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  1. Inaktiver User

    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

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    Geändert von Inaktiver User (11.04.2012 um 09:19 Uhr)

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Sich selbst zu positiv zu sehen bedeutet Selbstüberschätzung. Das heißt tatsächlich, dass einem niemand gut genug ist.

    Mir hat mal eine Frau gesagt, sie halte sich für einen idealen Menschen, der keine wirklichen Schwächen hat und sie wundert sich, dass die Männer ihr nicht in Scharen hinterher laufen.

  3. Inaktiver User

    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Ich hab da einen anderen Ansatz: ich bin o.k. - du bist o.k.
    Das bedeutet, dass ich mich selbst positiv sehe und andere auch.
    Heisst nicht, dass Schwächen nicht auch ein Thema sind, aber die gehören zum Menschen dazu.
    Wer ständig gegen schwache oder negativ bewertete Anteile in sich selber ankämpft, anstatt sie zu integrieren, wird sich wohl auch schwerer tun, andere zu akzeptieren, mit ihren Schwächen.

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Mit positiv sehen meine ich, dass man sich mit den eigenen Schwächen und positiven Seiten akzeptiert. Das macht es möglich auch andere so zu akzeptieren wie er/sie ist. In einer Beziehung finde ich das mit einer der wichtigsten Fähigkeiten, ansonsten ist man immer dabei den anderen zu bekämpfen und zu verändern.

    Ich fand die oben zitierte Aussage auch schwierig und tatsächlich hat diese Frau eine Fassade von immer nur toll und nett etc. sein. Aber wehe man hat einen Konflikt mit ihr.....

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Leben und leben lassen.

    Die Frage ist aber vielmehr:
    Wie entwickle ich ganz praktisch eine optimistischere Lebenseinstellung?
    Die sich natürlich positiv auf alles in meinem Leben auswirkt, Job, Familie, mich selbst.

    Mir hat geholfen: 1. Zu Gott und Jesus beten 2. Dinge auchmal "geschehen" lassen können. Nicht immer alles so kontrollieren/planen wollen. 3. Ne Frau ne Frau sein lassen und nen Kerl nen Kerl.

    Hat mich kollosal entspannt.

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Zitat Zitat von Angiestone Beitrag anzeigen
    Sich selbst zu positiv zu sehen bedeutet Selbstüberschätzung. Das heißt tatsächlich, dass einem niemand gut genug ist..

    Niemand vielleicht nicht. Aber möglicherweise die, die wiederum nicht an einem interessiert sind.
    Ich finde es schon wichtig, zu einer annähernd realistischen Selbsteinschätzung zu kommen.
    Aber dazu muss man eben viel trial and error betreiben, denn ohne Erfahrung ist das wohl schlecht möglich. Dann irgendwann weiß man, wer auf einen steht, bei wem man Chancen hat und bei wem nicht. Wenn einem das nicht gefällt, sollte man sich nicht weiter unrealistischen Vorstellungen hingeben, sondern dann kann man ja versuchen, sich so zu verändern, dass es passt.
    Viele Leute, die sich selbst überschätzen und denen kaum einer gut genug ist, versuchen ja auch inseheim, mit einem idealen Traumpartner eigene Mängel zu kompensieren. Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass es meistens die unattraktivsten Männer sind, die die höchsten Maßstäbe ans Aussehen von Frauen anlegen. Da kann man auch fragen: überschätzen die sich selbst? Oder brauchen die nur ein Statussymbol, dass sie selber aufwertet, auch wenn sie es nie bekommen werden?

  7. Inaktiver User

    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Zitat Zitat von farrah79 Beitrag anzeigen
    Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass es meistens die unattraktivsten Männer sind, die die höchsten Maßstäbe ans Aussehen von Frauen anlegen. Da kann man auch fragen: überschätzen die sich selbst? Oder brauchen die nur ein Statussymbol, dass sie selber aufwertet, auch wenn sie es nie bekommen werden?
    Koennt ihr euch an einen Film erinnern, in dem der Mann alle Frauen nach kurzer Zeit abgelehnt hatte, auch wenn sie noch so schoen waren? Er selbst hatte eine kleine Auswucherung am Steissbein was ja wohl sehr ungewoehnlich ist. Auf jeden Fall fand er sich insgeheim absolut unattraktiv nach aussen jedoch spielte er den Supermann. Er projezierte seine vermeintliche Unzulaenglichkeit auf andere und fand immer etwas auszusetzen. Ich finde, an der These ist was dran. Wer sich selbst nicht akzeptiert, kann auch die anderen - egal wie sie sind - nicht akzeptieren.

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    etwas ot:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur um das mal zu ergänzen. Richard Gere ist in zweiter Ehe mit Carey Lowell verheiratet.
    Ein ehemaliges Model und Bond-Girl.
    Die sieht alles andere als durchschnittllich aus, finde ich
    Danke, und ausserdem war Richard Gere niemals Playboy.
    Er ist, nach eigenem Bekunden, glücklich in seiner Ehe und findet sie *normal* wir jede andere Ehe auch.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    @ Mondnebel: um deine Statistiken zu vervollständigen - der "HollywoodTyp" ist der australische Schauspieler und Geschäftsmann Hugh Jackman, geboren 1968, seit 1996 verheiratet mit Deborah-Lee Furness, auch Schauspielerin, geboren 1955.
    Danke, das wusste ich gar nicht. Ich habe jetzt viele Fotos gesehen, die beiden machen einen sehr glücklichen Eindruck zusammen. Da muss man direkt mitstrahlen.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Selbstakzeptanz ist auch etwas schwieriges, wenn man es nicht von den Eltern mitgegeben bekommen hat. Vermutlich ist es auch nichts konstantes, mal findet man sich o.k. dann wieder weniger, je nach Lebenssituation.

    Meine Erfahrung mit Menschen, denen niemand gut genug ist, ist tatsächlich, dass sie sich selber überschätzen und insgeheim ganz versteckt Minderwertigkeitskomplexe haben.

  10. Inaktiver User

    AW: Sieht man sich selbst meist zu negativ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da ist schon was dran.
    Obwohl ... man könnte auch sagen der clevere Mann sucht sich eine süsse, hübsche und intelligente Frau
    Allerdings dürfte dieses Model (ebenso wie das entsprechende männliche Gegenstück) auf dem freien Markt nur begrenzt verfügbar sein.
    Nein ist es nicht, man muss nur intensiver und etwas länger suchen - wie mit allem im Leben - wenn man etwas ganz spezielles sucht, egal in welchem Bereich, dauert es meist länger, als wenn man bei den Angeboten zuschlägt.

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