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30.05.2011, 21:05Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
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30.05.2011, 21:55Inaktiver User
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07.06.2011, 11:05
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Jemandem mitteilen, dass man sein Verhalten inakzeptabel findet, macht nur dann Sinn, wenn der Kontakt aufrecht erhalten bleibt. In diesem Fall nennt man es Grenzen setzen, und hierher gehören alle Ansprüche, wie ich innerhalb eines Kontaktes vom anderen behandelt werden will. Hier sollte man Respektlosigkeiten nicht schlucken.
Wenn aber der andere den Kontakt bereits abgebrochen hat, nützt das nachträgliche Grenzen setzen nichts mehr, denn der andere hat durch den Abbruch des Kontakts ja bereits gezeigt, dass man ihm nicht wichtig ist. Folglich wird es überhaupt nichts mehr nützen, irgendwelche Grenzen aufzuzeigen. Das ist hart fürs Selbstbewusstsein, aber man muss es wohl oder übel akzeptieren. In diesem Fall kann man nur noch Selbstschutz betreiben, indem man so jemanden so schnell wie möglich wieder vergisst, anstatt sich an seinem Verhalten ewig festzubeißen. Man kann natürlich wütend sein. Aber es nützt überhaupt nichts, dem Kontaktabbrecher diese Wut mitzuteilen. Er merkt daran nur, wie schwer es einem fällt, ihn loszulassen, und es ist sehr die Frage, ob man seiner Eitelkeit diesen Gefallen tun sollte.
In dieser Situation ist man keine starke Frau mehr, die selbstbewußt Grenzen setzt, sondern eine schwache Frau, die zeigt, dass sie mit einer Abfuhr nicht zurecht kommt.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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07.06.2011, 11:11
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07.06.2011, 15:39
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Ich finde, man kann schon sachlich mitteilen, dass man es unhöflich findet, wenn jemand einfach den Kontakt abbricht.
Muss ja nicht die beleidigte Tour sein, aber vielleicht lernt derjenige dann für die Nächste etwas Höflichkeit...
Ich hab das übrigens auch schonmal gemacht.
Mit einem Mann geschrieben, mehrfach getroffen, und dann: Funkstille.
Irgendwann habe ich ihm geschrieben, dass ich nicht aus Zucker bin und ich es durchaus höflich gefunden hätte und verkraftet hätte, wenn man mir einfach sagt, dass es vielleicht nicht ganz das richtige ist.
Innerhalb von 10min die zutraulichste Antwort überhaupt.
Aber aus uns geworden ist trotzdem nichts, was ich gar nicht schlimm finde.
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07.06.2011, 17:51Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Darauf haben ich und andere weiter vorne schon geantwortet und argumentiert.
Schade, dass du nicht darauf eingehen mochtest.
festbeissen würde für mich bedeuten, dass es über einen (!) Abschlusskommentar hinaus weitere Mitteilungen gäbe. Nach dem Motto: ich mach das so lange, bis ich meine Antwort habe...... anstatt sich an seinem Verhalten ewig festzubeißen.
Das wäre wirklich nicht gut - für alle Beteiligten - weil es Energie kostet und bindet.
Mir ging es aber mehr darum, dem anderen mitzuteilen, wie sein Abtauchen ankommt.
Wenn dir deine Eitelkeit so wichtig ist, kannst du das ja so handhaben.Man kann natürlich wütend sein. Aber es nützt überhaupt nichts, dem Kontaktabbrecher diese Wut mitzuteilen. Er merkt daran nur, wie schwer es einem fällt, ihn loszulassen, und es ist sehr die Frage, ob man seiner Eitelkeit diesen Gefallen tun sollte.
Bedeutet aber nicht, dass andere aus anderem Verhalten nicht auch einen Nutzen für sich ziehen würden!
Na und? Was ist daran so schlimm, seine Verletzlichkeit zu zeigen?In dieser Situation ist man keine starke Frau mehr, die selbstbewußt Grenzen setzt, sondern eine schwache Frau, die zeigt, dass sie mit einer Abfuhr nicht zurecht kommt.
Meinst du, der Mann hat überhaupt eine Meinung über ihr Verhalten?
Das bedeutet dann ja genau so wenig, dass er ihre Coolness noch toll findet - es ist ihm einfach komplett wurscht, was sie sagt, denkt oder tut!
Falls er sich dadurch noch geschmeichelt fühlte, ist sowieso schon alles zu spät. Dafür ist sie nun echt nicht verantwortlich!
