Hallo Cygnus!
Ich habe deinen Text jetzt zweimal gelesen und hoffe, dass ich ihn jetzt richtig verstanden habe.
In jedem Fall tut es gut, was du schreibst. Dass ich nicht als einzige so "altmodisch" bin
Da ist schon in mir eine Sehnsucht nach so einem Umgang miteinander. So eine Art "heiliger" Kinderglaube, dass die Welt so sein könnte. Voll Respekt, Zuneigung, Empathie, Aufrichtigkeit etc.
Und doch drängt es mich, dagegen zu argumentieren, zumindest ein kleines bisschen *teufelchen*
1. Wenn man es doch nur wüsste, wann man wirklich den anderen und wann nur die eigene Wunschvorstellung meint …
Gut, man kann sich ja anstrengen, wachsam und ehrlich zu sein.
2. Schön wäre es ja, wenn beide das gleiche suchten und sich dementsprechend verhalten würden. Dann könnte es klappen, mit dem "schönen" Umgang miteinander.
Aber während ich mir wünsche, dass man mir mit Respekt begegnet und sich bemüht, mich nicht unnötig zu verletzen, ist einem anderen aber vielleicht die Leichtigkeit viel, viel wichtiger!
Für ihn ist meine (unausgesprochene) Bitte nach einem respektvollen, verantwortungsvollen Umgang u.U. eine Zumutung. Denn um die zu erfüllen, müsste er sich fragen: "Was möchte ich? Mit wem habe ich es eigentlich zu tun? Was kränkt den anderen?"
Den einen fällt das gar nicht schwer, anderen ist das dagegen viel zu kopfgesteuert und schwergewichtig.
Es gibt ja unterschiedliche Menschentypen.
(Hallo Cygnus, kennst du das Enneagramm?)
Wenn man es wirklich schaffen würde, wäre das Leben mit Sicherheit unkomplizierter!
Weil man dann "bei sich wäre" (Gruß an Stecher) und einfach handeln könnte und weniger nachdenken müsste.
Ja, wenn man den Verstand dafür einsetzt, um den anderen zu schützen, ist er sicher hilfreich.
Verständnis und Verstehen … setzt die Bereitschaft voraus, sich über den anderen Gedanken zu machen und die eigenen Wünsche und Handlungen auch kritisch zu beleuchten.
Dafür muss man seine Lebenserfahrung zurate ziehen und diese analysieren. Da braucht man schon etwas Verstand dazu.
Doch der macht es nicht allein: Empathie und Herzenswärme sind auch notwendig!
Aber ehrlich gesagt, wenn ich mich in dem Moment, wo ich seine Hand nehmen möchte, frage, ob er das wirklich will, uffz, dann mach ich das nie![]()
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05.12.2011, 19:13Inaktiver User
AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?
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05.12.2011, 19:23Inaktiver User
AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?
Das ist wohl wahr!

Nicht, dass die "größten Liebhaber aller Zeiten" gar keine Vorteile hätten!
Es ist leicht mit ihnen, amüsant, aufregend … … … und tut u.U. am Ende weh.
Welcher Schriftsteller sagt: "Für Sex bezahlt man immer, entweder auf die eine oder auf die andere Weise." Ich glaube, das war John Irving. Weiß gar nicht, ob ich diesen Satz überhaupt richtig verstehe.
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05.12.2011, 19:25
AW: Wie komme ich bei gegenseitiger Sympathie dem anderen auch körperlich näher?



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