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  1. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bis irgendwer fragt, wie kann ich helfen, da vergeht mir zuviel kostbare Zeit. Jetzt wirst du sagen, dann geh doch auf die Leute zu, hab ich, oft genug und ich hab so die Schnauze voll, verarxxt, nicht angehört oder mit Windbeuteln zu tun zu haben, das ich mich allein auf den Weg mache. Ich krieg's ja doch irgendwie hin.
    Und weil ich nicht will, das andere sich so blöd vorkommen, helfe ich da wo ich glaube, das Hilfe gebraucht wird.
    Heiligenschein auf und abschwirr.
    @ Hillary
    Ich sehe sehr schnell wo andere Menschen Hilfe brauchen. Und so ganz, ganz langsam erkenne ich auch wenn Menschen mir! Hilfe anbieten und ich sage dann nicht mehr "automatisch": Nee lass mal, kriege ich schon alleine hin.
    Beim Elternsprechtag letzten Freitag kam die Frage auf, warum meine Tochter in den letzten Wochen so "durch den Wind" sei.
    Der Auszug ihres Bruders hat ihr arg zugesetzt - viel mehr als mir.
    Die Lehrerin antwortete ihr (sie wollte mit zum Sprechtag)daraufhin: "Du musst nicht immer stark sein, du darfst auch schwach sein und auch weinen, ich wünsche dir soviel Vertrauen, dass du dich in solchen schwierigen Situationen an uns wenden magst..."

    Ich!!! hatte daraufhin auch einen Kloß im Hals, weil ich mich mit diesem Satz auch genauso angesprochen fühlte....

    Im Moment darf ich die Erfahrung machen, dass sich jemand um mich und mein Wohlergehen kümmert, sich meldet und mir einfach gut tut. Das geschehen zu lassen ist für mich nicht leicht.
    Aber er lässt mir Zeit zum üben... und das ist wunderschön.
    Kein Klammern, keine Forderungen - aber da sein, wenn's drauf ankommt. Das es so etwas gibt... kenne ich garnicht...
    Solange ich allerdings meine Befürchtungen und Ängste äußern kann und mit ihm auch offen reden kann, solange wächst peu à peu das Vertrauen und das ist wunderschön.

  2. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    was sagte Röschen, du bekommst das was du brauchst.

  3. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Mensch, Anne,

    schön, dass du dich mal wieder meldest hier.
    Und dann klingt das alles ja irgendwie nach happy life.
    Toll!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und so ganz, ganz langsam erkenne ich auch wenn Menschen mir! Hilfe anbieten und ich sage dann nicht mehr "automatisch": Nee lass mal, kriege ich schon alleine hin.
    Genauso geht es.

    In ganz kleinen Schritten.

  4. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    @hillary
    @N_M,
    das ein Mann ausspricht, das er überfordert ist und das er aus Frust darüber solche Situationen meidet.
    Ich wüsste immer noch gern, wie Du zu diesem Fehlverständnis gekommen bist. Ob's an mir lag.

    @Zitro
    Jaja, die Sache mit dem Stolz.
    Auch so ein Pferde-, bzw. Ochsenfuß.
    Hingabekiller Nummer 8: Zu großer Stolz.
    Yep, kenne ich allerdings nur als Angestolzter.

    Ich glaube, man ist immer in der Mitte.
    Meine besten Eigenschaften, sagt Commissario, sind gleichzeitig meine schlechtesten. Und so ist das wohl für jeden. Und das hat mit Mittelmaß nix zu tun. Eher im Gegenteil, wenn man sich noch in den Extremen spürt.
    Hm, also da scheinen wir in verschiedenen Kreisen zu verkehren.
    Die meisten Menschen sehe ich als Hinnehmende oder Verlassende.
    Ich war früher selbst immer erst der Hinnehmer, dann irgendwann *zack* der Verlasser.

    Genau das meinte ich: Andere sind anders als ich. Und mein Herz will es manchmal einfach nicht wahrhaben. Warum das so ist? Vielleicht bin ich zu egozentrisch, zu mütterlich, was weiß ich. Ist im Grunde nicht wichtig. Wichtig ist, sich das klarzumachen und dann zu gucken, ob ich "das andere" denn nicht auch akzeptieren, womöglich lieben kann. Oder ist es erst Liebe, wenn ich die andere Hingabefähigkeit erkenne - OBWOHL oder WEIL sie anders ist als meine?
    Ich denke schon, dass das nicht wichtig wäre. Also, mir ist es wichtig und weil Du mir wichtig bist, will ich, dass es Dir auch wichtig ist

    Wichtig ist, sich das klarzumachen und dann zu gucken, ob ich "das andere" denn nicht auch akzeptieren, womöglich lieben kann. Oder ist es erst Liebe, wenn ich die andere Hingabefähigkeit erkenne - OBWOHL oder WEIL sie anders ist als meine?
    Ich glaube, das ist was ganz Anderes.

    R-E-S-P-E-k-T

    Und ohne Respekt haut das mit der Liebe für mich sowieso nicht hin.

