Antworten
Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456
Ergebnis 51 bis 60 von 60
  1. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry, aber dieses Online-Psychologie-Lexikon macht es sich (zu) einfach. Das Schamgefühl betrifft ja viele Lebensbereiche, auch eben die Soziologie, wo Scham ein ganz wichtiges Mittel der zwischenmenschlichen Regulierung ist. Aber dies kann nur hinreichend konditioniert werden, wenn das Grundgefühl "Scham" schon im Menschen angelegt ist.

    Es gibt genügend Theorien dazu, die die Scham zu den Affekten zählen, wie z. B. auch die Angst. Hierfür sprechen Beobachtungen im Tierreich bei den so genannten Rudeltieren, wo beispielsweise auch schamähnliche Regungen (Schwanzeinziehen etc.) beobachtet werden können.
    Hier mal auch eine Definition von den Affekten allgemein: Affekt (Psychologie)

    Ich glaube nicht, dass es sich ein Lexikon einfach machen kann. Gewisse Standards müssen sie wahrscheinlich auch im Internet einhalten. Weiß ich aber nicht genau.
    In deinem Link steht nicht, dass Affekte angeboren sind und auch nicht, dass Scham zu den Affekten gezählt werden kann. Auf diese ursprüngliche Aussagen ("dass Scham ein Affekt ist und dass dieser angeboren ist) habe ich mich bezogen.
    Es gibt viele Theorien. Die von Ekman ist sicher eine brauchbare.
    Erik Erikson ist auch ein namhafter Psychologe und der sagt Folgendes zu Scham:
    Phasen der psychosozialen Entwicklung nach Erik Homburger Erikson

    Wenn du mir ein paar Theorien sagst, die Scham zu den Affekten zählen - das interessiert mich.
    Ich glaube, die Kategorisierung ist sowieso nicht leicht. Wahrscheinlich ist ein Teil anlagebedingt und ein Teil kulturbedingt.

    Hier habe ich noch eine Diss. gefunden, die sich mit Scham beschäftigt. Keine Ahnung, ob man das verlinken darf. Aber ich habe sie über die normale Google-Funktion gefunden, also gebe ich sie hier rein: Objekt-Metadaten @ FU Dissertationen Online / Mycore 2.0.2

  2. Inaktiver User

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Andichten?

    Is ja klar die TE redet ja nur drüber über ihre Unsicherheit, stimmt das ist für mich kein Problem, genausowenig wie ellisa .
    Tut mir leid, aber für mich kommt das echt hochmütig rüber, wie du hier auftrittst.

    Soll das denn heißen, sie sollen sich jetzt ja nicht mehr in Ihrer Art und Weise äußern?
    Oder was soll diese Info besagen?
    Geändert von Inaktiver User (22.09.2011 um 11:39 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht der Ansatz ist bullshit sondern dieses verkopfte Geschwurbel und umherschmeissen mit tollen Wörtern, kennst Du nicht Bullshitbingo?
    Nein, Stecher das siehst du ganz falsch. Da gehts nicht ums Herumschmeißen mit Wörtern. Mein erster Gedanke, als ich schlaflos Beitrag las, war, dass ich nicht glaube, dass Scham angeboren sei und dann suchte ich ganz grob, mal danach.
    Dann hat Leo einen anderen Autor gebracht, der sicherlich sehr beachtenswert ist und da es mich zu interessieren begann, suchte ich weiter.
    Da gehts nicht ums verkopfte Geschwurbel, sondern um die Sache selbst.

    Nein, Bulshitbingo kenne ich nicht. Was ist das?

  4. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    ...
    Geändert von eliisa (22.09.2011 um 11:27 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, aber für mich kommt das echt hochmütig rüber, wie du hier auftrittst.

    Soll das denn heißen, sie sollen sich jetzt ja nicht mehr in Ihrer Art und Weise äußern?
    Oder was soll diese Info besagen?
    Farmelli, Du hast mir vorgeworfen ich würde Leuten Probleme andichten und das habe ich widerlegt sonst nichts.

