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  1. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?

    Hallo Cygnus!
    Ich habe deinen Text jetzt zweimal gelesen und hoffe, dass ich ihn jetzt richtig verstanden habe.
    In jedem Fall tut es gut, was du schreibst. Dass ich nicht als einzige so "altmodisch" bin

    Da ist schon in mir eine Sehnsucht nach so einem Umgang miteinander. So eine Art "heiliger" Kinderglaube, dass die Welt so sein könnte. Voll Respekt, Zuneigung, Empathie, Aufrichtigkeit etc.

    Und doch drängt es mich, dagegen zu argumentieren, zumindest ein kleines bisschen *teufelchen*

    1. Wenn man es doch nur wüsste, wann man wirklich den anderen und wann nur die eigene Wunschvorstellung meint …
    Gut, man kann sich ja anstrengen, wachsam und ehrlich zu sein.

    2. Schön wäre es ja, wenn beide das gleiche suchten und sich dementsprechend verhalten würden. Dann könnte es klappen, mit dem "schönen" Umgang miteinander.

    Aber während ich mir wünsche, dass man mir mit Respekt begegnet und sich bemüht, mich nicht unnötig zu verletzen, ist einem anderen aber vielleicht die Leichtigkeit viel, viel wichtiger!
    Für ihn ist meine (unausgesprochene) Bitte nach einem respektvollen, verantwortungsvollen Umgang u.U. eine Zumutung. Denn um die zu erfüllen, müsste er sich fragen: "Was möchte ich? Mit wem habe ich es eigentlich zu tun? Was kränkt den anderen?"
    Den einen fällt das gar nicht schwer, anderen ist das dagegen viel zu kopfgesteuert und schwergewichtig.
    Es gibt ja unterschiedliche Menschentypen.
    (Hallo Cygnus, kennst du das Enneagramm?)

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Wenn ich eine Frau "richtig" küsse, dann sollte ich auch innerlich und "äußerlich" offen sein für mehr und das nicht nur im Moment (es sei denn, man hat sich gegenseitig anders erklärt). Und das meint für mich natürlich nicht nur Sex, könnte aber gerade sexuell eine ganze Menge einschließen, das zumindest ehrliches Bemühen meinerseits erforderte - natürlich keine Selbstverleugnung. Aber das darf ich dann gegebenenfalls ja sicher auch umgekehrt erwarten.
    Wenn man es wirklich schaffen würde, wäre das Leben mit Sicherheit unkomplizierter!
    Weil man dann "bei sich wäre" (Gruß an Stecher) und einfach handeln könnte und weniger nachdenken müsste.

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Was nun den Verstand dabei angeht: Ja, ich denke, er kann vor Verletzungen schützen. Zum Beispiel, indem ich ihn zwischen meiner inneren Bewegung und ihrem Ausdruck vermitteln lasse, mir zumindest Gedanken mache oder versuche "vorzufühlen", wie es dem anderen wohl damit gehen könnte (und nicht alleine mir, z. B. hinsichtlich Erfolg oder Misserfolg).

    Umgekehrt aber genauso: Setzen Verständnis und Verstehen nicht Verstand voraus? Ganz bestimmt doch da, wo enttäuschte Gefühle schwierige Ratgeber sind. Verständnis füreinander dürfte dann doch die Voraussetzung für die geringstmöglichen Verletzungen sein, nicht nur für zugefügte, sondern auch für "bloß" empfundene.
    Ja, wenn man den Verstand dafür einsetzt, um den anderen zu schützen, ist er sicher hilfreich.

    Verständnis und Verstehen … setzt die Bereitschaft voraus, sich über den anderen Gedanken zu machen und die eigenen Wünsche und Handlungen auch kritisch zu beleuchten.
    Dafür muss man seine Lebenserfahrung zurate ziehen und diese analysieren. Da braucht man schon etwas Verstand dazu.
    Doch der macht es nicht allein: Empathie und Herzenswärme sind auch notwendig!

    Aber ehrlich gesagt, wenn ich mich in dem Moment, wo ich seine Hand nehmen möchte, frage, ob er das wirklich will, uffz, dann mach ich das nie

  2. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Das große Risiko der "ganz vorsichtigen" ist, dass sie genau deshalb regelmäßig an Partner geraten, die sich für die größten Liebhaber aller Zeiten halten, denen niemand widerstehen kann. Und die 100% korbresistent sind.

    Das sind dann aber gerade nicht die Partner, die zu dem "ganz vorsichtigen" passen.
    Das ist wohl wahr!

    Nicht, dass die "größten Liebhaber aller Zeiten" gar keine Vorteile hätten!

    Es ist leicht mit ihnen, amüsant, aufregend … … … und tut u.U. am Ende weh.
    Welcher Schriftsteller sagt: "Für Sex bezahlt man immer, entweder auf die eine oder auf die andere Weise." Ich glaube, das war John Irving. Weiß gar nicht, ob ich diesen Satz überhaupt richtig verstehe.

  3. gesperrt

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    AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ehrlich gesagt, wenn ich mich in dem Moment, wo ich seine Hand nehmen möchte, frage, ob er das wirklich will, uffz, dann mach ich das nie
    Probiere doch einfach mal, eine Hand zu nehmen - Hirn ausschalten - prompte Reaktion abwarten.
    Er zieht sofort die Hand zurück ---> Du weisst Bescheid.
    Er lächelt und drückt die Hand und strahlt ---> Du weisst Bescheid.
    Wage es doch mal!

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