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  1. User Info Menu

    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um Druck geht es doch nicht, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Vokabeln wie "Gebot" oder "Norm" werden gewöhnlich von Leuten verwendet, die nicht davon ausgehen, daß ihre Ideen mit großer Begeisterung aufgenommen werden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da steht die berufliche oder künstlerische oder persönliche Entwicklung im Vordergrund und von der Beziehung wird erwartet, dass sie sich da irgendwann einfach ergibt und den ganzen anderen Prioriäten anpasst.
    Die Beziehung als Accessoire. Ist nicht männerspezifisch, wie man hier in der Bricom nachlesen kann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung im Hier und Jetzt für einen Partner mit Macken (in dem Fall mich) und also für eine Beziehung, die die Auseinandersetzung mit sich und dem anderen und - ja -auch "Arbeit" - bedeutet - wird gerne auf morgen oder den nächsten Partner verschoben .... es gibt ja so viele Möglichkeiten und Menschen!!!
    Ich halte dieses Gerede von den ach so vielen Möglichkeiten für liberale Propaganda.

  2. Inaktiver User

    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von glaux Beitrag anzeigen
    War eben empathisch überformter Sarkasmus.
    Ich hatte den auch nicht verstanden. Nochmal irgendwie anders?

    Zitat Zitat von Lexx Beitrag anzeigen
    Ich kenne sie vermutlich genauso wenig wie du. Ich glaube allerdings, dass sie nur extrem frustiert ist, und auf diese Weise ihren Frust versucht abzubauen.
    Das allerdings ist eine Spirale, die immer weiter abwärts führt. Man trägt diesen Frust in seiner (ihrer) Ausstrahlung spazieren, was die Art von Menschen, die sie doch gerne hätte, um eine Familie zu gründen abschreckt.
    Helfen kann ihr da niemand. Das muss selbst sie erkennen und ändern.
    Du willst ihr also nicht helfen? Männerschwein

    Das, was (nicht nur) dich verärgert, ist wahrscheinlich das, was der Menschheit als "Gender Mainstreaming" verkauft wird. Das finde ich auch unterirdisch. Aber mir zwingt keine(r) etwas auf, was ich nicht will. Never ever.
    Jo, das ist wirklich gewöhnungsbedürftig, diese EU Gender-Story. Also erstmal versucht man natürlich mal, das den U.S. gleichzutuen. Ob's gelingt, werden wir ja sehen.
    Die EU ist ja prinzipiell ganz ok.
    Aber ging's da ursprünglich überhaupt um Gender? Nö, oder
    Die Frauschaften sind schon teuflisch geschickt. So mit verletzten Gefühlen und so.

  3. Inaktiver User

    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von glaux Beitrag anzeigen
    Folglich kann es kein "Recht" auf eine Beziehung nach den eigenen Vorstellungen geben. Man kann nur ein Angebot machen und hoffen, daß es jemanden gibt, der sich dafür entscheidet.
    Das gilt natürlich für Frauen und für Männer.

    Zitat Zitat von Lexx Beitrag anzeigen
    Selbst den gutmütigsten Männern geht irgendwann die Geduld aus, wenn sie nur als Hiwi für die Bedürfnisse der Frau dienen sollen. Zum Glück sind Frauen mit solchen Ansichten nicht der Normalfall.
    Selbst den gutmütigsten Frauen geht irgendwann die Geduld aus, wenn sie nur als Hiwi für die Bedürfnisse des Mannes dienen sollen. Zum Glück sind Männer mit solchen Ansichten nicht der Normalfall.

    Zitat Zitat von Lexx Beitrag anzeigen
    Es wurde ja bereits hier erwähnt: Frauen mit solchen Ansichten erzeugen männlich Beziehungsverweigerer. Wenn das das Ziel ist, bitteschön.
    Wird hier von mir exclusiv erwähnt:
    Männer mit solchen Ansichten erzeugen weibliche Beziehungsverweigerer. Bitteschön

    Eine Zusatzfrage, die sich mir beim Lesen dieses Threads aufdrängt:

    Warum fühlen sich offensichtlich so viele Männer (heutzutage) von Frauen bedrängt, der Erzeuger von Kindern zu sein?

    Das hätte doch „früher“ wesentlich schlimmer sein müssen?
    Jetzt sind die gesetzlichen Bestimmungen des nacheheligen Unterhaltes für die Frauen für den Mann doch wesentlich besser.

    Eine Zusatzfrage, die sich mir beim Lesen dieses Threads ebenfalls aufdrängt:

    Warum glauben bestimmte Männer überhaupt, dass sie von Frauen zu irgendetwas gedrängt oder gezwungen werden?

    Ich hab in meinem Leben recht viel mit Männern zu tun gehabt und mich hat das immer befremdet, dass sich viele Jungs oder Männer ganz, ganz schnell bevormundet fühlen und dann dicht machen oder sonstwie unproduktiv reagieren.

    Woher kommt das?

