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  1. Inaktiver User

    Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Ich höre soo oft, dass Leute erst dann einen neuen Partner gefunden haben, wenn sie nicht (mehr) gesucht haben. Und es gibt sogar einige Sinnsprüche und Zitate zu dieser Tatsache.

    Habt ihr ebenfalls solche Erfahrungen gemacht? Soll ich mit der Suche aufhören, um endlich einen neuen Freund zu finden?

  2. Inaktiver User

    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Hallo ooOooOoo,

    ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte - man muss schon offen für einen Kontakt sein und dies auch aussenden, aber nicht krampfhaft nach "Mr. Right" Ausschau halten.

    LG Birke

  3. Inaktiver User

    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Kommt vielleicht drauf an, wie man sucht. Ich beobachte jedenfalls, dass manche Leute recht viele Vorstellungen vom Partner und dem Zusammenleben haben, und wenn sie dann Ausschau halten, fallen viele Männer durchs Raster.

    Sie suchen, ohne offen zu sein.

    Ich weiß auch selbst, wovon ich spreche...

    In dem Moment, wo man dann aufhört zu suchen, besteht die Chance, sich für individuelle Menschen zu öffnen. Dann klappt es auch - weil man eben nicht mehr so viele Ansprüche und Erwartungen hat und eher bereit ist, sich mit dem Menschen auseinanderzusetzen, wie er ist.

    Also, offen sein muss man. Die Arme ausbreiten.

  4. gesperrt

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    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich höre soo oft, dass Leute erst dann einen neuen Partner gefunden haben, wenn sie nicht (mehr) gesucht haben. Und es gibt sogar einige Sinnsprüche und Zitate zu dieser Tatsache.

    Habt ihr ebenfalls solche Erfahrungen gemacht? Soll ich mit der Suche aufhören, um endlich einen neuen Freund zu finden?
    Wieso endlich??

    Ich glaube, um mit der Suche aufzuhören, muss man schon mit sich selber im Reinen sein, sich selbst glücklich machen können und sein Glück nicht davon abhängig machen, ob man einen Partner hat oder nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Zitat Zitat von smilla_nrw Beitrag anzeigen
    Wieso endlich??

    Ich glaube, um mit der Suche aufzuhören, muss man schon mit sich selber im Reinen sein, sich selbst glücklich machen können und sein Glück nicht davon abhängig machen, ob man einen Partner hat oder nicht.
    Bin ich ja. Aber auch schon wirklich ewig alleine. Ich vermisse die Dinge, die man in einer Partnerschaft hat. Ich möchte mein Leben mit jemandem teilen.

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    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Soll ich mit der Suche aufhören, um endlich einen neuen Freund zu finden?
    Das kommt wohl darauf an, wie man "Suche" definiert.

    Da wir keine Lämpchen anknipsen können, wie die Leuchtkäfer, und das mit den Pheromonen auch nicht so simpel klappt (und über so große Distanzen) wie bei Schmetterlingen, bleibt wohl eher eine positive innere Einstellung und die Hoffnung, dass man die auch irgendwie passend ausstrahlt, wenn einer vorbeikommt, der in Frage käme und der in der selben Situation ist.

    Somit wäre nach einer positiven Selbsteinstimmung die wichtigste Aktion, sich in geeignete Situationen zu begeben oder sich ihnen zumindest nicht künstlich (WWW?) zu entziehen. Die nächste Aktion wäre, auch ein wenig zu agieren und auf jeden Fall zu reagieren. Der Rest ergibt sich dann mit wachsender Übung und Erfahrung - oder ganz plötzlich und unerwartet...

    Diese Art der "Suche" betrachte ich als die wesentliche - eigentlich sucht da unsere Natur, das ganz natürliche und unbewusste, ja unvermeidliche Zusammenspiel zweier Menschen, teilweise innert Sekunden. Man muss es halt (zu-) lassen. Mit Datenbanken kann man da allenfalls ein wenig nachhelfen in Bezug auf die "Situationen", wenn man im "Nahbereich" keine passenden findet.

