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  1. Inaktiver User

    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Lieber Caramon,

    schmunzelnd las ich Deine ellenlangen Texte darüber wie sehr Du Dich in dieser Nacht vor ihr geekelt hast....und was sie alles so falsch gemacht hat....wie sie Dich falsch angefasst hat, etc.....aber kein Wort darüber was Du denn alles so gemacht hast in dieser Nacht...., ich lese nur Deine Erwartungen an Sie...ohne Dir nahetreten zu wollen...für mich klingst Du ein wenig zu selbstverliebt.... sorry....

    schade, daß ich nicht auch mal von der Seite der Frau lesen kann, wie die Nacht für sie denn so verlaufen ist (klar, zu Dir sagte sie das es gut war, Du also ein prima Liebhaber bist)...

    ich lese auch heraus das Du Dich emotional auf sie eingelassen hast, aber nun von ihr enttäuscht und verletzt bist (sonst wäre es Dir ja nicht so viel wert gewesen hier zu posten und so lange Texte darüber zu schreiben)...

    Nimms locker....ich wünsche Dir bei der nächsten Frau den geilsten Sex ever...und daß sie Dich "richtig anfassen" möge, (und Du hast Recht, die jetzige solltest Du keinesfalls noch mal "beglücken").. ..

  2. Inaktiver User

    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Ich habe mich nun durch Caramons zwei Threads gelesen und verstehe persönlich immer noch nicht den Grund seines von ihm als so eklatant empfundenen Mißfallens. Ich habe auch schon bei neuen Partnern bei erstmaliger Intimität Berührungen erlebt, die unangenehm waren - darauf kann man den Partner doch nett hinweisen bzw. ihm sagen bzw. zeigen, wie man es lieber hat! Wenn man dies vorsichtig und nicht plump mit dem Holzhammer vermittelt, wird ein liebender Partner meist gern darauf eingehen - jeder möchte doch, dass es einem selbst UND dem Partner Freude bereitet! Ich persönlich finde, in den beiden Threads wurde seitenlang um den heißen Brei herumgeredet, aber nicht Tacheles gesprochen. Eine schmerzhafte Berührung kann ich mir nicht als Trennungsgrund vorstellen, hier liegen die Gründe sicher tiefer bzw. Mann wollte von vornherein keine feste Beziehung mit dieser Frau und nun wurde ein Grund gesucht *sorry*...

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    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Caramon,

    habt ihr euch, bevor ihr Sex miteinander hattet, nie geküsst, nie umarmt, nie gestreichelt, nie Zärtlichkeiten ausgetauscht? Obwohl dir das Körperliche über alle Maße wichtig ist und ihr euch auch schon länger gekannt habt?

    Wieso merkt man eigentlich erst beim Sex, dass man nicht richtig angefasst wird? Und wieso hat sie an deinem Penis gerubbelt? Hattest du keine Erektion? Und dann hat sie dich falsch angefasst und falsch gestreichelt und falsch gerubbelt? Und du musstest danach vor Ekel zwei Stunden duschen?

    Ich muss schon sagen, dass das eine ganz seltsame Story ist.

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    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Mann wollte von vornherein keine feste Beziehung mit dieser Frau und nun wurde ein Grund gesucht
    Ach Gottle, 100erte von Leuten gehen miteinander in die Kiste und wollen keine feste Beziehung. Dafür muss man keinen Grund suchen. Es erscheint mir etwas kompliziert, wenn sich Caramon so eine Story "ausdenkt", 30 Postings verfasst, sich hier Fragen stellen lässt, nur um einen Grund zu finden.

  5. Inaktiver User

    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Ich verstehe das ganze Theater hier überhaupt nicht...von wegen ausnutzen etc pp.

    Es hat halt nicht gepasst und fertig...sowas kommt vor und das kann man nicht voraussehen.

    Und wenn Caramon nunmal so empfunden hat, wie er es hier schildert, ist das auch vollkommen ok. Ich sehe hier weder, dass er die Frau schlechtmacht, noch dass er Häme über sie ausschüttet. Alles eine Frage des subjektiven Empfindens.

  6. Inaktiver User

    Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Muss Sandra71 Recht geben.

    Hätte eine Frau dieselbe Story geschrieben, wäre sie mit Mitleid überhäuft worden!!!

    zynische grüsse
    lara

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    AW: Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Moin Rick.....

