Mag sein, dass es Selbstschutz ist - aber so kann sich nichts bewegen, oder?
Warum fühlst du dich nicht ernst genommen?
Das ist es doch, was ich hier anzweifle!Wer ist schon so blöd und nimmt an einem Spiel teil, bei dem der Gegner die Regeln aufstellt und bei Unstimmigkeiten auch noch selber auslegt? Da kann er doch nur verlieren.
Ich habe auch nicht nur gute Erfahrungen mit Männern gemacht - würde da aber nicht pauschalisieren, damit schade ich mir doch selbst am meisten?
Es ist aber was dran, dass viele Frauen einfach Männern überlegen sind wenn es darum geht, über Gefühle zu reden.
Was Männer da tun können?
Lernen, mitzureden?
Oder der ist das schon wieder ein Reglement, dass abgelehnt wird?
Antworten
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07.11.2011, 20:40Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
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07.11.2011, 20:42Inaktiver User
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07.11.2011, 20:44
AW: was ist nur mit den Männern los?
Nein, so meine ich es nicht...Ich glaube schon, das unsere Art Gefühle auszudrücken unterschiedlich ist und wir Frauen dadurch auch oft nervig erscheinen, Männer dadurch unverständlich rüberkommen können...
Ich kenne durchaus Männer die nicht über ihre Gefühle sprechen können oder wollen, es abtun, sich auch ihren Frauen gegenüber nicht öffnen. Dadurch entstehen viele Missverständnisse...aber ich möchte auch keine weiteren Klischees bedienen...Ich halte mir in den Dingen,
die mich interessieren,
lichte Punkte und lichte Menschen fest,
das übrige mag quirlen wie es will und kann.
J.W.v.Goethe
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07.11.2011, 20:44Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Regenbogenfamilien sind Familien wo Lesben oder Schwule Kinder grossziehen?
Finde es auch bemerkenswert, dass gleich der Respekt verlorengeht wenn man mal meint nicht gleicher Meinung ist.
Und ja ich stehe zu meinen Aussagen, was hat das eine mit dem von Dir angegebenen zu tun?
Ein Junge wird in einer Lesbenbeziehung, so er keine anderen männlichen Vorbilder hat, seine eigene männliche Identität nicht entwickeln können.
Noch wird ein Junge in einer Schwulenbeziehung nicht den Umgang lernen, wie man mit Frauen umgeht, das schaut sich der Junge nämlich vom Vater normalerweise ab.
Beweise mir doch das Gegenteil bevor Du irgendwelche Parolen nacheiferst.
Wie meinst Du zeigt sich denn eine fehlende Identität ein fehlendes Rollenvorbild?
Selbstverständlich sind Regenbogenfamilien in der Lage Kinder gross zu ziehen, wo hätte ich behauptet, dass dem nicht so wäre?
Die Frage geht doch viel tiefer.
Solange eine Ersatzfigur zugelassen wird und der Kontakt vorhanden ist kann sich das genauso gut entwickeln.
Das selbe gilt auch für Alleinerziehende.
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07.11.2011, 20:46
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07.11.2011, 20:47Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Männern fehlt es häufiger an Selbstreflektion. Ist mir aufgefallen weil viele Männer einfach keine "richtigen" männlichen Freunde haben, mit denen Sie über tiefere Themen sprechen können. Die meisten Männerfreundschaften egal ob 20, 30, oder 60 bleiben auf einer konstanten Basis entwickeln sich aber weniger weiter und werden meist auch nicht tiefgründiger. Konstanz und Beständigkeit aber nicht emotional und schwankend
Egal ob ich es bei meiner Verwandschaft sehe oder bei meinen Freunden oder im weiteren Bekanntenkreis. Sehr viele Männer haben entweder so gut wie keine Freunde mehr und nur noch ihre Partnerin oder Schulfreunde oder Fussballkumpels. Richtig tiefe Gespräche, die auch emotional in die Tiefe gehen habe ich so gut wie immer nur bei Frauen erlebt.
Mag sein, dass ihre Mütter ihnen dass nicht beigebracht haben oder das Männer einfach eine andere Art von Freundschaft pflegen.
@ Stecher: Mag sein, dass du eine Ausnahme bist und sehr viel über dich und andere reflektierst und das Leben versuchst zu verstehen und zu analysieren. Aber schau mal deine Artgenossen an. Wenn ich alle Männer die ich irgendwie kenne in allen Altersklassen mir anschaue dann sehe ich da doch dass die allerwenigsten wirklich richtig gute Freunde haben, die mit Frauenfreundschaften vergleichbar wären.
Das ist keine Antwort auf die Frage: was denn mit den Männern los ist, aber wer in Freundschaften noch keine richtige tiefe gefunden hat, dem fällt es vielleicht auch schwer sich emotional in einer Beziehung richtig zu öffnen?
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07.11.2011, 20:50Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Sorry, so läuft das nicht. Du hast eine Behauptung (ohne Vorbild geht es nicht) aufgestellt, Du lieferst die Beweise.Beweise mir doch das Gegenteil bevor Du irgendwelche Parolen nacheiferst.
Wie kann man Parolen nacheifern?
Meinen Respekt hast Du deshalb ins Wanken gebracht, weil ich bislang das Gefühl hatte, Du nutzt Deinen Kopf zum Nachdenken.
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07.11.2011, 20:52Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Ja, das sehe ich auch so. Aber ohne Verständnis geht ja erst mal gar nix, oder?
