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    Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Hier habe ich meinen ersten Beitrag in der bfriends Community abgegeben. Bei der Frage: Kann aus einer reinen Sexbeziehung überhaupt etwas ernstes werden?
    Nun schreibe ich diesen Beitrag - ohne konkrete Fragestellung. Aber vielleicht hat der ein oder andere eine Idee dazu, ein Hinweis, eine Richtung - oder es erkennt sich jemand wieder, die einfach für den Moment nur froh ist, dass es nicht nur ihr so geht. Vielleicht liest du es auch gerade und denkst: Mein Gott, die Merle spinnt - all das ist möglich. Ich lasse mich hier einfach überraschen ;)

    Letzendlich war schnell klar: Bei mir ist es weniger die Frage danach, ob es aus einer Sexbeziehung etwas ernstes werden kann, sondern vielmehr die Frage: Woher weiß ich, dass ich verliebt bin!?!

    Die Frage klingt so einfach - ist sie für mich aber nicht. Ich frage mich auch: gehört diese Thematik hier in "Über das Kennenlernen" oder gibt es nicht andere Forenkategorien, in denen sie besser passt.

    Ich lasse es erst einmal hier - einfach aus dem Grund, dass ich (mittlerweile) eigentlich nur noch beim Kennenlernen über meine Unsicherheiten stolpere.

    Gefühle - was fühle ich? Woher weiß ich, was ich fühle?

    Ich lerne leicht (?) Männer kennen. Zumindest phasenweise. Ich bin sicherlich nicht wunderschön, aber ich kann problemlos bei Tageslicht das Haus verlassen.

    Immer wieder habe ich das Gefühl: Hilfe, ich bin soooooooooooooo verliebt, ich will ihn. Rückblickend betrachtet, wollte ich gar nicht "ihn", sondern vielmehr "jemanden" haben.

    Ich bin stark. Nein, das ist falsch: Ich wirke stark. Immer wieder bekomme ich zu hören: Mensch, mit was für einer Leichtigkeit du alles schaffst. Leichtigkeit? denke ich dann nur - wo soll die denn sein. Denn für mich ist es nicht leicht. Eigentlich schreie ich innerlich danach, dass mir jemand ungefragt unter die Arme greift - mich stützt, mich stärkt - für mich da ist. Aber das ist etwas, was ich nicht kenne. Ich habe immer schon alles mit mir ausgemacht. Kaum Leute an mich herangelassen.

    Nun bin ich wieder im Stress. Scheine zu rotieren, weiß nicht, wo vorne, weiß nicht wo hinten ist. Und nun ist er wieder da, der große Wunsch: Sei für mich da! Hilf mir, unterstütze mich.
    Will ich jemanden? Will ich meine Affäre? Er ist stark, er ist intelligent, humorvoll. Aber bin ich verliebt?
    Oder aber ist da wieder nur jemand, der stark ist, der mich - wenn auch er sich darauf einlassen könnte - halten könnte.

    Aber ich mag nicht dazu stehen. Der Wunsch gehalten zu werden. Der Wunsch gestützt zu werden. Ich müsste Schwäche zeigen. Vielleicht könnte er mir meine Bedürftigkeit sogar einfach nur im Rahmen der Affäre erfüllen. Aber ich müsste was sagen.


    Manchmal - oft - sende ich widersprüchliche Signale. "Wasch mich, aber mach micht nicht nass" "Halte mich, aber komm mir nicht zu nah!"

    Ich bin nett, flirte - aber dann "stech" ich zu und trete vors Schienbein. Oder ich gebe mich besonders kratzbürstig von Anfang an.

    Verletzt werden - gehalten werden - geliebt werden.

    Aber bitte so, dass du mich nicht verletzt.


    Ein anderer Gedanke gerade: vielleicht war ich jedes Mal verliebt, wenn ich dieses unsichere Gefühl von "Ist da mehr hatte" - mag es aber rückblickend gar nicht zugeben, denn dann müsste ich vielleicht auch zugeben, dass ich verletzt wurde...