  6. Inaktiver User

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Zitat Zitat von eliisa Beitrag anzeigen
    Sorry Stecher, aber das ist jetzt TIEF. Du hast nicht die Berechtigung, aus einem Strang von vor Monaten zu berichten, wenn ich hier zu einem völlig anderen Thema meine Meinung schreibe und ich würde dich auch bitten, diesen Satz zu entfernen.
    Okay war nicht geringschätzig gemeint von mir, werde ihn entfernen, musst halt das Zitat anpassen weil da steht er auch drin.

  7. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Danke Stecher und numberslevin - entschuldige, die kurze Abweichung vom Hauptthema

  8. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Darf ich nochmal auf die "Selbsttherapie" zurückkommen und ein bisschen "schwurbeln"?

    Letztlich ist "Annehmen" und "Bekämpfen" hier in etwa dasselbe. Genauso, wie verschiedene psychologische Schulen und ihre Therapien fast dasselbe bewirken. (Was Wunder, es geht ja ums selbe Gehirn.) Nur die Ansätze und Methoden sind anders, die Theorien und Gedankengebäude teils sogar massiv.

    Das liegt daran, dass vieles rein empirisch entstanden ist und somit (teilweise recht extrem) von den ganz persönlichen Befindlichkeiten der Urheber und ihrer Klientel abhängig war. Heute ist man da m. E. ein bisschen weiter und kann selbst "Geschwurbel" wie von Freud ziemlich entspannt anschauen und auf das reduzieren, was es tatsächlich (nach heutigen Paradigmen) ist.

    Im Endeffekt (natürlich vereinfacht) geht es immer ("nur") um Engramme, um Spuren im Gehirn, und ihre Verknüpfungen, die möglichen und gebahnten Assoziationen. (Wir haben es ja hier ganz offensichtlich nicht mit klinisch bedeutsamen, massiven Persönlichkeitsstörungen zu tun.)

    Was bewirkt also letztlich das "Annehmen" oder "Bekämpfen"? Zuerst einmal ist es ein bewusstes, eventuell intellektuelles Sich-Auseinandersetzen mit den Situationen und Themen. Unser Hirn wird also (im weitestens Sinne) intensiv damit beschäftigt.

    Die anderen Arten solcher "Beschäftigung", die mir spontan einfallen, sind eben die kritische, negative Situation an sich - als solche ziemlich schwer zu regulieren - und, als positiven Gegenpol, das Angenommen-Werden und Sich-Angenommen-Fühlen in der genannten Situation durch einen anderen Menschen. Von diesen beiden ist das erste nachvollziehbar eine negative Erfahrung, verstärkt immer wieder negative Engramme, das zweite eine positive Erfahrung, da es positive Engramme vertieft.

    ..........

    Das o. g. bewusste Bearbeiten hat zwei Hauptvarianten. Die eine ist Konfabulieren, Rechtfertigen, Zurechterklären, Entschuldigen, Resignieren - eine völlig kontraproduktive Form von "Annehmen", besonders bekannt von Suchtkranken. Die andere ist gedankliches oder praktisches positives Üben bzw. Üben zum positiven Ausgang hin.

    Ziele der positiven Variante sind einerseits, negative Engramme durch positive weniger wirksam zu machen (das ist kein Verdrängen, sondern erfahrungsbasiertes Um-Gewichten). Das andere ist das Schaffen einer größeren Vielfalt von Assoziationsmöglichkeiten, damit beim Auftreten kritischer Situationen auch mehr spontane Handlungsmöglichkeiten im Unbewussten um Ausführung konkurrieren (können).

    Anders gesagt: Nur, wenn mir (meinem Unbewussten) nicht alleine eine als negativ empfundene Reaktion in meinem (seinem) Portfolio zur Verfügung steht, sondern auch eine positive (oder beides in der Mehrzahl), kann ich überhaupt anders als negativ reagieren. Wenn es mehr positive als negative sind oder die positiven "präsenter" sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Reaktion entsprechend größer. Und das verstärkt sich dann jedesmal wieder.

