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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Hey Makro,

    was war mit der Frau, von der du jetzt keine Antwort bekommst? Einmal hat sie auf deine mail reagiert, oder?

    Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Zu meiner Geschichte hab ich mehr Distanz bekommen. Ich hab mir nichts vorzuwerfen. Mal sehen, wie es wird, wenn ich ihn wiedersehe. Und ich werde ihn ziemlich oft und viel sehen, was ich vorher nicht unbedingt wusste.

    Ellen
    Geändert von _Ellen_ (24.02.2012 um 18:27 Uhr)

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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Hey Ellen,

    ja, das hat sie.

    Insofern denke ich einerseits, EINE Reaktion ist besser als keine. Gleichzeitig willst du gerade dann natürlich mehr (mindestens mehr vom Gleichen).

    Von da wo es richtig interessant werden würde, sind wir natürlich auch noch bei einer knappen Mail-Antwort weit entfernt.

    Sie ist natürlich (auch) weit weg. Es ist relativ wahrscheinlich, dass wir uns mal wieder sehen - aber auch, dass das noch recht lange dauert.

    Ihre Nachricht war einerseits positiv, ließ die Hoffnung zu, dass es nicht dabei bleiben würde. Allerdings: Die Kürze und v. a. der Umstand, dass sie eigentlich keinen Anknüpfungspunkt geboten bzw. gelassen hat, diese Faktoren habe ich auch gleich registriert.

    Nun gut, meine zweite Nachricht war nun wirklich besser als meine erste verlegene. Sie hätte eine Reaktion "verdient" gehabt. Deswegen ist das ja auch etwas schwierig zusammenzubekommen. Die naheliegendste Interpretation ist einfach, dass ihre Antwort halt doch nur ein Zeichen von Höflichkeit war - und sie halt nicht geneigt war/ist, mehr "zu geben".

    Die Ausgangslage (vor dem Mail-Versand) scheint mir eine starke Parallelen zu der bei dir aufzuweisen, wobei die Voraussetzungen bei euch sicher sogar günstiger waren. Später etwas mehr dazu.

    Gruß Makro
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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    So,

    ich bin`s nochmal.

    Was würde eigentlich der andere tun (Ellen), wenn es ihm so ginge wie dir?

    Kannst du dir vorstellen bzw. hast es, dass er dir aus dem Nichts eine - spezielle - Mail schreiben würde - oder sogar mehr tun würde?

    Ich meine, wenn man - und das vielleicht sogar "zurecht" (weil es irgendein hoffnungsvoll stimmendes Zeochen gab) - hofft, dass der andere zumindest ähnlich fühlt, dann könnte es ihm ja auch ähnlich gehen.

    Nun gut, nun kenne ich andere Leute - jedenfalls solche mit denen ich wenig Kontakt gehabt habe - nicht, insofern lässt sich schwer sagen, was sie wohl fann und dann tun würden oder nicht. Aber irgendwie kann ich mir (leider ...) schwer bis gar nicht vorstellen, dass mir jmd. aus dem Nichts und vielleicht sogar auf einige hundert Kilometer entfernt eine Mail schreibt oder gezielt über ein soziales Netzwerk Kontakt mit mir aufnimmt ... selbst, wenn er (viel interessanter wäre SIE) mich sympathisch findet. Wie auch immer: Wahrscheinlich machen sowas überhaupt eher wenige. Zum einen vielleicht, weil andere es nicht zu so einer vertrackten Situation kommen lassen (indem sie vorher in die Offensive gehen) oder weil sie auf Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Modus umschalten (können).

    Ich meine, man ist ja auch nicht immer gleich Hals über Kopf verliebt. Man kann ja einfach auch (sehr) interessiert an jmd. sein, jmd. vermissen, wenn man ihn nicht um sich hat. Auch dann kann man etwas tun (oder natürlich nichts).