    Aber Einzel-Situationen sind eben aufwändig und kosten mehr Zeit... Dass Anbahnungen trotzdem auch mal über den Intellekt funktionieren, ändert nichts am natürlichen Zufallsprinzip, es ist nur sozusagen ein umgekehrter Anfang - dafür aber auch, wahrscheinlich öfter, ein von vorneherein chancenloser, unnötiger. Aber das kann man ja eben über's Internet und mittels SB nicht "riechen"...

    (Jedenfalls so ungefähr...)

    Also: In diesem Sinne natürlich weiter suchen...
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

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    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Naja.

    Wenn man sucht, ist es ja nicht ausgeschlossen, dass man trotzdem jemanden findet.
    Und wenn man nicht sucht ist auch nicht sicher, dass man dann auf jeden Fall findet.

    Ich glaube, mit dem "nicht suchen" ist auch nur gemeint, dass man sich entkrampft und sich nicht auf Teufel komm raus jede sich bietende Möglichkeit krallt, egal, ob es sich im tiefsten Inneren nun gut anfühlt oder nicht und dass man nicht mit der Einstellung durchs Leben rennt, dass das Leben eben nur zu zweit so richtig schön ist und dass es als Solist irgendwie ganz ok ist aber nicht gut. Dann neigt man vermutlich dazu, auch daneben zu greifen, schlechte Erfahrungen zu machen und am Ende entmutigt, resigniert und verbittert zurück zu bleiben.

    Wenn man "nicht sucht" und entkrampft, dann kommt man vielleicht auch mal von der inneren Liste weg, die ja fast jeder in der ein oder anderen Form hat und mit der man einen Haufen Menschen ausschließt, die einem als Partner vielleicht sehr gut tun würden oder glücklich machen würden.
    Dann kann man offener sein, weil nicht jeder als potentieller Partner abgecheckt wird und man kann dann die Erfahrung machen, dass man plötzlich jemanden toll findet, der eigentlich gar nicht der ist, den man meint gesucht zu haben oder der gar nicht in hohem Maße die gesetzten Kriterien erfüllt.
    Der einfach anders ist und trotzdem gut. Gut für einen selbst.

    Das gibts ja. "Wenn man mir den im Vorfeld beschrieben hätte, dann hätte ich abgewunken. Und nun finde ich ihn doch ganz klasse, weil er zwar dies und das nicht hat, dafür aber dieses oder jenes".
    Hätte nie funktioniert, wenn man denjenigen abgecheckt hätte als Partner.
    Funktioniert nur, wenn man ihn ganz gelassen erstmal als Mensch kennenlernt und dann eben merkt "hups, ich freu mich so sehr, wenn ich ihn sehe"

    Selbst, wenn man nicht aktiv sucht, muss man ja trotzdem vor die Tür, mit Menschen in Kontakt treten, Dinge unternehmen, dem Leben eben eine Möglichkeit geben, dass man sich vielleicht über den Weg läuft.

    Vielleicht.

    Und bis dahin kann man sein Leben leben und genießen und sich das Solist sein schön machen und es nicht nur als Phase zwischen zwei Beziehungen zu betrachten.

    Fazit:
    Es gibt nicht DIE Methode.

    LG
    Hexl
    Geändert von Hexl (16.03.2012 um 13:11 Uhr)
    The difference between try and triumph is just a little "umph"

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    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    So lange man krampfhaft und verzweifelt sucht, findet man mit Sicherheit niemanden. Denn die anderen spüren es, wenn man zu krampfhaft auf die Partnersuche fixiert ist.

