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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Hallo liebe RFF,
    dank dir für die Zeilen, kann mir vorstellen dass du gleich reagieren musstest bei den Parallelen, mh ;-)

    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Hallo Eon,

    dass sein Verhalten etwas mit Deinen Kindern zu tun hat (dass ihn also quasi die Verantwortung schreckt) halte ich zwar für möglich, aber ehrlich gesagt doch für eher unwahrscheinlich. Im Grunde denke ich, es ist nichts anderes als die alte Geschichte "er steht einfach nicht auf Dich".

    Warum ich das sage? Ich selbst habe keine Kinder, aber als ich Deine Geschichte las, kam mir das trotzdem soooooo bekannt vor, etwas ganz ähnliches habe ich letztes Jahr nämlich auch erlebt. Auch bei uns sah es zunächst aus, als ginge es Richtung "Beziehung", auch wir verbrachten viel Zeit miteinander (vielleicht zuviel?), hatten einen super Draht, was Gespräche betraf und auch "meiner" bemerkte wohl irgendwann, er sei nicht "genug in mich verliebt" und wollte dann irgendwann auf Freundschaft "umswitchen" (inkl. weiterhin täglichem Kontakt - gelegentlich auch körperlich). Übrigens: Auch "meiner" brachte solche Sprüche wie, ich solle mir keine Sorgen machen, "soooo schnell habe er keine Neue"...da fragt man sich fast, handelt es sich um denselben Kerl? ;-)
    Aber gut, vielleicht gibt es mehrere von der Sorte ;-)
    Ja vielleicht hast du recht, diese Option habe ich ja auch sehr klar vor Augen!
    Wie lange lief deine euer Kennenlernen und die nachfolgende Freundschaft?...und wie ist es weiter gelaufen, hast du den Schlussstrich gezogen?



    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Aber gut: Stell Dir vor Ihr bleibt Freunde, geht zusammen aus und lernt (vielleicht sogar gemeinsam) andere Frauen kennen. Kannst Du souverän damit umgehen, dass er in Deinem Beisein möglicherweise andere potentielle Partnerinnen sondiert und Du musst (als seine Freundin gönnst Du ihm das ja - denn das tun Freunde) nett und freundlich sein und Dich für ihn freuen, wenn er sich vielleicht in eine andere verliebt? Kommst Du damit klar?

    Solange Du das nicht tust (was ich annehme), würde ich den Kontakt wirklich (zumindest für eine Zeit lang) abbrechen und auf Distanz gehen. Und Dich zwischenzeitlich anderweitig umsehen oder zumindest auf andere Gedanken bringen.
    Tja das ist schwierig, ich möchte dass er glücklich wird, aber das steht dann wohl meinen eigenen Bedürfnissen konträr entgegen, weh tun würde mir das (momentan) definitiv, das meinte ich ja auch schon. Ich frage mich halt ob es trotz des Kontakts möglich ist, den Schalter umzulegen, oder ob es tatsächlich nur mit dem auch von dir vorgeschlagenen Kontaktabbruch machbar ist?!

    Ja ich bin dabei mich abzulenken, andere interessieren mich grad nicht die Bohne, und denke eher grad dass ich von den Kerls die Nase voll hab, brauch ich gar nicht, so



    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Vermutlich bist Du für ihn zu "einfach zu haben" "stellst keine Herausforderung dar" (von wegen "männlicher Jagdtrieb" - aber das sind alles nur Theorien, kann ja keiner in seinen Kopf reingucken - ich kann auch nur vermuten, was dahinterstecken könnte).
    Also was das betrifft, habe ich es ihm wahrscheinlich wirklich recht leicht gemacht, mh, kann ich aber auch nicht mehr zurück drehen das Rad...

