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    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @ Caramon: Zerfetzt von wem? Von der Frau, die Dich hat warten lassen?

    Von der Frau und von anderen Frauen, dennen ich sowas erzählte...

  2. Inaktiver User

    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Lilebe MissScully,
    Deinen Brief auf mein letztes aus dem Fenster herausgebeugtes Posting finde ich auch sehr verständlich und plausibel. Ich fühle echt mit Dir und finde es wirklich schade um diese offensichtlich kurz so glücklich anfänglich verlaufende Liebesgeschichte.

    Ich bitte Dich also um Entschuldigung, dass ich es vielleicht so einseitig zu Deinen Ungunsten gesehen habe und Du ja gerade in Liebeskummer bist und dies nicht eben brauchst. Und danke, dass Du mich nicht in der Luft zerrissen bist, sondern ganz ernst darauf eingegangen bist. Das mit dem Handy ist aber wirklich eine verflixte Sache, die gefährlich Nähe vortäuschen kann!

    Als (Laien-)musikerin kann ich es besonders nachfühlen, weil ja die Beschäftigung mit Musik, selbst, wenn nur parallel, ein wunderschönes verbindendes Element sein kann, sogar unter Fremden, wieviel schöner noch dann in einer Partnerschaft. Also wäre dies ja für euch beide auch schön gewesen, so viele Menschen machen ja keine Musik und da ist es ein bisschen Extraglück einen Partner mit gleichfalls musikalischen Interessen zu finden!

    Also ganz liebe Grüße und gute Besserungherbstblatt

  3. Inaktiver User

    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Das ist aber jetzt mal nett, liebe Herbstblatt, mich hat es nämlich nach Deinem letzten Posting auch in den Fingern gejuckt, weil ich nicht ganz Deiner Meinung bin.
    Wenn sich jemand so dezidiert eine Auszeit erbittet, Ruhe für sich in Anspruch nimmt und Abstand halten will, selbst wenn er drei Wochen beruflich eingespannt ist, dann ist einfach etwas faul. Zumal sein anfängliches Bedürfnis nach Nähe und sein Verhalten nach der Abreise sehr widersprüchlich waren. Ich kann die Unruhe (die ja berechtigt war) von Scully gut verstehen. Sie kam ja nicht von ungefähr. Du glaubst doch auch nicht wirklich, dass irgend etwas anders gelaufen wäre, hätte das unglückselige Telefonat nicht stattgefunden?
    Wenn man sich wirklich ernsthaft verliebt hat, dann meldet man sich, ohne Zwang, aus einem inneren Bedürfnis heraus, vielleicht nicht jeden Tag, aber zumindest sporadisch. Dann ist das so selbstverständlich, normal und passiert einfach, ohne dass man darüber nachdenken, reden oder es analysieren muss. Es "flutscht" einfach. Und eine echte Verliebtheit hält auch so ein Telefonat, in dem man (frau) mal daneben langt aus.
    Es ist wie mit dem Kennenlernen, liebe Herbstblatt. Ein Mann (aber auch eine Frau) der/die Interesse hat, zieht sich nicht zurück - dieses ellenlange Abwägen, wieso, weshalb, warum - alles müßig. Vielleicht ist er schüchtern, braucht ein wenig mehr Freiraum, ist beziehungsgeschädigt... etc. pp. Das kann man sich alles sparen. Man spürt doch immer sehr genau, was Sache ist. Man will es vielleicht nicht wahrhaben, dann lehnt man sich kurz auf, so wie Scully das getan hat. Aber ihr Bauch hatte Recht und egal was und wie sie es getan hätte - die Konsequenz wäre die selbe geblieben. Er wollte nicht (mehr).

  4. Inaktiver User

    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    ja ja Scully der war es!!! aber ich sage immer noch für jedes Töpfchen ein Deckelchen...und bald eröffnen wir hier bestimmt eine neue Geschichte mit hoffentlich besserem Ausgang
    Viel Glück dir auch:)) was uns nicht umhaut macht uns doch stärker!!

  5. Inaktiver User

    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Liebe Morcheeba,
    ich kenne es halt von mir, dass ich, wenn ich nicht da bin, nicht da bin, auch kaum telefoniere, nicht mal mit meinen Kindern, auch nicht, wenn sie weg fahren ... Wir gehen davon aus, dass wir uns (sage ich jetzt mal familienliebend) danach wieder finden, so wir wir uns verlassen haben.
    Das kann sich vielleicht niemand vorstellen, aber Telefon ist für mich ein reines Organisationsmittel für sachliche Zwecke.

    Aber MissScully hat ja noch mal geschrieben, dass dieses Kommunikationsmittel praktisch schon in den 3 Wochen zuvor da war. Also war es bei ihr schon vorher anders.
    Wie ich schon mich vorher korrigierte (manchmal muss ich drüber grübeln) würde ich wohl schon (nach Absprache oder Gegebenheit vielleicht) telefonieren, wenn ich wüsste, der Andere hat Verlustängste. Zumal sie ja wohl in ihrer kurzen verliebten Phase darüber gesprochen hatten, dass so etwas da ist. Liebe MissScully, korrigiere mich bitte, wenn ich es falsch in Erinnerung habe.