    "Präsenter" kann also z. B. heißen: Die Engramme (Verschaltungen im Hirn) sind durch ständige Wiederholung tiefer (gebahnter), die Assoziationsvielfalt ist größer oder positiver. Dafür kann man auf unterschiedliche Weise sorgen. Praktische Erfahrung ist logisch, aber am schwersten zu erlangen. Im Prinzip machen das z. B. Piloten im Flugsimulator so und viel simpler Autofahrer im Fahrsicherheits-Training - so lange, bis das Engramm "Vollbremsung" durch viel kompliziertere Reaktionsmuster des Ausweichens und Vermeidens von Ausbrechen "ersetzt" sind. Und: Wenn's nicht im Alltag vorkommt, muss man es immer mal wieder üben. Sonst schleift es sich auch wieder aus (in weniger kritischen Situationen bremst man halt)...

    So, wie da das Wissen um die Reaktion des Fahrzeugs und den Bremsweg zusätzlich ein negatives Engramm gegen "Vollbremsung" bereitstellen kann (neben der Alternative "Beherrschtes Ausweichen") , kann auch ein Wissen um die Ursachen des eigenen Verhaltens weitere Engramme zu bilden gestatten, die dieses Verhalten zu "entwerten" erlauben - und damit die positiven Alternativen unterstützen (Analyse stützt Therapie).

    Ein Wissen um die Signale und möglichen Reaktionsmuster der anderen kann das auch bewirken - das wird zum Beispiel bei Deeskalationskursen genutzt. Oder bei einem Gewaltopfer-Training, das auf das Vermeiden typischer Opfer-Signale abhebt.

    Die "intellektuelle" Behandlung der jeweiligen Problematik ist "nur" der Ansatz, das "Eingravieren" ins Unbewusste das Ziel.

    Warum sollte das bei normalen zwischenmenschlichen Kontaktproblemen anders sein? Letztlich soll da die Empathiefähigkeit in ihrer ganzen Bandbreite gestärkt werden (natürlich überwiegend in positiver Richtung).

    Trotzdem wirken die Ergebnisse von Verkaufstrainings oft lächerlich: Die Leute sind nicht wirklich überzeugt und daher nicht überzeugend - glücklicherweise. Aber, und das ist ein großes Aber: Von sich selbst und dem Sinn einer positiven Veränderung wird man wohl überzeugt sein. Wenn nicht, braucht man professionelle Unterstützung oder die vertrauter Mitmenschen.

    ..........

    Ich möchte noch ein paar Assoziationsverstärker nennen, die sicher allen bekannt, wenn vielleicht auch nicht immer bewusst sind. Positive Selbstprogrammierung kann man unterstützen durch (unsortiert): Musik, Klänge, Stimmen, Rhythmen, Lebenstakte (Atmen, Puls), Düfte, Texte (Lieder, Gedichte, Prosa), Bilder, Ambiente, Phantasien, taktile Reize, angenehme Körpergefühle usw. usf.

    (Natürlich geht das auch negativ. Ich kann mir - für mich - kaum vorstellen, dass Heavy Metal oder Rap zum positiven Lebensgefühl beitragen würden. Bei Gerüchen ist das universeller .)

    Ein bisschen komplizierter in der Erklärung, aber vielleicht für manche einfacher in der Anwendung sind Amulette, Symbole, Fetische. Indem man eine Kraft hineinassoziiert, "weckt" man diese in sich selbst, konzentriert sich darauf. Vielleicht ist der Trick um so besser, je weniger man sich das Gewünschte (anfänglich) selbst zutraut? An der inneren Wirkung ändert das Wissen um die eigentliche äußere Nicht-Wirkung überhaupt nichts, wenn man sich darauf einlässt und es verstanden hat. (Will sagen, wir brauchen dazu keinen Aberglauben mehr.)

    Ich hoffe, das war halbwegs verständlich. Zumindest wird fast jeder bestimmte komplexe, nahezu unbeschreibbare Gerüche mit ganzen Erinnerungsketten und -gebäuden verknüpft aus seiner Kindheit kennen.