    Ich denke, ein Problem der Kommunikation liegt darin, dass wir in solche Aktionen (wie der Mail-Versand an einen Halb-Unbekannten) viel hineininterpretieren - von beiden Seiten. Der Empfänger mutmaßt leicht, dass da jmd. total fixiert ist und unbeholfen usw. ... und reagiert deshalb genauso unlocker wie der Sender (nur halt auf andere Art). Und, wenn man auf natürlichere Weise kennenlernen könnte bzw. man sich so kennenlernen würde, würde sich evtl. irgendetwas entwickeln ... ein persönlicher Kontakt zumindest, Freundschaft, wenn nicht mehr ...

    Eigentlich ist es ja gar nichts Neues, man kann ja auch jmd. interessant finden, toll finden, ohne (schon) zu wissen, ob man eine Beziehung will (oder nur Sex). Aber in unserer materialistischen und sexualisierten Welt, denkt man (als "Zielobjekt") vielleicht nicht, dass das sein kann ... und blockt, wenn man sich selbst zumindest auch nicht sicher ist ... vorsichtshalber ab (?)

    Das klingt wohl alles recht kompliziert. Dabei ist es - für mein Empfinden - irgendwo eine einfache Sache. Die wird halt nur von vielen nicht so leicht als solche wahrgenommen.

    Grüße Makro
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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Wenn du eine Mail schreibst, hast du ja schon eine Art zielgerichtetenn Hintergrund - es ist etwas anderes als wenn du jemanden mal einfach so in der Stadt triffst. Niemand schreibt Mails ohne "irgendwas zu wollen", es sei denn an alte Freunde, die man mal schriftlich kurz anhaut, einfach um zu sehen, ob es sie noch gibt.

    Wenn ich eine Mail bekomme, trete ich schon in einen engeren Kontakt ... und das ueberlege ich mir dann schon - will ich das wirklich...
    Sehe ich so, ich bin aber auch ueber 40

    Kitty
    Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
    Mae West: Goodness had nothing to do with it...

  5. Inaktiver User

    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Äh, mir ist ja vor kurzem etwas ähnliches passiert - nur dass ich in der anderen Position war. Also ich habe quasi aus dem Nichts heraus eine Nachricht erhalten von einem Mann, den ich mal vor Jahren kurz kennengelernt hatte. Von dem ich damals nichts wollte und jetzt auch nicht.

    Er muss schon gezielt und mit einem Anliegen im Hintergrund nach meinem Namen in bestimmten Netzwerken gesucht haben. Das finde ich schon irgendwie naja, ich weiß nicht. Schlimm fand ich es jetzt zwar auch nicht... Naja, jedenfalls habe ich aber geantwortet. So haben wir 2-3 Nachrichten ausgetauscht, aber es konnte von meiner Seite aus auch schon mal länger dauern mit der Antwort.

    Schlussendlich hab ich ihm aber freundlich durch die Blume deutlich gemacht, dass ich nichts weiter von ihm will - er hat es sogar verstanden und dann brach der Kontakt auch - wie gewünscht - ab.

    Nur mal so ...

  6. Inaktiver User

    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    So,

    ich bin`s nochmal.

    Was würde eigentlich der andere tun (Ellen), wenn es ihm so ginge wie dir?

    Kannst du dir vorstellen bzw. hast es, dass er dir aus dem Nichts eine - spezielle - Mail schreiben würde - oder sogar mehr tun würde?

    Ich meine, wenn man - und das vielleicht sogar "zurecht" (weil es irgendein hoffnungsvoll stimmendes Zeochen gab) - hofft, dass der andere zumindest ähnlich fühlt, dann könnte es ihm ja auch ähnlich gehen.