    Verständlich?
    Total bekloppt?
    Gedanken...


    Ach, wäre es schön, wenn Männer einfach wären... ;)

    In diesem Sinne: Habt einen schönen und hoffentlich auch ähnlich sonnigen Sonntag
    Merle

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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Ironie ist unpassend. Entschuldigung.
    Geändert von Opelius (01.07.2012 um 18:26 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    *ironie* und Frauen nicht so kompliziert *Ironie*
    Ich hab den Ironietag leider vergessen - aber hoffe, das es ersichtlich wird, dass ich "meinen Anteil" schon sehr genau kenne ;)

  4. Inaktiver User

    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Liebe Merle, danke für den Strang

    Bei dir hatte mich stutzig gemacht, dass deine letzten Beziehungen ähnlich abgelaufen sind: Affaire mit Ansage, eine Weile alles schön, dann dein Ich-will-mehr-Geständnis, das zum Ende der Beziehung führte.

    Soviel zum Muster.

    Und davor stehst du ja akut auch gerade wieder und fragst dich zurecht, ist das jetzt eigentlich wirklich Verliebtheit oder geht es da doch um etwas ganz anderes? Denn täglich grüßt ja inzwischen das Murmeltier

    So ein bisschen liest es sich zwischen den Zeilen, dass es um etwas ganz anderes geht. Deine vermeintliche Stärke kenne ich nur zu gut. Während du dir nichts sehnlicher wünschst als Unterstützung, kommt das nach außen als Coolness und Abweisung an. Ich erinnere mich an einen Kumpel, der mir mal sagte, jeder Mann hätte bei mir das Gefühl, nicht wirklich gebraucht zu werden Na toll....

    Weißt du, das ist aber eine Sache in einem drin, die viel mit erlerntem "Quark" zu tun hat, und - vielleicht ist es bei dir ja ähnlich - den Wunsch verstärkt, trotz einer Unzulänglichkeit es durch Perfektionismus zu schaffen, endlich die Zuwendung der Bezugspersonen zu erhalten. Als erwachsene Frau ist das dann eher weniger die Mutter/der Vater, da ist es dann halt der Lover. Und nur ein Affairenmann kann die Grundvoraussetzung für so ein schräges Spiel bieten, nämlich das Ungleichgewicht, die Überlegenheit des anderen einem selbst gegenüber. Alles kindlich. Nichts, das pathologisch sein muss, aber mir hat es geholfen, das zu erkennen. Seitdem ist mein früher latent vorhandener Ödipus-Komplex komplett verschwunden. Gott sei Dank!

    Also, du könntest schauen, ob du dir da etwas angewöhnt hast in ähnlicher Art und erkennen, dass du heute erwachsen bist und keine Bestätigung durch irgendjemand anderen benötigst. Dein Leben ginge auch so weiter, und vermutlich sogar um einiges besser!

    Mach dir klar: Du suchst dir aktiv eine Affaire, weil sie dir etwas bietet. WAS bietet sie dir???

    Ein anderer Gedanke gerade: vielleicht war ich jedes Mal verliebt, wenn ich dieses unsichere Gefühl von "Ist da mehr hatte" - mag es aber rückblickend gar nicht zugeben, denn dann müsste ich vielleicht auch zugeben, dass ich verletzt wurde...
    Verliebt? Ja, warum denn auch nicht?
    Gleichzeitig warst du es, die dafür gesorgt hat, dass das ein Ende hatte - nämlich durch dein Bekenntnis. Du wusstest sehr wohl, was das bedeutete, würdest du deine Gefühle beichten. Und ich hätte liebend gerne erlebt, wie du reagiert hättest, wäre es dem Mann ähnlich gegangen und hätte dich erleichtert um deine Hand gebeten. Vermutlich hättest du das Weite gesucht!