    @SpecialEdition
    ... Na ja, ich muss in diesem Fall vielleicht mal erwähnen, dass ich bis dato mir nie darum Gedanken gemacht hatte, dass Mann sich ebenso... oder eben anders... aber eben auch.. hingeben kann oder möchte.
    Schön, dass Du es erkennst und eingestehst.
    Es ist meine tiefe Überzeugung, dass genau das der Master-trouble ist:
    Das Menschen sich viel zu sehr mit den Unterschieden beschäftigen, und darüber übersehen, was sie alles gemeinsam haben.
    Unterschiede sind was Feines, machen ja letztlich Identität spürbar, aber im Falle von Mann und Frau kommt das gern gepaart mit einer gewissen Überheblichkeit, dass dieses oder jenes Gute ja nun eben einfach ganz klar eine Eigenschaft sein, die eben nur dem eigenen Geschlecht gegeben ist.

    Eine klare Haltung.. ohne Schnörkel.. wie lange hast Du dazu gebraucht um in dieser Form zu Deiner Sehnsucht stehen zu können?
    Etwa 40 Lebensjahre.
    Und jetzt ist die spannende Frage, wie lange es dauert, bis ich in meiner bald 17jährige Beziehung entweder eine befriedigende Hingabesituation erreiche oder (an)erkenne, das eine Hingabeinkompatibilität vorliegt und ich die Liebespaarbeziehung beende.

    Ich schrieb es bereits an anderer Stelle:
    Ich kann vielleicht schöner davon erzählen, aber der Schlamassel bleibt derselbe.

    Ich frage mich gerade, ob die Mädels hier .. alle die so ihren Hader mit der Hingabe haben.. aber sie doch herbei sehnen, das auch so formulieren würden. Mich für meinen Teil hast Du damit ziemlich nachdenklich gemacht.
    Es ist für mich weniger die Frage, ob sie das auch so formulieren, als vielmehr, ob sie das überhaupt irgendwie formulieren.
    Ist schliesslich 'ne vertrackte Sache.
    Wenn man sich selbst ernst nimmt und respektiert oder gar liebt, dann ist es schwierig, hinter so einen Anspruch zurückzugehen.

    Schönen Abend!

  5. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    @N_M,
    ob's an dir lag?
    Wahrscheinlich habe ich nicht richtig gelesen, zu voll den Kopf mit eigenen Vorstellungen, wie ich mir was wünsche. Bin einfach von meinen Erfahrungen ausgegangen, da ich immer die Verlassene war, mit der Mann irgendwann nichts mehr anfangen konnte, wenn ich mich hingab. Mir würde dann gesagt, sie können mir das nicht geben, was ich erwarte. Daran knauble ich schon. Weil ich mich dann frag, was strahlst du aus?
    Wie hat der Lehrer gesagt?
    "es macht mich traurig, dir weh zu tun, aber du hast was besseres verdient, such dir einen der für dich zum Überflieger wird und ich mir eine, die die abgestorbenen Gefühle in mir wieder weckt"
    Zur Hölle, was kommt bei mir denn rüber?
    Hilly

  6. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Weil ich mich dann frag, was strahlst du aus?
    Zuviel Stärke?
    Zuviel Stolz auf das Starksein?
    Zuwenig Fallenlassen in das Schwache?

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Lehrer was gut auf den Punkt gebracht hat und trotzdem nicht der Richtige war, weil er eben erwartet, dass eine kommt und seine Gefühle weckt. Dabei müsste er da selbst ran. So wie Hilly selbst ran muss, um auch die Schwäche zuzulassen - da kann ja auch kein Lehrer dabei helfen.

    (Versteht mich grad irgendjemand? *kopfkratz*)

  7. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    @zitro,
    ich versteh dich schon...
    nur wie bekomme ich den Spagat hin?
    Ich kann nun mal nicht die zarte Fee auf Dauer mimen.
    Soll ich immer abwartend in der Ecke stehen und sehen, wie etwas schief läuft, aber ich die Lösung weiß?
    Ich halte mich da schon verdammt zurück und denk, nu lassen mal machen und ich sag auch nix, aber irgendwann fragen mich die Kerls und ich brings eins, zwei, drei in Ordnung. Das ist mein Job, 24 Stunden am Tag und das ist wohl mein Dilemma. Ich brings nicht fertig mich hinzustellen und so zu tun, als wüßte ich nicht wie es geht. Weiß ichs dann wirklich mal nicht, dann glauben sie mir das nicht, sie denken ich will sie verarschen.
    Der Lehrer, je nun, ich mag ihn sehr gern, hätt ihn mir auch gut als Sportsfreund vorstellen können, aber dann klare Ansage.
    Von mir aus, mich stört das und das an dir, deswegen knistert es nicht. Hat er aber nicht, haben fast alle nicht. Immer dieses blöde Absagegeschwafel, a la Bewerbungsabsagen.
    Vielen Dank für ihre Bewerbung, aber die Stelle ist bereits intern vergeben. Wir wünschen ihnen, bla, bla bla
    Hilly

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    AW: Phew! BlindDate

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... Versteht mich grad irgendjemand? *kopfkratz*)
    Jooooooooooo, starke Frauen sind für uns eben ein Problem .

