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    AW: SMS statt Telefonieren

    Ich oute mich mal als sms-Fan und Telefon-Hasser.

    Selbst werde ich nicht gern angerufen, da es meistens nicht passt. Und in den seltenen Momenten, in denen ich mal entspannt zu Hause grade nichts zu tun habe, will ich nur meine Ruhe haben. Das Telefon klingelt immer im unpassendsten Moment. Eine sms kann ich mir ansehen und beantworten, wann ich will und es grade passt. Und romantische Nachrichten kann ich aufheben und später nochmal beglückt ansehen.

    Das eingangs beschriebene: „Ruf ihn doch einfach an“ bringt meiner Meinung nach wenig. Die Anrufsituation selber ist unangenehm. Man ist schweißgebadet und kämpft mit Stimmversagen, ev. passt der Anruf grade nicht, etcetc.
    Und wenn das Gegenüber nicht richtig will und quasi aus Verlegenheit am Telefon ein Date ausmacht, kann es passieren, dass man 10 Minuten vor dem Treffen eine sms bekomt „kann doch nicht kommen. Gruß, OdB“. Alles schon erlebt!

    Wenn richtiges Interesse auf beiden Seiten da ist, kommt es auch per sms zu einem persönlichen Treffen.

    Was natürlich ein No Go ist: Bei Verabredungen simsen, oder Streitthemen per sms klären. Das mag ich aber auch nicht am Telefon, das passiert am besten im persönlichen Gespräch.
    Um ein perfektes Mitglied einer Schafherde sein zu können,
    muss man vor allem ein Schaf sein.
    (Albert Einstein)

  2. Inaktiver User

    AW: SMS statt Telefonieren

    Aufgefallen ist mir das (nicht nur hier) auch schon öfters.
    Ist ganz klar ein "Generationen-Phänomen"- bin JG '66 und habe noch ganz normal telefonieren und sogar Briefe (!) schreiben gelernt
    Zu "unserer Zeit" war es ganz normal zu telefonieren und damit habe ich immer noch die wenigsten Probleme. Es sei denn unwichtige Anrufe kommen zur Unzeit.....
    Ich sehe es aber bei meinen Kindern, eher bei meiner Tochter, 18,was da für In-und Output ist an täglichen SMS- so richtig verstehe ich das nicht.Bei den jungen Kollegen genau so.
    Ich bin berüchtigt dafür auf SMS nur sehr zögerlich oder gar nicht zu antworten, es sei denn es gab für den Absender wichtige Gründe zu simsen und er/sie kann -warum auch immer- nicht zurückgerufen werden, dann simse ich auch, knappst.
    Weshalb sich diese doofe Simserei auch in Beziehungs-Anbahnungen und "Beziehungsbeständen" so eingeschlichen hat, können Psychologen bestimmt erklären, finde es einfach öde.
    Wenn ich verliebt bin, höre ich gerne die Stimme des Geliebten- und gehe davon aus es ist um- gekehrt genauso und schätze den direkten Austausch.....
    Wenn man jemanden erst gerade kennen lernt, sind Gespräche doch fast das Wichtigste-
    kann das so eine Texterei ersetzen ?! Nö.

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    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von Junimond.HB Beitrag anzeigen
    Endlich mal eine Gleichgesinnte.
    Auch eine Gleichgesinnte bin
    Männer sind auch Menschen

  4. Inaktiver User

    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich möchte ergänzen und ausnahmsweise zu 95% im weiblichen Geschlecht begründet:

    weil man sich ja selbst in die Warteposition gesetzt hat und vor lauter Anspannung nicht mehr denken kann, sucht man sich ein Frauenforum aus und macht dann einen Interpretationsthread auf und lässt sich noch mehr verunsichern.
    Manche Männer lassen sich dagegen eher nicht verunsichern.....
    Ich erhalte so alle 2-3 Monate mal eine Endlos-SMS auf mein Diensthandy, dessen Nummer leider
    "öffentlich einsehbar" ist.Von einem Mann mit dem ich seit 26 Jahren und paar Monaten NICHTS
    mehr zu tun habe..... geschweige denn haben will !
    Wird sofort kommentarlos und meistens ungelesen gelöscht , es erfolgte noch nie eine Antwort.
    Nun schrieb Besagter meinem Sohn kürzlich auf FB (mein Sohn kennt den gar nicht persönlich)
    einen Glückwunsch zur Hochzeit und "schade das ER nicht sein Vater geworden sei damals...".Am Ende: und grüsse deine Mutter, wir sind ja ab und zu in Verbindung....
    Was interpretiert der da wie ?!

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    AW: SMS statt Telefonieren

    gute frage

    ich habe da mal mein eigenes verhalten überdacht und muss für mich einen klaren unterschied machen zwischen A familie/freundeskreis/(so einer vorhanden)partner und B (internet)dates.

    A
    tagsüber maile ich gerne weil ich im office kaum privat telefonieren kann. sms um rasch termine abzustimmen (auch andere können in ihren büros nicht telefonieren, manche nicht mal mehr privat mailen), um einfach jemand zu zeigen ich denke gerade an dich, usw.
    telefonate gerne in ruhe am abend und in meiner freizeit mit menschen die ich nicht so oft sehen kann.
    alle anderen treffe ich am liebsten persönlich.

    B
    so wenig nachrichten/mails als möglich
    rasch bekanntgabe der telefonnummer und EIN gespräch bei dem man sich ein date ausmacht oder erkennt dass es einfach nicht passt. ein, zwei sms zwischen telefonat und treffen um den kontakt nicht ganz abreissen zu lassen.
    ich bin nicht mehr bereit vor einem treffen x-mal mit einer unbekannten person zu telefonieren. das macht für mich ebensowenig sinn wie viele, viele mails.
    für mich zählt einfach der reale kontakt, da zeigt sich ob man sich besser kennenlernen mag oder nicht.
    wenn mich der mann an dem abend z.b. eingeladen hat dann bedanke ich mich per sms bei ihm. anrufen würde ich nicht (bin aber auch nicht so die grosse telefoniererin). dann kann ja dann der mann nachdem ich den ersten schritt gemacht habe.

    ich möchte sms nicht missen, mails ebensowenig und auch telefonate sind toll zum plaudern wenn man sich länger nicht gesehen hat/sehen kann.
    jede art kontakt aufzunehmen kann toll sein, vor allem wenn man verliebt ist. auch briefe, faxe, karten .......
    erinnere mich gerade an jungendzeiten (ist laaaannnge her) und wurdervolle telegramme. habe gerade wieder welche gefunden, hach, was waren wir damals verliebt (und er jobmässig im ausland, telefon sehr teuer ......).

    dass aus so vielen bekanntschaften nichts wird scheitert nicht daran dass die zwei nicht telefonieren sondern sms schicken, es scheitert weil es einfach nicht passt.
    wenn es passt ist jedes mittel zur kontaktaufnahme ok und passend.
    und wenn ich 10 und mehr sms am tag an eine person verschicke dann bin ich vermutlich verliebt und die andere person ebenso. und dann sind diese speicherbaren zeugen der gefühlsaufwallungen etwas ganz besonders tolles, weil immer wieder lesbar und ein ganz besonderer schatz.

    annaan, die sms mag, manche mehr manche weniger

  6. Inaktiver User

    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Manche Männer lassen sich dagegen eher nicht verunsichern.....
    Doch auch, deswegen habe ich ja auch 95% geschrieben

    Er gehört zu den 5%

    Vielleicht sollte ich es anders schreiben:

    Ich habe überhaupt nichts gegen SMS und ich selbst habe schon alle "Regeln" die hier Frauen geraten wurden, einschliesslich meiner eigenen Tips, gebrochen!

    Ich schreibe gern SMS (aber kurze!), aber in wichtigen Dingen rufe ich durch, die Stimme höre ich lieber und am liebsten Treffe ich mich von Angesicht zu Angesicht.

    Aber, und das ist ja auch der Kern von Marylins Post:

    Ich hirne nicht ewig rum, suche mir ein Forum, lasse spekulieren, spekuliere noch selber rum sondern ich lass es oder ich handle.
    Und nein das ist auch für mich nicht immer leicht aber ich tus weil die Ungewissheit noch viel schlimmer ist wie ein Anruf!
    Geändert von Inaktiver User (16.09.2011 um 20:22 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von holly213 Beitrag anzeigen
    Ich oute mich mal als sms-Fan und Telefon-Hasser.
    holly ich auch.

    Meine volle Zustimmung für Dein ganzes Post

  8. gesperrt

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    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist ganz klar ein "Generationen-Phänomen"- bin JG '66 und habe noch ganz normal telefonieren und sogar Briefe (!) schreiben gelernt

    Ich bin berüchtigt dafür auf SMS nur sehr zögerlich oder gar nicht zu antworten, es sei denn es gab für den Absender wichtige Gründe zu simsen und er/sie kann -warum auch immer- nicht zurückgerufen werden, dann simse ich auch, knappst.
    Einspruch! (Jg. 59) Ich kann auch telefonieren, habe aber häufig keine Lust dazu, da ich schon im Job den ganzen Tag telefonieren muss. Und die von Holly beschriebenen Unsicherheiten ganz am Anfang empfinde ich auch als unangenehm. Per SMS setzt man sich dem nicht aus.

    Und nicht zu antworten oder sehr zögerlich ist in meinen Augen einfach schlechtes Benehmen. Wer bin ich, dass ich andere erziehen muss?

  9. gesperrt

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    AW: SMS statt Telefonieren

    Zitat Zitat von annaan Beitrag anzeigen
    ich bin nicht mehr bereit vor einem treffen x-mal mit einer unbekannten person zu telefonieren.

    dass aus so vielen bekanntschaften nichts wird scheitert nicht daran dass die zwei nicht telefonieren sondern sms schicken, es scheitert weil es einfach nicht passt.

  10. Inaktiver User

    AW: SMS statt Telefonieren

    Ist es nicht eigentlich wurscht, welche Kommunikationsmittel man bevorzugt?
    Hauptsache, man teilt seine Vorlieben oder Abneigungen dem anderen beizeiten mal mit.

    Damit wäre schon so einige Probleme gelöst.

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