    Nun gut, nun kenne ich andere Leute - jedenfalls solche mit denen ich wenig Kontakt gehabt habe - nicht, insofern lässt sich schwer sagen, was sie wohl fann und dann tun würden oder nicht. Aber irgendwie kann ich mir (leider ...) schwer bis gar nicht vorstellen, dass mir jmd. aus dem Nichts und vielleicht sogar auf einige hundert Kilometer entfernt eine Mail schreibt oder gezielt über ein soziales Netzwerk Kontakt mit mir aufnimmt ... selbst, wenn er (viel interessanter wäre SIE) mich sympathisch findet. Wie auch immer: Wahrscheinlich machen sowas überhaupt eher wenige. Zum einen vielleicht, weil andere es nicht zu so einer vertrackten Situation kommen lassen (indem sie vorher in die Offensive gehen) oder weil sie auf Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Modus umschalten (können).

    Ich meine, man ist ja auch nicht immer gleich Hals über Kopf verliebt. Man kann ja einfach auch (sehr) interessiert an jmd. sein, jmd. vermissen, wenn man ihn nicht um sich hat. Auch dann kann man etwas tun (oder natürlich nichts).

    Ich denke, ein Problem der Kommunikation liegt darin, dass wir in solche Aktionen (wie der Mail-Versand an einen Halb-Unbekannten) viel hineininterpretieren - von beiden Seiten. Der Empfänger mutmaßt leicht, dass da jmd. total fixiert ist und unbeholfen usw. ... und reagiert deshalb genauso unlocker wie der Sender (nur halt auf andere Art). Und, wenn man auf natürlichere Weise kennenlernen könnte bzw. man sich so kennenlernen würde, würde sich evtl. irgendetwas entwickeln ... ein persönlicher Kontakt zumindest, Freundschaft, wenn nicht mehr ...

    Eigentlich ist es ja gar nichts Neues, man kann ja auch jmd. interessant finden, toll finden, ohne (schon) zu wissen, ob man eine Beziehung will (oder nur Sex). Aber in unserer materialistischen und sexualisierten Welt, denkt man (als "Zielobjekt") vielleicht nicht, dass das sein kann ... und blockt, wenn man sich selbst zumindest auch nicht sicher ist ... vorsichtshalber ab (?)

    Das klingt wohl alles recht kompliziert. Dabei ist es - für mein Empfinden - irgendwo eine einfache Sache. Die wird halt nur von vielen nicht so leicht als solche wahrgenommen.

    Grüße Makro
    hallo makro, ich weiss das hier ist ellen's strang.
    aber nur um zu kapieren was du meinst: kannst du hierfür ein markantes beispiel nennen? ich komme mit deinen gedankengängen nicht so ganz mit. also ich verstehe die frage nicht ganz. du musst natürlich nicht.

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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    Kannst du dir vorstellen bzw. hast es, dass er dir aus dem Nichts eine - spezielle - Mail schreiben würde - oder sogar mehr tun würde?
    Makro, was meinst Du mit "spezielle Mail" und mit "mehr tun"?
    Wenn sich jemand bei mir nahezu aus dem Nichts meldet, ist das schon, nun ja, per se "speziell".

    Ist mir neulich passiert - kennengelernt haben wir uns bei einem Workshop letzten Sommer, zwar lose verabredet, "in Kontakt zu bleiben", ich hatte ihm eine e-Mail mit meinen Kontakdaten geschickt, gemeldet hat er sich nicht, ich hatte ihn abgehakt (nein, abgehackt, wir sind ja schließlich in der Bri ).

    Tja. Und ein halbes Jahr später schreibt er mir plötzlich, und das auch noch am Wochenende mitten in der Nacht. Allein diese Tatsache fand ich speziell (die Mail an sich war eher belanglos - so nach dem Motto, wie schade, dass wir uns aus den Augen verloren haben, hast Du nicht Lust, bald mal was trinken zu gehen?) und habe eine ganze Weile rumgehirnt, was das jetzt soll. Einfach mal mit jemandem was trinken gehen wollen, von mir aus, aber warum schreibt er MIR (wir kennen / kannten uns wirklich kaum), und das MITTEN IN DER NACHT? Klar hab ich viel reininterpretiert (Traum seiner schlaflosen Nächte und so...), alleine aufgrund des Zeitpunkts seiner Kontaktaufnahme. Aber das ist ja nicht schlimm, im Gegenteil, hat sogar Spaß gemacht

