@ FusselhirnJemanden nicht unbedingt haben zu wollen, nimmt den Druck raus: Man kann entspannt sein, und das wirkt attraktiv.
Will man etwas zu sehr, verkrampft man sich oft und jagt dem zu verbissen nach, ohne die nötige Gelassenheit. Das macht unattraktiv.
Allerdings sollte man wirklich auch mal sein Beuteschema überdenken, wenn "Was ich haben will, das krieg ich ich, und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht" ein sich immer wiederholendes Muster bei der Partnerwahl ist.
Wenn man sich immer wieder Männer aussucht, bei denen man keine Chance hat, dann triggert einen das Unerreichbare. Oft hatte man dann einen Vater, der ebenfalls unerreichbar war oder einen nicht genug liebte, so dass man um seine Liebe ständig kämpfen mußte.
Das führt natürlich dazu, dass man selbst glaubt, eine Liebe, um die man nicht kämpfen müsse, sei nichts wert. Man hofft, die Vaterfigur mit dem Mann als Stellvertreter doch irgendwie dazu zu kriegen, einen zu lieben. Und man sei es selbst nicht wert, dass einer einen ohne vorherige Anpassungsleistungen liebe. So kann eine Frau sich bei der Partnerwahl ganz gewaltig selbst im Weg stehen.
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Thema: Gesetzmässigkeiten
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09.05.2011, 18:36
AW: Gesetzmässigkeiten
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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09.05.2011, 20:20
AW: Gesetzmässigkeiten
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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10.05.2011, 10:41
AW: Gesetzmässigkeiten
selbstbewusstsein, eine gute portion wurschtigkeit - und finger weg von unnahbaren/frisch getrennten/über-selbstbewussten männern - das sind vorprogammierte katastrophen. und befrei dich so gut wie möglich von self fulfilling prophecies.
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14.05.2011, 00:11
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14.05.2011, 00:32Inaktiver User
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14.05.2011, 14:01
AW: Gesetzmässigkeiten
uh. oh.
Da hab ich mal so drüber nachgedacht und bin zu erschreckenden Ergebnissen gekommen:
Zum einen weiß ich wohl selbst nicht so 100% was ich grade will - den Mann für's Leben oder den...für's Bett.
Da das doch eher widersprüchliche Zielgrüppchen sind, ist da vermutlich Chaos vorprogramiert.
Dann bin ich von der Beziehung her dahingehend gebrannt, daß ich Angst davor hab wieder zuviele Kompromisse zu machen & dabei verloren zu gehen.
Und das wirklich Erschreckende ist, möglicherweise versuche ich Männer vor mir zu schützen. Liest sich megalogisch, deshalb erläuter ich das mal lieber gleich: Wenn ich das Gefühl hab, daß mein Gegenüber ein sensibles Kerlchen ist, sozusagen ein lieber Kerl, dann hab ich zZ zu sehr Sorge ihn zu 'shreddern' und sag daher gleich mal 'nö'.
Wieso ist es deutlich einfacher für mich, wenn ich weiß, daß ich innerhalb einer Zweierkonstellation auf mich achtgeben muß, damit nicht ich geshreddert werde?
Die Erkenntnis ist dann wohl erstmal: ich sollte mal anfangen nicht auf die Anderen Acht zu geben, sondern auf mich. Jetzt muß das nur noch praktisch umgesetzt werden.
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14.05.2011, 14:14
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14.05.2011, 14:24
AW: Gesetzmässigkeiten
mhm.
Ich glaub, ich mach mir einfach Sorgen, daß ich zum Riesenarsch mutieren könnte.
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14.05.2011, 14:28
AW: Gesetzmässigkeiten
und ein später ot Nachtrag:
grass is always greener on the other side - Beziehungsleben hat seine positiven Aspekte, Singleleben eben andere; genauso ist das mit den negativen Aspekten. Und wenn man den blues hat, dann hilft es doch sich an die negativen Aspekte zu erinnern , um zu schätzen, daß man sich das zZ nicht geben muß.
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14.05.2011, 14:42Inaktiver User
AW: Gesetzmässigkeiten
Nein! Ich weiss ist ne gewagte Behauptung:
Stell Dir mal beide Extreme vor:
100% Weichei und Konfliktvermeider - Mitte - 100% Riesenarsch
Jetzt nehmen wir mal aus Deiner Beschreibung an, dass Du bei ungefähr 70% auf der Konfliktvermeiderseite stehst (zu viele Kompromisse, Dich nicht gesehen in der Partnerschaft etc.)
Und angenommen Du würdest jetzt mehr in die Mitte rücken so dass Du bei 10% auf der Konfliktvermeiderseite stehen würdest na bist Du dann ein Riesenarsch?
Dass es sich für Dich so anfühlt ist dem geschuldet weil der Hub von 70% auf 10% eine Zäsur in Deinem bisherigen Verhalten darstellt.
Hilfreich sein erfahrene Menschen, die Dir Deine Position spiegeln...




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