    Wie es nun gewesen wäre, wenn das Handy nicht existiert, kann wohl nun niemand sagen.
    Es gibt ja auch einige Filme darüber, die sich durch winzige entscheidende verschiedene Handlungen in verschiedene Enden aufspalten. "Lola rennt" war so ein Film und erst vor einem Jahr der, glaube ich, vorletzte Film von Woody Allen, nicht "Matchpoint", sondern der davor. Eine junge Frau hat sich von Mann und Kindern? getrennt und kommt nach New York. Der Film spaltet sich in zwei Filme, die parallel laufen, in einem wird sie glücklich mit Partner und Job, im anderen läuft das Kennenlernen mit einem Mann schief, der Job klappt wohl auch nicht, sie rutscht seelisch völlig ab, kann sein, dass sie sich sogar das Leben nahm.

    Das hat mich fasziniert, weil ich, glaube ich, auch schon einige Male in meinem Leben, durch winzige Fehlverhalten - oder instinktiv richtiges Verhalten an meiner Entwicklung "gedreht" habe.

    Liebe MissScully,
    ich hätte wohl genau solche Ängste wie Du um ehrlich zu sein - gehe mehr oder weniger feige Beziehungen aus dem Weg. bin also eine der letzten, die sich anmaßen sollte richtiges Verhalten zu predigen. Und wüsste ich jetzt, wie ich mich verhalten würde? - Uund manchmal braucht es einfach ein dickes Quant Glück dazu, dass ich Dir jetzt sehr wünsche.

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    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Ihr Lieben!
    @herbstblatt: Ich hab's dir nicht übel genommen, aber ich wollte einfach noch mal einige Dinge richtig stellen - ist ja mittlerweile etwas unübersichtlich geworden, der Strang...

    Ich selbst bin ebenfalls sehr fasziniert von diesen Filmen, in denen ein kleinster Moment alles Nachfolgende ändern kann - ich empfehle z.B. "Sliding doors" mit Gwyneth Paltrow (aus den 90ern) und "The butterfly effect", aber gibt wohl noch andere... Im RL hat man leider nicht die Option, wie bei "Lola rennt", Alternativen zu spinnen: Was wäre gewesen, wenn... Und es sind ja oft die kleinen Sachen, die einen Unterschied machen. Ein etwas längerer Blick, der einem den Mut gibt, die Person anzusprechen, oder ein unglücklich formulierter Satz des anderen, der einen zum Heulen bringen kann...

    Aber ich tendiere sowieso schon dazu, sehr viele meiner Handlungen in Frage zu stellen, frage mich immer, ob ich "richtig" gehandelt habe, sogar, ob meine Gefühle "gerechtfertigt" waren. Und ich denke, in diesem konkreten Fall ist es destruktiv, darüber nachzugrübeln, in welchem detaillierten Moment was zu ändern gewesen wäre. Es ist eben so gelaufen. Und ich habe schon ohne großartige Konsequenzen für mein zukünftigen Verhalten - in ja doch wieder andersgearteten zukünftigen Situation - zu ziehen, denke ich, viel gelernt, für mich selbst. Ich habe das Gefühl, ich bin auf einem Weg - weg von einem sehr symbiotischen, vielleicht depressiven Beziehungsverhalten, das den eigenen Selbstwert absolut vom anderen abhängig macht - hin zu mehr Selbständigkeit, nicht nur im Singledasein, sondern auch im Kennenlernen eines anderen... Irgendwie hab ich das Gefühl, so furchtbar, wie diese Situation noch vor zwei Jahren vielleicht gewesen wäre, ist sie jetzt nicht ausgefallen. Ich überrasche mich selbst, wie gefaßt ich reagiere, wie wenig ich an ihn denke, wie ruhig ich die Situation hinnehme und verarbeite...

    Mögliche unvorhergesehende Senken und kleine Täler auf dem Weg nach oben muß man vielleicht hinnehmen ;-).

    Ich merke, daß ich durch meine Erkenntnis, mich ziemlich schnell innerlich von ihm abhängig gemacht zu haben, mich bemüht habe, schon in der "Beziehung" (??),mich umso stärker zu individualisieren ("mein eigenes Leben zu leben")... umso leichter fällt es mir jetzt, das fortzusetzen: Mache Pläne, suche einen Nebenjob, melde mich für Sportkurse an, werkel an meiner Magisterarbeit, gehe viel mit Freunden aus etc... Und es tut mir richtig gut.

    Ich wünsch Euch eine gute Nacht und alles Liebe,

    MissScully

  7. Inaktiver User

    AW: Warten auf den Anruf.... immer die gleiche Geschichte

    Liebe MissScully,
    ich wünsche Dir auch herzlich alles Liebe!
    Da hast Du bestimmt völlig Recht mit Deinen Schlussfolgerungen und danke für die Tipps für "Butterfly effects" und "Sliding doors". Ich denke jetzt gerade, im realen Leben haben wir nicht nur nicht die Möglichkeit die verschiedenen Alternativen zu spinnen, sondern meist auch nicht die Gabe sie zu spüren. Und selbst, wenn ich sie selber spüre, versteht das der "Gegenspieler" oder kann er kompensieren oder umgekehrt? Jetzt bin ich neugierig und werde mal in unserer Videothek kucken (ist eine spezielle, die auch alte Filme hat, praktisch das gesamte Spektrum der Filmkunst).
    Im Idealfall haben wir alle aus Deinem Erlebnis gelernt, indem wir uns darüber Gedanken gemacht haben, nicht wahr.

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