    Zitat Zitat von Rick
    Also ich finde die ganze Diskussion ziemlich schräg und unaufmerksam.

    Erinnern wir uns an den "Sextest"-Strang von Caramon
    Gelesen und Null verstanden...schade....


    Hier wird der Eindruck vermittelt: der eine drückt sich körperlich aus, der andere sprachlich.
    Falsch!
    Man drückt sich sprachlich UND körperlich aus. Bei mir allerdings hat das Körperliche mehr Gewicht.


    Der eine liebt Rotwein, der andere Weißwein. Ist irgendwo Geschmacksache. Dem ist aber nicht so.
    Man kann auch *beide* Sorten lieben und es IST Geschmackssache. Manche mögen Rotwein mehr andere Weißwein und manche gar keinen Wein. Geschmacklos, oder?
    (Selbst mit einem Krückstock bekommen wir Deinen Vergleich nicht zum hinken)


    Natürlich kann Caramon leben wie er will, und es liegt mir fern an diesem Punkt zu moralisieren.
    Wenn Dir das so fern liegt, warum tust Du das dann im Folgenden? (Du weißt schon, was Moral ist?)
    (übrigens Danke, das ich so leben kann wie ich will)


    Der Verzicht auf die Verbalisierung von Gefühlen ist jedoch zugleich der Verzicht auf wichtige Möglichkeiten einer Beziehung und stellt damit ein Defizit dar.
    Schrieb ich was von Verzicht? Nuschel ich? Vielleicht liest Du ja selektiv (oder gar nicht?), lieber Rick, aber ich schrieb und meinte, das ich mit dem üblichen Liebes-Gelabber in einer Beziehung wenig bis nichts anfangen kann. Das bedeutet *nicht*, das ich stumm bin oder kein Wort mit meiner Frau rede. Wie Du auf diese abenteuerliche Schlussfolgerung kommst, entzieht sich jedweder Kenntnis meinerseits. Hut ab.

    Das dazu als Defizit zu brandmarken...ahm...wie kommst Du auf DAS schmale Brett?
    Nicht sein darf, was nicht sein kann, hm?
    Das Reden über Gefühle bedeutet nicht notwendigerweise auch das Erzeugen selbiger infolge Redens.....


    Das rein Körperliche ermöglicht eben nicht, Gefühle in ihrer Vielfalt auszudrücken. Muss man das noch breit begründen?
    Was machen dann taubstumme Menschen wie mein Freund?
    Er ist glücklich verheiratet und hat 2 Kinder. Würdest Du dann sagen, er kann seiner Frau und seinen Kindern keine Gefühle ausdrücken oder übermitteln?
    Mit verbalisieren ist ja nicht...

    Nur weil Du körperlich taub und stumm bist, Rick, müssen das nicht notwendigerweise auch alle anderen sein.
    Aber die "breite" Begründung möchte ich von Dir hören! Da bin ich wirklich gespannt.


    Im Grunde kann Caramon nur mit einer Frau zusammenleben, die wie er auf Worte verrichten kann.
    Zugegeben, ich suche eine starke, selbstbewusste, offene und schamlose Frau, die stark genug ist, mal den Mund zu halten. Aber sie soll nicht stumm sein. Sie kann mir durchaus *sagen*, das sie mich liebt etc. pp....hab ich nix gegen, sage ich ihr auch, ich will aber das sie es mir *zeigt* (ist mir wichtiger als sagen). *Sagen* kann ich, das ich Supermann bin, bloß mit dem *zeigen* wird es etwas problematisch egal wie verbal differenziert ich das ausdrücke...
    (aber eine stumme Frau ist der heimliche Traum vieler Männer)


    Er hätte also einfach sagen können: ich suche eine Frau, die das selbe Defizit hat wie ich. Und sich das Gequatsche um "Sexuelle Kompatibilität" und "Körperliches Unwohlsein" sparen.
    Kann es sein, das Du funktionaler Analphabet bist, Rick?
    Ich frage das deswegen, weil Du zwar auf meine beiden Threads verweist aber ich nicht den leisesten Eindruck habe, das Du gelesen und nachvollzogen hast, was drin stand. Vielleicht liegt es an meiner Schreibweise, was ich aber eigentlich ausschliesse, da andere es verstehen konnten, worauf ich hinauswollte.