    Ist jedenfalls das, was man uns hier nachsagt .
    Bei jedem Schritt löst man sich von der Erde und hat ein Stück Himmel unter den Füssen.
    Bertrand Piccard

  9. User Info Menu

    AW: Phew! BlindDate

    Hilly, wenn ich noch einmal darf

    und zwar zwei Punkte:

    zum einen, das, was Zitro sagte, denke ich mir auch, aber mehr in die Richtung: er sagt was Richtiges, in seiner Sprache, und es kommt bei Dir an, in Deiner Sprache. Das Resultat sind zwei völlig verschiedene Aussagen.

    Wir hatten's ja kürzlich mit den Fremdsprachen ... was mir am Anfang in der Fremdsprache sehr gut tat, war die Tatsache, dass sprachlich alles, was jemand zu mir "in Liebesdingen" zu mir sagte, sprachliches Neuland war und bei mir innen drinnen kein Echo auslöste, also zum Beispiel "diesen Satz kann er sich sparen, den hab ich schon 100x gehört und dazu in 47.928 Liebesromanen gelesen", oder "das hat immer meine Mutter/mein Vater zu mir gesagt, uff, das ertrage ich nicht".
    Das war anfangs eine ganz neue Situation, viel unmittelbarer (aber auch schutzloser, davon hatten wir es ja auch gerade).

    Ich habe das Gefühl, dass die Lehreraussage bei Dir genau so ein Echo auslöst, dass Du den eigentlich Inhalt gar nicht hörst, sondern nur interpretierst bzw. ableitest.

    Da ist für mich der Haken: dass die intime Chemie zwischen zwei Menschen passt oder nicht passt, kann niemand steuern - es gibt vielleicht Menschen, die abgebrühter sind (aber dann z.B. nicht authentisch oder sich 100% hingeben), aber erzwingen kann man die Chemie nicht. Was da die Ursachen sind - ein weites Feld, brauchst nur überlegen, warum Du in 11 Jahren keinen Mann angeschaut hattest (näher, meine ich - bei mir waren es wohl so 2 oder 3 Jahre, aber ausreichend, um zu wissen, wie das ist).
    Er, der Lehrer (und viele andere) werden erst zum Überflieger, wenn diese spezielle chemische Reaktion einsetzt, ohne die ist er (wie so viele andere) ein Fluffy, ein Häuferl Elend oder was auch immer.

    Mir hat man auch immer wieder gesagt, ich verdiene was Besseres - und ich war fürchterlich zornig, das klang für mich oft wie "Händeabputzen und gut", als ob sie es sich zu leicht machen würden. Wenn man aber einmal nur in der umgekehrten Situation war, versteht man, wo dieser Satz herkommt: aus dem Ohnmachtsgefühl, etwas zwar gewollt, aber nicht "erreicht" zu haben, obwohl der andere einem "perfekt" erschien. Um diese Unzulänglichkeit von einem selbst auszudrücken greift man zu diesem Satz ... meiner Erfahrung nach.

    Kannst Du damit was anfangen?

    Und zum Punkt 2: Absagegeschwafel: da denke ich irgendwie schon auch ähnlich: hast Du da auch mal *richtig* hingehört? vielleicht haben sie Dir etwas kommuniziert und Du hattest nicht die feinen Antennen dafür?

    Bei mir ist die "starke Frau" auch immer seeehr stark ausgeprägt gewesen und es hat mich gekränkt, dass wirklich kaum jemand das verletzliche Wesen in mir drinnen wahrgenommen hatte - also besser gesagt, dass quasi niemand sich die Mühe gemacht hatte, dieses Wesen aufzuspüren.

    Ich habe es aber auch wirklich gut weggepanzert, wie Ihr hier ja auch beschrieben habt. Jemand, der nicht weiß, dass Stärke ein Panzer ist, und der vielleicht keine Erfahrung mit Panzerknacken hat, tut sich damit genauso schwer wie umgekehrt jemand, der nur auf Nicht-Stärke schielt (so wie ich früher), die Nuancen wahrzunehmen - und beispielsweise auch die Manipulation und Fallstricke.

    Schwäche zulassen lernen ... ist eine spannende Aufgabe.

    sonnige Grüße an alle!
    Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad*.

    *B., Tandemfahrerin


    Wer will, sucht Wege,
    wer nicht will, sucht Gründe.
    (danke an unbekannt in der BriCom)


  10. Inaktiver User

    AW: Phew! BlindDate

    bibi, hast schon recht.
    sorry, das ich das noch mal hochgekocht habe.
    ich sollte endlich mit diesem blöden Gedöns abschließen und mich wieder mehr auf die Arbeit konzentrieren, das liegt mir einfach mehr als Beziehungen.

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