    Ich denke, es ist wichtig, dass man mit seinem Leben zufrieden ist. Das strahlt man dann auch aus, und so jemanden wollen die meisten Menschen lieber an ihrer Seite haben, als jemanden, für den sie eine bestimmte Funktion übernehmen sollen: Erlösung aus der Einsamkeit, die lang gesuchte Selbstbestätigung, den Beweis, dass man eine Beziehung haben kann etc..
    So eine Funktion wirkt wie eine zusätzliche Last, die der andere aufgebührdet bekommt.

    Allerdings sollte für eine Partnerschaft noch Raum sein. Wer signalisiert, dass er eigentlich keine Zeit für einen Partner hat, höchstens dreimal im Monat zwischen zwei Dienstreisen oder immer nur Sonntag mittags zum Brunch, weil der Rest der Freizeit schon komplett mit Hobbies, Kindern etc. verplant ist, der braucht sich nicht zu wundern, dass andere, die eine intensivere Zweisamkeit suchen, darauf keine Lust haben.

    Es ist allerdings auch wichtig, sich unter Menschen zu begeben. Und zwar möglichst nicht in Zusammenhänge, die hauptsächlich vom eigenen Geschlecht aufgesucht werden. Menschen mit sehr geschlechtsspezifischen Freizeitinteressen haben es hier schwer, denn sie finden wenig Anknüpfungspunkte mit dem anderen Geschlecht. "Unter Menschen" kann auch virtuell sein, wobei ich themenbezogene Communities entsprechend den eigenen Interessen Singlebörsen vorziehe, weil hier das Baggern nicht im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Thema.

    Ab einem gewissen Alter sind viele Menschen verbandelt - allerdings werden auch von denen immer wieder welche frei. Menschen, die sich nie wirklich auf eine Beziehung eingelassen haben und immer nur eine Kurzzeitaffäre nach der anderen hatten, sind keine sonderlich beziehungswilligen und beziehungsfähigen Kandidaten.

    Und dann gibt es noch diejenigen, die nach dem absoluten Traumpartner suchen. Das tun sie jahrelang, weil ihnen keine/r gut genug ist. Das sind auch keine empfehlenswerten Kandidat/innen.

    Manchmal muss man sich auch fragen, ob man sich selbst im Weg steht, z.B. mit überzogenen Ansprüchen oder einem verkehrten Beuteschema, das immer wieder zu unpassenden potentiellen Partnern führt.
    Geändert von Latona (16.03.2012 um 13:50 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Als ich angefangen habe, "zu suchen", hab ich meinen jetzigen Mann kennengelernt...
    Bei meiner "Suche" war ich aber relativ easy go, locker, leicht. Und ich hab mich an gewisse "Regeln" gehalten. Mir tat das total gut.

  10. User Info Menu

    AW: Man findet die Liebe nur, wenn man nicht danach sucht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habt ihr ebenfalls solche Erfahrungen gemacht? Soll ich mit der Suche aufhören, um endlich einen neuen Freund zu finden?
    Du willst aufhören zu suchen, um einen Partner zu finden?

    Du machst daraus also eine Methode zum Partner-Finden.


    Wenn Du es damit verbindest zu erforschen, was Dir gut tut, was Du für Dich tun kannst, damit es Dir gut geht, wenn Du aufhörst, bei jedem Kennenlernen gleich krampfhaft die innere Checkliste für eine Beziehung durchzugehen, dann könnte das sogar ein ganz guter Weg sein.

    Grundsätzlich bin ich zwiegespalten bei diesem Spruch. Die Betonung, erst mal Verantwortung für sich zu übernehmen und mit sich selbst im Reinen zu sein, finde ich gut. Aber ich halte einen Partnerwunsch auch für legitim und zum Menschen gehörend. Einen Partner an seiner Seite zu wollen, ist nicht unbedingt Ausdruck davon, sich ansonsten minderwertig zu fühlen. Daher finde ich es auch in Ordnung klarzustellen, dass man einen Partner sucht.

    Es ist wie so oft wohl sehr von der individuellen Situation abhängig. Einen Sinnspruch allgemein zu diskutieren finde ich daher schwierig.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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