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13.05.2011, 14:16Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
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13.05.2011, 14:30
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
Wenn du willst, kannst du dich ja mal mit diversen Persönlichkeitsstilen (im nicht pathologischen Sinne) auseinandersetzen, es gibt Bücher dazu.
Was sich genau dahinter verbirgt bei deinem Freund, kann aber nur eine Therapie erklären. Grundsätzlich ist es immer eine Art von Selbstschutz aufgrund diverser Ursachen.
Jedenfalls nützt dir das nicht viel, wenn durch seine doch sehr extremen Verhaltensweisen ständig bei dir Ängste und massive Unzufriedenheit ausgelöst werden. Dann ist dieser Mann als Partner nicht für dich geeignet, selbst wenn er nichts dafür könnte.
Offensichtlich sind dir auch die Hände gebunden, ihm in irgendeiner Weise wirklich helfen zu können, weil er diese Hilfe nicht akzeptiert.Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.
Bertrand Arthur William Russell
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13.05.2011, 14:31Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
@Seifreundlich,
Du bringst einige wichtige Gedanken ein, aber hier muß ich Dich korrigieren:
Ein Krebskranker mit Lebermetastasen bekommt keine gesunde Leber transplantiert, daß ist per Transplantationsgesetz verboten. (Ein nicht trockener Alkoholiker im übrigen auch nicht).
Wenn die Geschichte so stimmt, muß die Damrkrebserkrankung als ausgeheilt gegolten haben, als er die Lebererkrankung und die Transplantation bekam.
Das direkt 2 so schwere, lebensbedrohlicher Erkrankungen trotzdem ein harter Schlag sind, ist davon natürlich unbenommen.
Wobei mir bei der Schilderung auch so einiges nicht koscher vorkommt .....
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13.05.2011, 14:38Inaktiver User
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13.05.2011, 14:43Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
@Linde,
ich kann Dir dieses Posting von Seewespe nur noch mal sehr, sehr ernsthaft ans Herz legen !!
Völlig egal, wodurch dieses pathologische Verhalten des Mannes ausgelöst wurde - bei Euch treffen sehr ungesunde Muster aufeinander. Wenn Du Dich nicht löst kann Dich das auf Jahre sehr, sehr unglücklich machen, unglücklicher, als Du Dir jetzt träumen läßt.
Es ist derzeit zuende - belasse es dabei. 
Und sei froh, daß die Geschichte nur kurz ging.
@All,
im übrigen stimme ich Veranoazul bedingungslos zu - und bin gerade etwas fassungslos, daß sie hier angegangen wurde.
Solche Schicksalsschläge hinzunehmen, ist sicher schlimm .... Enthebt den Menschen aber nicht von seiner Eigenverantwortung, erst recht nicht, wenn sein Gesundheitszustand derzeit gut ist.
Ich denke, daß hier schon grundlegende Charakterzüge zum Tragen kommen.
Jedenfalls, wenn man sich in einer nicht-akuten Phase so verhält.
Geändert von Inaktiver User (13.05.2011 um 14:49 Uhr)
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13.05.2011, 14:47Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
In meinen Ausführungen über Lebertransplantation ?

Du kannst das Gesetz gerne googeln und nachlesen.
Und sich als 47-jährige in 4 Wochen in eine solche Geschichte - wo von Anfang an die Warnglocken läuteten - derart reinzusteigern, finde ich in der Tat befremdlich und nicht gesund. Das hat mit Projektion nichts zu tun, sondern mit sehr unguten Mustern, wie Seewespe schon schrieb.
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13.05.2011, 15:00Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?
Nein, entschuldige hab mich zu kurz ausgedrückt:
Ich bezog mich auf die Rekapitulation wo Du herausgehoben hattest, dass sich die beiden ja eigentlich gar nicht richtig kennen!
War ne volle Zustimmung zu Deinem Post keine negative Kritik auch nicht bezüglich Leber!
Der Satz mit der Projektion war an linde gerichtet und Seewespe drückt das ja in ihrem Post auch aus.
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13.05.2011, 15:47
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14.05.2011, 17:07
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?

Ich habe mich heut von ihm getrennt. Es gab gestern und heut wieder Drama, und natürlich ging es um ihn.
Die "Therapie" die er beginnen wollte sollte so aussehen, dass er sich von einer Psychologin in der Transplant-Klinik oder der Kurklinik "erklären" lässt, was mit ihm los ist.
Keine Therapie die etwas von ihm fordert usw., sondern die anderen sollen das für ihn bitteschön tun.
Heut morgen dann mehrere sms, wenn man als berufstätige noch im Bett liegt und endlich mal ausschlafen kann, er will klingeln kommen und reden bevor er losfährt. Alles ganz wichtig und alle haben zu hopsen, am Samstag. Drama, Drama...
Was er sich erhofft hat wenn er Samstag dort hinfährt, eine Spontanheilung, keine Ahnung.
Ich weiß nur, so kann und will ich nicht, und nun ist es vorbei.
Schade nur dass es sich nicht immer toll anfühlt, das Richtige zu tun.
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14.05.2011, 17:14Inaktiver User
AW: Wie umgehen mit diesem Abschied?



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