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  1. User Info Menu

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kurz: Wenn es Frauen etwas öfter gelänge, das "aufgeregt-schnatternde Programm femininer Selbsterhöhung" (Matthias Matussek ; SPIEGEL SPECIAL*5/1998 - Die Frauen sind schuld) ab und zu auch mal ein wenig leiser zu regeln.
    Eher erschreckend finde ich bezüglich des verlinkten Textes ja, dass er erstaunlich tagesaktuell wirkt. Obwohl er über 13 Jahre alt ist ...
    Den Artikel dürfte er heute beim Spiegel nicht mehr schreiben...

    Toller Link, DexterGordon: Danke!
    Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh )

  2. Inaktiver User

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Wenn es aber nur einige sind, dann müsste es dich doch gar nicht stören.
    Es sind einige aber mit sehr grosser Macht und jede Diskussion in diese Richtung wird im Keim erstickt.

  3. Inaktiver User

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Es gibt meiner Meinung nach ein gutes Buch von einer ehemaligen Feministin, na sie ist immer noch Feministin aber sie hat erkannt, dass das der falsche Weg ist.

    Astrid von Friesen: Schuld sind immer die anderen!

    Übrigens, den Artikel den Dexter Gordon verlinkt hat zeigt eines ganz deutlich, nämlich, dass es im Leben um Ausgleich geht.

    Wenn auf der einen Seite sich eine Bewegung organisiert muss es irgendwo anders zwangsweise eine Gegenbewegung geben.

    Wer dieses Dualitätsprinzip nicht sehen will wird immer wieder daran scheitern.

    Das gilt im kleinen genauso wie im grossen.
    Geändert von Inaktiver User (07.11.2011 um 19:25 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir müssen irgendwann verstehen, dass sich die jeweiligen Identitäten des Geschlechts durch beide Geschlechter bilden.
    Eine Frau kann einem Jungen nicht näher bringen wie es ist Mann zu sein, genausowenig kann ein Vater einer Tochter beibringen Frau zu sein.
    Ich denke schon, dass das verstanden ist - von Männern und von Frauen.
    Nur: Frauen können hier nicht viel tun - hier wäre ja eher Zurückhaltung gefragt, in Richtung: der Vater-Sohn-Verbindung Raum lassen.

    Leider kenne ich in meinem Bekanntenkreis einige Beispiele, wo sich Männer bewusst oder unbewusst aus der Kindererziehung weitgehend raushalten. Ist dass nun die Schuld der Frauen?
    Selbst wenn Frauen durch ein dominantes Verhalten dazu beitragen, dass Männer sich zurückziehen auf ihre Stammrolle als Versorger (und, ehrlich gesagt - ich glaube eher, dass es den Männern in meinem Bekanntenkreis ganz recht so ist!) - dann würde ich mir von den Männern wünschen, dass sie das nicht zulassen und dafür einstehen, ihren Söhnen präsente Väter zu sein.

    Das ist jetzt sicher sehr allgemein formuliert, aber dieses: "Väter sind so, weil die Mütter sie nicht lassen" ist mir dann doch auch zu einfach.

  5. Inaktiver User

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Rosieocks Beitrag anzeigen
    Die meisten Jungs leben bzw. wachsen auf in einer frauendominierten Umwelt:
    Kindergarten: wie hoch ist der Anteil an männlichen Erziehern?
    Schule: wieviele männliche Lehrer unterrichten?
    Dann wird in der Schule ständig mädchenhaftes Verhalten gefordert und
    gelobt: Jungen, die unruhig sind, sich in der Pause austoben, werden meist
    gemaßregelt.
    Das ist schon mal der Unterschied im Umfeld, ohne dass die Mutter einen Ex-
    Partner schlecht macht.....
    Gutes Beispiel, Rosie!
    Das würde dann bedeuten, dass sich Männer stärker in Erziehungsberufen (Kindergärtner!) einbringen sollten!

    Auf geht's, Männer!

  6. Inaktiver User

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, Frauen haben sich die letzten 40 Jahre weiterentwickelt. Das war in vielen Punkten auch durchaus richtig und berechtigt.
    Was mich aber stört ist, dass ich häufig das Gefühl habe (einige, nicht alle) Frauen erwarten dann, dass sich Männer gefälligst anpassen sollen und zwar so wie es der mainstream grade vorgibt.
    Ich muss sagen, ich habe herzlich wenig Lust dazu mich in in eine mir zugedachte Rolle zu begeben, um irgendwelchen grade aktuellen Ansprüchen zu genügen.

    Oder wie es in einer Signatur hier im Forum heisst ... "Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich."
    Das könnte in einigen Fällen auch ein Missverständnis sein bzw. eine Unterstellung:
    meine Erwartung z.B. ist nicht, dass sich Männer an die durch die Emazipationsbewegung veränderten Gegebenheiten anpassen - aber dass sie reagieren, das wünsche ich mir doch.

