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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Zitat Zitat von Rosenresli75 Beitrag anzeigen
    "...depressive Menschen seien nicht der gefahr ausgesetzt, sich selbst zu belügen, sie nehmen wahr was andere gekonnt ausblenden, sie kennen ihre grenzen und Möglichkeiten, und sie finden keine Tröstung in falschen Schmeicheleien oder abwiegelnder Selbstberuhigungen" der autor stellt dann die Frage ob Depressive an ihrem realitätssinn und an ihrer Ehrlichkeit kranken...ja, also bei mir sehe ih das so, ich kann mich leider nicht in falschen hoffnungen hüllen, mir die realität schönreden, auch nicht meine belastbarkeit irgednwo ansiedeln wo sie garantiert nicht is und wohl nie sein wird.
    Ja, das habe ich auch schon mal so gehört.

    Wenn Realitätssinn krank ist, dann wünsche ich Dir, dass er Dir abhanden kommt. (Übrigens kommt er einem leider immer ziemlich abhanden, wenn man verliebt ist, jedenfalls in der Anfangsphase, die sehr krankhaften Symptomen ähneln soll)

    Ob man sich aber falsche Hoffnungen macht, das kann auch kein noch so real sehender Mensch sagen. Niemand!

    Weißt Du eigentlich, wie autogenes Training wirkt?
    Nach Deiner Theorie dürfte es garnicht funktionieren.
    Tut es aber.
    Eine positive Aussage immer wieder verinnerlicht wirkt irgendwann tatsächlich, ganz real.
    Genauso wie ein Lächeln, nachdem einem eigentlich garnicht ist. Aus dem gekünstelten, unechten Lächeln wird bei Beharrlichkeit irgendwann ein echtes und innerlich eine viel bessere Stimmung, als vor der Übung. Tatsache.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Resli, ich glaube nicht, das das Buch Dich runterziehen wird.

    Zu der Klinik:
    Ich will nicht funktionieren!!!!!!!
    Denn das ist das, was ich in den letzten 20 Jahren immer gemacht habe: funktioniert.

    Und ich will nach MIR schauen..........

    Natürlich ist es schlimm, wenn man immer Schmerzen hat. Habe das kürzlich erstmalig erlebt, obwohl ich auch vorher schon mal OP'S etc. hatte.
    Aber diese Schmerzen waren ein Warnzeichen meines Körpers, dass ich nur funktionierte, ohne zu leben.

    Ich weiss jetzt grad nicht, wie jung Du bist...ich bin jetzt 53....und habe auch schon so einiges erlebt.

    Und ich habe mich auch schon immer hinterfragt.......

    weisst Du, wobei ich festgestellt habe, dass ich vor mir, meiner Vergangenheit und dem Mitgenommenen weglaufe? Das ich oft sehr viel Mitleid mit anderen hatte, denen es mindestens so schlecht oder noch schlechter ging........
    Das hat mich dann abgelenkt, mein Problem nicht behoben.
    Und Männergeschichten hatte ich in den letzten Jahren auch, immer auf der Suche nach einem Zuhause, jemanden der mich als Frau liebt.

    Und weisst Du warum ich noch niemand festen fand? Ich bin nämlich mittlerweile ehrlich mit mir selber.

    Weil ich gar nicht ich war, eine Maske getragen habe......und glaub mir, viele Männer fanden es toll, das ich alles tat, sie umsorgte etc. aber geben konnten sie selber nicht viel.
    Und bei den meisten weiss ich heute warum: sie hatten selber grosse Probleme, auch psychische....

    Das ist wie Gleiches zieht Gleiches an....

    Und wenn ich wieder ganz ich bin..........ausgelassen, kontaktfreudig im Privaten, fröhlich, locker, unbeschwert, offen.......dann bekomme ich auch diesen Mann, der so ist, das er zu mir passt.


    Drück Dich feste
    Du bekommst immer das, was du brauchst, dann, wenn du es brauchst.

