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    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Rund um diese Diskussion hier stach mir neulich eine Frau hier in der RL-Umgebung ins Auge.
    Ich hab einen Matschekopp und sollte wohl besser nach Hause gehen. Lese diesen Satz und denke die ganze Zeit: was hat die Frau denn gemacht, dass sie der armen Zitro aus Versehen (oder gar absichtlich?) ins Auge gestochen hat. Und wunderte mich, dass im Verlauf der Geschichte dazu nichts mehr kam...
    Die Ente bleibt draußen.

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    AW: Phew! BlindDate

    @ Edelherb: Kenn ich. Habe beim Zickenkuchen-Rezept gelesen: Schnell nach den Baden essen. Statt Backen. Ujeh.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  3. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber ich hau besser ab, sonst krieg ich das wieder ab.
    Schön, dasse wieder da biss!

    Und: Wer austeilt, muss auch einstecken können, of niet?

  4. User Info Menu

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ich glaube, ich bin einfach dagegen, die "Schuld" auf die anderen abzuladen und mehr das eigene Wollen/Tun in den Fokus zu rücken.
    ok, ich glaube, jetzt hab ich's - und DIESE Einstellung teile ich.
    was mir nur ein bisserl widerkäuerlich aufgestoßen hatte (wohl der Kuh-Effekt), war so das Argument, dass jemand, der aktuell allein ist, auch allein sein will - so in etwa verstand ich das. Oder z.B. dass jemand, der keine Kinder hat, kinderlos sein will. Oder dass jemand, der in einem Haus am Lande leben will, in einer kleinen Stadtwohnung wohnt. Oder so.
    Für mich lässt sich DAS nicht so situativ betrachten, sondern eher im längeren Zeitraum und Rückblick, weil man ja nicht immer akut die Möglichkeiten hat, alle seine Wünsche und Träume (gleichzeitig) umzusetzen, aber jedenfalls nicht als Kategorie, ... ich weiß nicht, ob Du jetzt weißt, wie ich's meine.

    Wie gesagt, das ist eher so etwas, womit ich selbst gerade philosophisch hadere - zwischen Eigenverantwortlichkeit und Möglichkeiten ... (früher war ich da sehr viel strikter, aber diese Sicht hat sich deutlich abgemildert). Und nicht nur ausschließlich auf Beziehungen bezogen.


    Ich sehe das aber genau so!
    *kopfkratz*
    *Selbstgespräch führ: Wieso kommt sie darauf, dass ich das nicht so sehe?*
    *murmelt: weil sie sich irgendwo auf Seite 267 oder so in einer Zitro-Argumentation verlaufen hatte und das Gefühl hatte, das Kuhli würde ganz was anderes sagen/meinen*

    By the way:

    Rund um diese Diskussion hier stach mir neulich eine Frau hier in der RL-Umgebung ins Auge. Sie lebt ein sehr extravagantes Berufsleben, singt, macht Theater, hat eine gewisse Berühmt-/Berüchtigtkeit. So eine Frau, denkt man, braucht einen ebenso "tollen" Mann.
    Sie lebt seit Jahr und Tag mit einem ganz soliden Finanzbeamten zusammen. Kein Bühnenmensch - eher das Gegenteil. Da dachte ich: Die Frau, hat, was sie will (selbstgemacht: Bühne, wildes Leben etc.) und weiß, was sie braucht (Ausgleich dazu bei ihrem ruhenden Pol). Und diese Kombi hat mich sehr beeindruckt.

    Die hätte ja auch sagen können: Mit so einem Langweiler kann ich nicht das Leben leben, das ich führen möchte.

    Ich frage mich, ob ich das jemals verständlich ausdrücken können werde, was ich meine.

    liebste Kuh, ich finde ja, Du drückst Dich fast immer wie gedruckt aus, d.h. sehr verständlich. Aber gerade bei dieser Diskussion war's mir fast zu rigide, vielleicht wegen der Commissario-Schulter. Oder zu punktgenau, ohne Grauschattierungen, wie ich sie sonst so mag.

    Nehmen wir die Bühnenfrau als Beispiel:
    für mich ist, was Du über sie erzählst, der Status quo (und ja, das Beispiel klingt in der Tat überzeugend). Aber weder wissen wir, was schon hinter ihr liegt - vielleicht schon Jahre mit einem Ex, der ein ebenso wildes Leben lebte, bevor sie den ruhigen Beamten fand, oder umgekehrt musste sie eines Tages aus dem ruhigen Leben, dass sie mit dem Beamten führte, wenigstens beruflich ausbrechen - oder vor ihr, also welche Wünsche sie sich nicht erfüllt hat, worauf sie verzichtet hat, verzichten musste. Oder er.
    Und ob sie das nicht auch noch zur Trennung führt.

    will sagen: manchmal ist es schon auch eine Frage der Betrachtungsweise, nicht wahr? und nicht nur: ich habe nicht, daher will ich im Grunde nicht.

