Für mich klingt diese Argumentation zu sehr nach Machtkampf, danach, bitte das letzte Wort haben zu wollen, danach, dass bitte Frau diejenige sein darf, die den hanswurst in die Wüste jagd und nicht umgekehrt.
Und nein, diejenigen, die hier fordern es gut sein zu lassen, sind nicht auf der Seite des Mannes, nicht auf der Seite von Unhöflichkeit und Respektlosigkeit und lassen es sich auch nicht bieten.
Sie unterscheiden lediglich, wo es möglich und angebracht ist, eine Grenze aufzuzeigen und wo keine Grenze mehr gezeigt werden kann, da sich die Person mir und meiner möglichen Strafe entzogen hat.
Und nun taucht der mE der sehr unrealistische Wunsch auf , man könne besagte Person doch zu einem letzten Kontakt, wie auch immer, zwingen, um ihm dann genau diesen Kontakt wieder entziehen zu können. Nun aber dann endgültig! Dabei war es vorher schon endgültig und natürlich könnte er nun seinerseits hinterhertreten.
Und das alles einzig und allein deshalb, weil man sich sonst zu klein vorkommt.
Und da meine ich, sollte man vorsichtig sein, mit der voreiligen Zuweisung von mangelnden Selbstbewusstsein.
Ich halte es durchaus nicht für ein Zeichen von Selbstbewusstsein, wenn man Ohnmachtssituationen, die z.B. dann auftreten, wenn sich andere ungestraft unserer Kontrolle entziehen können, nicht aushalten kann.
Antworten
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25.05.2011, 16:54
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
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25.05.2011, 17:03
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Seifreundlich,
m.E. hervorragend subsumiert!!
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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25.05.2011, 17:09
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25.05.2011, 17:11Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Ach jetzt kapiere ich es, es geht um einen Wettkampf.
Die Brifraktion der bedächtigen Weicheier gegen die Brifraktion der Hardliner
Das Geheimnis ist, dass es keinen Konsens geben muss. Kann jeder selbst entscheiden wie er in so einer Situation umgehen möchte. Da es aber auch keine Pauschalsituationen gibt auch wenn sie sich noch so ähneln wird man immer auch aus dieser Situation mit diesen Rahmenbedingungen heraus handeln.
Ein wichtiger Punkt wurde glaube ich noch nicht erwähnt und das richte ich an analena.
Ich glaube, dass Du selbst schon genau weisst warum Du nicht im Affekt einen Brief, Anruf oder dergleichen gemacht hast sondern Dich und mit Deinem Thema erstmal in der Bri gelandet bist.
Und trotz aller Kritik von mir bekommst die hier:
Geändert von Inaktiver User (25.05.2011 um 17:16 Uhr)
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25.05.2011, 17:22Inaktiver User
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25.05.2011, 17:35Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Ich habe schon immer vermutet, dass die Schüchternen und Wortkargen sich vornehmlich in Sexbörsen herumtummeln.
Schon deshalb ist es sehr unklug, ihnen irgendwelche Grundsatzdiskussionen aufnötigen zu wollen. Das mögen sie gar nicht, dann flüchten sie nämlich. Meistens wortlos. 

Gerne.
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25.05.2011, 17:41Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
@Seifreundlich
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25.05.2011, 17:57Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Findest du? Dann glaubst du nicht, wenn jemand sagt: das tut einfach MIR noch einmal gut, ihm mitgeteilt zu haben , was ich von ihm halte? Als emotionale Endreinigung, sozusagen?
Wenn es darum geht, jemanden "in die Wüste zu jagen" - gibt es da Regeln?
Das ist doch völlig egal, wenn man es in diesem Moment für sich tut und nicht um noch etwas zu erreichen (ja, das gibt es wirklich!)
Theoretisch nein, praktisch aber doch.Und nein, diejenigen, die hier fordern es gut sein zu lassen, sind nicht auf der Seite des Mannes, nicht auf der Seite von Unhöflichkeit und Respektlosigkeit und lassen es sich auch nicht bieten.
Es ist doch völlig egal, ob er dass versteht oder überhaupt wahr nimmt. Es geht darum seine Meinung platziert zu haben und nicht brav still zu halten und hin zu nehmen, was einen ärgert.Sie unterscheiden lediglich, wo es möglich und angebracht ist, eine Grenze aufzuzeigen und wo keine Grenze mehr gezeigt werden kann, da sich die Person mir und meiner möglichen Strafe entzogen hat.
Ob er der einen dann für verrückt oder sonstwas hält - wen juckt's?
Ich versteh gar nicht, warum sich hier soviel Geddnaken gemacht wird, was er davon hält - wenn es doch eh nix mehr bringt?
Ist das nicht ein Widerspruch?
Das ist erst mal eine Unterstellung, auch wenn es als Racheszenario nicht unvorstellbar ist.Und nun taucht der mE der sehr unrealistische Wunsch auf , man könne besagte Person doch zu einem letzten Kontakt, wie auch immer, zwingen, um ihm dann genau diesen Kontakt wieder entziehen zu können. Nun aber dann endgültig! Dabei war es vorher schon endgültig und natürlich könnte er nun seinerseits hinterhertreten.
Und das alles einzig und allein deshalb, weil man sich sonst zu klein vorkommt.
Davon würde ich auch abraten.
Du schilderst hier aber etwas anderes als das, worauf hin die Abschiedbefürworter argumentieren (ich zumindest, und ich hab auch andere so verstanden).
Da ist schon auch etwas dran. Die Frage ist aber auch: wieviel muß man aushalten, und warum?Und da meine ich, sollte man vorsichtig sein, mit der voreiligen Zuweisung von mangelnden Selbstbewusstsein.
Ich halte es durchaus nicht für ein Zeichen von Selbstbewusstsein, wenn man Ohnmachtssituationen, die z.B. dann auftreten, wenn sich andere ungestraft unserer Kontrolle entziehen können, nicht aushalten kann.
Darf man sich es leichter machen, indem man seine Meinung platziert - ohne Anspruch auf Antwort oder Reaktion - oder soll man still halten, weil man sonst "unmöglich" wirkt?
Das mit dem Selbstbewusstsein passt auf beide Varianten - oder nicht.
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25.05.2011, 17:59Inaktiver User
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25.05.2011, 18:04Inaktiver User
AW: nach Abtauchen - IHM schreiben was man davon hält?
Kleine Kinder lassen ihren Emotionen auch freien Lauf und lernen, dass das so nicht geht.
Also gehts Dir doch um: Frau hat Gefühle und damit Recht und darf sie in die Welt posaunen.
Na dann viel Spass mit der Haltung wundere Dich aber nicht wenn Kontra kommt.
NeinIst das nicht ein Widerspruch?



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