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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Nicht mal im Zuge von verliebtheit habe ich leider dieses berühmte rosarote Brille, trotzdem schmäert das meine Verliebthweut nicht, obwohl ich genau weiß was da die Probleme weären, was ich bekommen würde in eienr Beziehung mit diesem Mann und worauf ich verzichten, mit was ich leben müsste...
    Ob Autogenes Training bei jedem wirkkt ist halt die Frage.
    Na ja, und das mit dem Lächeln: in der schwangerschaft mit meinem Sohn wo ich eigentlich pausenlos geweint habe , aber wenigstens die 4 stunden in der arbeit irgednwie mit nem Lächeln zubringen musste bin ich immer um 4 aufgestanden und habe 2 stundne lang lächseln vorm Spiegel geübt und Versiegen meiner trännen..ja, nach 2 Stundne gings dann meistens erst mal, bis zur heimfahrt dann wurde ich wieder von tränne überschwemmt quasi...beim Qui Gong hat die Instructorin auch immer mal wieder gesagt wir sollen lächeln wenn es leicht geht...mir war eher nach heulen zumute und es ein lächseln ging gar nicht bei dem kloß den ich im hals hatte.

    Damit mir mein Realitätssinn abhanden kommt müsste man mir quasi mein Hirn kaputtmachen..ansosnten wird das wohl nichts. man muß damit leben wenn man wie ich, wie sagte es mein früherer Hausarzt, besonders feine Antennen hat.

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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Ach, Rhonda, funktionieren muß man nun mal halt auf dieser Welt. man braucht ja geld zumm leben, kann sich nicht immer aussuchen mit wem man in welchem Klima zusammenarbeitet, man muß irgendwo wohnen und kann sich da nicht aussuchen ob man nette nachbarn hat, man kann sich nicht aussuchen ob man eine schöne wohnung hat in der man sich wohlfühlt wenn man wie ich mit 2 kindern alleine dasteht...man muß tatsächlich vieles einfach aushalten und man muß funktioineren. is einfach so.
    Ich möchte gerne umsorgen etc, was ich bekomme ist mir nicht sonderlich wichtig, ich möchte nur meinen bedürnfissen entsprechend sein könne und ich habe eben das bedürfnis gebraucht zu werden und zu umsorgen, versorgen (ich weiß auch woher das kommt, wäre höchstens die möglichkeit daß man mir dieses helfersyndrom wegtherapiert und plötzlich ganz ungeahnte seiten an mir zum vorschein kommen, daß ich plötzlich wahnsinnig bock habe irgendein hobby auszuführen, verwöhnt werden will...ja, lsutige vorstellung, weil ich das nicht mehr wäre)... ich leide darunter daß ich nie sein darf was oder wer ich eigentlich bin, mir geht es nicht bgut wenn ich ein freier, ungebundenenr mensch bin und tun und lassen kann was ich will...das hatte ich mein leben lang, ich habe sehnsucht nach gebunden, verbunden sein..ich bin kontaktfreudig..fröhlich , unbeschwert, nein ,daß bin ich sicherlich nicht...unbeschwertheit einspricht nicht meinem wesne, ich nehme mir eben einfach alles sehr zu herzen und ich bin mehr als dünnhäutig, ich werde nicht plötzlich leicht und unbeschwert sein.
    Wo kam oder kommt denn bei dir die leichtigkeit und Fröhlichkeit etc. plötzlich her wenn ich fragen darf?

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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Zitat Zitat von Rosenresli75 Beitrag anzeigen
    Nicht mal im Zuge von verliebtheit habe ich leider dieses berühmte rosarote Brille, trotzdem schmäert das meine Verliebthweut nicht,
    das denkt man immer! -Merken tut man das in dem Moment nie, man glaubt mit allem, was man in Kauf nehmen muss, auf jeden Fall klar zu kommen. Erst wieder nüchtern merkt man, dass man es nicht kann.
    Zitat Zitat von Rosenresli75 Beitrag anzeigen
    Ob Autogenes Training bei jedem wirkkt ist halt die Frage.
    Sicher, aber nur mit eiserner Übung!
    Zitat Zitat von Rosenresli75 Beitrag anzeigen
    Na ja, und das mit dem Lächeln: in der schwangerschaft mit meinem Sohn
    hör mal, da braucht man ja garnicht weiter lesen: Schwangerschaft natürlich ausgenommen, vor allem in den ersten Monaten!