    Ist das Unsicherheit? Ist das Sprachlosigkeit? Was ist das eigentlich?

    Bin ratlos, einfallslos etc. …

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    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du willst ihr also nicht helfen? Männerschwein
    Sorry, provozieren funktioniert nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbst den gutmütigsten Frauen geht irgendwann die Geduld aus, wenn sie nur als Hiwi für die Bedürfnisse des Mannes dienen sollen. Zum Glück sind Männer mit solchen Ansichten nicht der Normalfall.

    Wird hier von mir exclusiv erwähnt:
    Männer mit solchen Ansichten erzeugen weibliche Beziehungsverweigerer. Bitteschön
    Klingt ja auf den ersten Blick recht nett, ist aber nicht recht einfallsreich und originell, und ausserdem noch aus dem Kontext gerissen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum glauben bestimmte Männer überhaupt, dass sie von Frauen zu irgendetwas gedrängt oder gezwungen werden?
    Wie darf ich dann die (sinngemässe) Äusserung hier aus dem Strang verstehen, dass frau gesellschaftliche Rahmenbedingungen schaffen soll, die Männer zwingt, langfristige Beziehungen (die sie angeblich nicht wollen) zu bevorzugen, und zwar primär durch Abhängigkeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin ratlos, einfallslos etc. …
    War nicht zu übersehen
    All we are, is more than in the mirror
    All we are, is more then what you see
    All we are, is what we got together

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    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab in meinem Leben recht viel mit Männern zu tun gehabt und mich hat das immer befremdet, dass sich viele Jungs oder Männer ganz, ganz schnell bevormundet fühlen und dann dicht machen oder sonstwie unproduktiv reagieren.

    Woher kommt das?

    Ist das Unsicherheit? Ist das Sprachlosigkeit? Was ist das eigentlich?

    Bin ratlos, einfallslos etc. …
    solche Erfahrungen werden Maenner umgekehrt mit Frauen aehnlich oft machen (?). Dass sie (Frauen) ganz schnell dicht machen oder sich bevormundet fuehlen oder unproduktiv reagieren.

    Um herauszufinden was der Grund sein koennte kann man sich ja fuer sich selbst die Faelle anschauen wo es mit dem Gegengeschlecht gut klappt und darauf Schluesse ziehen fuer sich selbst, sein eigenes Verhalten und Einstellung.
    Oder als Experiment seine eigenes Verhalten und (zuvor) die Einstellung veraendern und dann schauen ob das Gegengeschlecht im Schnitt anders/besser reagiert.

    Damit sollte man die Loesung herausfinden fuer sich selbst.
    Da gaebe es dann natuerlich fuer jeden individuell mehrere Schluesse zu ziehen, z.B.:
    - ich bleibe wie ich bin
    - ich bleibe wie ich bin (und werd die anderen aendern und einsichtig machen)
    - ich bleibe wie ich bin (ich kann nicht anders, leider)
    ...
    oder: ich bleibe nicht wie ich bin - dieser Schluss waere kompliziert und ein bischen komplex um darauf auf die Schnelle einzugehen...

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    AW: Darf Liebe weh tun?

    Die Gründe und Grundlagen, warum man heute in der westlichen Welt eine feste Verbindung oder Ehe eingeht, haben sich im Hinblick auf die Zeit vor der Emanzipation der Frau, vor der sexuellen Revolution und vor der politischen 68er Revolution radikal geändert.

    Die Verhütung ermöglicht einen kalkulierbaren Kindeswunsch. Die Berufstätigkeit beider Geschlechter einen selbstbestimmten Lebensentwurf.

    Tatsächlich, aber oft auch nur auf dem Papier.

    Die Segnungen der Revolution werden gerne in die Pflicht genommen, aber nur zu gerne mit den tradierten Verpflichtungen einer Ehe verknüpft. Man nehme von allem das Beste.

    Das geht nicht.

    Dazu kommt eine geradezu hemmungslose Materialität, wann immer ein Paar *Ja* gesagt hat. Ein Haus ist obligatorisch, wenn man Kinder will, mindestens 1,2 Autos pro Führerscheininhaber in der Familie, dreimal ausführlich Urlaub pro Jahr und technisch alle Geräte, die state of the art sind, pro Familienmitglied.

    Man ist dann eben doch voneinander abhängig, durch die Firma, das Haus, die anderen Immobilien, die Depots, die Kinder.

    Nur wenige schaffen es, das zu trennen. Es wird immer noch einem wolllüstig materialistischen Romantizismus gefröhnt und alle wachen immer mit verständnislosen Augen auf, wenn das auf einmal nicht funktioniert.

    Denn in der Blase der Sattsamkeit nistet sich Unzufriedenheit ein. GottseiDank gibt es das demokratische Netz, was Liebe und Sex für alle verspricht. Manch eine/r begnügt sich mit Masturbation am PC, die meisten rennen davon zur nächsten Heilstelle namens feste Beziehung.

    Die Kinder gucken traurig und leiden. Und werden es hoffentlich ihren Eltern nicht gleich machen (???).

