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16.10.2011, 20:38
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Ich wünsche mir die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls - der muss auch mit jedem Arsch klar kommen.
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16.10.2011, 20:47
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Ich war jahrelang im Glauben, die Menschen in und um Dresden lebten im Tal der Ahnungslosen, aber danke, dass ich das jetzt revidiert bekommen habe... nach gut 20 Jahren noch von Westdeutsche und neuen Bundesländern zu reden?! Ich halte, Deine Gedanken für total oberflächlich und unerfahren, weltfremd und voller Vorurteile behaftet. Warum suchst Du Dir nicht einen Mann aus Deinem Umfeld, dann bleibt Dir der Fettnapf erspart.
Geändert von Lukulla (17.10.2011 um 01:48 Uhr) Grund: Bereinigung von Respektlosigkeiten: Zitat angepasst
Ich wünsche mir die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls - der muss auch mit jedem Arsch klar kommen.
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16.10.2011, 20:50
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16.10.2011, 20:55Inaktiver User
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
KaWelle, wie alt warst du, als die Mauer fiel?
Wenn jemand jetzt 45 oder 48 Jahre alt ist, war er damals Mitte Zwanzig. Ich denke tatsächlich, wenn man 1990 schon im Berufsleben stand, ein Kind hatte o.ä., dann fand eben ein entscheidender, wichtiger Teil des Lebens schon vorher statt.
Und das ist nicht nichts.
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16.10.2011, 21:06
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
ich war 17 als die Mauer fiel. Wird Dir aber nicht helfen!
Der Punkt ist doch, welche Erfahrungen man in den letzten gut 20 Jahren gemacht hat. Wenn jemand mit ca. 25 die Wende erlebt hat, werden sie sicher ein Lebensumfeld gehabt haben, wie Westdeutsche UND (man achte darauf) Ostdeutsche... Deine Problematik erschliesst sich mir nicht, da es für mich mit Reife zu tun hat. Nicht mit, was hat jemand vor 22 Jahren in den Jahren DAVOR für Erfahrungen gemacht. Wahrscheinlich hatte Dein OdB eine ganz normale Kindheit... Schule, NVA, Studium oder Ausbildung... wenn er nicht direkt zur Stasi abgewandert ist, dann hat er ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ein westdeutscher Junge/Mann... und dann kommen noch die vielen Erfahrungen aus den Jahren danach hinzu. Ehe, Scheidung, Kinder, Jobverlust, neue Jobs, neue Frau, Haus, Wohnung, Tot, Trauer.. keine Ahnung, an Ost-West-Herkunft Verhaltensweisen zu durchschauen ist in der Gegenwart nicht möglich, finde ich!Ich wünsche mir die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls - der muss auch mit jedem Arsch klar kommen.
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17.10.2011, 00:31Inaktiver User
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17.10.2011, 07:37
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Ich glaube es wird sich zu sehr an den Begrifflichkeiten hochgezogen. Es ist doch nicht negativ gemeint, wenn man von West oder Ost spricht. Es liegt vielleicht daran, weil es in der Gesellschaft dann von einigen noch negativ belegt wird.
Aber ich habe Fenimi in keiner Art und Weise so verstanden.
Was ist dann auch so schlimm, wenn es Unterschiede gibt. Auch die muss man doch auch nicht negativ sehen.
Wenn man großen Teil seiner Jugend im Osten verbracht hat, prägt es doch auch. Viele Menschen sind da noch sehr empfindlich und fühlen sich bei einigen Dingen sehr schnell auf den Schlips getreten, weil sie andere Menschen die eben im Westen aufgewachsen sind, schnell noch als Besserwessis sehen.
Darum ging es ihr!
Ich schreibe es gern noch mal. Freundinnen und ich habe eben Unterschiede festgestellt und was soll ich sagen, wir sind auch alle im Osten geboren! Dies sind manchmal nur Kleinigkeiten, die man gar nicht immer im Worte fassen kann. Aber man erkennt sich dadurch einfach.
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17.10.2011, 16:00
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Als Ossi-Mann, der zur Wende 20 Jahre alt war, kann ich Dir sagen, daß diese Vor-Wende-Sozialisierung weit mehr geprägt hat als die 20 Jahre danach. Auch heute noch erschließt sich (trotz zwischenzeitlicher Reife) der Unterschied im Wesen nach einigen Worten. Man hat in der DDR eben nicht nur ähnliche Erfahrungen gemacht wie ein Gleichaltriger im Westen, sondern auch prinzipiell andere.
Daher glaube ich an einen generellen Unterschied. Der sich natürlich mit den individuellen Charakter überlagert.
Gruß
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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17.10.2011, 16:34
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Ich verstehe diese Gereiztheit hier nicht ganz - ich denke, dass sich einige Menschen mit der Anpassung an neue Verhältnisse leichter getan haben, andere mehr Schwierigkeiten hatten und wieder andere gedanklich immer noch die Mauer im Kopf haben.
Allgemein kann ich aus Erfahrungen im Bekanntenkreis sagen, dass sich tendenziell die Ostfrauen mit Wandel leichter getan haben und eher bereit waren in den Westen zu gehen, und sich auch dort als "Neu-Wessis" zu intergrieren.
Eine Bekannte (aus dem Osten) sagt selbst, die "Daheimgebliebenen" lebten in einer anderen Welt.
Wobei ich persönlich sehr gerne in den Osten reise, ich empfinde die Menschen - tendenziell - als weniger arrogant, und etwas offener als in meiner Wohngegend.
Fenimi: Ich würde den Mann erstmal - möglichst unvoreingenommen kennenlernen - und mich so geben, wie du nunmal bist. Es bringt ja nichts, dich zu verstellen. Persönlich wundert mich die Annahme, dass "Ossis" Probleme mit Offenheit haben, denn ich habe sie als eher offen und schneller auf den Punkt kommend erlebt.
Chennai
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17.10.2011, 16:50Inaktiver User
AW: In welchen Punkten unterscheiden sich Männer aus Ost- und Westdeutschland?
Danke für deinen Beitrag!
Natürlich gebe ich mich ihm gegenüber so, wie ich bin.
Wäre auch schön blöd, wenn ich es anders machen würde, da er mich ja offensichtlich sympathisch findet
Ist es ein Widerspruch, wenn ich dennoch durch meine Erfahrungen in den Jahren davor, verunsichert bin und die Lehre gezogen habe: "Ganz vorsichtig, ganz langsam. Sei nicht zu neugierig und zu forsch"?
Er hat aber gleich gesagt: "Wenn du etwas wissen willst, frag ruhig." Das fand ich toll!
Meine ganz persönliche und subjektive
Erfahrung ist, dass ich mit meiner direkten Art und dem Interesse für die Person, mit der ich zu tun habe, im Westen oft gut ankomme. (Aber auch nicht bei allen, klar.)
Und in den neuen Bundesländern (Wieso soll ich den Ausdruck eigentlich nicht verwenden? Sagen sie das nicht auch in den Nachrichten?) habe ich genau aus diesem Grund keinen Kontakt zu den älteren "Semestern" über 50 bekommen.
Vielleicht bin ich ein typischer Wessi und man riecht es auf 100 m Entfernung? Keine Ahnung.
Und wenn ich deshalb jemandem nicht sympathisch bin, finde ich es schade, aber nicht schlimm. Ich kann ja auch nicht mit jedem …




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