    Ich habe ein paar Tage später zurückgeschrieben, wir haben uns inzwischen ein paarmal getroffen (halleluja, vor dem ersten Date war ich nervös wie zuletzt mit 14...), schreiben uns fast täglich, lernen uns kennen, und ich weiß immer noch nicht, was genau jetzt eigentlich seine Absichten sind... (also, ich fand ihn schon im Sommer, öh, sehr attraktiv, und das finde ich jetzt immer noch , denke aber, er hat jetzt mit dem Kontakt angefangen, also macht er jetzt auch das Tempo... bis ich's vielleicht irgendwann nicht mehr aushalte, mal gucken).
    Es ist spannend, das auf jeden Fall, und macht mein Leben gerade etwas bunter. Aber ich schreibe auch sehr gerne (und bei ihm ist mir die schriftliche Kommunikation auch deshalb ganz lieb, weil wir in einer Sprache kommunizieren, die nicht meine (dafür aber seine) Muttersprache ist und ich mich schriftlich sicherer fühle als mündlich).

    Was ich eigentlich sagen will: Wenn Du ihr grundsätzlich sympathisch (oder mehr) warst, bevor Ihr Euch aus den Augen verloren habt (wobei, dass es das heutzutage nicht mehr so wirklich gibt, das Aus-den-Augen-Verlieren, müsste jedem klar sein...), kannst Du jetzt auch durch "spezielle Mails schreiben oder mehr" (was immer das ist...) keinen größeren Schaden anrichten. Das schlimmste wäre, dass Dir oder ihr auffällt, dass ihr Euch doch nicht so gut versteht. Dann weißt Du aber wenigstens Bescheid...!

    Und ja, beim Kennenlernen (egal, ob "live" oder per e-Mail, wobei beim e-Mail-Kennenlernen das Projektionspotential höher ist und die Gefahr völlig überzogener Rumhirnerei und Interpretation, ich glaube, das meinst Du auch, oder?) ist man halt etwas unlocker. Und der, der zuerst aus der Deckung kommt, riskiert vielleicht anfangs etwas mehr (das kann sich auch ziemlich schnell umkehren... dann denkt die Angemailte, hach, toll, da will mir einer den Hof machen, freut sich, investiert eine Menge Gedanken und Hirnschmalz, während er schon wieder das Interesse verliert und auf dem Weg zur nächsten "Karteileiche" ist... alles schon passiert...). Aber so ist das Leben. No risk, no fun.

    Alles Gute jedenfalls!
    Liebe Grüße
    K.

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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Hallo,

    darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Nun war meine mail ja dazu gedacht, sich mal zu treffen, in der (für mich langen ) Zeit, in der wir uns nicht sehen. Ich hatte nichts über meine Gefühle geschrieben, war eher unverbindlich und vielleicht auch zu direkt und zu knapp. Obwohl natürlich schon rüberkam,dass ich ihn sympathisch finde.

    Also, wenn ich so eine mail bekäme, schwierig, kommt natürlich darauf an, wer mir diese schickt. Ich glaube bei jemandem, der mir völlig egal ist, fiele es mir am leichtesten, eine freundlich formulierte Absage zu schicken.
    Ansonsten...ich weiß es nicht. Ich glaube, ich würde reagieren, so völlig ignorieren könnte ich es nicht, v.a. wenn man weiß, man sieht sich wieder regelmäßig.

    Ich weiß nicht, ob das viele oder wenige Leute so machen mit der email. Ein "natürliches" Kennenlernen finde ich auch die bessere Alternative.