  5. gesperrt

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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Zitat Zitat von Merle77 Beitrag anzeigen
    Letzendlich war schnell klar: Bei mir ist es weniger die Frage danach, ob es aus einer Sexbeziehung etwas ernstes werden kann, sondern vielmehr die Frage: Woher weiß ich, dass ich verliebt bin!?!
    Schmetterlinge im Bauch, du denkst nur an IHN, du hast null Appetit, du schwebst auf rose Wolken durch die Welt und lächelst wie eine Buddhastatue ständig vor dich hin, Bekannte machen ständig Bemerkungen wie gut du aussiehst und dass du richtig aufgeblüht bist, du guckst ständig auf's Telefon und aus dem Fenster und hoffst das ER sich meldet und glaubst IHN an jeder Ecke zu sehen, und wenn er es tut und sich meldet bist du so verwirrt, dass du kein gescheites Wort rausbringst und deswegen einfach weiter lächelst und noch dazu ganz rot wirst.


    Gefühle - was fühle ich? Woher weiß ich, was ich fühle?
    indem du dich regelmässig hinsetzt und dich fragst "was fühle ich jetzt?" und dann diese Gefühle beschreibst. Es kann sich lohnen, ganz an der Basis mit dem Beschreiben körperlicher Empfindungen anzufangen: "ich fühle mich warm. Ich fühle wie mein Fuss auf dem glatten Boden steht. Ich fühle, wie der Haargummi etwas an meinen Haaren ziept. ich fühle Schwere im Bauch, und ein Flattern in der Mitte der Brust."

    --> Übung macht die Meisterin.




    Eigentlich schreie ich innerlich danach, dass mir jemand ungefragt unter die Arme greift - mich stützt, mich stärkt - für mich da ist.
    Was hindert dich daran, auch äusserlich nach Hilfe zu schreien? nicht nur eigentlich, sondern tatsächlich? das mit dem "ungefragt" funktioniert nicht. Fragen muss man schon selbst. Aber das ist ein Thema, das ja auch nicht direkt mit einem Mann bzw Lebenspartner zu tun hat. sich helfen lassen kann man ja von vielen Leuten, die bereit und willig sind, zu helfen. ich würde das (legitime und gute und richtige!) Bedürfnis nach Unterstützung strikt trennen vom Bedürfnis nach einer Liebesbeziehung.



    Will ich jemanden? Will ich meine Affäre? Er ist stark, er ist intelligent, humorvoll. Aber bin ich verliebt?
    Oder aber ist da wieder nur jemand, der stark ist, der mich - wenn auch er sich darauf einlassen könnte - halten könnte.
    Er ist im Moment da, es scheint soweit zu passen zwischen euch, das ist doch schon mal gut.

    Jemanden in die Tiefe kennen zu lernen, das braucht seine Zeit. lass euch diese Zeit. Freu dich über das Schöne, dass ihr zusammen erlebt, dann ist es egal, ob du nun "wirklich verliebt" oder "scheinbar verliebt" oder was auch immer bist.


    Vielleicht könnte er mir meine Bedürftigkeit sogar einfach nur im Rahmen der Affäre erfüllen. Aber ich müsste was sagen.
    nun ja, so Dinge wie "umarme mich!" oder "knuddel mich!" oder "ich liebe es wenn du mein Haar so streichelst, das ist soooo toll!". Das lässt sich doch im Rahmen einer Affäre ohne weiteres sagen und kommt deinen Bedürfnissen entgegen.


    Ach, wäre es schön, wenn Männer einfach wären... ;)
    Männer SIND in der Regel recht einfach. Was nicht heisst, dass es ihnen an Ehrlichkeit oder Tiefgründigkeit mangelt.