    *stellt leckeren Espresso in den Strang und nimmt sich ein GNA aus der versteckten Dose*
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  5. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Bibigrrl
    ok, ich glaube, jetzt hab ich's - und DIESE Einstellung teile ich.
    *springt so hoch an die Decke vor Freude, dass sie sich den Kopf stößt*

    Hurra!

    was mir nur ein bisserl widerkäuerlich aufgestoßen hatte (wohl der Kuh-Effekt), war so das Argument, dass jemand, der aktuell allein ist, auch allein sein will
    Ich blätter nicht mehr nach, aber so ähnlich habe ich es wohl geschrieben.
    Meine damit: Ist es nicht besser, sich (gnädig) einzugestehen, dass manche Sachen einfach nicht passen, nicht passten oder noch nicht dran sind?

    Ich bin auch immer hin- und hergerissen zwischen "aber ich hätte auch einen Job mit gaaaanz viel Knete haben können, und die blöden Arbeitgeber erkennen meine Qualitäten nicht". Echt jetzt! Aber wenn ich ehrlich bin, also ganz ehrlich, dann muss ich doch sagen: Zitronenmond, du hast dich nie genug angepasst, du warst nicht tapfer und selbstbewusst genug und außerdem war dir das Geld scheißegal, weil du ganz gerne die andere, durchaus glitzernde Seite der Medaille hochgehalten hast. So. So isses nämlich wahrer, meine ich. Und ich komme doch irgendwie hoch erhobeneren Hauptes aus der Sache heraus. Finde ich. Besser, als über das Schicksal zu schimpfen.

    Ist aber vielleicht einfach nur eine philosophische Frage - und die Antwort gibt man sich so, wie sie einem vom Charakter her zusagt, also einfach passend????? *grübel*

    ... weil man ja nicht immer akut die Möglichkeiten hat, alle seine Wünsche und Träume (gleichzeitig) umzusetzen
    Nee, eben. Man trifft Entscheidungen, setzt Prioritäten.
    Aber das macht man doch selbst, glaube ich.

    Kleine Erklärung am Rande: Meine Mutter ist so eine, die grundsätzlich niemals die Fäden in der Hand hielt, ihrer Meinung nach, sie musste immer alles so entscheiden, weil die Umstände halt gerade so waren. Frzrg. Damit kann man nämlich auch alles ent-schuldigen, weil ja immer alle und alles andere/n schuld hat.

    Und nicht nur ausschließlich auf Beziehungen bezogen.
    Ich beziehe das auch aufs ganze Leben.
    Ist mein Chef jetzt so doof, wie ich ihn gerade sehe, oder habe ich nur noch nicht den richtigen Weg gefunden, um mit ihm umzugehen?

    Aber gerade bei dieser Diskussion war's mir fast zu rigide, vielleicht wegen der Commissario-Schulter. Oder zu punktgenau, ohne Grauschattierungen, wie ich sie sonst so mag.
    Länger drüber nachgedacht gerade.

    Ich sag mal so: Als ich verlassen worden bin, ging die Verarbeitung so:

    1. Leiden, leiden, weinen, weinen
    2. Der ist ja wohl doof und unfähig, wenn er eine wie mich nicht haben will (er ist "schuld")
    3. Ich hab mir den auf Biegen und Brechen ausgesucht und nicht wirklich genau gekuckt, ob der zu mir passt, ich wollte unbedingt eine Beziehung. So kann das nicht gehen. (Zitronenmond hat genauso viel "Schuld". Muss Zitronenmond beim nächstenmal besser kucken)

    Nehmen wir die Bühnenfrau als Beispiel:
    ...Aber weder wissen wir, ...........also welche Wünsche sie sich nicht erfüllt hat, worauf sie verzichtet hat, verzichten musste. Oder er.
    Nee, das wissen wir alle nicht.
    Aber es sieht danach aus, als wenn sie sich bestimmte Dinge, die sie haben will in ihrem Leben, selbst erfüllt. Deswegen hatte ich die Geschichte erzählt. Und wo der Verzicht liegt, kann ich auch nur ahnen. Aber es klingt halt nach ziemlich genau wissen, was man (von einer Beziehung) braucht und was man (fürs Leben) will. In vielen Beziehungen wird ja doch soviel gewollt voneinander (mein Thema gerade!!!), und die Enttäuschung ist so groß. (Hierbei rede ich durchaus von mir selbst)

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    AW: Phew! BlindDate

    Listentechnisch hätt' ich noch eine Ergänzung:

    was mir noch wichtig geworden ist:
    wie weit kann ich *den Tag genießen* (zu zweit, alleine, mit anderen) ohne Störungen?
    (also z.B. weil ständig irgendein Thema in der Luft hängt oder man Angst vor dem nächsten Streit hat oder man sich nicht traut Pläne zu machen, die den anderen einbeziehen oder weil ständig wer von außen dazwischenfunkt)
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  7. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...

