Gut hört sich schon viel stabiler an was Du jetzt schreibst.
Weiss schon Du wolltest nix mehr dazu schreiben aber vielleich helfen Dir noch folgende Fragen:
Wo trefft ihr Euch eigentlich?
Könntest Du mehr über ihn erfahren? ( Also bei mir wars immer so, dass man den anderen Stück für Stück in sein Leben integriert hat, das würde mich schon auch stören wenn es da nicht weiterginge)
Könntest Du Unternehmungen vorschlagen?
Man idealisiert immer sein Elternhaus, mag ja wirklich so sein wie Du es hier beschreibst, meiner Erfahrung nach und nach der Beschreibung wie Deine Ehe gelaufen ist erhärtet sich bei mir der Verdacht, dass es doch nicht so eine stabile Welt war in der Du grossgeworden bist.ich glaube zudem, dass meine Vorstellungen einer Beziehung von der Norm abweichen. Ich bin in einem stabilen Elternhaus groß geworden mit Eltern, die sich immer viel Freiheit gelassen haben. Die jeder für sich ihre Wege gegangen sind und diese dann gegenseitig begleitet haben.
Da gab es kaum klassische Rollenverteilung oder ähnliches. Das war (und ist) sehr lebendig und frei.
Vielleicht schreibst Dir mal auf was die anderen meinen, dass Du zu klären hättest und lässt das wirken.Sowas ähnliches möchte ich auch leben, und vielleicht ist das auch eins der Probleme. Nicht jeder versteht das. In meinem Umfeld reden seit Wochen alle auf mich ein, dass ich da was zu klären hätte...vielleicht hab ich da gar nichts zu klären. Vielleicht ist das genau das, was mir gerade gut tut und was in mein Leben passt.
Vielleicht ist das gerade meine Lektion in Unsicherheit aushalten, eigene Wege finden und gehen....
Stimmt das wirklich? 100% ? Es gibt ja doch einige Kritikpunkte bei denen es sich nicht gut anfühlt mit ihm.Ich werde ihm bei nächsten Treffen dennoch sagen, dass es sich gut mit ihm anfühlt.
Ist ein Liebhaber kein Mensch?Und dass ich ihn mag. Als Mensch, nicht nur als Liebhaber.
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11.06.2012, 08:44Inaktiver User
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
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11.06.2012, 10:42Inaktiver User
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Ach so. Das ist natürlich absolut verständlich!
Deine jetzigen Zeilen klingen gefestigter, als Dein Eingangsposting. Dennoch wären da doch einige Sachen, die Dich stören.
v.a. ABER IM REALEN LEBEN MACHT ER SICH RAR...
Lass das nicht außer Acht! Ansonsten wünsche ich Dir alles Gute. Möge es sich in Deinem Sinne entwickeln!
LG
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11.06.2012, 17:34
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
@backtotheroots
Er gab sich erst sehr interessiert, aber als Du wissen wolltest, ob Du Dich drauf verlassen kannst, hat er sich zurückgezogen. Plötzlich wird die bisher massiv durch ihn in Aussicht gestellte Verbindlichkeit wieder in Frage gestellt. Verständlich, dass Du verwirrt bist.Ich hätte eben gerne mehr emotionale Sicherheit, ich möchte wissen, was ich für ihn bin. Und wenn ich nur eine Bettgeschichte bin und er ausschließt, dass da jemals mehr sein könnte, dann muss ich da raus.
So weit bin ich heute immerhin gekommen. Nur wie ich das jetzt umsetze weiß ich noch nicht, aber das kommt schon noch....
Dieses blöde Affentheater solltest Du nicht mitmachen. An Deiner Stelle würde ich mich ebenfalls zurückziehen und ihm sagen, dass er sich bei Dir melden kann, wenn er weiß, was er von Dir will. Aber er solle sich damit besser nicht zu viel Zeit lassen, denn sonst kann es sein, dass Du ein besseres Angebot annimmst.
Eine selbstbewußte, selbständige Frau wie Du hat immer ein besseres Angebot als das beschissene Rumgeeiere eines Aufreißers oder Bindungsphobikers - und wenn es ein "Nein, danke!" dazu und ein weiteres Singleleben ist!
Das heißt natürlich auch, dass Du für Sex erst mal nicht zur Verfügung stehst. Er soll ruhig merken, dass "Rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln, wie es ihm gerade passt" mit Dir nicht läuft.