    Ausserdem reicht es nicht, sich nur selbst im Spiegel anzulächeln, das fixiert einen noch mehr auf sich selbst: alle Mitmenschen um sich herum. Und auch sinnbildlich gesprochen innerlich: einfach wohlwollend sich, den Mitmenschen und dem ganzen Leben gegenüber. Das hatte ich gemeint.

    Zitat Zitat von Rosenresli75 Beitrag anzeigen
    Damit mir mein Realitätssinn abhanden kommt müsste man mir quasi mein Hirn kaputtmachen..ansosnten wird das wohl nichts. man muß damit leben wenn man wie ich, wie sagte es mein früherer Hausarzt, besonders feine Antennen hat.
    Oder aus der Not eine Tugend machen, aus der Zitrone eine Zitronade machen.

    Feine Antennen kann man für sich selbst haben, aber auch für Andere. Ersteres kann hilfreich, aber eben auch sehr hinderlich sein. Letzteres wäre aber ein riesiger Vorteil. Mir sind Menschen mit feinen Antennen - gepaart mit Empathie - immer lieber, als die nur auf sich selbst bezogenen Menschen, die immer mehr Antennen nach innen als nach aussen und zu mir ausgestreckt haben.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Hm, ich kenne meine Grenzen schon ziemlich gut..aber ich bin ein sturer esel und wenn ich was will dann will ich ..was jetzt das verliebtsein angeht und im moment will halt ums verrecken diesen "dödel", schon seit ich das erste mal neben ihm saß..dieser Starrsinn hat ja auch letzendlich dazu geführt daß ich noch lebe..eine therapeutin meinte mal bei nem Vorgespräch, wie erstaunlich es doch wäre wie strukturiert ich trotz allem wäre.
    Ne, Du, ich hab in meinen Schwangreschaften nicht anders getickt als normal. ich habe geheult weil ich vom vater meines Sohnes bedroht wurde, weil er mirr Angst gemacht hatte, daß mein Kind eine schlimme krankheit von ihm erben würde etc.
    Meinen Mitmenschen gegnüber ibni ch im allgemeinen schon wohlwollend, nicht umsosnt sehe ich mich zur Kundnebetreuung quasi geboren ;-) Ich leide ja nicht weil die menschen alle so schrecklich sind, sondern weil ich nirgends einen platz für mich seh, weil ich nirgendwo hinghöre und eben nicht lieben darf, Beziehung nicht erfahren darf.
    Ja, empathische menschen mögen viele, zb als seelischen Mülleimer für schlechte zeiten ;-)
    ich hab da ehrlich gesagt eher wenig davon daß ich sowohl mir gegenüber als auch und das besonders für andere Menschen ein feines gespür habe. habe das quasi als kind jahrelang trainiert indem ich meine mutter ständig beobachtet, gédeutet, analysiert habe, auf ihre Stimmungen reagiert habe...ich häte als nicht empathischer mensch meine Kindheit wahrscheinlich nicht überlebt, da hätte es Mord udn Totschlag gegeben denke ich.
    Ich sehe leider sofort wenn jemand verliebt ist in mich, ich sehe auf einen blick wenn ein mann mit mir sex will, ich sehe wenn jemand auf mich sauer ist, merke wenn ich jemand nerve, weiß was jemand sagen will bevor er es sagt - ich sehe es einfach, merke, wenn jemand an was anderes denkt und nicht wirklich interessiert ist an dem gespräch mit mir, in Gruppen erkenne und übernehme ich automatisch die vakante Rolle/Position, sorge als harmoniesüchtiges wesen daß ich bin für ausgleich/Balance...das ist oft sehr belastend kann ich dir sagen.