    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Aber wer weiß: vielleicht stellt er nach einer Weile Distanz ja möglicherweise fest, dass ihm etwas fehlt, wenn er merkt, was er an Dir verloren hat, vielleicht....(aber Du solltest trotzdem nicht darauf warten)
    Ja und das kann mir niemand vorher sagen, wobei ich die Chance auch gering einschätze...dafür müsste dann aber wohl tatsächlich erstmal Distanz hergestellt werden, grübel grübel

    Ich dank dir für deine lieben Zeilen!
    Lieben Gruß
    Eon

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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Hi Eon,

    ja, wie lang ging das? Vielleicht ca. 3-4 Monate, also nicht besonders lang. Eigentlich interessierte ich mich ursprünglich mehr für seinen Freund, einen Arbeitskollegen von mir (der allerdings vergeben war). Über diesen haben wir uns kennengelernt, und na ja, wie das so geht: irgendwie stellte ich fest "der ist doch auch ganz süß". Und er schien mich ja auch zu mögen (und war Single - definitiv ein Vorteil ;-)). Das lief ein paar Wochen lang auch ganz wunderbar und sah nach "beginnender Beziehung" aus (häufige Treffen, tägliches Telefonieren oder/und Mailen, intensive Gespräche, Körperkontakt usw.), bis er dann anfang, sich zurückzuziehen. Und mir schließlich sagte, er sei nicht richtig verliebt, oder wisse nicht so recht, ob er verliebt sei oder nicht. Und deshalb sei es vielleicht besser, erstmal auf freundschaftlicher Basis weiterzumachen - bzw. es langsamer angehen zu lassen...sowas in der Art.

    Wie auch immer - ich hatte die letzten paar Wochen (dieser "Fast-Beziehung") immer mehr das Gefühl, dass ich in eine Rolle hineinrutschte, in der ich mir nicht gefiel. Nämlich die der "Bittstellerin" die mehr wollte...im Gegensatz zu ihm, der emotional offenbar nicht so sehr beteiligt war.
    Zudem glaube ich, dass so eine "Bittstellerrolle" nicht besonders attraktiv/souverän auf Männer (zumindest die meisten) wirkt, dass ich also nur verlieren konnte, wenn ich so weitermachte.

    Deshalb habe ich den Kontakt abgebrochen. Nicht im Streit, sondern ganz höflich. So dass man, falls man sich mal zufällig trifft, durchaus noch miteinander spricht (wir verkehren in ähnlichen Kreisen, gelegentlich zufällige Treffen kommen also durchaus vor, allerdings provoziere ich diese auch nicht).

    Mittlerweile habe ich die Angelegenheit ganz gut verarbeitet, vielleicht liegts aber auch nur daran, dass ich nicht so richtig in ihn verknallt war (eher in die Vorstellung, endlich mal wieder einen Freund zu haben - der dazu noch attraktiv und klug ist - ich bin nämlich so was wie ein Dauersingle und habe nicht viel Glück mit Männern). Natürlich war es schade und natürlich war ich traurig und enttäuscht und natürlich fragt man sich auch, was man falsch gemacht hat (und kann im Grunde nur spekulieren)...aber wie gesagt, ich denke kaum noch drüber nach. Mir hat die Distanz definitiv geholfen.

    Was die These betrifft, dass es sich Männer im nachheinein doch noch anders überlegen, das soll durchaus schon vorgekommen sein. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass vielen Männern erst die Gefühle für eine Frau so richtig bewusst werden, wenn sie nicht mehr verfügbar ist (wenn sie sie also vermissen). Da scheint etwas dran zu sein, mir ist das früher nämlich auch schon ein paarmal passiert, dass einer - der mich früher nicht wollte - auf einmal (Monate/Jahre später) doch noch interessiert war. Aber da wollte ich die Herren nicht mehr - nicht aus falschem Stolz (wie man jetzt vielleicht annehmen könnte), sondern weil ich mich längst erfolgreich "entliebt" hatte.

    Ich hoffe für Dich, Du schaffst den Absprung aus dieser unangenehmen Situation. Wie gesagt: ich würde auf Distanz gehen. Es muss ja nicht unbedingt ein völliger Kontaktabbruch sein, wenn Du nicht willst. Wie wärs wenn Du einfach mal (öfter) keine Zeit für ihn hast? (Du bist einfach zu beschäftigt!) Gib ihm Gelegenheit, Dich zu vermissen! Und zeig ihm dadurch, dass Du ein Leben neben ihm hast (und er Dich nicht in der Hand hat)!

