscheidung von ihm verlange oder ihn zu einer Beziehung "drängen" möchte. Ich weiß ja selber noch nicht, ob ich mich wirklich verliebe. Ja, fühle mich zu ihm hingezogen, aber ich bin nicht bis über beide Ohren verliebt! Es kann aber auch sein, dass ich - wenn ich ihn noch besser kennen lerne - feststellen muss, dass doch einige Dinge nicht passen. Ausschließen kann ich nichts, weder das Eine, noch das Andere. Selbst, wenn er sich nicht zu seinen Emotionen äußern würde, dann würde ich es so weiterlaufen lassen. Würde ich dann merke, okay, ich bin verliebt, dann würde ich handeln, um mich selbst zu schützen.
Und für mich ist er nicht der zu erobernde Ehemann, also ein Klischee, sondern für mich ist er ein Mensch, den ich mag, mit dem ich meine Zeit gerne verbringe. Er hat Eigenschaften an sich, die ich sehr schätze. Ich fände es sehr schade, wenn er aus meinem Leben "verschwinden" würde. Die gemeinsamen Spaziergänge, das gemeinsame Lachen, die Gespräche, all das würde mir fehlen.
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25.07.2012, 14:22
AW: Ich mag ihn sehr, aber...
Ich finde es gut, dass die "Karten jetzt auf dem Tisch sind". Was hättest Du gewonnen, wenn er weiter davon ausgeht, Du könntest Dich nie in ihn verlieben?
Jetzt muss er entscheiden, was er will und was er sich vorstellen kann.
Und mein Rat wäre - obwohl ich selbst zu den Ungeduldigen zähle - lass ihn jetzt kommen ...
Wenn nix passiert, hast Du Deine Antwort auch.
Nimm es als kleines Geduldstraining
Alles andere kostet Dich die Augenhöhe, die - wie ich finde - so wichtig ist.
Und ja: auch ich finde, ein klein wenig mehr bei Dir bleiben und nicht nur darüber nachdenken, was er jetzt braucht, was er jetzt will etc., wäre nicht schlecht. Dinge tun, die Dir gut tun. Das Kaninchen vor der Schlange ist kein so schöner Zustand ... (Obwohl das immer leichter gesagt ist als getan - ich denke, das wissen hier auch alle.)



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