    Mit dem autogenen trainig macgst du rechthaben, Yoga und Qui Gong habe ich ja schon ausprobiert und beides ist nicht meins. was ich von autogenem training weiß finde ich jetzt jedenfalls nicht unsympathisch und eben ganz anders als yoga oder qui gong. Vieleicht bieten die das in der Klinik ja auch an.

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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Resli,

    im Moment sind mir ja Leichtigkeit und Fröhlichkeit leider sehr abhanden gekommen.

    Ich arbeite seit meinem 17. Lebensjahr Vollzeit durch, habe, neben meiner 22jährigen Tochter in 2 Ehe noch 3 weitere Kinder grossgezogen und wurde dann "aussortiert", was an der psychischen Erkrankung meines 2.Mannes lag.

    Ich hatte eine schöne Kindheit, mit 3 Geschwistern, obwohl wir zigmal quer durch Deutschland umgezogen sind.
    Diese Grundfröhlichkeit und Leichtigkeit war früher immer in mir, auch wenn das Leben oft hart zu mir war.
    Und ich hatte immer einen unerschütterlichen Glauben daran, das alles so wie es kommt richtig ist und das immer alles gut wird.

    Den Glauben hatte ich leider eine Zeit etwas verloren und die Fröhlichkeit kommt zur Zeit ein wenig zurück, durch die Antidepressiva....
    Das hilft mir aber sehr und ist für mich eine "Krücke", um wieder in die für mich richtige Bahn zu kommen.

    Was ich sagen muss, was mir persönlich sehr hilft ist beten. Ich bin vor 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten, trotzdem bin ich ein gläubiger Mensch. In der Form, das ich glaube, das wir Menschen alle miteinander verbunden sind, wir sind Gott, Gott ist in uns, um uns und es heisst ja:
    Bittet und Euch wird gegeben........

    Du musst auch nicht einfach unbeschwert sein, jeder ist so wie er ist richtig.

    Allerdings habe ich mir auch immer viele Dinge zu Herzen genommen, aber irgendwann gelernt, das ich nicht gerade damit gemeint war. Wenn Dir ein anderer dumm kommt, Dich kritisiert oder ablehnt, sind es die Dinge, die er an sich selber ablehnt.
    Ich habe das mal versucht, als ich noch in der Phase war, das ich andere kritisierte oder verurteilte. Und mit Ehrlichkeit mir selber gegenüber habe ich festgestellt, dass das dann Dinge waren, die ich an mir nicht mochte.
    Seit ich alle Menschen so versuche zu nehmen, wie sie sind, geht es mir besser.
    Das ist natürlich ein längerer Prozess, aber sehr hilfreich.

    Und was ich feststelle, dass ich die Aufmerksamkeit und den Respekt von, besonders Männern, nicht bekomme, wenn ich mich selber nicht mit Respekt und Aufmerksamkeit behandele. Wenn ich gut zu mir selber bin, kann ich auch gut zu anderen sein. Wenn ich dafür sorge, das es mir gut geht, sorgen auch die anderen dafür, das es mir gut geht.

    Unter diesem Helfersyndrom habe ich auch oft gelitten. Wenn es mir gut ging, hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn es anderen nicht gut ging. Ich fühlte mich immer in der Verantwortung, dass es den anderen auch gut geht.
    Aber, das es einem gut geht, dafür muss jeder in erster Linie für sich selber sorgen.
    Du bekommst immer das, was du brauchst, dann, wenn du es brauchst.

