Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 440
-
05.11.2011, 14:15
AW: was ist nur mit den Männern los?
Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
)
-
05.11.2011, 23:31
-
05.11.2011, 23:46
-
06.11.2011, 00:10
-
06.11.2011, 00:22
-
06.11.2011, 01:43Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
So, meine Lieben … das Thema das Stranges heißt "Was ist nur mit den Männern los?"
Und was meint ihr, zu welchem Ergebnis man kommt, wenn man die letzten Beiträge hier liest … … … ???
Da sind wohl einige
-
06.11.2011, 04:28
AW: was ist nur mit den Männern los?
Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
-
06.11.2011, 10:37
AW: was ist nur mit den Männern los?
So sehe ich das auch.
Naja, das sehe ich ein bisschen kurz gesprungen. Sicher sind da auch nicht alle Menschen gleich gestrickt. Dass es Einzelgänger gibt weiß/glaubt sicher jeder.Wenn ich hingegen davon ausgehe, dass wir Menschen soziale Wesen sind, die andere "brauchen" um sich selbst spiegeln zu können um wahrgenommen zu werden, die per se keine Einzelgängerwesen sind dann "braucht" man definitiv andere Menschen, Partner und Beziehungen.
Wird das aber einfach akzeptiert?
Ich finde nicht. Es wird denjenigen von allerlei Seiten eingeredet, dass ihnen was fehlt, wenn sie keine Beziehung haben. Sie werden gemobbt, statt sie einfach ihr Ding machen zu lassen. Sie sollen auf gewisse Weise "zwangsintegriert" werden, aber keiner will diese Ausgabe übernehmen, eben weil sie als Sonderlinge gelten.
Hm... was ist da Ursache, was Wirkung?Und der Fortpflanzungsgedanke ist auch nicht zu vernachlässigen.
Unter den Säugetieren ist das menschliche Wesen das einzige was eines enormen Aufwandes bedarf um aus dem Nest geschmissen zu werden.
Alleine aus diesem Grund ist ein funktionierendes Gemeinwesen unerlässlich.
Also ich kenne nicht wenige Eltern, die ihren Nachwuchs gar nicht aus dem Nest werfen wollen, die krampfhaft versuchen Ampitionen in die Selbstständigkeit zu starten zu unterbinden, weil ihr "Kleines" das doch noch gar nicht "kann".
Ist es nicht irgendwie merkwürdig, dass die körperliche Reife (so habe ich den Eindruck) immer früher vorhanden ist, die gesellschaftliche aber immer später? Bei der Generation unserer Eltern war es eher normal, im "Teeniealter" in den Beruf zu starten. Heute ist das die absolute Ausnahme, und wenn, dann sind das bedauernswerte Leute, die es nicht geschafft haben zu studieren um eine "ordentliche Lebensgrundlage" zu haben...
Ist ein (Hochschul)-Studium tatsächlich nötig, um "leben" zu können??
Ich komme ins Philosophieren...
-
06.11.2011, 10:51
AW: was ist nur mit den Männern los?
Die, die keine Schokolade "brauchen"?
Oder die, die kein Problem damit haben allein zu sein?
Bie Zweiteren (zu denen ich mich übrigens zähle) habe ich manchmal den Eindruck, dass es ihnen nicht gegönnt wird. Es wird mit allerlei Mitteln versucht ihnen klar zu machen, dass ihnen was Wichtiges im Leben (was lebenswichtiges) abgeht, wenn sie sich keinen Klotz ans Bein binden. Manche zweifeln dann, ob ihr Leben wirklich so öde ist und glauben dann am Ende. Dann, wenn sie sich auf die - fast schon zwangsläufig erfolglose - Suche nach einem Partner eingelassen haben, um auch das (angeblich) vollkommene Glück zu haben, werden neutrale Feststellungen dieser Selbstzufriedenen als Frust gewertet. Sie gelten als Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen, statt einfach zu glauben, dass sie ihm tatsächlich zu sauer sind. Nur weil Trauben den allermeisten Leute i.A. gemeinen schmecken heißt das nicht, dass es nicht auch welche gibt, denen sie tatsächlich nicht schmecken.
Und um in der Metapher zu bleiben: Vielleicht macht es ihnen ja aber auch Spaß die Trauben zu pressen und den Wein zu keltern, ohne auf das Produkt (den Wein) aus zu sein!??
-
06.11.2011, 11:01Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Na ja ich wollte ja auch kein Buch darüber schreiben...
Es gibt immer auch Ausnahmen links und rechts der gaußschen Verteilungskurve. Und jede Abweichung von der jeweiligen Norm (die ja auch noch umweltabhängig, gesellschaftsformabhängig usw. ist) wird von der Gemeinschaft als aussergewöhnlich wahrgenommen und im weiteren Sinne auch als Bedrohung.Sicher sind da auch nicht alle Menschen gleich gestrickt. Dass es Einzelgänger gibt weiß/glaubt sicher jeder.