    Bei den letzten Beträgen von Caramon voller Abwertung zieht sich mein Magen zusammen. So stellt man die eigenen Defizite, als die des anderen dar. Unreif. Und hier noch nach Legitimierung suchend: eine Frechheit! Meinen Segen haste nicht,
    Ich kann mich nicht erinnern, hier nach einer Legitimierung gesucht zu haben. Ich fragte nach Meinungen, wie andere das handhaben bzw. für sich lösen oder sehen. Wozu und wofür also eine Legitimierung Bloß weil ich dem Körperlichen gegenüber dem Geistigen den Vorrang gebe bedeutet das kein Defizit oder den Untergang des Abendlandes. Zumal die Begründung, warum es ein Defizit ist, noch aussteht....(bezweifel aber das sie kommt)

    Denoch zum x-ten Mal: WO werte ich herab? Bloß weil ein Ereignis beschissen war bedeutet das nicht, das die Person beschissen ist. Das Ereignis ist NICHT die Person!

    Das musste ich jetzt wirklich loswerden.
    Hier haste eine Rolle Klopapier und nachher Hände waschen.


    Caramon

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    AW: Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Moin Salsera65,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ist dir nicht mal der Gedanke gekommen, dass die Frau Probleme mit Körperlichkeit haben könnte, wenn ihr nichtmal gekuschelt habt, bevor du dich für eine feste Beziehung entschieden hast???
    Wir hatten schon gekuschelt und uns auch geküsst aber keinen Sex.
    Ok, das Kuscheln war nicht so intensiv und langdauernd aber ob es einen Fingerzeig gegeben hätte auf das andere...hm...würd es verneinen (oder ich war zu blind es zu sehen).


    Ich würde NIE sagen, ich bin mit jemandem zusammen, wenn ich nicht weiß, wie er sich anfühlt!
    So schlau bin ich nun auch
    In meinem jugendlichen Leichtsinn bin ich davon abgewichen in der irrigen Hoffnung, es könnte ja was werden, bräuchte Zeit....Jugendlicher Leichtsinn halt.


    Ich finde, du befasst dich zu sehr damit, was die Frau gemacht und wie sie es gemacht hat.
    Was die Frau gemacht hat war scheissegal. Aber das "wie" hat mich gerissen und denke es ist verständlich, das mich das beschäftigt, oder? Hatte ich aber schon lang und breit erklärt. Es war eine emotionale Sache, keine haptische.


    Guck doch mal lieber, was DU getan oder unterlassen hast!
    Was ich getan habe.... zu vertrauen (issn Fehler), mit ihr ins Bett zu gehen (WAR ein Fehler)
    Was ich unterlassen habe? Hm..... meinen Verstand einzuschalten. Aber wenn man vertraut...


    Du hast dich unwohl gefühlt und dennoch weiter gemacht. DAS geht einem durch und durch, DAS macht das Gefühl von Missbrauch aus, würde ich sagen. DU hast dich auf Bedingungen eingelassen, die deinem Innersten wiederstrebten. DU hast nicht gut genug für dich selber gesorgt, denke ich.
    Was hätte ich dann Deiner Meinung nach tun sollen?
    Sie um 1 Uhr nachts zur Tankstelle scheuchen, Brötchen holen lassen, die sie sich dann zuhause bitte schmieren soll?
    Ihr feinfühlig mitteilen, das sie doch bitte woanders schlafen möge, ich wäre unpässlichst, ich ekel mich vor ihr und ihrer Berührung?
    Sie sich nicht sorgen müße, ich mag nur woanders schlafen, mir geht es nicht gut....

    Sag mal bitte, was ich hätte machen können in DEM Moment.

    Egal, was Du schreiben wirst, bedenke bitte, was in ihrem Kopf (wir reden hier von einer Frau!) vorgehen wird....und dann lies bitte nochmal das, was Du mir rätst.


    Ich bin etwas zwiegespalten, wie ich deine Geschichte finde. Ich kenne eine Frau, bei der wird mir ganz schwiemelig, wenn sie mich umarmt (freundschaftlich), weil es sich so unlebendig oder stockfischmäßig anfühlt. Ich kann mir also vorstellen, was du erlebt haben magst.
    Die Vorstellung haut hin.