    Ellen

    P.S. Ach ja, wie bei dem Mann bei Kinnie hab ich meine mail auch ziemlich spät abgeschickt. Zwar nicht mitten in der Nacht, aber kurz davor...
    Habe mich auch schon gefragt, ob ihm das aufgefallen ist.
    Geändert von _Ellen_ (06.03.2012 um 22:50 Uhr)

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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Vielleicht sollte man doch wieder Briefe und Postkarten schreiben - das kann man auch "unbeoachtet" nachts und einwerfen kann man sie genauso, wann man will.

    "Spezielle Mail", hm, naja. Also ich schreibe im Alltag (schon mal beruflich) viele Mails - wie sicher viele andere auch. Sie mögen teils auch speziell sein, aber es sind keine "speziellen Mails" in meinem Sinne, wenn sie einen Anlass haben.

    Aber eigentlich ist es ja traurig, dass man sich gerade dann rechtfertigen soll (einen Kopf machen soll - wg. Absendezeit und Co.), wenn man z. B. kein beruflich motiviertes Blabla absondert (im schlechten Fall ist es Blabla, natürlich nicht immer), sondern Interesse bekundet.

    Kleiner Gedankensprung, da ich gerade nicht so ausführlich werden kann:

    Ist das nicht ein "Zufall", da tut sich auf der einen Seite z. B. Ellen schwer, mit der Frage soll ich überhaupt schreiben, wenn ja,was und wie ...

    Und auf der anderen Seite tut sich der Empfänger anscheinend auch schwer, jedenfalls schickt er nicht einfach (irgendeine) Antwort ...

    "Muss das so sein", bzw. überträgt sich die Anspannung/Unsicherheit/Hoffnung/Erwartungshaltung - zwischen den Zeilen?

    Oder woran liegt es?

    Nochmal zu mir: Ich bin nun nicht jmf., der ständig Frauen anbaggert, dem es grundsätzlich sooo leicht fallen würde, Kontakt herzustellen oder es zu versuchen.

    Aber, wenn es eine Situation gibt, eine Gelegenheit (und ich zumindest halbwegs gut drauf bin), dann sag ich was, sogar was Gewagtes, Freches. Oder - bei indirektem Kontakt - maile ich.

    Natürlich finde ich es dann toll, wenn beim Gegenüber was ankommt, wenn ich gut ankomme. Aber in 99 Prozent der Fälle bin ich relativ locker - und wenn es in keinster Weise zündet, macht es mir nichts aus, denke ich nicht weiter drüber nach.

    Tja, und dann ergeben sich andere Fälle (in denen schlechtestenfalls schon die Ausgangssituation vermukst ist), in denen will ich halt etwas, irgendwas ... da bin ich nicht so locker, kann nicht schulterzuckend drüber wegsehen, wenn gar nichts passiert oder nicht wenigstens ansatzweise etwas, das in die Richtung geht, die ich mir wünsche.

    Blöd, dieser Fall - aber offenbar auch nicht vermeidbar.

    Und ich bin auch froh, dass es anderen auch schon mal ähnlich ergeht - wie Ellen.

    Nur: Warum das so ist - und warum`s in den anderen Fällen anders ist (obwohl es zumindest teilweise um genauso interessante/attraktive Personen geht) - ich weiß es nicht ...
    Locker bleiben

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    AW: E-Mail schreiben oder nicht?

    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man doch wieder Briefe und Postkarten schreiben - das kann man auch "unbeoachtet" nachts und einwerfen kann man sie genauso, wann man will.
    Mach doch! Briefe und Postkarten schreiben! Das ist was "Spezielles", in Zeiten wie diesen, finde ich...! Obwohl man auch merkt, wann jemand den Brief geschrieben hat, glaube ich. Nachts schreibt man anders als tagsüber (also, ich jedenfalls...).