    Werd auch so einfach, dann klappt's schon.

    grüsse, barbara

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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Hallo schlaflos,

    vielen Dank für deine lange Antwort - mich der ich mich den tagüber schon gedanklich ein wenig auseinandergesetzt habe - vielleicht ist auch das ein (mein) Problem. Zuviel Denken, zuviel Nachdenken.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    So ein bisschen liest es sich zwischen den Zeilen, dass es um etwas ganz anderes geht. Deine vermeintliche Stärke kenne ich nur zu gut. Während du dir nichts sehnlicher wünschst als Unterstützung, kommt das nach außen als Coolness und Abweisung an. Ich erinnere mich an einen Kumpel, der mir mal sagte, jeder Mann hätte bei mir das Gefühl, nicht wirklich gebraucht zu werden Na toll....
    Ähnliche Aussagen habe ich auch schon gehört - ich bin "zu wenig bedürftig". Na danke - wollte ich das hören? Nein...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weißt du, das ist aber eine Sache in einem drin, die viel mit erlerntem "Quark" zu tun hat, und - vielleicht ist es bei dir ja ähnlich - den Wunsch verstärkt, trotz einer Unzulänglichkeit es durch Perfektionismus zu schaffen, endlich die Zuwendung der Bezugspersonen zu erhalten. Als erwachsene Frau ist das dann eher weniger die Mutter/der Vater, da ist es dann halt der Lover. Und nur ein Affairenmann kann die Grundvoraussetzung für so ein schräges Spiel bieten, nämlich das Ungleichgewicht, die Überlegenheit des anderen einem selbst gegenüber. Alles kindlich. Nichts, das pathologisch sein muss, aber mir hat es geholfen, das zu erkennen. Seitdem ist mein früher latent vorhandener Ödipus-Komplex komplett verschwunden. Gott sei Dank!

    Also, du könntest schauen, ob du dir da etwas angewöhnt hast in ähnlicher Art und erkennen, dass du heute erwachsen bist und keine Bestätigung durch irgendjemand anderen benötigst. Dein Leben ginge auch so weiter, und vermutlich sogar um einiges besser!
    Hier hakt es gerade bei mir. Ich merke, wie in deinen Worten auch viel Wahrheit für mich drin steckt - aber sie ist noch nicht komplett greifbar. Die Wahrheit - die Erkenntnis? Irgendwie so *lach*
    Bestätigung... Ich muss lernen (ach hört sich das einfach an) meine Bestätigung, die ich bekomme, auch in Phasen zu sehen und zu fühlen, wenn es gerade stressig, schwierig ist...
    Trotzdem ist da noch ein Punkt mehr - aber da komme ich gerade noch nicht dran.

    Mach dir klar: Du suchst dir aktiv eine Affaire, weil sie dir etwas bietet. WAS bietet sie dir???
    - körperliche Nähe
    - Nähe allgemein
    - ohne Verbindlichkeit
    - mit Freiraum
    - das Gefühl als Frau akzeptiert zu sein


    ... und hätte dich erleichtert um deine Hand gebeten. Vermutlich hättest du das Weite gesucht!
    Ich wäre ganz schnell gerannt :D

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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Liebe Barbara,

    auch dir herzlichen Dank für deine lange Antwort. Auch sie brachte mich ins Nachdenken - da fluppte die Hausarbeit fast wie von alleine ;)


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Schmetterlinge im Bauch, du denkst nur an IHN, du hast null Appetit, du schwebst auf rose Wolken durch die Welt und lächelst wie eine Buddhastatue ständig vor dich hin, Bekannte machen ständig Bemerkungen wie gut du aussiehst und dass du richtig aufgeblüht bist, du guckst ständig auf's Telefon und aus dem Fenster und hoffst das ER sich meldet und glaubst IHN an jeder Ecke zu sehen, und wenn er es tut und sich meldet bist du so verwirrt, dass du kein gescheites Wort rausbringst und deswegen einfach weiter lächelst und noch dazu ganz rot wirst.
    Wenn das verliebt sein ist... dann muss ich glaube ich gerade traurig entdecken: Nein, ich war noch nie in meinem Leben verliebt.

    indem du dich regelmässig hinsetzt und dich fragst "was fühle ich jetzt?" und dann diese Gefühle beschreibst. Es kann sich lohnen, ganz an der Basis mit dem Beschreiben körperlicher Empfindungen anzufangen....
    Ich werde es mal in mein Abendritual einfließen lassen. Ich wollte gerade schreibe, ich "versuche es" - aber nein, ich muss es nicht versuchen, weil ich es werde...