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    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Ich habe auch meinen ganz persönlichen naiven Klein-kinddglauben quasi behalten. Beten tu ich heute nicht mehr, rede aber i ngedanken mnachmal mit Gott. Als Kind habe ich mich jeden Tag bedankt für alles was ich bekommen habe, gerade bekomme und in zukunft bekommen werde - auch wenn es negative dinge waren die ich bekommen hatte.
    Ich habe von Natur aus keine große Neigung zu Pessimismus und depressivität, auch deswegen gibt es mich noch...trifft halt immer die die da auch das zeuig zu haben es zu bewältigen denek ich oft und bin dabei ein wenig wütend und frustriert.
    Mit sehr zu Herzen nehmen meine ich auch, daß ich einfach sehr leide, ich leide mit wenn andere leiden, ich leide sehr lange und intensiv nach verlusten. Gestern abend habe ich daran gedacht, daß es vielleicht eben schicksal ist nicht so alt zu werden und daß es das leben deshalb nicht gut mit mir meint, weil es eben nicht vorgesehn ist, daß ich alt werde,. Und daß ich das akzeptieren/annehmen solte. Und dann dachte ich an menschen die schon gestorben sind, auch früher als sie sleber wahrscheinlich je gedacht hätten. Mir fiel Georgi ein, ein Kindergartenkamerad, ich kannte ihn nur 2-3 jahre, er war der beste freund meienr besten frezundin, ich mochte ihn aber auch sehr und er durfte auf keienr geburtstagsfeier fehlen,. Ér hat glaub ich imer gelacht, gut ausgesehen hat er sowieso ;-), er hatte so etwas wunderbares lebenlustiges/lebensbejahendes an sich, ich glaube es gab niemanden der ihn nicht mochte...als ich etwas über 20 war erzählte mir meine mutter eines tages sie hätte georgis muitter getroffen und erfahren daß georgi schon - ich weiß es nicht mehr - ein-2 jahre tot wäre, an Krebs gestorben. Natürlich erinnerte ich mich sofort an georgi obwohl ich nach dem kindergarten nie wieder kontakt zu ihm hatte, aber das gefühl für ihn war natürlich wie bei allen menchen die ich mal ins herz geschlossen habe, das gleiche geblieben. ich habe damals geweint, gestern geweint und heute geweint weil es ihn nicht mehr gibt, weil er sovieles gar nicht erleben durfte, weil es so unglaublich ist daß jemand schon so früh stirbt weil man ja automatisch von einem leben bis ins rentenalter ausgeht wenn jemand gesund ist als kind....
    Na ja, also ei nschlechtes gewissen habe ich nicht wenn es mir gut geht und anderne nicht. ich weiß daß ich dafür nicht verantwortlich bin. Aber ich fühle mich in dem sinne verantwortlich als daß ich es als meine aufgabe sehe denjenigen ein stück glücklicher oder zuversichtlicher zu machen. Es ist mir ein bedürfnis möglichst etwas was für einen anderen zu tun. Ich sehe das auch etwas anders als Du, ich denke oftgemeinsam wäre alles einfacher, einer für alle, alle für einen, aufeinander und nicht nur auf sich selber achten..ich finde nicht daß wir menschen zu so einem einzelkampf quasi gemacht sind, wir brauchen einander und solten viel enger sein als es heute leider die meisten menschen sind...aber ich bin halt auch der Typ für ne Kommune, das muß jan icht jeder sein ;-)
    Und deshalb kann ich eben nicht davon ausgehen daß andere gut zu mir sind wenn ich selber gut zu mir bin. Schön, wenn du das anders erfahren konntest.

  9. Inaktiver User

    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Lieber Himmel, rosenresli -
    jetzt habe ich mich durch den ganzen Thread gefräst und könnte ellenlange Zitate mit Parallelen hier reinsetzen. So viele Male ein "Klingeling" aus der Vergangenheit ... aber ich spar' mir das.

    Ein paar Dinge, die aus diesen "Echos" und meiner Lebenserfahrung resultieren, will ich aber dennoch aufführen.

    Doch, man kann Urvertrauensverlust kompensieren.

    Nein, ein depressiver Partner ist kein wirklicher Partner.

    Doch, Kinder leiden unter depressiven Eltern. Sie spüren auch das, was verborgen werden soll.