Wird das aber einfach akzeptiert?
Ich finde nicht. Es wird denjenigen von allerlei Seiten eingeredet, dass ihnen was fehlt, wenn sie keine Beziehung haben. Sie werden gemobbt, statt sie einfach ihr Ding machen zu lassen. Sie sollen auf gewisse Weise "zwangsintegriert" werden, aber keiner will diese Ausgabe übernehmen, eben weil sie als Sonderlinge gelten.
Früher konnte nur eine starkte Gemeinschaft überleben, wenn da zu viele Einzelgänger dabeigewesen wären, dann wäre im Kampf oder bei der Jagd das Sozialgefüge auseinandergebrochen und damit die Stammeseinheit bedroht gewesen. Das das in unserer jetzigen Gesellschaftsform nicht mehr so notwendig erscheint bzw. nicht mehr so bedrohlich ist verdanken wir dem Umstand, dass wir zu viele Menschen sind, die auf zu engem Raum leben und die durch eine Industrie gefüttert werden.
Aber auch hier zeigen sich in den industriell geführten Gesellschaften deutliche Nachteile, Menschen vereinsamen im Alter, viele laufen depressiv durch die Gegegend usw.
Und Sonderlinge will keiner haben, es will die breite Masse auch keine Querdenker haben, die meisten Menschen wollen Ja-Sager weil das viel bequemer ist. Ein Sonderling bringt einen mit seinen eigenen Schattenseiten in Verbindung und wer will sich schon eingestehen, dass tief im Innersten in jedem von uns ein Sonderling sein Unwesen treibt?
Als Paradebeispiel dient da Pippi Langstrumpf: Jeder liebt dieses Kind aber keiner will Pippi als eigenes Kind zu hause haben.
Ich behaupte, dass wir (unter anderem durch die beiden Kriege) zu einer zutiefst neurotischen Gesellschaft geworden sind. Wir werden gehalten wie die Hamster, vorgegaukelt, dass wir einen freien Willen hätten und sind doch Gefangene eines gut durchdachten Systems aus Manipulation und Gier.Hm... was ist da Ursache, was Wirkung?
Also ich kenne nicht wenige Eltern, die ihren Nachwuchs gar nicht aus dem Nest werfen wollen, die krampfhaft versuchen Ampitionen in die Selbstständigkeit zu starten zu unterbinden, weil ihr "Kleines" das doch noch gar nicht "kann".
Und diese Umbrüche und Ängste werden seit Generationen weitergegeben und wer da nicht bewusst hinschaut, der gibt das ungefiltert an seinen Nachwuchs weiter.
Ich stelle die These auf, dass die Evolution, der Erhaltungstrieb uns da in die Parade grätscht.Ist es nicht irgendwie merkwürdig, dass die körperliche Reife (so habe ich den Eindruck) immer früher vorhanden ist, die gesellschaftliche aber immer später? Bei der Generation unserer Eltern war es eher normal, im "Teeniealter" in den Beruf zu starten. Heute ist das die absolute Ausnahme, und wenn, dann sind das bedauernswerte Leute, die es nicht geschafft haben zu studieren um eine "ordentliche Lebensgrundlage" zu haben...
Ist ein (Hochschul)-Studium tatsächlich nötig, um "leben" zu können??
Nehmen wir mal an es stimmt, dass die Geburtenzahlen rückgängig sind.
Dann fragen wir uns warum das so ist und ein Grund dafür ist, dass sich viele erst ab 30 dazu entscheiden Kinder zu bekommen, wenn sie das überhaupt noch wollen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Wissen um die Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können und das arbeitet pro Leben, wir hingegen gegen das Leben.
Und wir haben einen Leistungwahn der noch von geschickt aufgestellten Manipulierern ausgenutzt wird.
Viele würden sich anschauen wenn die Dienstleistungsberufe und Handwerksberufe nicht mehr existieren würden. Da würde es bereits reichen, dass die Müllabfuhr nicht mehr funktioniert (sieh Italien). Da würden manche erstmal wieder auf dem Boden der Wirklichkeit aufschlagen und ihre Arroganz ein wenig runterfahren müssen.
Und die Frage des Titels:
Was ist nur mit den Männern los?
Wird keine Frau weiterbringen wenn sie nicht anfängt ihre eigene Rolle als Frau und die Erziehung der Söhne kritisch zu hinterfragen.
Natürlich haben auch die Männer eine Verantwortung für sich zu schauen aber die Generation der 35 - 50 jährigen muss sich erstmal aus dem eigenen Schlamassel rausziehen.
Das was viele erleben ist ein gesellschaftliches Problem welches bereits während des Krieges begonnen hat und sich bis jetzt fortführt zum Schaden von uns allen.
Die sinnvollere Frage wäre:
Was können wir tun, dass es den Männern wieder besser geht?Geändert von Inaktiver User (06.11.2011 um 11:06 Uhr)






Zitieren
