Ich finde es schade, dass du den Austausch, der mir viel gibt, so negativ als "jammern" bewertest.
Und ich wiederhole mich: wenn Männer auch unter so einem Verhalten leiden (was ich mir gut vorstellen kann) - wieso tauschen die sich dann nicht auch an passender Stelle darüber aus, wie es ihnen damit geht?
Es geht doch nicht drum, einen Schuldigen zu finden oder eine Lösung zu finden - das ist eine sehr männliche Motivation zu kommunizieren. Für mich schafft auch ein "zielloser" Austausch Nähe und tut mir gut.
Antworten
Ergebnis 2.651 bis 2.660 von 3642
-
12.01.2012, 23:12Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
-
12.01.2012, 23:14Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
hier jammert doch niemand... oder?
Man kann sich gegengeschlechtlich darüber austauschen, wie es ja hier getan wird. Sicher ergibt sich daraus vielleicht die eine oder andere neue Erkenntnis, die man u.U. verwerten kann, aber dadurch wird sich der Anspruch oder das Beuteschema des anderen Geschlechts nicht ändern.
Letztlich kann man es nur akzeptieren und auf einen Glücktreffer warten oder man passt sich an. Ob das verbiegen allerdings so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich wage jetzt schonmal zu behaupten, dass
- entweder der Part der Männer sehr laut ist, der eben eine auf den Markt drängende starke Konkurrenz von Frauen, ziemlich blöd findet (entschuldigt die Polemik ich bin gerade schlichtweg zu müde um genauer zu formulieren)
- oder dass der Anteil der Männer, der Stärken im Alltag von Frauen (durchsetzungsfähigkeit, Pragmatismus, schnelle Entscheidungen, Selbstbewusstes Auftreten) mag sehr leise ist.
Klar: Beuteschema ist logisch
, allerdings lediglich eine lösung auf der persönlichen Ebene
-
12.01.2012, 23:16Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Na, da habe ich ja was angerichtet mit den Kuckuckskindern

Ich versteh nicht ganz wie du das meinst.
Beschreibst du das als ein Ass im Ärmel der Frauen?
Nein, als eine Möglichkeit im Kontext meiner Aussage, dass der Mann evolutionär/reproduktionsbiologisch betrachtet nicht mehr zwingend gebraucht wird.
Und als Argument dafür, das frau faktisch die Möglichkeit hat, je nach Resourcenverfügung mehr oder weniger allein über Ihre Fortpflanzung zu entscheiden.
Was bei einem bestimmten Männerschlag durchaus einen schmerzlichen Bedeutungsverlust hervorrufen könnte.
Bei Bedarf könnt ihr den Kontext einfach noch mal hier nachlesen.
Weder habe ich persönlich meinen Frauen je misstraut, denn ich hatte keinen Grund dazu.
Noch fürchte oder beklage ich persönlich den Bedeutungsverlust, denn ich definiere den Mann/ die Männlichkeit nicht über die Fähigkeit, Kinder zu zeugen.
Was die moralische Entrüstung über Kuckuckskindermütter angeht, mag die im individuellen Fall ja angehen.
Dieses Phänpmen aber als Einladung aufzufassen, alle Frauen in Generalverdacht zu nehmen, finde ich lächerlich.
Da könnte man dann ja auch alle Männer generell als Unterhaltsflüchtlinge verdächtigen - immerhin zahlen irgendwas bei 20% aller Unterhaltspflichtigen nicht für ihre Kinder.
Wie allerdings die reine Erwähnung des real existenten Phänomens "Kuckuckskind" (je nach Untersuchung sind's zwischen 4 und 12% aller Kinder) hier den Thread abgehen lässt, ist allerdings sehr spannend.
Und absolut nicht off topic.
Cheers,
NMGeändert von Inaktiver User (12.01.2012 um 23:27 Uhr)
-
12.01.2012, 23:21Inaktiver User
-
12.01.2012, 23:23Inaktiver User
-
12.01.2012, 23:26Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
So sehen mich bestimmt viele Menschen, und ich halte mich eigentlich auch für glücklich und zufrieden mit meinem Leben.
Trotzdem bleibt ein Schmerz über das Scheitern der Elternbeziehung und auch Schuldgefühle, seinen Kindern keine intakte Gesamtfamilie erhalten haben zu können.
-
12.01.2012, 23:27
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Aber beide Frauen haben die Beziehung dann doch beendet, gelle? Dann waren die Kinder im Prinzip für dich als Mann die einzige Möglichkeit, die Beziehung zu den jeweiligen Frauen zu verlängern um einige Monate bzw. Jahre....
Resultiert hieraus deine negative Einstellung zu Frauen?Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)
Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.
-
12.01.2012, 23:30Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
ok, jammern ist vielleicht der falsche Ausdruck

Es ist doch gut wenn es Dir etwas gibt, ich bin ja auch nicht hier, weil das Fernsehprogramm so schlecht ist
Nein, um Schuldige geht es auch nicht.
Ja, vielleicht hast Du recht, das ist eine männliche Kommunikation.
Das mag darin liegen, dass es im allgemeinen Frauen mehr gibt über ein Problem zu sprechen, als Männern. Sie sind eher lösungsorientiert.
Plakativ ausgedrückt "Warum soll ich darüber reden, wenn mir mein Gegenüber auch keine Lösung bieten kann?"
Interessante Einblicke finde man hier allerdings häufiger, da stimmt.
Deswegen bin ich hier ...
hmm ... blöd ist vielleicht das falsche Wort.
Ich glaube auch nicht, dass die Masse darin eine Konkurrenz sieht.
Ich denke noch mal drüber nach wenn ich wieder etwas munterer bin
-
12.01.2012, 23:34Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???
Gebe ich dir recht übrigens, auf einer ganz grundlegenden Ebene.

Ich wäre ein Kanidat, der bei eben solchen Themen meinen Partner wohl bei seinem eigenen Selbstbewusstsein und sein Vertrauen gegenüber mir zurücklassen würde. Unabhängig und selbständig buchstabiert nunmal "alles ist möglich."
Ist es auch. Was man sich aussucht was die Phantasie da malt...nunja...das sagt halt was über denjenigen mit der Phantasie was aus.
Gutes nächtle!
-
12.01.2012, 23:46Inaktiver User
AW: Wie "stark" darf eine Frau sein ???


Zitieren
