Ja, das ist doch auch ok so.
Na ja, diese Unbefangenheit wird leider wenn man älter wird immer weniger.
Darum beneide ich diese Altersgruppe wirklich.
In mancher Beziehung denkt man nicht, man macht es einfach.
Ich denke das ist ein Grund warum sich Männer manchmal in Richtung jüngere Partnerinnen orientieren.
Deren Unbefangenheit gibt ihnen (vermeintlich) ein wenig ihrer Jugend zurück..
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Ergebnis 21 bis 30 von 196
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03.07.2012, 23:15Inaktiver User
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
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03.07.2012, 23:20Inaktiver User
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Hmm, aber da ist doch auch viel Projektion der Älteren dabei.
Ich war zum Beispiel mit 18 überhaupt nicht unbefangen und fühle mich heute viel freier und spontaner.
Klar, wenn man nochmal 18 wäre mit dem Wissen von heute... aber das ist ja nur ein blöder Spruch.... dann lieber 30+ und einfach zu seinen Fältchen stehen, wenn man lacht.
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03.07.2012, 23:23
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Naja das ist halt das übliche. Alle, egal ob Männlein oder Weiblein, glauben zu wissen was sie nicht wollen. Siehe die skurillen Nogo Listen der Frauen. Wir sollten alle etwas Lockerer an die Sache gehen. Erst mal das gegenüber kennenlernen. Wir haben alle irgendwelche Macken.
Was mich besonders erschreckt. Das beim Date Fragebogen abgehakt werden. Ohne das man sich überhaupt für sein gegenüber interessiert. Erst mal schauchen ob es passt. Nee so wird das nichts. Ich will gar nicht wissen welche Macken oder Fehler die Frau hat. Das will ich selber rausfinden. Aber das braucht Zeit. Aber in unserer schnell lebigen Zeit muss alles vorab geklärt sein. Nee das ist nichts für mich.
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03.07.2012, 23:26
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)
Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.
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03.07.2012, 23:27Inaktiver User
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Auch wenn du es mir vermutlich nicht glaubst ... nein, diese Frage wollte ich damit nicht beantwortet haben.
Da bin ich Egoist, entweder man nimmt mich wie ich bin oder gar nicht.
Aber ja, ich denke mehr über verschiedene Dinge nach als früher. Ich versuche z.B. zu ergründen warum ich so bin, wie ich bin und (neben anderen Dingen) mehr hinter das komplexe Spiel zwischen den Geschlechtern zu kommen.
Manchmal denke ich, je älter ich werde umso mehr überwiegen die Fragen gegenüber den Antworten.
War wohl nix mit der Weisheit im Alter
aber trotzdem Danke
PS: ja, sind sie, das macht es aber auch manchmal auch erst spannend
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04.07.2012, 10:01Inaktiver User
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04.07.2012, 11:17
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Ich zitiere Brausepaul
Eine Sache ist mir hier und im RL schon häufig aufgefallen.
In der Bri gibt es z.B. haufenweise Posts von Frauen, die ihre Probleme im zwischenmenschlichen Bereich schildern. Häufig sind sie dabei unsicher, verletzt, enttäuscht oder verwirrt.
Die Reaktionen darauf sind meist aufmunternd, mitfühlend oder auch praktischer Natur
Ja wie sollten Sie denn sonst sein, Deiner Meinung nach lieber Brausepaul?
Oder da stimme ich Dir gar nicht zu:
Ich finde das auch Männer super Tipps geben können und ich finde einen Mitfühlenden Mann absolut nicht als Zauderer oder Rumeierer. Wenn Männer einen rat erteilen, dann tuen Sie es und versuuchen sich in die Lage des (verletztenden) Mannes zu versetzten, was machen Frauen (mir auch) nicht möglich zu sein scheint.Wenn Männer dies tun (oder sich in den geschilderten Posts so verhalten), wird das hier oft als zaudern, rumeiern oder jammern bezeichnet.