    Nee, das wissen wir alle nicht.
    Aber es sieht danach aus, als wenn sie sich bestimmte Dinge, die sie haben will in ihrem Leben, selbst erfüllt. Deswegen hatte ich die Geschichte erzählt. Und wo der Verzicht liegt, kann ich auch nur ahnen. Aber es klingt halt nach ziemlich genau wissen, was man (von einer Beziehung) braucht und was man (fürs Leben) will. In vielen Beziehungen wird ja doch soviel gewollt voneinander (mein Thema gerade!!!), und die Enttäuschung ist so groß. (Hierbei rede ich durchaus von mir selbst)
    Dat isses! Und können wir nicht endlich einmal zu dem ich stehen?
    Ich will! Ganz einfach, ich will für mich!
    Und weil ich für mich will, dann muß ich etwas dafür tun und nicht erwarten, das andere das machen. Was ich vom Leben will, das muß ich mir selber geben/ holen/ nehmen. Wobei ich meine Wünsche jederzeit meinen Erfahrungen/ Lebensumständen anpassen kann/ muß.
    Nehme ich andere Menschen dazu, haben sie genauso ein Anrecht auf ihr ich, wie ich auf meines. Aber das ist die hohe Kunst des Zusammenlebens/ Weiterentwickelns.
    Es ist schon so, das es vom ich zum wir geht, aber nicht mit der Aufgabe (m)eines Ichs.
    Geändert von Inaktiver User (15.01.2007 um 18:24 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Phew! BlindDate



    wir kommen zusammen, liebe Zitronenmöndin!


    DAS fand ich sehr gut & treffend:

    Ist es nicht besser, sich (gnädig) einzugestehen, dass manche Sachen einfach nicht passen, nicht passten oder noch nicht dran sind?
    vielleicht hat mein Beitrag vorher stärker nach "Schicksal" geklungen, als ich das wollte; ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass ich mittlerweile am eigenen Leib erfahren habe, dass man in Situation kommt, die _so_ nicht planbar waren - für mich ist immer die Frage, was man daraus macht (auf längere Sicht).

    also zum Beispiel:

    Zitat:
    ... weil man ja nicht immer akut die Möglichkeiten hat, alle seine Wünsche und Träume (gleichzeitig) umzusetzen

    Nee, eben. Man trifft Entscheidungen, setzt Prioritäten.
    Aber das macht man doch selbst, glaube ich.

    Kleine Erklärung am Rande: Meine Mutter ist so eine, die grundsätzlich niemals die Fäden in der Hand hielt, ihrer Meinung nach, sie musste immer alles so entscheiden, weil die Umstände halt gerade so waren. Frzrg. Damit kann man nämlich auch alles ent-schuldigen, weil ja immer alle und alles andere/n schuld hat.
    man trifft Entscheidungen, setzt Prioritäten, muss aber doch manchmal auch warten können auf den richtigen Zeitpunkt - z.B. in der Arbeitslosigkeit und es kommen zwei, drei Monate lang nur zwielichtige Angebote daher; oder man beschließt die Partnersuche, aber auch unter 200 Internet-Profilen von Willigen, die man monatelang testet, ist gefühlsmäßig nicht der entsprechende Partner dabei - also der Punkt ist, wenn man so richtig desperat ist [ein mir sehr lieber wienerischer Ausdruck, der dem englischen "desperate" entspricht], dann sehe ich halt die Gefahr, dass man zu schnell eine Veränderung der Situation über's Knie brechen will, wenn man zu sehr der "Planungsvariante" anhängt, weißt Du, was ich meine?

    Und insofern kann es schon manchmal sein, dass man mit den Entscheidungen und Prioritätensetzungen im Leben jonglieren muss. Für mich sind das Zeiten des Übergangs. Und ja: was ich mit Betrachtungsweise meine, ist (glaube ich) das, was Du dem Charakter zuschreibst.


    puh, sind wir heute filosssofffisch hier ...
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  9. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein,

    Schild und Schwert hab ich verborgen, lass mich langsam auf in ein....

    Hilly ist verliehiebt!!!

    @herbstblatt,
    kneifen gilt nicht! Ab jetzt gehts los und worauf willst du warten?
    Liebe Hillary,

    ich hab's mal auf 2009 verschoben. Denn solches will gut vorbereitet sein.

    Kicher herbstblatt2, dass Dir einen magischen Rosengarten um die Burg herum wünscht ... für Deine Dates ... und Deinen Mut und Dein Vermögen Dich zu verlieben bewundert.

    Allen schöne Grüße hier herbstblatt2

  10. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Liebe Bibigrrl,

    weil Du das mit den Aufträgen schreibst ... und dem Timen ...:

    Ich habe schon manchmal gedacht, ob ich mir in meinem Unter-, Über-, Neben-, Nichtbewusstsein eine Sperre eingebaut habe, die mich nicht seelisch in die Nähe von Männern lässt, weil ich meine materielle, freiberufliche Existenz auf tönernen Füßen habe und mich dadurch nicht "vermehrungswert" einstufe.

    LG herbstblatt2

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