    Der Titel des Buches, was Ausgangspunkt des Stranges war, ist irreführend. Nicht die Liebe tut weh, sondern die heutige Umsetzung einer falsch verstandenen Freiheit.

    Am schlimmsten trifft es die, die meinen, Kinder alleine erziehen zu können. Der Staat macht es möglich. Es wird alles gezahlt und am Ende sind die Kinder die Verlierer mit einer lebenslangen Sehnsucht nach einem Vater oder (eher selten) einer Mutter.

    Die grössten Verlierer dieser Revolution sind die Kinder dieser Beziehungen. Obwohl die Antibabypille und nachfolgende Verhütungsmethoden es Frauen und Männern ermöglichten, ihren Kinderwunsch ihrem Lebensentwurf anzupassen, war das genau das Tor zur unendlichen Trennungspirale von Paaren.

    "Bin ich nicht glücklich, so gehe ich."

    Niemand hat uns und der Generation nach 1968 gelehrt, was Glück ist, und wir lernten nicht, dass Glück ein Augenblick und kein Dauerzustand ist.

    So werden wir getrieben und schwimmen im See der unendlichen Möglichkeiten, aber wir haben keinen Halt, weil wir nicht mehr wissen, was die Grundlage einer Beziehung ist, die mal aus Liebe zueinander eingegangen wurde.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  7. Inaktiver User

    AW: Darf Liebe weh tun?

    Muss man tatsächlich frustriert sein,
    um ein Ungleichgewicht, eine gesellschaftliche Disharmonie oder gar Fehlentwicklung, zu kritisieren?
    Muss man als Frau frustriert sein, um faires Miteinander einfordern zu wollen?

    Oder reicht nicht schon der Zustand an sich?

  8. gesperrt

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    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Am schlimmsten trifft es die, die meinen, Kinder alleine erziehen zu können. Der Staat macht es möglich.
    Also den Satz finde ich mehr als unverschämt.

    Soll eine Frau mit einem A... zusammen bleiben, nur weil sie Kinder mit ihm hat... oder in einer Ehe verharren, die unglücklich ist?

    Im Übrigen erziehen fast alle Frauen der Welt ihre Kinder die meiste Zeit allein. Männer sind doch meist nur periphere Begleiter ihrer Kinder.

    Außerdem, bin ich durchaus in der Lage gewesen, meine Kinder allein zu erziehen. Sogar noch viel besser, weil ich meine Kraft nicht in einer unglückliche Beziehung verschwenden musste, sondern meine Lebenskraft meinen Kindern schenken konnte.

    Und Gott sei Dank können viele Frauen dank staatlicher Unterstützung ihrem Unglück entfliehen, wenn sie gerade in einer Situation z. B. mit Kleinkindern ohne Job sind!

    Das gibt Frauen die Freiheit, sich der männlichen Tyrannei zu entziehen.

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    AW: Darf Liebe weh tun?

    "Bin ich nicht glücklich, so gehe ich."

    Niemand hat uns und der Generation nach 1968 gelehrt, was Glück ist, und wir lernten nicht, dass Glück ein Augenblick und kein Dauerzustand ist.

    So werden wir getrieben und schwimmen im See der unendlichen Möglichkeiten, aber wir haben keinen Halt, weil wir nicht mehr wissen, was die Grundlage einer Beziehung ist, die mal aus Liebe zueinander eingegangen wurde.
    Das ist gut formuliert. Könnte ich so unterschreiben.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Inaktiver User

    AW: Darf Liebe weh tun?

    Zitat Zitat von Lexx Beitrag anzeigen
    Wie darf ich dann die (sinngemässe) Äusserung hier aus dem Strang verstehen, dass frau gesellschaftliche Rahmenbedingungen schaffen soll, die Männer zwingt, langfristige Beziehungen (die sie angeblich nicht wollen) zu bevorzugen
    Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind verbesserungswürdig.
    Ich sehe hier aber keine Forderung nach Zwingen und Zwängeln der Männer.
    Wohl aber den klugen Denkansatz, ganz einfach solche Männer, mit denen ein faires Miteinander nicht möglich ist, durchs Raster fallen zu lassen.

    Zitat Zitat von Lexx Beitrag anzeigen
    , und zwar primär durch Abhängigkeit?
    ???

    Zitat Zitat von HQking Beitrag anzeigen
    solche Erfahrungen werden Männer umgekehrt mit Frauen aehnlich oft machen (?). Dass sie (Frauen) ganz schnell dicht machen oder sich bevormundet fuehlen oder unproduktiv reagieren.
    .
    Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass Männer sich von Frauen wesentlich schneller bevormundet oder gezwängelt sehen als Frauen sich von Männern.


    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Die Segnungen der Revolution werden gerne in die Pflicht genommen, aber nur zu gerne mit den tradierten Verpflichtungen einer Ehe verknüpft. Man nehme von allem das Beste.

    Das geht nicht.
    Das seh ich allerdings genauso.

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