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  1. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Ganz schwierig finde ich bei dieser Frage die immer wieder auftauchende Erkenntnis,
    dass fast alle praktizierenden Gläubigen (im Westen) sich sehr wenig mit ihrem Glauben auseinandersetzen.


    Also damit was ihre Religion ausmacht, wie sie sich entwickelte, welche Glaubensbekenntnisse sie aussprechen, an was sie sich halten müss(t)en, usw.

    Ich respektiere prinzipiell jede Glaubensrichtung.
    Aber das kann ich nicht verstehen oder auch respektieren.
    Geändert von Inaktiver User (26.11.2011 um 10:05 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Zitat Zitat von Abendstille Beitrag anzeigen
    @ Exzellenz: Wie kommst du zu der Unterstellung, dass man einen Atheisten zur Änderung seiner Meinung veranlassen kann, nur weil Einstein erklärt haben soll, dass er an Gott glaubt?
    Das habe ich nie behauptet. Wie kommst Du darauf?

    Und von niemandem, der ein Zitat hier im Forum gebraucht, kannst du wohl verlangen, erst eine Tiefenrecherche in Bezug auf die Ursprungsquelle zu betreiben. So wie Atheisten irgendwelche bekannten Philosophen zitieren, um ihre Position zu unterstreichen, tun andere aus der anderen Richtung eben Ähnliches.
    Es gibt beispielsweise viele Kant-Zitate, deren Authentizität mit drei Mausklicks nachzuvollziehen ist. Wenn ich nachlesen kann, dass etwas aus der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" stammt, dann bin ich zufrieden. Bei näherem Interesse weiß ich, dass ich die kritische Ausgabe aus dem Meiner- oder Suhrkamp-Verlag käuflich erwerben oder ausleihen kann.

    Wenn jemand ein Bibel-Zitat in die Wagschale wirft, dann finde ich mit dem ersten Google-Treffer die betreffende Stelle und kann bei Bedarf eine oder mehrere Ausgaben der Bibel unter die Lupe nehmen.

    Wenn jemand an prominenter Stelle vermeindliche Einstein, Kant oder Jesus-Zitate einstreut und ich ums Verrecken keinen Beleg auftreiben kann, dann werde ich zugegebenermaßen nervös. Dann bitte ich den Urheber, eine Quelle nachzuliefern. Nicht anders bei vermeindlichen Bibelstellen, die nicht aufzufinden sind.

    Ich finde dieses Vorgehen völlig in Ordnung. In ähnlichen Diskussionen wird immer wieder darauf Bezug genommen, dass "viele bedeutende Wissenschaftler" diesen und jenen Standpunkt vertreten und "sogar Einstein gesagt hat..." Und solche Aussagen akzeptiere ich nur, wenn ich sie nachvollziehen kann.

  3. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    In den Gottesdienst gehen, weil man das halt so macht (z.b. für die gesellschaftliche Anerkennung), und man sich hinterher als besserer Mensch fühlt.

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    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In den Gottesdienst gehen, weil man das halt so macht (z.b. für die gesellschaftliche Anerkennung), und man sich hinterher als besserer Mensch fühlt.
    Puh, ich glaube kaum, dass man in Deutschland als Christ besondere Anerkennung erhält, weil man regelmäßig in die Kirche geht oder man irgendwo noch einen Druck erfährt, regelmäßig in die Kirche gehen zu müssen - selbst in Dörfern ist das nicht mehr der Fall, und ich bin als Katholikin in einem Dorf aufgewachsen. Eher wird man doch als ein Mensch nicht ganz von dieser Welt angesehen. Und da der gesellschaftliche Druck für einen regelmäßigen Kirchgang nicht mehr vorhanden ist, finde ich es infam, wenn du diesen Menschen unterstellst, sie täten es nur, um sich als besserer Mensch zu fühlen. Das erinnert mich an grundsätzlich nicht spendende Leute, die über Leute, die spenden, abfällig sagen, sie täten es nur, um ihr Gewissen zu beruhigen.