Da kann ich mir jetzt grade überhaupt nix drunter vorstellen.Und ja Zurückhaltung bzw. wohlwollenderer Umgang wäre vielleicht ganz gut.und in Folge auch zum eigenen Mann.Das beginnt aber bereits mit einer inneren Haltung zum männlichen Anteil in sich
Oh Mann! Dann macht euch doch selbst einen Werkzeugkasten! Haltet den entsetzten Gesichtsausdruck der Frau aus! Stellt euch den Diskussionen anstatt euch rumkommandieren zu lassen!Den Männern ist es deswegen meist recht weil sie dafür keinen "Werkzeugkasten" mitbekommen haben und wenn sie dann doch mal was ausprobieren steht Frau mit entsetztem Gesichtsausdruck da und kommandiert rum.
(Spricht da gerade mein männlicher Anteil aus mir?)
Dann hast du leider nur diesen einen Beitrag von mir gelesen, denn ich sehe es anders.Auch Deine Formulierung ist im trennenden Denken verhaftet.
Das es aber eine gesellschaftliche Gesamtdynamik gibt und die auch nur so gelöst werden kann übersiehst Du dabei.
Jede einseitige Zuweisung und Forderung zieht wieder um selbiges nach sich!
Wenn ich beide Seiten betrachte, ist das noch lange kein "trennendes Denken".
Genauso könnte ich sagen, dass du den Frauen die Verantwortung dazu zuschiebst, dass Männer heute nicht mehr wissen, wie sie auf Frauen reagieren sollen. Oder hattest du es so gemeint?
Hem... ich kenne nur sehr wenige Männer, die sich mit ihren Gefühlen auseinander setzen, oder besser gesagt: wo ich als Frau davon etwas mitbekomme. Vielleicht machen Männer das lieber für sich, so tendenziell? Bringt aber die Diskussion dann auch nicht so viel weiter.Das Zauberwort heisst "gemeinsam" und das beginnt damit, dass man sich mit sich und seinen eigenen Gefühlen auseinandersetzt.
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07.11.2011, 20:53
AW: was ist nur mit den Männern los?
ich gehöre zu denen, die gerne etwas bewegen, aber nur dann, wenn damit irgendwas besser wird. Und wenn es eine Chance gibt, zum Erfolg zu kommen. Bewegung ist kein Selbstzweck.
Ich wollte damit ausdrücken, dass Du Brausepaul nicht ernst nimmst, wenn Du ihn des Schmollen bezichtigst. Da klingt unterschwellig der Vorwurf des kindlich-unreifen Verhaltens mit.Warum fühlst du dich nicht ernst genommen?
Dafür sind Männer Frauen in anderen Dingen überlegen. So what? Gefühle kann man auch einfach zeigen, und zwar durch Taten, nicht durch Reden.Es ist aber was dran, dass viele Frauen einfach Männern überlegen sind wenn es darum geht, über Gefühle zu reden.
Wenn viele Männer nicht gerne über Gefühle reden, warum respektiert das Frau nicht einfach? Das gehört bei vielen Männern eben nicht zum Bedürfnis-Spektrum.Was Männer da tun können?
Lernen, mitzureden?
Oder der ist das schon wieder ein Reglement, dass abgelehnt wird?Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
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07.11.2011, 20:54Inaktiver User
AW: was ist nur mit den Männern los?
Und Du meinst, dass die tieferen Themen und Freundschaft, die Frauen so auf ihren Kaffekränzchen abhalten tiefer gehen und sich weiterentwickeln?
Wobei ich Dir schon zustimme und das habe ich ja mehrfach schon beschrieben, dass ich nicht nur passiv bin sondern auch aktiv.
Ich habe es schon mal geschrieben, es gibt immer mehr Männer die auf der Suche sind oder durch eine Krise dazu gebracht werden, das sind die heutigen 35 - 50 jährigen, bei denen knallt es im Moment gewaltig und die sind auch bereit mal aufzuwachen und hinzuschauen und wenn jemand dabei ist dann bin ich da aktiv dabei.
Es hat ihnen keiner die Welt der Männer gezeigt, es fehlt die Initiation raus aus dem mütterlichen Schoss rein in die Männerwelt und deswegen sind sie eher dem weiblichen Pol verhaftet.Mag sein, dass ihre Mütter ihnen dass nicht beigebracht haben oder das Männer einfach eine andere Art von Freundschaft pflegen.
Ja, ca. 75% haben keinen wirklich guten Freund, die meisten haben Saufkumpels mehr schon nicht auch und sie haben keinen Stamm.@ Stecher: Mag sein, dass du eine Ausnahme bist und sehr viel über dich und andere reflektierst und das Leben versuchst zu verstehen und zu analysieren. Aber schau mal deine Artgenossen an. Wenn ich alle Männer die ich irgendwie kenne in allen Altersklassen mir anschaue dann sehe ich da doch dass die allerwenigsten wirklich richtig gute Freunde haben, die mit Frauenfreundschaften vergleichbar wären.
Das was ich oben süffisant als Kaffekränzchen geschrieben habe fehlt vielen Männern um sich auszutauschen und nicht nur an der Obefläche zubleiben.
Ich formuliers anders:Das ist keine Antwort auf die Frage: was denn mit den Männern los ist, aber wer in Freundschaften noch keine richtige tiefe gefunden hat, dem fällt es vielleicht auch schwer sich emotional in einer Beziehung richtig zu öffnen?
Wer sich selbst nicht kennt, wer zu sich selbst nicht in Beziehung steht, der kann auch keine Beziehung im Aussen eingehen!
(wobei Du nicht meinen musst, nur weil eine Frau klammert würde das eine innigere Beziehungsform darstellen)



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