    ..........

    Sorry nochmal für das Geschwurbel - man kann das natürlich nicht wirklich in so wenigen Worten (*duck*) erklären...

    Was numberslevin angeht würde mich mal interessieren, wie ihre Gefühle beim Schreiben im Forum so sind und ob ein Mail-Austausch mit einem Mann, der ja in gewissen Sinne sowohl zu den "Erwählbaren" wie aber auch zu den "Unerwählbaren" zählte, schon eine gesteigerte, aber eben nicht kritische, positive Übung darstellen würde. Oder bläst die Pseudonymität die Probleme vom persönlichen Serviertablett (wenn ich das mal so ausdrücken darf). Einfach mal vorstellen...

    Apropos "vorstellen": Ich stelle mir meine Personen des Anstoßes im Konfliktfall nicht in Unterhosen oder gar nackt auf dem Klo vor, sondern als ihre Gehirne in Formalin unter Glas. Da bleibt keinerlei falscher Respekt mehr, nicht mal vor dem Papst und nicht vor irgendeinem Politbonzen oder Wirtschaftsboss. Keiner von denen hat sich wirklich im Griff und je höher in ihrer Nomenklatura, desto mehr sind sie Opfer deren und ihrer selbstreferenziellen, immer einseitigeren Programmierung.

    Es müsste schon ein gerüttelt Maß an Empathie und Güte, persönlicher Integrität, gültigem und akzeptablem Wissen, Eingeständnis von Fehlbarkeit, nur geringem Geltungsdrang etc. pp. zusammenkommen... Da bleiben nicht viele und die sind eher "unten" als "oben" zu finden.

    Für OdBs muss man sich da natürlich andere Bilder zurechtlegen - vielleicht sollte man sie sich mit einer schweren Grippe im Bett oder würfelhustend vor der WC-Schüssel vorstellen, dankbar, dass man ihnen zur Seite steht? Das sind Momente der Schwäche, die man (außer bei Suff) niemanden negativ ankreiden muss, auch sich selbst nicht. Vielleicht stärkt aber die Vorstellung, da zu helfen das Selbstwertgefühl - sie darf aber nicht zur Obsession werden.

    ..........

    Schade eigentlich, dass Schreiben immer so zeitraubend ist und so viele Verständnisprobleme dabei immer nur mühsam ausgeräumt werden können. In der Jugend haben wir ähnliches in lauen Sommernächten einfach stundenlang diskutiert und am nächsten Tag in der Schule mal drüber geschlafen...


    Nix für ungut

    Cygnus/Albireo
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

  9. Inaktiver User

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Zitat Zitat von eliisa Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass es sich ein Lexikon einfach machen kann.
    Hallo eliisa, ganz grundsätzlich macht es sich exakt dieses Lexikon, das du zitierst, sogar äußerst einfach. Es definiert nämlich den Begriff *Scham* viel zu oberflächlich. Und ich denke, dass das auch unser Problem hier ist! Unterhalte dich mal mit Psychotherapeuten oder Psychiatern, was die von Psychologie Lexikon halten...

    Wenn du von Scham sprichst, dann meinst du vielleicht das Kind, das von durch Anerziehung darauf achtet, sich nicht nackt zu zeigen. Es schämt sich. Und diese Scham ist sicher nicht angeboren! Oder der Schuljunge, der sich schämt, vor der Klasse einen Vortrag zu halten, da er angst hat, sich vor dem hübschen Mädel in der ersten Reihe zu blamieren. Auch hier spielt das Schamgefühl, von dem du sprichst eine Rolle, und auch das ist zweifelsohne konditioniert.