    Nein, eine Partnerschaft kann einem nicht helfen, mit sich ins Reine zu kommen. Das muss man alleine erledigen.

    Ja, das Empfinden von und für Glück kommt aus einem selbst, nicht aus einer Partnerschaft oder anderen äußeren Faktoren. Wenn dieses Empfinden einmal da und stabilisiert ist, potenziert es sich im Umgang mit anderen oder mit anderen äußeren Faktoren - aber erst dann.

    Ja, eine psychische Erkrankung kann die Erwartungen und Wünsche an eine Partnerschaft extrem verzerren, während man selbst diese Wünsche und Erwartungen für völlig normal hält.

    Psychische Erkrankungen ruhen im eigenen Selbst und sind dadurch nur durch das eigene Selbst heilbar (oder zumindest umgehbar) zu machen. Therapeuten können dabei nur Hilfestellung leisten und wenn der aktuelle Beitrag zur Therapie gerade nur "Ich habe gestern den halben Tag im Bett gelegen und den anderen halben Tag geheult und heute hab ich Zahnschmerzen" ist, dann ist das eben so. Therapeuten haben gelernt, daraus etwas zu machen - aber sie brauchen einen Ansatzpunkt.

    Ja, in einer geschützten Umgebung wie z.B. einer Klinik kann man auftanken und sich wohlfühlen. das muss aber nicht notwendigerweise einen Fortschritt fürs Alltagsleben bedeuten - da gibt es nämlich keine geschützte Umgebung.

    Ja, das Sich-Verlieben ist ein seltsamer Mechanismus und häufig ist es bei psychischen Schieflagen ein Versuch, dem eigenen Dilemma zu entkommen und hat nichts mit "wahrer Liebe" zu tun.

    Nein, das Gefühl, einen Mann rundum versorgen zu wollen und ihm alles Häusliche abnehmen zu wollen, ist nicht weiter verkehrt. Es ist nur nicht zeitgeistgemäß.

    Nein, ich möchte dir mit den obenstehenden Sätzen keine Ratschläge erteilen, dich zu irgend etwas veranlassen oder sonst etwas in die Richtung. Es war mir einfach nur gerade ein Bedürfnis, diese Sätze hierzulassen.

  10. User Info Menu

    AW: Beenden oder entwickeln lassen? Status, Erwartungen klären?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lieber Himmel, rosenresli -
    jetzt habe ich mich durch den ganzen Thread gefräst und könnte ellenlange Zitate mit Parallelen hier reinsetzen. So viele Male ein "Klingeling" aus der Vergangenheit ... aber ich spar' mir das.

    Ein paar Dinge, die aus diesen "Echos" und meiner Lebenserfahrung resultieren, will ich aber dennoch aufführen.

    Doch, man kann Urvertrauensverlust kompensieren.

    Nein, ein depressiver Partner ist kein wirklicher Partner.

    Doch, Kinder leiden unter depressiven Eltern. Sie spüren auch das, was verborgen werden soll.

    Nein, eine Partnerschaft kann einem nicht helfen, mit sich ins Reine zu kommen. Das muss man alleine erledigen.

    Ja, das Empfinden von und für Glück kommt aus einem selbst, nicht aus einer Partnerschaft oder anderen äußeren Faktoren. Wenn dieses Empfinden einmal da und stabilisiert ist, potenziert es sich im Umgang mit anderen oder mit anderen äußeren Faktoren - aber erst dann.

    Ja, eine psychische Erkrankung kann die Erwartungen und Wünsche an eine Partnerschaft extrem verzerren, während man selbst diese Wünsche und Erwartungen für völlig normal hält.

    Psychische Erkrankungen ruhen im eigenen Selbst und sind dadurch nur durch das eigene Selbst heilbar (oder zumindest umgehbar) zu machen. Therapeuten können dabei nur Hilfestellung leisten und wenn der aktuelle Beitrag zur Therapie gerade nur "Ich habe gestern den halben Tag im Bett gelegen und den anderen halben Tag geheult und heute hab ich Zahnschmerzen" ist, dann ist das eben so. Therapeuten haben gelernt, daraus etwas zu machen - aber sie brauchen einen Ansatzpunkt.