Ich mag mich gerne mit Männern über meine Probleme und Sorgen unterhalten, weil sie mir meistens eine komplatt andere Sichtweise als die meine aufzeigen und ich dadurch schon viel dazu gelernt habe.
Und das gilt nicht nur für männliche Bekannte sondern auch für potentielle Partner.
Mein Ex zum Bespiel hat sich Nächte lang mit mir hingesetzt um den Liebeskummer den ich wegen einem seiner Kollegen hatte aufzuarbeiten. Daraufhin habe ich mich in Ihn verliebt,w eil er mir das Gefühl vermittelte mich zu verstehen und mir helfen zu wollen und ich mich dadurch als was ganz besonderes für Ihn gefühlt habe (dieser kleine manipulative Xxxxxx
). Damals war das eine neue Erfahrung für mich und ich wollte diesen liebesvollen, verständnisvollen Mann unbedingt an meiner Seite haben...
Ja ist das denn zuviel verlangt?Grade beim Kennenlernen wird oft Wert darauf gelegt, das Männer gradlinig und selbstbewusst sind, möglicht (sofort) wissen was sie wollen und eindeutig Stellung beziehen.
Ich denke wenn es einen Mann erwischt, dann agiert er auch so, oder so ähnlich.. Er wird nicht rumeiern und nicht so genau wissen was er will und sich Tagelang nicht melden und absagen und und und... Seine Mission wird diese Frau sein und er wird alles dafür tun damit sie ihn mag, damit er sie beendruckt und dazu gehört für mich ein Mann der beim - sagen wir - dritten/vierten/fünften Treffen bestimmt sagen kann: Das ist mein Baby und mein Baby gehört jetzt zu mir, verstanden?
wenn einer rumeiert ist er eben nicht verliebt... So sehe ich das und so habe ich das auch schon erlebt.
Na ein egoistischer Vollarsch halt dann, oder?Andererseits wird sich darüber beklagt, dass sie nicht selbstreflektiert sind, keine Gefühle zeigen oder unsensibel sind.
.Als Folge wundern (oder ärgern) sich Frauen dann häufig, dass Männer ihre Gefühle und Schwächen verbergen oder überspielen.
Ein schmaler Grad, auf dem Männer sich da bewegen, so empfinde ich es zumindest manchmal
Wenn ich den Mann mag, dann kann er gerne seine Gefühle zeigen, auch seine Schwächen (sofern diese nicht überhand nehmen, dann ist er nämlcih wieder ein Jammerlappen).
Evtl. wurden Männer die Gefühle zulassen schonmal ausgelacht?! Ich mag Männer mit Gefühlen...Ich mag Männer die Ihren Gefühlen freien Lauf lassen, wieso auch nicht , beim Fussball schaffen Sie es ja auch allesamt! Wieso nicht in einer Liebesbeziehung!? Würde mich nicht abschrecken, sofern ich Ihn liebe natürlich.
Also ich habe da ein Beispiel: Ich habe einen mann kennen gelernt, der in meinen augen ziemlich "Ich-bezogen" ist. zuviel in meinen Augen. Ich weiß das er an Allergien leidet.. Nur machen Ihm diese Allergien nie was aus,w enn wir das unternehmen was Ihm Spaß macht, wenn es mal anders ist, also er was machen muss was mit Spaß macht, dann zieht er zwar mit, aber wenn es Ihm nicht mehr gefällt geht es ihm nicht so gut und er will nachhause fahren. Zu anfangs war ich eher besorgt... Ihm gehts nicht gut... Oh Gott... Aber je öfter ich Ihn treffe, sehe ich ein gewisses Muster. Ich dachet am Anfang: Wow er ist authentisch und sagt wenn es ihm nicht gut geht... Er miemt nicht den Starken nur um mich zu beeindrucken, find ich toll, soll er heimfahren und sich auskurieren.. Mittlerweile sieht das anders aus...Natürlich gibt es keinen Königsweg, den gibt es für Frauen ja auch nicht.
Wenn man mal unterstellt, dass Schwächen (wie man sie auch immer definiert) nicht gut ankommen, wäre es für manche Männer kontraprodiktiv authentisch zu bleiben.
