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  1. Inaktiver User

    AW: Nach Kennenlernen das erste Mal bei ihr - "Negative" Überraschung

    Du, Latona, so alt bin ich nun auch noch nicht... also wegen der guten alten, verbindlichen Zeiten...

    Ich versteh schon, was Du meinst - klar fragt man/frau schon mal an, wenn man beginnt, sich zu verlieben, wie der andere das denn so sieht und überhaupt...

    Aber aus Deinen Worten kommt für mich einfach immer nur "Vertragsverhandlung" rüber, nicht vorsichtiges emotionales sich Antasten.

    Und ja, ich traue mir auch zu zu wissen, dass ich die Einzige bin, mit der der Mann gerade schläft - es sei denn, es ist ein klarer Affärenmann, den hatte ich auch mal. Aber das war eine ganz andere, von vornherein völlig klare Kiste.
    [Abgesehen davon: glaubst Du, ein Mann, mit dem Du Dich verbindlich, quasi vertraglich nach drei Monaten Kennenlernen, wo jeder von euch nach Deiner Philosophie noch alles gedurft hätte, also auch andere emotional und sexuell kennenlernen - Bandwurmsatzgliedende: also, glaubst, dass das einen Mann, der Nebenbeziehungen führen möchte, davon abhält, das auch weiterhin zu tun, was er bisher ja sowieso durfte?]

  2. User Info Menu

    AW: Nach Kennenlernen das erste Mal bei ihr - "Negative" Überraschung

    @ Original Sin

    Wenn er sich während des Kennenlernens in mich verliebt hat, dann unterstelle ich mal, dass er zu weiteren Nebenbeziehungen nicht mehr soviel Lust hat. Will er diese dennoch weiterführen, ist er nicht verliebt bzw. nicht ausreichend verliebt. Und irgendwann fliegt sowas ja dann doch auf ...

    Oder glaubst Du, dass Männer, wenn sie sich verliebt haben, sich trotzdem auch noch bei anderen Frauen alle möglichen Türchen offen halten wollen??? Dass sie dann trotzdem noch mit anderen Frauen Sex haben wollen, weil sie Liebe & Begehren besser trennen können???

    Möglich wäre es, jedenfalls bei denen, die sexuell rausholen wollen, was geht, egal mit wem und egal zu welchem Preis für die Innigkeit einer Beziehung. Und die Verliebtheit, die mit einer Bereitschaft zur sexuellen Monogamie einhergeht, die verfliegt ja auch irgendwann wieder - bei manchen früher, bei manchen später.

    Bei mir ist es schon so, dass ich nicht bereit bin, mich ganz auf einen Mann einzulassen, wenn er nicht bereit ist, während der Beziehung zu mir sexuell monogam zu sein. Deswegen hab ich ja dann bei meinem Lover auch einen Schlusstrich gemacht. Und ich denke, so geht es sehr vielen Frauen, viele wollen diese Exklusivität schon früher.

    Verbindlichkeit und Exklusivität steigern nun mal die Innigkeit einer Beziehung stärker, denn das gibt den Frauen eine gewisse Sicherheit, dass sie nicht morgen wieder abserviert werden, nur weil der Typ meinte, auch noch anderen Versuchungen nachgeben zu müssen, und weil ihm dann eine andere Biene gerade besser gefällt.

    Leider sind heute sehr viele Männer nicht mehr bereit, sich auf eine verbindliche, exklusive Beziehung zu einer Frau einzulassen. Sie möchten zwar eine Frau, die für Sex, Streicheleinheiten und Ego-Aufbau zur Verfügung steht, aber sie möchten dafür ihrerseits keine Sicherheiten mehr geben und auf nichts verzichten müssen. Sie wollen alles mitnehmen können, was eine feste Freundin bietet, aber gleichzeitig dahin schlappen können, wo ihr Schwanz sie hinführt.

    Auf diese Scheiße habe ich persönlich echt keinen Bock. Und nicht nur ich nicht ...
    Für Beziehungen unter solchen Bedingungen stehe ich nicht zur Verfügung.

    Von daher tun mir die Frauen, die heute unbedingt einen festen Partner suchen und einen solchen brauchen, um glücklich zu sein, fast leid. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Mann finden, der dasselbe will wie sie, wird immer kleiner... Die Wahrscheinlichkeit hingegen, dass sie einen finden, der ihnen weit weniger bietet als das, was er von ihnen kriegt, ist ziemlich groß ...

    Es ist auch eine Krankheit unserer Zeit, diese scheinbar unbegrenzte Wahlfreiheit. Sie führt dazu, dass die Menschen nicht mehr zu dem stehen wollen, was sie haben, sondern dass sie ständig gucken, ob sie nicht noch mehr und dabei was Besseres kriegen können. Jeder nimmt nur noch mit, was er kriegen kann, und ist bestrebt, seinen Nutzen zu maximieren.

    Menschen, die auf Verbindlichkeit und Gemeinsamkeit aufbauen wollen, wo auch zum Schutz des Bestehenden mal auf eine weitere Option außerhalb des Bestehenden verzichtet werden muss, wo man sich eingestehen muss, dass man eben nicht alles haben kann, wenn man bestimmte Dinge wie Zweisamkeit wirklich haben will, die werden weniger.

    Was nun die Partnerfindung angeht, so ist derjenige, der innerhalb der Beziehung mehr will als der andere, grundsätzlich der Angeschissene. Und das ist in der Regel die Frau.
    Geändert von Latona (29.05.2012 um 14:23 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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