Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 133
-
26.11.2011, 00:59
AW: Religiös - Thema für die SB?
-
26.11.2011, 01:00
-
26.11.2011, 01:06
AW: Religiös - Thema für die SB?
-
26.11.2011, 01:14
-
26.11.2011, 01:20
AW: Religiös - Thema für die SB?
Also, in dem Moment, wo du Phänomene beobachtest, für die du keine andere Erklärung findest, als dass der Weihnachtsmann existiert, dann hättest du recht, dann wären wir beim Glauben, so wie wir so eine Art Ufo-Glauben haben ...
Aber, ich kann es dir mit 100%iger Gewissheit versichern, der Weihnachtsmann wurde von Coca Cola erfunden
-
26.11.2011, 08:51Inaktiver User
AW: Religiös - Thema für die SB?
Gerade an dieser Stelle ist die Idee des "Schöpfers" völlig unbrauchbar.
Es ist ja zutreffend, dass der Mensch keine rechte Vorstellung davon hat, wer da was hat knallen lassen. Aber das kann ich nicht lösen, indem ich einen Schöpfer davorschalte.
Den Schöpfer muss man notwendigerweise als eine Struktur denken, die noch komplizierter ist, als die Schöpfung in ihrer Gesamtheit. Und kann nunmehr das Gedankenspiel von vorne beginnen: Wo kommt der Schöpfer her?
Ist der Schöpfer aus sich heraus erklärbar? (Warum soll das Universum dann nicht aus sich heraus erklärbar sein?) Oder hat der Schöpfer irgendwann einen Anfang genommen? (Gibt es also einen Schöfer des Schöpfers?)
Diese Problematik wird man nicht los, indem man das ganze dezent als "Idee" umschreibt.
Die Wissenschaft ist ein Produkt des menschlichen Verstandes und der menschliche Verstand ist beschränkt.
Wissenschaft kann Beschreibungen der Welt liefern, mit denen man arbeiten kann. Wissenschaft kann die Welt aber nicht unbedingt erklären. Das wäre auch ein Anspruch, den die meisten Wissenschaftler überhaupt nicht erheben.
Deshalb kann man das Problem mit dem Urknall auch einigermaßen entspannt sehen. Das ganze ist ein Modell. Mit diesem Modell kann man die Welt nach unserem Kenntnisstand so präzise und widerspruchsfrei wie nur irgend möglich beschreiben. Man kann damit arbeiten.
Die Anfangsgründe des Seins sind mit den begrenzten Mitteln des menschlichen Verstandes möglicherweise schlicht und ergreifend nicht zu erfassen. Aber aus dieser Begrenztheit folgt nicht die Existenz eines Wesens, das weiter denken kann.
-
26.11.2011, 09:22Inaktiver User
AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?
Hat er?
Ich fürchte, dass wir in diesem Strang die Diskussion um die letzten Dinge nicht werden lösen können. Aber vielleicht kommen wir dahin, dass VanDyck einen Belg für das Zitat nachliefert, das er Einstein zuschreibt.
Bitte: Kommt mir nicht mit dem Hinweis auf Google. Dass der Satz in der einen oder anderen Zitatedatenbank auftaucht, ist mir durchaus bewusst. Ob er tatsächlich auf Einstein zurückgeht, habe ich aber nicht klären können. Das möge derjenige tun, der ihn in die Diskussion eingebracht hat.
Aus meiner Sicht ist es nämlich schlicht und ergreifend eine schreckliche Unsitte, relativ platte Zitate aufzuhübschen, indem man sie mit dem Namen "Albert Einstein" verziert. Dass ist eine Vorschlaghammer-Argumentation nach dem Motto: "Ätschbätsch, ätschbätsch.
Sogar der Einstein hat gesagt, dass Atheisten doof sind. Und der Einstein ist schließlich ein ganz schlauer Kopf. Wenn sogar der Einstein das sagt..."
Nebenbei bemerkt ist dies ein schönes Beispiel dafür, dass man in der Pflicht ist, die Existenz und nicht etwa die Nicht-Existenz von etwas zu belegen.
-Es ist denkbar, dass das Zitat in einem Brief oder Mansukript aus Einsteins Feder auftaucht. Damit wäre die Authentizität belegt.
-Es ist denkbar, dass kein Beleg aus Einsteins Feder existiert, dass das Zitat jedoch bei einem Vortrag von mehreren Personen mitgeschrieben worden ist. Das könnte man ebenfalls als Beleg gelten lassen.
-Möglicherweise gibt es "Ohrenzeugen", die das Zitat von Einstein gehört haben wollen, deren Schilderungen aber unplausibel klingen. Das wäre ein Hinweis auf die mögliche Authentizität, jedoch kein Beleg.
Selbstverständlich hat die Geschichtswissenschaft keine Möglichkeit, den Nachweis zu führen, dass Einstein das Behauptete nicht gesagt hat. Wie sollte ein solcher Beleg auch praktisch funktionieren?
Das bedeutet aber nicht, dass man nach dem Motto argumentieren könnte: "Du kannst die Nicht-Authentizität nicht belegen. Also können wir so tun, als wäre das Zitat echt."
-
26.11.2011, 09:28
-
26.11.2011, 09:31
AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?
@ Exzellenz: Wie kommst du zu der Unterstellung, dass man einen Atheisten zur Änderung seiner Meinung veranlassen kann, nur weil Einstein erklärt haben soll, dass er an Gott glaubt? Und von niemandem, der ein Zitat hier im Forum gebraucht, kannst du wohl verlangen, erst eine Tiefenrecherche in Bezug auf die Ursprungsquelle zu betreiben. So wie Atheisten irgendwelche bekannten Philosophen zitieren, um ihre Position zu unterstreichen, tun andere aus der anderen Richtung eben Ähnliches. Welcher normale Mensch passt seine Meinung einer anderen an, nur weil eine berühmte Persönlichkeit sie hat?
Wenn Einstein erklärt hätte, er glaubt nicht an Gott, hätte das meine Einstellung auch nicht verändert.
-
26.11.2011, 09:33
AW: Glaube, Religion, Atheismus; wichtiges Thema?
@ Original-Sin: Von atheistischen Wahnvorstellungen zu reden, wäre dann aber
wieder schlimme Hatz, oder?



Zitieren