DANN sagt er, er hat "Angst" sich zu verlieben, weil verlieben einem die Dinge so vorgauckelt wie sie gar nicht der Realität entsprechen....Und er wurde schon zuoft verletzt, als würde er sich noch einmal seinen Gefühlen ausliefern...
Das sollte ich mal nach drei Monaten regelmäsiges Treffen sagen. Also ich als Frau... Wie denken Männer denn über so eine Aussage? Die denken doch: Die Alte spinnt wohl?! Oder...
Also ich weiß auch nicht... Irgendwas läuft da schief.. Zu authentisch ist nichts und ne Maske aufsetzten auch nicht....
Ich finde es wichtig zu fühlen das ich Ihm wichtig bin und das er mich so annimmt wie ich bin, dazu muss er keine großen Reden schwingen. Taten zählen viel mehr als Worte..Wenn sich ein mann um mich kümmert und mir das gefühl vermittelt: Du bist mir wichtig, das ist schon die dreiviertele Miete.. Und ich denke das wird ein verliebter Mann ganz automatisch umsetzen ohne eine gewisse Grenze (aufdringlichkeit) zur überschrieten. Verliebte Männer kennen den Weg in das Herz der Angebeteten.. Ich finde das alles nicht sooo kompliziert wie es manchmal hier dargestellt wird.Oder mal allgemeiner gefragt ... wie sehr müssen (oder glauben es es zumindest) sich Männer und natürlich auch Frauen "verbiegen" um den (vermeintlichen) Ansprüchen eines potenziellen Partners grade in der Kennenlernphase zu entsprechen? Macht das überhaupt Sinn oder ist es manchmal eine Notwendigkeit, um zumindest den erfolgreichen Einstieg zu finden?
Lilli
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Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf!
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04.07.2012, 12:40
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Ich gestehe Männern natürlich das Recht zu, zu zaudern oder unsicher zu sein.
Nur weil eine verknallte Frau unbedingt jetzt und gleich die Bestätigung braucht, dass auch er eine Beziehung mit ihr eingehen will, muss er dem noch lange nicht nachkommen, wenn es für ihn selbst noch unklar ist, ob und was er von ihr will. Frauen müssen es aushalten können, dass Männer nicht gleich zupackend auf sie abfahren, und deshalb sind diese Männer noch lange keine Jammerlappen! Jeder Mann hat das Recht, zu sagen: "Ich steh (noch) nicht auf sie."
Umgekehrt können auch Männer nicht erwarten, dass Frauen ihnen sofort zu Füßen liegen.
Nur: Mit fortschreitendem Kennenlernen sollte man erwarten können, dass auch die Herren langsam zu einem Entschluss kommen, ob sie diesen Kontakt weiter ausbauen, im Sande verlaufen lassen oder abbrechen wollen. Ewig sollte die Unsicherheit, was mann von einer Frau will, also nicht dauern.
Überhaupt kein Verständnis habe ich für diese unreifen, bindungsgestörten Typen, die eine Frau erst heiß umwerben, also richtig aktiv mit Komplimenten, Körperkontakt, Verführung, ständigem Melden und sonstigen zahlreichen Aufmerksamkeiten seitens des Mannes, und denen dann später einfällt, dass sie von dieser Frau eigentlich gar nichts wollen – vorzugsweise dann, wenn die Frauen Vertrauen in sie gefasst hat.
Ich meine damit jetzt nicht den Fall, dass eine verknallte Frau einen Mann für in sie verknallt hält, nur weil der freundlich zu ihr ist, und sie sich seine Verknalltheit wünscht.
Dieses „Sich eine Frau auf Vorrat zu krallen“, um nachher in aller Ruhe entscheiden zu können, was man mit ihr machen will - ficken, abservieren oder doch eine Beziehung - finde ich echt zum Kotzen.
Ich gestehe es einem Mann zu, dass er es sich im Laufe des Kennenlernens anders überlegt. Das ist völlig normal.