    Andererseits merkt man der Frau das an. Ich sehe auf den ersten Blick, dass sie Probleme mit Gefühlen und ihrer Körperlichkeit hat und halte dementsprechend Abstand. Wieso hast du vorher nichts bemerkt? Verstehe ich nicht...
    Glaub mir, hätte ich das vorher irgendwie gewußt oder gemerkt, es wäre niemals so weit gekommen. Ist es aber.
    Sowas *kannst* Du nur im Bett herausfinden.


    Deinen Wunsch nach "nicht-wegdrehen-im-Bett" verstehe ich, aber ich halte es für überzogen, daran mangelnde Liebe oder Wärme festzumachen. Manche Menschen brauchen Platz für sich, damit sie gut schlafen können. Das heißt nicht, dass sie kalt wären oder lieblos!
    Würde ich aber so empfinden, das sie kalt und lieblos ist. Ich mag und brauche kuscheln, Berührung. Wenn das nicht geht mit/bei ihr, passen wir nicht zusammen.
    Ich mache das vorher aber klar und sage das auch. Sie wusste es. Nun hat sie ja genug Platz zum Schlafen.


    Ich habe den Eindruck, dass du die körperlichen Erlebnisse extrem abwerten musst.
    Es war ein extrem negatives Erlebnis für mich aber wo bitte schön werte ich extrem ab?
    Das hätte ich bitte dargelegt.


    Warum?
    Bloß weil ein Erlebnis mit einem Menschen nicht positiv verlaufen ist, werte ich ihn nicht ab. Von daher macht das Warum hier keinen Sinn.
    In keinem meiner Postings habe ich sie schlecht gemacht. Kann es sein, das Du da etwas verwechselst oder falsch rüberkommt? Die Intimität war nun mal...naja...ungewohnt und unangenehm.


    Es ist okay, wenn man NEIN sagt, wenn man sich nicht wohlgefühlt hat.
    Ach ne...was Du nicht sagst
    Dann wirst DU es sicher verstehen und locker wegstecken, wenn während des Sex Dein Lover zu Dir NEIN sagt und abbricht. Klar...
    Natürlich kann man nein sagen, ist auch immer legitim. Aber besser gefühlt hätte ich mich nicht, da war nix mehr zu retten.


    WARUM hast du nicht mittendrin gestoppt?
    (die Frage ist rhetorisch, oder? Die kann nicht ernst gemeint sein)

    Weil das sehr tief verletzend ist vielleicht, wenn man so mittendrin aufhört?

    Bin etwas fassungslos....sag mal, hattest Du noch nie Sex gehabt??? Vielleicht reden wir hier von verschiedenen Dingen, aber man ist da emotional sich sehr sehr nahe. Man ist verletzlich, kein Schutzschild, nix. Du bist (gefühlt) beim anderen. Dann wirst man herrausgerissen aus dieser Intimität. Würde Dir das gefallen? Selbst wenn dann eine Begründung kommt, warum, emotional habe ich ihr damit einen heftigen Schlag ins Kontor versetzt und ob dann die Ratio (Begründung) da was reißt...... *kopfschüttelt* Sorry aber ich will am nächsten Morgen noch in den Spiegel schauen können, bin Nassrasierer.

    Eigentlich ist es grausam, aber ich wünsche Dir wirklich einen Lover, der mittendrin beim Sex aufhört, sich wegdreht und Dir eine Begründung nennt. Allein, damit Du weißt, wie man sich fühlt dabei....


    DAS hat was mit DIR zu tun!
    Nein, es hat mit ihr zu tun.


    Die Frau ist wie sie ist und darf das auch sein.
    Das darf sie nicht nur (braucht sie dafür eine Erlaubnis?!? Absolution von Mutti?) sie *soll* es sein! So wie sie ist, hab ich sie gemocht. Leider haben paar Facetten nicht harmoniert.


    Ihr versteht unterschiedliche Dinge unter Zärtlichkeit, okay, schade, aber sie hat da kein Verbrechen begangen.
    Zärtlichkeit !=Zärtlichkeit. Ist kein Verbrechen ihrerseits oder meinerseits aber ich habe mich nicht sonderlich toll gefühlt. Der sprachliche Ausdruck hat seine Grenzen hinsichtlich Beschreibung. Diese Grenze habe ich am eigenen Leib erfahren. Reden nutzt halt nicht immer. Nicht toll aber auch nicht tödlich. Allerdings unangenehm.


