"Vorgestern Abend habe ich mich mit einer Freundin, deren Mann sich gerade nach 24 gemeinsamen Jahren mit Midlifecrisis aus der Ehe ausklinkt, um „das Leben zu geniessen“, lange über das allein leben unterhalten. Sie hat panische Angst davor, wie wohl die meisten von uns."
Das ist das Eröffnungspost aus dem Strang (ich hoffe man darf das zitieren?).
Also ich würde das nie so sagen, weder dass ich panische Angst vor dem Alleinleben hätte noch dass das auf die meisten zutrifft.
Und du findest, das sagt nichts aus??
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18.01.2012, 14:37Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
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18.01.2012, 14:39Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Ach ja, und so geht es weiter: "Die Angst vor dem Leben als Single liess mich so manche Demuetigung ertragen, da mir der Schrecken des Alleinelebens immer als das noch groessere Uebel erschien".
Auch nichtssagend?
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18.01.2012, 15:31
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Weiter zum Thema selektives Lesen und den Tücken statistischer Aussagen, auch aus dem Eingangsposting:
Zum ersten Mal merkte ich, dass ich gerne alleine bin und war immer mehr der Meinung, dass ich ein sehr interessanter Mensch bin, mit dem ich mich nicht langweile.GrüßleSo langsam ging es bergauf mit mir und endlich konnte ich die Wochenenden auch mal alleine geniessen. Mehr noch, ich freute mich auf jeden Tag, an dem ich mal Ruhe vor meinen ganzen Aktivitäten hatte, und genoss mehr und mehr das Alleinsein.
Türkis :-)
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18.01.2012, 15:58Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Ich halte fest: zuerst hieß es, Selbstständigkeit ist normal und selbstverständlich.
Darauf antworte ich: nein, ist es nicht, denn es gibt offenbar Menschen, die große Angst davor haben.
Darauf du: aber sie lernen es doch mühsam und so langsam gelingt es denen auch.
Was möchtest du mir damit sagen? Ich fühle mich dadurch bestätigt, denn ich hab nicht behauptet, niemand könne sich weiterentwickeln. Sondern nur, dass es eben große Unterschiede gibt, und dass die einen langsam lernen müssen, was für andere gar nie ein Problem war, weil sie es immer schon konnten, oder zumindest mit Ü40 schon lange können. Wobei noch fraglich ist ob es wirklich jeder lernen kann.
Irgendwie scheint mir, du möchtest nicht sinnvoll diskutieren, sondern nur provozieren. Darauf lege ich keinen Wert, ein wenig Sinn machen sollte eine Argumentation schon.
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18.01.2012, 16:32
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Liebe FraudieliestIrgendwie scheint mir, du möchtest nicht sinnvoll diskutieren, sondern nur provozieren. Darauf lege ich keinen Wert, ein wenig Sinn machen sollte eine Argumentation schon.
eine Diskussion setzt Offenheit den Argumenten anderer voraus, daran fehlt es in deinem Fall leider. Du scheinst lieber in deinem Sinn zu interpretieren, als dich auf Aussagen anderer einzulassen. Auf dieser Basis ist kein Austausch möglich.
Grüßle
Türkis
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18.01.2012, 16:53Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Jede Schnecke hat ein Haus, jedes Haus hat einen Schornstein, also hat jede Schnecke einen Schornstein.
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18.01.2012, 16:59Inaktiver User
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18.01.2012, 18:07Inaktiver User
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18.01.2012, 20:12Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Wenn alle gleich stark sind ist jeder Austausch über "starke" Frauen doch Nonsens.
Gezieltes Argumentieren kann ich da nicht feststellen, darum geht es dann wohl auch weniger.
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18.01.2012, 21:32Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Nicht ist jeder ist gleich stark aber jeder hat andere Stärken.
Ich würde mich so im klassischen Sinn, starke Frau im Sinne von "Zupackend, baut ihr Regal selbst an die Wand, patent, direkt, undundund" nicht als starke Frau bezeichnen. In anderen Dingen bin ich schon stark.
Stärke ist doch ein so breiter Begriff.
Klar, kann eine "schwierige" oder herausforderne Lebenssituation - jemand ist alleinerziehend mit Kindern - eine gewisse Form von Stärke zeigen, weil sie einfach notwenig ist, aber diese Aufgabe wird ja von außen an einen heran getragen -jemand der in dieser Situation nicht ist, kann diese Stärke auch gar nicht beweisen.
Ganz ehrlich habe ich mir abgewöhnt anhand von äußeren Status - also berufliche Station, finanzielle Station, Familienstand etc. - auf den Charakter eines Menschen zu schließen. Manchmal hat jemand der nur Sekretärin ist weitaus mehr geleistet als jemand der eine Stiftungsleiterin ist - wenn beispielsweise bei dem einen Geld im Hintergrund ist, der andere sich aus kleinen Umständen hocharbeiten musste.
Das "wie" findet ich eigentlich meist spannender als das "was".


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