Das ist aber noch lange kein Grund, mit dem eigenen Verhalten bei der Frau von Anfang an Erwartungen zu wecken, die man vielleicht gar nicht einhalten kann oder will. Mit einem sozial-reflektiertem Verhalten hat das nichts zu tun. Hier geht es um die egoistische Sicherung von männlichen Besitzständen an einer Frau: „Wie krieg ich sie an den Haken, damit ich im Zweifelsfall über sie verfügen kann, damit mir kein anderer dazwischen funkt?“ Wie sich die Frau im Fall des Abserviertwerdens fühlt, ist so einem Mann reichlich schnuppe.
Ich erwarte von einem reifen Menschen soviel Reflektion, dass er einen anderen erst einmal ansatzweise kennenlernt, bevor er sich voll ins Zeug legt. Meistens gilt dieses Habenwollen sowieso nur der Projektion, die mann sich von der Frau macht, und der sie in der Realität nicht standhalten kann. Und deswegen wird sie dann auch wieder abserviert.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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04.07.2012, 12:54
AW: Jammerlappen oder ganzer Kerl?
Das finde ich zB sehr interessant und sympathisch. Ich mag Menschen die in der Lage sind zu reflektieren. Wer mir zeigt dass er (auch) nachdenklich sein kann, (auch) sich selbst und sein Verhalten hinterfragen kann und am besten auch noch MIR ehrliches Feedback über mein Verhalten geben kann, der wird schnell ein wertvoller Mensch in meinem Leben.
Und auch wenn ich mir langsam selbst auf den Keks gehe mit dieser Bemerkung, dieser Strang gibt enifach die Steilvorlage dazu: ICH beurteile Männer und Frauen meines Wissens in dieser Hinsicht nicht sehr unterschiedlich.
Ich hab zB eine Freundin die ich als sehr kühl und distanziert empfinde. Sie gibt nach außen immer den Anschein alles unter Kontrolle zu haben. Wenn man fragft wie es mit xyz geht (Job, Beziehung, Familie, weiß der Kuckuck) heißt es immer: Och jor, alles super. Oder: Wird schon werden, ich mach mir das gar keine Sorgen. Naja, was soll ich da als Freundin noch? Das ermuntert mich auch nicht dazu ihr mein Herz auszuschütten sondern ich ertappe mich dabei, wie ich vor allem 'Erfolgserlebnise erzähle und nicht von Dingen die mir querliegen. Dazu kommt auch noch dass sie nie nachfragt, sondern wenn ich etwas erzähle, daraufhin in der Regel mit einem Schwank aus ihrem Leben kommt...
Und ich habe gerade einen Mann kennengelernt (allerdings platonisch, er ist liiert) der das genau Gegenteil ist. Nachdenklich, intelligent, reflektiert, unzufrieden, und diese Unzufriedenheit auch zum Ausdruck bringend. Meine Güte, mit dem kann ich die ganze Nacth durchquatschen und mich aufgehoben und vertraut fühlen.
Klar ist ein gewisses Selbstbewusstsein sexy, das schon. Aber zu einem echten Selbstbewusstsein gehört doch die Stärke, seine Schwächen zu sehen und zu akzeptieren. Jeder hat mal nen Hänger. Es gibt niemanden bei dem immer alles glatt läuft. Die Frage ist ob man der Meinung ist daran zu zerbrechen wenn man diese Schwächen benennt und auf den Tisch legt (und deshalb die coole Fassade vorschiebt) oder ob man in sich selbst sicher genug ist sich auch schwach zu zeigen.
Und zum Thema Kennenlernen:
Ich finde es durchaus legitim dass Männer sich in bestimmten Situationen nicht trauen eine Frau offensichtilch anzubaggern. Aber vielleicht lüge ich mir da auch gerade in die eigene Tasche weil mein OdB mir nach den langen lächelnden Blicken die wir uns wochenlang zugeworfen haben auf einmal links liegen lässt und ich das gerne darauf schieben will dass er noch nicht weiß dass ich getrennt bin und er außerdem der Erzieher meiner Kinder ist
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04.07.2012, 12:54



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