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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12.06.2012, 22:14
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Hallo zusammen,
ich habe gesehen, dass mir hier noch geantwortet wurde und will mich erstmal dafür bedanken.
@ stecher: da sind einige Fragen dabei, über die ich tatsächlich noch nachzudenken habe...
@raindrop: ja, das mit dem rar machen im realen leben ist einer der Hauptpunkte, die mich stören und eigentlich der Hauptpunkt, der mich verunsichert.
@latona: du hast recht. ich bin nur so zögerlich, weil ich selbst nicht genau weiß (oder wusste) was ich will.
Und jetzt mal zu meinem "Zustand" gerade, falls es euch noch interessiert:
Ich habe mich aus der sms-kommunikation etwas zurückgezogen seit Montag. Per sms wollte ich nicht sagen, dass mir Distanz auf diesem Medium gerade sinnvoll erscheint, denn sowas kläre ich im persönlichen Gespräch. Ich habe es deshalb mit viel Arbeit begründet und geschrieben, dass ich mich mal mehr auf mein reales Leben konzentrieren muss (was beides den Tatsachen entspricht...).
seitdem kommunizieren wir weniger (aber nach wie vor täglich)
Ich merke, dass mir das gut tut. ich bin viel mehr bei mir selbst, mach meine Sachen, grüble nicht mehr so viel und schau nicht ständig aufs Telefon.
Gestern war kurz ne Freundin da, die meinte, ich sei endlich mal wieder in der Gegenwart und nicht in mein Telefon versunken...
kurz: ein bisschen Abstand zumindest auf dem Medium ist schonmal gut, um mich wieder zu erden und mir mal klar zu werden, was ich eigentlich will.
Obwohl ich versucht habe, möglichst wenig drüber nachzudenken und tatsächlich viel zu tun habe, hab ich da doch einige Erkenntnisse gewonnen:
Die erste hat mit dem Mann persönlich nicht unbedingt zu tun:
Diese massive tägliche Schreiberei hat eine seltsam "unechte" Nähe geschaffen, die der im realen Leben eher nicht entspricht. Das stört und verunsichert mich. Ich glaube, sowas ist einfach generell nicht mein Ding, ich lebe dafür zu gerne im Jetzt...
Ich möchte das gerne auflösen - mir fallen zwei Möglichkeiten ein: entweder indem wir den realen Kontakt ausweiten oder den virtuellen zurückfahren und am besten beides gleichzeitig;)
Das erste und das letzte geht nur, wenn er mitzieht, aber das zweite habe ich ja auch alleine in der Hand und schon begonnen, umzusetzen.
Nochmal würde ich sowas gar nicht anfangen, das zumindest habe ich aus dem ganzen jetzt schon gelernt.
Die zweite betrifft ihn persönlich:
Ich mag diesen Mann tatsächlich gern und möchte ihn kennenlernen, über den Sex hinaus.
Gerne weiter in einem langsamen Tempo und vorsichtig, aber dazu gehört für mich auf jeden Fall, dass man auch mal tagsüber etwas zusammen macht. Und das auch er mir ein stück seines Lebens zeigt.
Ob ich ihn dann immer noch so gut finde, wird sich zeigen. Aber herausfinden möchte ich es.
Sollte er daran kein Interesse haben (und diese Entscheidung wird er treffen müssen), verliert das ganze für mich an Reiz...denn ich mag zwar gerne guten Sex, aber der wird hohl, wenn die Person austauschbar ist...
..womit ich bei der dritten Erkenntnis bin, die mich betrifft, aber auch ihn:
Ich bin für ne Sex-Affäre offenbar nicht geschaffen, zumindest mit ihm nicht. Ich hatte über Jahre eine Affäre mit einem guten Freund (mit Unterbrechungen, wenn einer oder beide verliebt waren), da gabs aber nie solche Gedanken...insofern bin ich für "nur Sex mit viel Schreiberei" künftig für diesen Mann zumindest nicht mehr zu haben. Und sollte das nochmal mit einem anderen so anfangen, werde ich da wahrscheinlich auch früher eine Veränderung herbeiführen.
Kurz gesagt: Mir geht's viel besser. Ich werde das so schnell nicht klären können (sehe ihn ja erst wieder in 10 Tagen, wenn überhaupt und sowas bespreche ich lieber persönlich), aber das wichtigste ist, dass ich wieder bei mir bin.