  5. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Zitat Zitat von Abendstille Beitrag anzeigen
    Und da der gesellschaftliche Druck für einen regelmäßigen Kirchgang nicht mehr vorhanden ist, finde ich es infam, wenn du diesen Menschen unterstellst, sie täten es nur, um sich als besserer Mensch zu fühlen.
    Da kommst du wohl aus einer anderen Gegend. Schätz dich glücklich mit dieser Freiheit. Niemand würde als Mensch von einer anderen Welt angesehen, da sowieso niemand (mehr) richtig glaubt!
    Man geht aus Gemeinschaftsgefühl. Weil man das halt so macht.

    Übrigens habe ich diese Meinung nur, weil ich mich schon oft mit den verschiedensten Gläubigen und Glaubensrichtungen auseinandersetzte.
    Hast du das auch?
    Frag doch mal beim nächsten Mal deinen Nachbarn wieso er im Gottesdienst ist.
    Geändert von Inaktiver User (26.11.2011 um 10:32 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In den Gottesdienst gehen, weil man das halt so macht (z.b. für die gesellschaftliche Anerkennung), und man sich hinterher als besserer Mensch fühlt.
    warum heißt der Kirchgang mit "gelobt sei..." und "Heiligheilig..." - ja, und auch besser verständlich: Dank - eigentlich "Gottes-Dienst"???

    Nach meinem atheistischen Verständnis wäre der uneigennützige Dienst am Nächsten der einzig denkbare Gottesdienst

  7. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Und, ich will das Gemeinschaftsgefühl und Erlebnis nicht herunterspielen. Das ist mitunter das Wichtigste. Aber eben nicht alles.

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    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da kommst du wohl aus einer anderen Gegend. Schätz dich glücklich mit dieser Freiheit. Niemand würde als Mensch von einer anderen Welt angesehen, da sowieso niemand (mehr) richtig glaubt!
    Man geht aus Gemeinschaftsgefühl. Weil man das halt so macht.

    Übrigens habe ich diese Meinung nur, weil ich mich schon oft mit den verschiedensten Gläubigen und Glaubensrichtungen auseinandersetzte.
    Hast du das auch?
    Frag doch mal beim nächsten Mal deinen Nachbarn wieso er im Gottesdienst ist.
    Du meinst, mein Nachbar muss sich mir gegenüber rechtfertigen?
    Macht Atheismus einen zum Hellseher, der die wahre Motivation der Menschen durchschaut?
    Was ist daran schlecht, wenn man - auch - aus Gemeinschaftsgefühl in die Kirche geht?

    So kritisch, wie du dich hier gerierst, möchte ich aber dringend annehmen, dass es bei dir zu Weihnachten keinerlei Festivitäten geben wird. Du wirst ja wohl die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten noch kennen.

  9. Inaktiver User

    AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?

    Der Nachbar muss nicht.
    Aber ich als Mensch müsste mich kritisch mit meinem eigenen Glauben auseinandersetzen können und dürfen.
    Ich bin kein Atheist, noch Hellseher, deshalb rede ich mit Menschen.

    Worin siehst du meine Kritik? Was stört dich?

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    AW: Religiös - Thema für die SB?

    Zitat Zitat von Seifreundlich Beitrag anzeigen
    Es gibt ein Dogma in der Biologie, das gerade nicht erklärt wie "Schöpfung" passiert ist: Leben kann nur aus Leben entstehen. Das ist einfach so. Wir können viel inzwischen, aber kein Leben schaffen und wenn wir alle Teil der Zelle wieder zusammentun, es entsteht kein Leben.
    Solche Dogmen haben in der Wissenschaft nichts verloren. Niemand hat behauptet, daß die erste Zelle so komplex war wie die heutigen einzelligen Organismentypen, die 3,5 Milliarden Jahre Konkurrenz hinter sich haben. Man kennt bisher keinen Mechanismus, durch den einfache selbstreproduktionsfähige Systeme entstehen können, aber das heißt natürlich nicht, daß Leben nicht de novo entstehen könnte, und ein Teil der Biologen befaßt sich ja auch damit, hier Licht ins Dunkel zu bringen.

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