Edit - offensichtlich zu früh am Morgen...![]()
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Thema: Verwitwet
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02.06.2011, 08:17
AW: Verwitwet
Geändert von Tabea (02.06.2011 um 08:43 Uhr)
Bis auf Weiteres a.D.
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02.06.2011, 08:35Inaktiver User
AW: Verwitwet
mit andern worten: er hat sich schon mit dem thema auseinander gesetzt.
ein fall aus dem bekanntenkreis: sie lag mit krebs über jahre im sterben- und hat ihm das versprechen abgenommen sich bald möglichst wieder eine partnerin zu suchen- eben weil er kein einzelgänger ist. die beiden haben ihre trauerarbeit schon vor ihrem todestag gemeinsam abgearbeitet.
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02.06.2011, 10:03Inaktiver User
AW: Verwitwet
Das bedeutet nicht, dass sich ein Witwer mit dem Tod seiner Frau auseinander gesetzt hat, weil er sich in der SB anmeldet.
Ich habe nach Jahren noch Sätze gehört wie z.B. "Das ist (nicht war) unser Glückstag" oder "das machen wir immer so". Sie war viele Jahre noch so präsent, als würde sie noch leben und nur einen Moment nicht da sein.
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02.06.2011, 10:28Inaktiver User
AW: Verwitwet
Das muss gar nichts heißen. Gerade eine Singlebörse ist doch eine gute Ablenkung - ob nun von einer "normal" unverarbeiteten beendeten Beziehung oder gar einer mit Todesfall.
Und selbst, wenn sich jemand dort mit besten Absichten rumtreibt und glaubt, verarbeitet zu haben... muss das noch lange nicht wirklich so sein.
Edit: hatte nicht alles gelesen, sehe, andere haben das auch schon so gesagt.Geändert von Inaktiver User (02.06.2011 um 10:31 Uhr)
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02.06.2011, 12:08Inaktiver User
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02.06.2011, 12:12
AW: Verwitwet
Wenn man jetzt durch Zufall jemanden kennenlernt ist das was anderes, auch wenn es mir viel zu schnell wäre. Aber wenn ein Mann 3 Monate nach dem Tod seiner Frau gezielt nach einer Neuen sucht, dann drängt sich mir der Gedanke auf, dass er einfach nicht alleine sein kann oder als suche er einfach eine Frau, die ihn versorgt. Vielleicht kann er nicht kochen und Staub müßte auch mal wieder gewischt werden....
Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist
(Erasmus von Rotterdam)
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02.06.2011, 12:16
AW: Verwitwet
Ich würde ihn auch noch einmal treffen wenn das erste Treffen für dich angenehm war. Überstürzen würde ich nichts.
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02.06.2011, 13:07Inaktiver User
AW: Verwitwet
Man kann Trauerarbeit nicht im "Vorhinein" ableisten !Schon gar nicht "gemeinsam", auch beim besten Willen nicht, denn einer bleibt zurück.Was du da schreibst, ist (für mich) falsch.
Und "abarbeiten", so nach Schema, lässt sich Trauer auch nicht, sorry.
Ich kann meine Steuererklärung abarbeiten, oder meinen vollen Schreibtisch, aber keine Trauer.
Diese bleibt teilweise lange oder sogar für immer da, sie verändert sich nur.
Ein Beispiel: vor ein paar Wochen fand ich zufällig einen uralten Einkaufszettel, über 10 Jahre alt,von mir geschrieben, mein Mann hatte damals eingekauft und einige Bemerkungen hinzugefügt ( weil es was nicht gab) und ein Herzchen dazu gemalt. Aufeinmal kam eine Woge Wehmut und Traurigkeit in mir hoch,
so als sei alles erst "gestern" passiert.Bei meinem verstorbenen Freund kommen solche "flashbacks" noch öfter vor. Dagegen wehre ich mich nicht mehr, auch wenn ich damit leben muss und kann....
Solchen, mit Verlaub "Mist" bekam ich auch schon zu hören: "ja, aber er war doch krank, du wusstest doch was auf dich zukommt"..blablabla. Meinen Schmerz hat das beide Male nicht wirklich lindern können,es ist doch nicht so, dass man diesen Menschen nicht mehr deshalb nicht mehr liebt oder vermisst.
Klar, würde ich nach meinem Tod einen etwaigen Partner eine neue Liebe gönnen, und ich bin sicher das meine Verstorbenen auch mir eine neue Beziehung, Liebe, "gönnen und wünschen".
Aber ob und wann man soweit ist, dafür gibt es nun mal keine Norm.Das "Trauerjahr" ist nur eine Metapher, ohne Bedeutung für das weitere Leben. "Früher" war vieles anders.......
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02.06.2011, 13:08Inaktiver User
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02.06.2011, 13:09Inaktiver User


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Ich denke ihr seit erst 4 Jahre zusammen ?!