    Dein Post ist für mich ein Beispiel für diese - sorry, wenn ich es so offen sage - Schmollhaltung, mit der Mann sich zurückzieht nach dem Motto: macht doch euren Kram alleine.... und das ist schade!

  7. User Info Menu

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Rosieocks Beitrag anzeigen
    Die meisten Jungs leben bzw. wachsen auf in einer frauendominierten Umwelt:
    Kindergarten: wie hoch ist der Anteil an männlichen Erziehern?
    Schule: wieviele männliche Lehrer unterrichten?
    Dann wird in der Schule ständig mädchenhaftes Verhalten gefordert und
    gelobt: Jungen, die unruhig sind, sich in der Pause austoben, werden meist
    gemaßregelt.
    Das ist schon mal der Unterschied im Umfeld, ohne dass die Mutter einen Ex-
    Partner schlecht macht.

    Jungens fehlt oft die Identifikationsfigur eines Mannes, an dessen Vorbild sie
    sich orientieren können.
    ...und dann fehlen eben leider die Väter zu Hause auch noch, weil sie oft aufreibende Jobs haben oder oder oder...
    Ich halte mir in den Dingen,
    die mich interessieren,
    lichte Punkte und lichte Menschen fest,
    das übrige mag quirlen wie es will und kann.

    J.W.v.Goethe

  8. User Info Menu

    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Rosieocks Beitrag anzeigen
    Die meisten Jungs leben bzw. wachsen auf in einer frauendominierten Umwelt:
    Kindergarten: wie hoch ist der Anteil an männlichen Erziehern?
    Schule: wieviele männliche Lehrer unterrichten?
    Dann wird in der Schule ständig mädchenhaftes Verhalten gefordert und
    gelobt: Jungen, die unruhig sind, sich in der Pause austoben, werden meist
    gemaßregelt.
    Das ist so ein Punkt, den ich für meinen - in partnerschaftlichen Hinsicht - verkorksten Lebenslauf verantwortlich mache.
    War lange zeit recht klein für mein Alter, konnte mit anderen Jungs nicht mithalten. Sportlich war ich ne Niete, in Handarbeiten sehr viel besser. Und schon zu Zeiten in denen Gleichaltrige Mädchen doof fanden von denen "angetan". Kurz: die feminine Seite war/ist stark ausgeprägt.
    Trotzdem bekam ich von Pädagogen öfters zu hören, dass Jungs "schlechter" sind, weil im Durchschnitt eben lebhafter. Deshalb habe ich immer versucht "lieb" zu sein... und wurde dadurch das volle Weichei.

    Jungens fehlt oft die Identifikationsfigur eines Mannes, an dessen Vorbild sie
    sich orientieren können.
    Das traf bei mir jetzt gar nicht zu...

    In einem norddeutschen Bundesland oder sogar nur an einer Schule (weiß es
    nicht mehr so genau, war ein Artikel im Spiegel oder Stern) gibt es sowas wie
    Männerpatenschaften, wo einige Männer sich engagieren und mit kleinen
    Jungsgruppen richtige Jungsaktivitäten unternehmen. Das Interesse ist so groß,
    dass eigentlich noch mehr Männer gebraucht würden....
    Hm... was sind das dann für Männer?
    "Echte", oder Warmduscher? Werden "echte Männer" denn von den Pädagoginnen akzeptiert?

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    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das könnte in einigen Fällen auch ein Missverständnis sein bzw. eine Unterstellung:
    meine Erwartung z.B. ist nicht, dass sich Männer an die durch die Emazipationsbewegung veränderten Gegebenheiten anpassen - aber dass sie reagieren, das wünsche ich mir doch.

    Dein Post ist für mich ein Beispiel für diese - sorry, wenn ich es so offen sage - Schmollhaltung, mit der Mann sich zurückzieht nach dem Motto: macht doch euren Kram alleine.... und das ist schade!
    Kannst du dir vorstellen, dass (viele) Männer gar nicht wissen, WIE sie reagieren sollen?

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    AW: was ist nur mit den Männern los?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dein Post ist für mich ein Beispiel für diese - sorry, wenn ich es so offen sage - Schmollhaltung, mit der Mann sich zurückzieht nach dem Motto: macht doch euren Kram alleine.... und das ist schade!
    Das ist gesunder Selbstschutz. Und schon wieder wird Mann nicht ernst genommen.

    Wer ist schon so blöd und nimmt an einem Spiel teil, bei dem der Gegner die Regeln aufstellt und bei Unstimmigkeiten auch noch selber auslegt? Da kann er doch nur verlieren.
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