    Zitat Zitat von eliisa Beitrag anzeigen
    In deinem Link steht nicht, dass Affekte angeboren sind und auch nicht, dass Scham zu den Affekten gezählt werden kann.
    Affekte sind nichts weiter als emotionale Regungen. Da du Links so magst, hier eine recht seriöse Definitionen-Aufzählung: Affekt Definition

    Gerne zitiere ich auch Wikipedia:

    "Definition in der Medizinischen Psychologie

    In der Medizinischen Psychologie wird ein Affekt als ein komplexes angeborenes Reaktionsmuster auf Reize aufgefasst. Der affektauslösende Reiz kann eine funktionelle äußere Wahrnehmung oder ein Kognitionsprozess sein."

    Der Bogen über die Angst bis hin zur Scham als Affekt ist, glaube ich, nun nicht mehr so weit zu spannen.

    Immanuel Kant schreibt in seiner Anthropologie folgendes:

    "Scham ist Angst aus der besorgten Verachtung einer gegenwärtigen Person und als solche ein Affekt. Sonst kann einer sich auch empfindlich schämen ohne Gegenwart dessen, vor dem er sich schämt; aber dann ist es kein Affekt, sondern wie der Gram eine Leidenschaft, sich selbst mit Verachtung anhaltend, aber vergeblich zu quälen."

    Hier, bei der nun ins Philosophische gehenden Betrachtung, kommen wir zurück zu der Definitionsfrage und dem Schamgefühl, also der konditionierten Leidenschaft, die ich dir unterstellt habe zu meinen mit *Scham*. Was meiner Meinung nach tendiert zur affektiven Störung. Je nach Ausprägung (und wie die TE sie ja offensichtlich erleben muss).

    Dies hier führt in die Tiefe.


    Deine Verlinkungen befassen sich durch die Bank weg mit den psychosozialen Entwicklungen beim Menschen. Insofern stützt das jedoch meine Annahme des Definitionsproblems zwischen uns beiden.



    LG Schlaflos


    P.S. Wenn sich Psychologie und Psychopathologie in ein Lexikon pressen ließe, wäre sicher vieles einfacher

  10. User Info Menu

    AW: Unsicherheit gegenüber Männern: woran liegt es nur???

    Hey numberslevin ,

    ich bin sprachlos. Du sprichst mir absolut aus der Seele.

    Ich bin auch Mitte 20, eigentlich recht hübsch, intelligent, witzig usw.
    Aber Männern gegenüber kann ich mich nicht so geben, wie ich eigentlich bin.
    Da bin ich immer total versunsichert und denke viel zu sehr darüber nach, was ich wann u wie sage!
    Meinen Freundinnen gegenüber bin ich direkt, schlagfertig, witzig usw.

    Außerdem komme ich mit Komplimenten von Männern überhaupt nicht klar.
    Das kann ich nicht ernst nehmen. Viel besser kann ich mit Kritik umgehen.
    Ich habe meinem letzten Freund, der echt toll, gutaussehend, witzig, intelligent usw, war, nicht mal geglaubt, wenn er mir gesagt hat, dass er mich liebt. Ich dachte immer, das ich nicht gut genug für ihn bin. Er hätte eine Bessere verdient. Mein fehlendes Selbstvertrauen, war dann auch einer der Gründe für die Trennung.
    Als ich mal auf einer Single Party war und mich ein gutaussehender Mann angeschrieben hat, dachte ich, dass das ein Scherz von meinen Freundinnen ist. Ich habe einfach nicht geglaubt, dass sich ein toller Mann für mich interessiert.

    Ich denke, dass die Gründe für mein schlechtes Selbstvertrauen an meiner Erziehung liegen.
    Meine Eltern bzw. die Beziehung von beiden ist eigentlich auch ganz normal....da wird keiner unterdrückt. Aber meine Eltern haben immer viel kritisiert und weniger gelobt. Ich denke, dass hat mir und meinen Geschwistern immer das Gefühl vermittelt, dass man alles noch besser machen könnte.

    Wünschte auch, dass es einen einfachen Weg aus der Misere gäbe. Vorallem studiere ich in einem Studiengang, bei dem ich später in einer männerdominierten Geschäftswelt arbeiten werde :-)
    Und ich hab jetzt schon Schiss, dass ich da untergehe

Antworten
Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •