Wenn eine Frau einen großen athletischen gutverdienenden Mann will, zu dem sie aufschauen kann und sich beschützt fühlen kann, ist sie "eine figurbewusste fortschrittliche Frau, die weiß was sie will" und zu 100% gesellschaftskonform. Niemand wird dagegen etwas großartig einzuwenden haben und es ist auch vollkommen in Ordnung. Es ist auch allgemein bekannt, dass sich diese Vorliebe für große, athletische Männer mit gewissem sozialen Status in Folge der Evolution entwickelt hat. Jeder nimmt es hin und akzeptiert es. Natürlich gibt es einige sehr kleine Männer, die das nicht toll finden, aber die sind in der Unterzahl und haben halt Pech gehabt.
Wenn aber ein Mann öffentlich sagen würde, er möchte eine Partnerin mit mittelgroßen bis großen straffen Brüsten, schönem straffen Apfelpopo und schmaller Taille und dann damit argumentieren würde, dass es halt evolutions-genetisch bedingt erotischer wirkt, weil in der Steinzeit Frauen mit größeren Brüsten(=mehr Milchleistung) und richtigem Taille-Hüft-Verhältnis bessere Chancen hatten das gesunde Überleben der Nachkommen zu sichern, ...so ein Mann würde als oberflächliches Machoschwein, frauenfeindliches Chauvinisten-Arschloch etc. betitelt. Er würde als ein primitives, dummes Wesen geächtet werden. Das wissen die meisten Männer auch und deshalb halten sie sich diesbezüglich bedeckt
Dabei ist es doch genau das Gleiche: eine sexuelle Präferenz die sich in Folge der Evolution herauskristallisiert hat. Es wird von der Gesellschaft aber doch anders beurteilt, warum auch immer!!? Weder der kleine Mann noch die flachbrüstige Frau sind weniger wert, oder?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 48
-
19.06.2011, 20:46Inaktiver User
Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
Geändert von Inaktiver User (19.06.2011 um 21:43 Uhr)
-
19.06.2011, 20:51Inaktiver User
-
19.06.2011, 20:53Inaktiver User
AW: Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
...aber ich bin auch eine flachbrüstige Frau, die auf kleine Männer steht.
-
19.06.2011, 21:05Inaktiver User
-
19.06.2011, 21:10Inaktiver User
AW: Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
herrlich dein Post Nonak, trifft genau auf den Punkt

allerdings eines hätte ich anzumerken;
ne tolle Frau mit guter Figur zu beanspruchen halte ich für einen Kerl dem Gleiches beschert ist, warum auch immer, für durchaus legitim, ist von mir aus auch oberflächlich wenn hier in diesen Hallen einge drauf bestehen.
beim nem alten, verquarzten und verqollenen Opa von Mitte 60 mit Bierplautze und angehender Inkontinez kann ich allerdings über solche Ansprüche, wie sie grad bei denen oft vorkommen, auch nur den Kopf schütteln, egal wie viel Kohle der hat oder im Vorstand von Sowieso oder was auch immer für nen Promifaktor hat.
nabend, b
-
19.06.2011, 21:15
-
19.06.2011, 21:17
AW: Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
Die Welt ist schlecht und ungerecht:
-
19.06.2011, 21:28
AW: Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
Aber Frauen wollen ja gar nicht immer unbedingt den schönsten Mann. Die weiblichen Kriterien sind einfach andere, so dass man das eigtl. gar nicht vergleichen kann.
Sicher muss es nun nicht das Ekelpaket im Rentenalter sein, aber Status etc. ist nun mal (für viele Frauen) sexy, auch wenn manche Männer das nicht nachvollziehen können.
Daher ist Nonaks schmollender Beitrag auch mE überflüssig, denn was die körperlichen Anforderungen an die Männer betrifft, sind die allermeisten Frauen eben nicht mal halb so oberflächlich wie Männer. Und wenn es dann mal doch eine ist: warum sollte irgendwer sich aufregen?
-
19.06.2011, 21:33
-
19.06.2011, 22:01Inaktiver User
AW: Ist weibliche Oberflächlichkeit gesellschaftlich akzeptierter als männliche?
Natürlich kann man das vergleichen. Nur weil die fortpflanzungsrelevanten Attraktivitätsmerkmale, nach denen allgemein selektiert wird, bei Mann und Frau unterschiedlich sind, sind es immer noch Attraktivitätsmerkmale, egal ob er sich hierbei um körperliche oder gesellschaftliche Merkmale handelt. Beides ist gleich viel/wenig oberflächlich. Man sucht sich nicht aus wovon man sich sexuell angezogen fühlt.
Achso, und als Frau einen Mann nach der Dicke seines Geldbeutels auszuwählen ist soviel edler und weniger "oberflächlich" als wenn ein Mann nach körperlichen Merkmalen wie Titten, Arsch und Taille(Gewicht) auswählt!?
Nö, der Beitrag ist eben nicht überflüssig, weil mir das in letzter Zeit verstärkt auffällt, dass wir Männer uns von weiblicher Seite immer unsere Titten&Arsch-Fixierung vorwerfen lassen müssen, während es bei Frauen doch auch nicht wesentlich anders läuft, nur dass es anstatt Titten&Arsch halt Körpergröße und sozialer Status sind. Das macht es weder besser noch schlechter.
Beide Geschlechter sind ähnlich "oberflächlich" und das ist nicht mal schlimm. Ich mache keinem Geschlecht den Vorwurf, weder der Frau noch dem Mann, dass sie/er nach bestimmten Kriterien wählt weil das ist halt unsere Natur die unser Handeln bestimmt. Ich find's aber ein bisschen komisch, dass es uns Männern negativer angekreidet wird als den Frauen.Geändert von Inaktiver User (19.06.2011 um 22:23 Uhr)


Zitieren