    Und bedenke Folgendes: Kälte im sexuellen Bereich kann auf eine schwerwiegende Verletzung bzw. Traumatisierung hinweisen. Ich würde sie darauf aber nicht unbedingt ansprechen...
    Ich schon. Wenn ich das weiß oder mitbekomme, mache ich den Rückzieher. Ich bin für sie der falsche Partner. Ich wäre Gift für sie und sie für mich. Käme für beide Seiten nicht gut. Wenn die Frau Probleme mit Körperlichkeit hat, wird sie mit mir nicht glücklich werden und ich nicht mit ihr.
    Ausser sie hat die Traumatisierung aufgearbeitet. War bei meiner Ex so. Aber wenn das noch gärt....mache ich einen Bogen, lasse es nicht weitergehen.


    Betrachte die Frau doch mal mit mehr Wohlwollen, denn sie war wohl nicht bösartig, wenn ich dich recht verstanden habe.
    Es ist etwas ambivalent aber ich bin ihr nicht böse. Es ist ziemlich blöd gelaufen und ich hab was gelernt. Man kann nicht alles bereden auch wenn ich es mir wünschte.


    Und es kann auch sein, dass sie vorher einen Mann hatte, der GENAU SO angefasst werden wollte...
    Ich bin aber NICHT dieser Mann. Ich bin ich. Ich bin wer anders.
    Wenn sie das SO wirklich gedacht und danach gehandelt hat, bekomme ich eine Gänsehaut. Dann war ich ihr egal als Mensch und gleichgültig. Ne, mag ich nicht weiter drüber denken. cut.



    Gruß
    Caramon

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    AW: Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Moin Pipi_L,

    Zitat Zitat von Pippi_L.
    Danke für Deine ausführliche Erklärung - nun kann ich deine Reaktion etwas besser nachvollziehen.



    Das muss ja wirklich übel gewesen sein, denn ich denke auch, daß man sich im Bett nicht mehr verstellen kann und dein (Bauch?)Gefühl hat dich wohl nicht getäuscht, was ihre Gefühle für dich betrifft. Kann ich mir zumindest schwer vorstellen, so wie du es beschreibst.
    es ist ein wenig kippelig. Bauchgefühl sagt, sie liebt mich nicht bin aber praktisch und angenehm für sie, sie sagt, das sie mich liebt. Hm...wem glauben? Das was sie sagt oder wie man sich fühlt? Schwierig. Körpergefühl gab den Ausschlag.


    Erstaunlich finde ich nur, daß sie es ok gefunden hat! Da sieht man wieder einmal, wie die Wahrnehmung ein und derselben Situation auseinandergehen kann.
    Uhm, so erstaunlich ist es eigentlich gar nicht mal. Für sie hat Sex eben eine ganz andere Bedeutung und einen wesentlich geringeren Stellenwert als für mich. Sehr überspitzt gesagt, war es eine Pflichtübung für sie, sie hätte es als Kollatralschaden für eine Beziehung mit mir in Kauf genommen. Ansonsten kamen wir wunderbar miteinander aus eigentlich. Sie genoß das Reden, ausgehen, diskutieren, meine Aufmerksamkeit, das ich sie zum Lachen brachte etc. pp. Ich hatte ihr oft handschriftliche Briefe geschrieben, weil sie sich sehr darüber freute und sie die gerne las oder mal Blumen. Hm, nix besonderes, Selbstverständlichkeiten für mich. Aber sie fand es schön (wundert mich, das sind Kleinigkeiten, Peanuts, macht eigentlich jeder aus meinem Bekanntenkreis so).


    Was mich noch interessieren würde: Gab es zwischen euch, bevor es ins Bett ging, gar keine Körperlichkeit, noch nie geküsst oder gekuschelt? Oder gab es da andere Berührungen wie über die Wange streicheln, mal in den Arm nehmen, .. wo du schon einmal hättest "vorfühlen" können?
    Jo, gab es, aber keinen Sex....und Kuscheln!=Sex. Wurde ja schon gefragt und bin am Grübbeln aber ich glaube, selbst wenn das Kuscheln intensiver und mehr gewesen wäre (hm, ich fand das Kuscheln an sich ok) es hätte als Meßgerät oder Fingerzeig nicht getaugt. Es ist im Bett nunmal anders. Insbesondere wenn Du nackt bist oder angezogen.