    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    Aber eigentlich ist es ja traurig, dass man sich gerade dann rechtfertigen soll (einen Kopf machen soll - wg. Absendezeit und Co.), wenn man z. B. kein beruflich motiviertes Blabla absondert (im schlechten Fall ist es Blabla, natürlich nicht immer), sondern Interesse bekundet.
    Nein, Du musst Dich keineswegs rechtfertigen, darum ist das doch auch nicht "traurig". Nur - Absendezeiten stehen halt in der e-Mail und sagen auch was aus. Zum Beispiel, dass jemand spät abends / nachts an einen denkt (sonst würde er / sie ja nicht schreiben). Das ist doch nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil! Es sagt auch aus, dass es eben keine "Zwischen-Tür-und-Angel"-Mail ist, die man auch zwischen zwei Terminen mal eben abschickt, weil man einfach mal ein Bier trinken gehen will und weiter nichts. Sondern, dass man mit dem Schreiben wartet, bis etwas Ruhe um einen herum ist. Das alles gehört zum "Interesse bekunden" dazu, und ist eher positiv zu werten, finde ich.

    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    Und auf der anderen Seite tut sich der Empfänger anscheinend auch schwer, jedenfalls schickt er nicht einfach (irgendeine) Antwort ...

    "Muss das so sein", bzw. überträgt sich die Anspannung/Unsicherheit/Hoffnung/Erwartungshaltung - zwischen den Zeilen?
    Klar tut sich der Empfänger schwer! Es passiert nicht jeden Tag (also, mir nicht...), dass ich solcherlei e-Mails bekomme. Und die Freude darüber (also, wenn's jemand ist, den ich generell gut finde oder gut finden könnte) möchte ich ein bisschen genießen. Und ein bisschen hin- und herüberlegen, wie und was ich antworte. Und überlegen, was der Schreiber mit der Mail bezweckt und wie ich alle denkbaren Möglichkeiten finden würde. Und klar, je nachdem, wie die Überlegungen ausgehen, wird man auf einmal selbst angespannt, unsicher und fängt an, irgendwas zu erwarten. Ob sich das "überträgt" durch die e-Mail, die man erhalten hat, oder ob sich der Empfänger diese Anspannung / Unsicherheit / Hoffnung / Erwartungshaltung selbst macht... weiß ich nicht. In meinem Fall würde ich sagen, kein Fall von Übertragung, ich hoffe ganz von alleine (zuerst mal darauf, jeden Morgen eine e-Mail in meinem Posteingang zu finden... Er schreibt mir immer an meine dienstliche Adresse, nach wie vor spät abends oder nachts... Und wenn mal keine da ist, so wie heute... und gestern... und vorgestern... ja, dann sind schon wieder Hoffnungen etwas enttäuscht, aber auch das gehört ja dazu, zum Kennenlernen).

    Zitat Zitat von Makro Beitrag anzeigen
    Aber in 99 Prozent der Fälle bin ich relativ locker - und wenn es in keinster Weise zündet, macht es mir nichts aus, denke ich nicht weiter drüber nach.

    Tja, und dann ergeben sich andere Fälle (in denen schlechtestenfalls schon die Ausgangssituation vermukst ist), in denen will ich halt etwas, irgendwas ... da bin ich nicht so locker, kann nicht schulterzuckend drüber wegsehen, wenn gar nichts passiert oder nicht wenigstens ansatzweise etwas, das in die Richtung geht, die ich mir wünsche.


    Na klar, weil's in diesem einen Prozent halt mal wirklich um was geht…! Das ist völlig normal und auch gut so, denn es zeigt, dass Du aus 100 attraktiven Personen die eine herausfiltern kannst, die für Dich besonders, speziell, halt irgendwie anders ist. Und weil das so verdammt selten ist, dass man so jemandem begegnet… tja, dann wird man halt unlocker und es ist doppelt doof, wenn man für die andere Person ausgerechnet nicht der eine unter 100 ist. Aber das gilt es doch erst einmal herauszufinden. Mit dem Risiko, enttäuscht zu werden. Aber besser Enttäuschung, als es gar nicht erst versucht zu haben, oder?

    Viel Glück auf jeden Fall!!!
    K.

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