Und jetzt schau ich mal, ob ich noch weitere Erkenntnisse hab bis ich ihn wieder seh und dann werd ich sehen, welche davon ich ihm mitteile. diese drei aber bestimmt...
Und eigentlich kann er sich auch nur drüber freuen, wenn so ne Frau wie ich ihn mag und kennenlernen will. das passiert mir nämlich weit seltener, als dass ich jemanden sexuell anziehend finde....;)
Ich hoffe, er sieht das auch so...und wenn nicht soll er aus meinem Telefon verschwinden! Basta!
Liebe Grüße,
backttheroots
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12.06.2012, 23:18
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Liebe backtotheroots,
ich bewundere Dich, wie schnell Du hier für Dich klar sehen konntest und Konsequenzen aus Deinen Erkenntnissen ziehst! Hut ab und viel Glück, dass er es genauso sieht und er auch drauf kommt (falls er es nicht eh schon weiss), dass er Glück hat, dass Du ihn näher kennenlernen willst!
lg prothea
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13.06.2012, 06:34
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Du machst es so goldrichtig, denke ich. Ich wünschte, ich wäre auch manchmal (und vor allem so schnell) so konsequent.....
Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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25.06.2012, 06:46
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Guten Morgen!
Da ich es immer blöd finde, wenn die Threads hier abbrechen, obwohl sich einige mit ihren Antworten viel Mühe gegeben haben, gibt´s jetzt ne Fortsetzung.
Und was für eine
Nachdem ich den Mann, um den es geht, dieses Wochenende nicht gesehen habe, da er andere Dinge zu tun hatte und unsere Kommunikation via sms immer komischer wurde und mir nur noch auf die Nerven ging, war ich kurz davor, das einfach aufzugeben. Dann habe ich mir aber ein Herz gefasst und gestern eine lange Mail abgeschickt, in der ich ihm in klaren Worten gesagt habe, wie es mir geht.
Im Grunde stand da drin, dass ich mich mit dieser ambivalenten Situaiton nicht wohl fühle, dass ich ihn mag und eine reine Bettgeschichte nicht weiterführen möchte. Dass ich ihn kennenlernen will und mich auf ihn einlassen. Mit offenem Ausgang, denn was daraus werden kann, weiß ich zu diesem Zeitpunkt selbst nicht.
Und ich habe geschrieben, dass sms eine persönliche Begegnung ergänzen, aber nicht ersetzen können und ich gerne ein bisschem mehr meiner knappen freien Zeit mit ihm verbringen möchte, weil ich denke, dass er es wert ist.
Und das ich an diesem Punkt eine ehrliche Antwort auf die Frage brauche, was ich für ihn bin und was er will.
Und die hab ich bekommen:
Es geht ihm ganz genauso und er hatte Angst, mir das zu sagen!!!
Er hat gesagt, er hätte einen heiden Respekt vor mir und meinem selbständigen Leben mit Kind und würde seit Wochen darüber nachdenken, ob ich tatsächlich an einem Spaßvogel wie ihm Interesse haben könnte...
Wir sehen uns am Mittwoch und dann besprechen wir mal persönlich und in Ruhe, was jeder von uns braucht, um sich in der Situation wohl zu fühlen und wie wir das trotz der Entfernung, den zahlreichen Verpflichtungen auf beiden Seiten und den Baustellen, die jeder von uns so hat, hinbekommen können.
Hach Leute, das war ein Klassiker in Sachen "Angst fressen Seele auf".
Ich hab mal wieder gelernt, dass es sich lohnt, ehrlich mit sich und den anderen zu sein und sich nicht zu verstecken.
Ich freu mich darauf, diesen Mann in mein Leben zu lassen und kennen zu lernen. Und ich freue mich, dass er das umgekehrt ebenso möchte!
Und ich hoffe, da wird was Gutes draus. Nicht dass ich bald anfange, im Beziehungsforum rumzujammern...
Alles Liebe & Vielen Dank für die Ratschläge, Fragen und Anregungen, die ich hier bekommen habe.
Backtotheroots
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25.06.2012, 07:06
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Ich wünsche dir gaaaaanz viel Glück


Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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25.06.2012, 07:56
AW: was mach ich denn bloß mit dem?
Schöööööön!
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25.06.2012, 15:15



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