    Was hindert dich daran, auch äusserlich nach Hilfe zu schreien? nicht nur eigentlich, sondern tatsächlich? das mit dem "ungefragt" funktioniert nicht. Fragen muss man schon selbst. Aber das ist ein Thema, das ja auch nicht direkt mit einem Mann bzw Lebenspartner zu tun hat. sich helfen lassen kann man ja von vielen Leuten, die bereit und willig sind, zu helfen. ich würde das (legitime und gute und richtige!) Bedürfnis nach Unterstützung strikt trennen vom Bedürfnis nach einer Liebesbeziehung.
    Ich habe sehr gute Freunde, auf die ich mich zu 100% verlassen kann. Leider hat gerade mein letzter Partner mir gezeigt, dass man auch in einer Partnerschaft "verlassen" sein kann.
    Was mir fehlt, was ich mir sehr wünsche ist das "starke gehalten" werden - vielleicht weil mein letzter Partner mich in einer privaten, wie beruflichen Extremsituation so dermaßen alleine gelassen hat und mich eher noch herunter gezogen hat (weil er mit meiner Schwäche nicht umgehen konnte), verknüpfe ich den Wunsch "gehalten" zu werden aktuell stark mit einer Parnterschaft.

    Männer SIND in der Regel recht einfach. Was nicht heisst, dass es ihnen an Ehrlichkeit oder Tiefgründigkeit mangelt.

    Werd auch so einfach, dann klappt's schon.
    Einfach kann doch jeder... ;)
    Nein liebe Barbara, du hast bei mir noch mal was anderes angetickt: mein Problem, dass ich mich nicht in meiner (vermeintlichen) Schwäche zeigen kann. Das ich stark und unnahbar wirke, anstatt "einfach" mal zu sagen: Mir geht es gerade nicht gut.

    Danke

  8. Inaktiver User

    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Schmetterlinge im Bauch, du denkst nur an IHN, du hast null Appetit, du schwebst auf rose Wolken durch die Welt und lächelst wie eine Buddhastatue ständig vor dich hin, Bekannte machen ständig Bemerkungen wie gut du aussiehst und dass du richtig aufgeblüht bist, du guckst ständig auf's Telefon und aus dem Fenster und hoffst das ER sich meldet und glaubst IHN an jeder Ecke zu sehen, und wenn er es tut und sich meldet bist du so verwirrt, dass du kein gescheites Wort rausbringst und deswegen einfach weiter lächelst und noch dazu ganz rot wirst.

    Das habe ich schon sehr oft erlebt. Und es waren durch die Bank weg genau die Männer, bei denen "meine Neurosen klickten" (wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf).


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    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das habe ich schon sehr oft erlebt. Und es waren durch die Bank weg genau die Männer, bei denen "meine Neurosen klickten" (wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf).

    Darfst du, darfst du so salopp ausdrücken.

    War dir das dann zu ernst? Hattest du das Gefühl dich auszugeben - oder wie muss ich das "Neurosen klicken" verstehen?

  10. Inaktiver User

    AW: Gefühle - sicher, unsicher und die Frage: was will ich?

    Bei mir ist das ganz einfach. Ich weiß es dann. Ich denke da nicht noch drüber nach.

    Wenn ich anfange, darüber nachzudenken, ob ich verliebt bin, dann bin ich es ganz klar nicht.

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