    Gruß
    Caramon

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    AW: Re: Bei jemandem sich körperlich unwohl fühlen.

    Moin Ls9090,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich denke, du solltest ihr nochmals ne Chance geben. Vielleicht hat sie früher schlechte Erfahrungen gemacht, oder was weiss ich.
    Ahm..nein. Es bringt nichts. Sie ist anders und ich passe nicht zu ihr. Schlechte Erfahrungen hin oder her, die sind irrelevant.


    Dass sie wie ne Puppe da liegt, ich glaube nicht, dass sie das extra gemacht hat.
    Das glaube ich auch nicht. Eigentlich war das auch mehr ein Beispiel, mit dem ich was andere zeigen wollte. Wie man sich dabei *fühlt*. Ist mir offensichtlich misslungen.


    Sie hat es wahrscheinlich noch nie gehört, dass es da für Frauen sowas wie "mitmachen" gibt. Ich glaube aber, dass sie das lernen kann, wenn du ihr schrittweise klarmachst, dass sie sich beim Sex sehr gehen lassen kann und mehr aus sich herauskommen *darf*, dass du das sogar wünschst. Ich bin überzeugt, dass sie zudem noch dieses körperliche Vertrauen in dich aufbauen muss, damit sie mehr aus sich herauskommt.
    Das kannst Du nicht lernen.
    Entweder es ist oder es ist nicht. Bei ihr ist es nicht. Ich suche eine Partnerin, die auf demselben Level ist oder wo die Chance besteht, das man auf dem selben Level ankommen kann. Das sehe ich bei ihr nicht. Wir sind da unterschiedlich. Du kannst Lust nicht lernen. Entweder Frau schafft es, diese krude geistige Schranke in ihrem kopf zu überspringen oder sie scheitert. Sicherlich kann man zeigen, etc aber...ich bin keine 16, ich erwarte von meinem Partner eine gewisse geistige Reife und Selbstständigkeit und Eigenständigkeit. Auch im sexuellen Bereich. Was das Aufbauen einer körperlichen Vertrautheit angeht...vielleicht...vielleicht auch nicht. Jedenfalls ich habe kein Vertrauen in sie. Es ist nichts da. Ich kann ihr nicht vertrauen. Sie könnte sich bei mir fallen lassen irgendwann vielleicht aber ich nie bei ihr. Ich kann es einfach nicht.


    Wenn die Chemie ansonsten stimmt und auch sonst ihr gut miteinander klarkommt, geb die Beziehung nicht einfach so auf. Du machst ihr damit keinen Gefallen. Als ihr Freund, hast du eine Verantwortung zu tragen.
    Was bringt mir eine Beziehung, in der alles sooo toll läuft, aber für mich Wichtiges fehlt?
    Wo die Chemie stimmt, davon hab ich viele Menschen. Mehr als mir lieb ist. Absolut kein Mangel. Selbst wenn, einmal rausgegangen bischen unterhalten, lächeln und man hat einen Sack voll. Leute zu finden, mit denen man gut klarkommt, ja sogar zusammenleben kann, WG z.B., ist nicht das Ding. Nur eine Beziehung besteht bei mir mehr als nur aus gut unterhalten und gute Chemie....

    Weshalb also sollte ich so eine Beziehung aufrecht erhalten, die mir nicht gut tut und irgendwann auch ihr; welchen Sinn hat sowas?
    Ich tue mir und ihr keinen Gefallen, wenn ich die Sache weiterlaufen lasse. Es ist schade aber es passt nicht. Ich kann ihr das geben, was sie braucht aber sie kann mir nicht das geben, was ich brauche. Bischen doof auf die Dauer.
    In der Tat habe ich als ihr (jetzt Ex)Freund eine Verantwortung zu tragen für unser beider Wohlergehen. Damit das gewährleistet ist, habe ich mich getrennt von ihr. Somit ist sie frei für einen neuen Partner, der besser zu ihr passt als ich.

    Gruß
    Caramon

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