    Ja, in einer geschützten Umgebung wie z.B. einer Klinik kann man auftanken und sich wohlfühlen. das muss aber nicht notwendigerweise einen Fortschritt fürs Alltagsleben bedeuten - da gibt es nämlich keine geschützte Umgebung.

    Ja, das Sich-Verlieben ist ein seltsamer Mechanismus und häufig ist es bei psychischen Schieflagen ein Versuch, dem eigenen Dilemma zu entkommen und hat nichts mit "wahrer Liebe" zu tun.

    Nein, das Gefühl, einen Mann rundum versorgen zu wollen und ihm alles Häusliche abnehmen zu wollen, ist nicht weiter verkehrt. Es ist nur nicht zeitgeistgemäß.

    Nein, ich möchte dir mit den obenstehenden Sätzen keine Ratschläge erteilen, dich zu irgend etwas veranlassen oder sonst etwas in die Richtung. Es war mir einfach nur gerade ein Bedürfnis, diese Sätze hierzulassen.
    Ja, redgillian, finde ich ehrlich gesagt echt schlimm Deine Meinung, daß ein depressiver Partner kein richtiger Partner ist....vielleicht hast Du Dich selbst oder jemand anders in einer Depression so erlebt, aber pauschalisieren kannst Du das nicht. Ich finde es wie gesagt überhaupt nicht fair oder gut daß so ein Vorurteil in der Welt verbreitet wird, es ist höchst unfair jedem depressiven Menschen gegenüber der sich nach einer partnerschaft sehnt. Aber Du hast Deine Meinung und kannstr sie natürlich verbreiten wie Du willst.
    Glücklichs4ein hat immer auch was mit den äußeren Umständen zu tun:erzähl mir nicht Du wärst einsam, arbeitslos, mit nachbarn die Dich mobben, glücklich. Psychische Erkrkankungen könne ganz unterschiedliche ursachen haben, prinzipiell ist es zumindest bei mir so, daß die stressenden, belastenden Faktoren in meinem Leben über einen sehr langen Zeitraum die überhand hatten über die stärkenden, positiven Faktoren. Dann ist halt irgendwann flasche leer, kann eigentlich jedem passieren und hat nichts damit zu tun, daß ich mit mir nicht im reinen wäre.
    Mich würde intertessieren was ein Therapeut mit "..halben Tag im Bett gelgen, Zahnschmerzen etc." anfangen soll. Wahrscheinlich wird er sagen: "Ja, das hört sich nicht gut an. Haben sie schon einen Termin beim Zahnarzt gemacht, vielleeicht können sie heut noch drankommen?" - na ja, für sowas brauchtcih keinen Therapeuten, sondern gesunden Menschenverstand. Ist ja auch irgendwie klar, ein therapeut ist auch nur ein normaler mensch und was soll der tolles sagen, daß mich irgendwie weniger depressiv macht??
    Klar gibt es nachher im Alltag keine geschütze Umgebung, aber jemand der eben den alltäglichen Stress nicht mehr bewältigen kann, braucht halt erst mal diese geschützte , stützende Umgebung. Ist ja das ziel, daß der Patioent stabiler und zuversichtlicher ist und sich wieder zutraut den alltag alleine bewältigen zu können - wobei quasi jeder der aus der Klinik kommt ambulant in Behandlung bleibt, also nie ganz allein ist.
    Was wahre Liebe ist - tja, da streiten sich ja die Gelehrten. Liegt nicht in meiner Kompetenz zu sagen was das ist oder nicht, ich weiß nur wann ich in jemand verliebt bin oder jemand liebe und ich denke, daß das eben nur der jeweils liebende, verliebte sagen kann, nicht irgendjemand außenstehendes. Ich würde mir das zumindest nicht anmaßen.

    Grüsse

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