Also, für wen reisst man sich zusammen? Für sich!
Und wenn Weltschmerz rauslassen besser tut - dann eben rauslassen!
Einmal & gut.Geändert von Inaktiver User (07.06.2011 um 18:05 Uhr) Grund: Tippfehler
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08.06.2011, 12:46
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
@ cas Keine Antwort ist eben auch eine Antwort - und zwar eine sehr klare! Wer die nicht versteht oder verstehen will, zeichnet sich nicht gerade durch eine hohe Sozialkompetenz aus. Man muss auch mal wissen, wann es keinen Sinn mehr hat, auf jemanden einwirken zu wollen, und das ist spätestens bei einem Kontaktabbruch der Fall.
Nein, ich tue das durchaus für mich und mein Selbstwertgefühl, wenn ich mir überlege, wer mich in einem verletzlichen Zustand sehen darf. Und jemand, der mich schon abgeschrieben hat, ist dafür bestimmt nicht die richtige Person!Wenn dir deine Eitelkeit so wichtig ist, kannst du das ja so handhaben.
Bedeutet aber nicht, dass andere aus anderem Verhalten nicht auch einen Nutzen für sich ziehen würden!
Na und? Was ist daran so schlimm, seine Verletzlichkeit zu zeigen?
Meinst du, der Mann hat überhaupt eine Meinung über ihr Verhalten?
Das bedeutet dann ja genau so wenig, dass er ihre Coolness noch toll findet - es ist ihm einfach komplett wurscht, was sie sagt, denkt oder tut!
Falls er sich dadurch noch geschmeichelt fühlte, ist sowieso schon alles zu spät. Dafür ist sie nun echt nicht verantwortlich!
Also, für wen reisst man sich zusammen? Für sich!
Und wenn Weltschmerz rauslassen besser tut - dann eben rauslassen!
Einmal & gut.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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08.06.2011, 16:17Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Ist mir echt schleierhaft, dass du nicht verstehst, warum es mir geht in meiner Argumentation.
Ich will jetzt mal ein persönliches Beispiel schildern, ist zwar schon lange her, aber es passt und macht meine Position anschaulicher.
Ich bin ein Mensch, der nicht schnell reagiert. Ich brauche lange, und je stärker und je negativer die Emotionen - desto länger dauert es, bis ich sie wirklich wahrnehme und mir überlegen kann, wie ich damit umgehe. Was also nicht bedeutet, dass die nicht irgendwann da sind - oh nein!
Ich hatte vor längerer Zeit auch mal so eine Abtauch-Geschichte mit einem Mann. Und diesen Monate später zufällig wieder gesehen, in einer Kneipe. Er stand allein an der Bar und schien auf jemanden zu warten.
Ich also hin und ihm kurz und knapp gesagt, wie blöd ich sein Verhalten damals fand und mich über die Gelegenheit freue, ihm das jetzt noch einmal mitzuteilen.
Er grinste nur irgendwie blöde, die Leute guckten auch - aber mir war das egal, mir ging es gut damit! Weil ich meinen Kommentar abgegeben habe, nicht mehr - und nicht weniger!
Und dann bin ich raus aus der Kneipe, weil ich an einer Antwort nicht (mehr) interessiert war!
Ich wollte nix mehr von dem, hab ihn dann auch nie wieder gesehen und auch nicht vermisst.
Ich hätte es auch überlebt, wenn ich diese Gelegenheit nicht gehabt hätte. Aber so war es o.k. - für mich. Dieses ganze Coolsein ist nicht mein ding.
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08.06.2011, 18:15Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
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08.06.2011, 20:20
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Man muss ja nicht vor jemandem rumweinen. Wenn man aber jemandem in einem halbwegs
sachlichen Stil, möglichst pointiert, also nicht weitschweifender als unbedingt nötig, eine
Rückmeldung gibt, kann einem das glaube ich durchaus gut tun.
Und ich finde, auch dann, wenn man von demjenigen gar nichts mehr will, setzt man Grenzen - nämlich für sich, weil man zeigt, man lässt etwas nicht kommentarlos mit sich machen. Ich glaube, diese Positionierung repariert auch das eigene Selbstwertgefühl, repariert die stattgehabte Kränkung ein wenig. Sonst wären ja auch Rache oder das Bedürfnis nach Strafe und Vergeltung etwas völlig Überflüssiges, denn von dem Betreffenden will man ja in der Regel auch nix mehr.



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