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25.12.2011, 18:34
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
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25.12.2011, 18:51
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Geändert von ernesto_01 (25.12.2011 um 18:58 Uhr)
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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25.12.2011, 19:06
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Ah so!
Ja, bei mir hat das auch so seine 2 Seiten.
Der Gipfel an Schwierigkeit ist für mich, einen Sachverhalt neutral darzustellen gegenüber einem Partner, der in gewisser Hinsicht ein Machtmensch ist.
Dann muss die Darstellung nämlich *extrem neutral* sein, sonst kriegt er es garantiert in den falschen Hals und meint, ich wolle einfach nur meinen Willen durchsetzen.
Ich übe...und übe...und übe...
Wird schon!
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26.12.2011, 22:04
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27.12.2011, 19:14
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
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28.12.2011, 00:13
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
naja, Kommunikation ist kein Strategiespiel. Im Vordergrund steht ja Verständigung, da steckt auch "Verständnis" drin.
Also, Vorsicht ist hier nicht angebracht- nur gesundes Selbsbewusstsein und klare Botschaften. "Du entscheidest es alleine" ist eine nüchterne Feststellung. Ohne diese voraus zu setzen- kann ich eine Beteiligung an Entscheidungen nicht reklamieren, so ist das nun einmal. Eine achtsame Kommunikation heißt ja nicht, Widersprüche und Konflikte zu umschiffen und vermeiden. Wenn also das Bedürfnis nach Anerkennung Beteiligung, Respekt, Wertschätzung nicht befriedigt ist, sind die Gründe dafür selbstverständlich, soweit bekannt, auch zu benennen (bzw. im Idealfall gemeinsam heraus zu arbeiten).
Die Feststellung "Du entscheidest es alleine" allein ist ja nur ein Teil. Daraus leitet sich der zweite Teil vielleicht nicht für jeden ersichtlich automatisch ab: "ich möchte an den Entscheidungen teilhaben, denn die daraus entstehenden Konsequenzen betreffen auch mich". Einem "Angriff" würde ich da gelassen entgegen sehen- welcher Partner würde ernstlich meine dann sogar artikulierten Bedürfnisse übergehen wollen? Wenn eben doch, wäre ich sehr neugierig auf die Argumentation. Wieweit dann für mich nachvollziehbar wieder Bedürfnisse des Partners dem entgegen stehen- darüber liesse sich bestimmt verhandeln."Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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28.12.2011, 17:39
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Ja, es sollte wie eine "nüchterne Feststellung" rüber kommen.
Aber ich kenne ihn: Selbst beim sachlichsten Ton kann es sein, dass er es als "Vorwurf" interpretiert.
Ja, Du hast Recht mit allem. Du siehst es klar, und kannst in einer Situation wohl auch ruhig bleiben.Die Feststellung "Du entscheidest es alleine" allein ist ja nur ein Teil. Daraus leitet sich der zweite Teil vielleicht nicht für jeden ersichtlich automatisch ab: "ich möchte an den Entscheidungen teilhaben, denn die daraus entstehenden Konsequenzen betreffen auch mich". Einem "Angriff" würde ich da gelassen entgegen sehen- welcher Partner würde ernstlich meine dann sogar artikulierten Bedürfnisse übergehen wollen? Wenn eben doch, wäre ich sehr neugierig auf die Argumentation. Wieweit dann für mich nachvollziehbar wieder Bedürfnisse des Partners dem entgegen stehen- darüber liesse sich bestimmt verhandeln.
Ich glaube, er will meine Bedürfnisse eigentlich schon ernstnehmen. Eigentlich.
Aber wenn man nicht vorsichtig ist, fühlt er sich angegriffen, und er ist dann nicht beleidigt und zieht sich zurück, sondern schleudert einem irgendwas ins Gesicht, wo man dann immer wieder ganz perplex ist. Dann werde ich unruhig und kann nimmer richtig denken.
Es ist so, als ob ich ein kleines Steinchen werfe, und er schmeisst mir dann einen Feldbrocken drauf. BATSCH! Diese Taktik wendet er beruflich auch an bei Auseinandersetzungen. Und oft genug hat er Erfolg.
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28.12.2011, 17:58
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Noch ein Versuch einer Ich-Botschaft:
Ich mag es nicht, wenn Soßen bei Fleischgerichten mit Essig gewürzt werden.
Mein Partner aber liebt es. Er schüttet den Essig immer ziemlich am Ende des Kochens rein.
Ich: "Ich mag den Essig nicht. Ich nehme mir einfach etwas von der Soße, bevor du den Essig reingibst."
Er: "Ja."
Da hat er beim nächsten Rindergericht sich nicht dran gehalten. Er hatte den Essig gerade reingeschüttet, da kam ich unvermutet in die Küche, als er die Flasche wieder in den Schrank gab.
Ich: "Mei, jetzt hast ja doch einen reingeschüttet, aber wir hatten das doch anders ausgemacht."
Er:"bla bla bla....Rechtfertigungen...."
GRRRR.
Deswegen schrieb ich im obigen Beitrag das *eigentlich*.
Bei manchen Sachen berücksichtigt er meine Wünsche, bei anderen weniger.
Oder meine "Ich-Botschaften" sind halt nicht deutlich genug.
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28.12.2011, 19:20
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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28.12.2011, 20:03Inaktiver User





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