    Glg, RFF

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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Hallo liebe RFF,
    dank dir für deine Ausführungen

    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Wie auch immer - ich hatte die letzten paar Wochen (dieser "Fast-Beziehung") immer mehr das Gefühl, dass ich in eine Rolle hineinrutschte, in der ich mir nicht gefiel. Nämlich die der "Bittstellerin" die mehr wollte...im Gegensatz zu ihm, der emotional offenbar nicht so sehr beteiligt war.
    Zudem glaube ich, dass so eine "Bittstellerrolle" nicht besonders attraktiv/souverän auf Männer (zumindest die meisten) wirkt, dass ich also nur verlieren konnte, wenn ich so weitermachte.
    Also das kann ich sehr gut nachempfinden, das kenne ich auch, jedoch nicht in diesem Fall - wahrscheinlich ist es deshalb auch so komisch..denn ich melde mich wesentlich seltener bei ihm als umgekehrt...So eine Bittstellerrolle würde auch ein sehr ungutes Gefühl in mir auslösen, was eine Entscheidung aber dann beschleunigen und leichter machen würde, verstehst du wie ich das meine..?!

    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Was die These betrifft, dass es sich Männer im nachheinein doch noch anders überlegen, das soll durchaus schon vorgekommen sein. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass vielen Männern erst die Gefühle für eine Frau so richtig bewusst werden, wenn sie nicht mehr verfügbar ist (wenn sie sie also vermissen). Da scheint etwas dran zu sein, mir ist das früher nämlich auch schon ein paarmal passiert, dass einer - der mich früher nicht wollte - auf einmal (Monate/Jahre später) doch noch interessiert war. Aber da wollte ich die Herren nicht mehr - nicht aus falschem Stolz (wie man jetzt vielleicht annehmen könnte), sondern weil ich mich längst erfolgreich "entliebt" hatte.
    Ja das ist auch ein Gedanke wert, und geht dann wohl auch in die Richtung "Jagdinstinkt"..und das mit dem Entlieben kenn ich auch..

    Zitat Zitat von retrofashionfan Beitrag anzeigen
    Ich hoffe für Dich, Du schaffst den Absprung aus dieser unangenehmen Situation. Wie gesagt: ich würde auf Distanz gehen. Es muss ja nicht unbedingt ein völliger Kontaktabbruch sein, wenn Du nicht willst. Wie wärs wenn Du einfach mal (öfter) keine Zeit für ihn hast? (Du bist einfach zu beschäftigt!) Gib ihm Gelegenheit, Dich zu vermissen! Und zeig ihm dadurch, dass Du ein Leben neben ihm hast (und er Dich nicht in der Hand hat)!

    Glg, RFF
    Das ist auf jeden Fall ein umsetzbarer Vorschlag und kommt meiner Vorstellung recht nahe, was ich im Moment gefühlsmässig umsetzen kann..etwas auf Abstand möchte ich eh gehen...es ist auch irgendwie nachvollziehbar: solange alles so schön "stressfrei" für ihn weiter läuft, gibt es ja auch keinen Grund für anderweitige Gefühlsrregungen...und da ich eh skeptisch bin, wie das (sofort) mit guter Freundschaft umsetzbar ist, hab ich ja eigentlich auch relativ wenig zu verlieren - und natürlich kann ich auch ohne ihn weiter leben ;-) da hab ich schon ganz andere sachen Durchgestanden *schulterklopf-selbermutmach*

    Lieben Gruß
    Eon

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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das nicht. Ist das nicht DER Punkt, an dem man sich fragt, was gebe ich mir da eigentlich? Und zieht dann die Konsequenzen? Das turned doch völlig ab.

    Es heißt doch übersetzt, ich gebe mich genau so lange mit Dir ab, bis etwas des Weges kommt, was mich wirklich interessiert. Warum lässt das jemand mit sich machen?
    Hallo,

    also klar turned mich so ein Spruch ab, und ja, dann folgen bei mir auch Konsequenzen - bei mir erfolgte es ja zur gleichen Zeit als das Thema überhaupf auf den Tisch gebracht wurde, und nun schlagen wir einen anderen Pfad ein...rational ist das ja klar, gefühlsmässig brauche ich aber noch, deshalb die Frage nach dem Schalter ;-)

    Übersetzt habe ich es bei uns im übrigen so, dass er davon ausgeht, dass ich ihn schon längst verarbeitet habe, wenn er dann mal ne Neue hat, da er anscheinend sowieso davon ausgeht, dass das sehr schnell bei mir passieren wird...er erwähnt auch häufig meinen zukünftigen Freund..
    Auch drückt er ständig aus, dass er sich in solch einem Fall weiterhin Kontakt wünscht..

    Mh mh mh, vielleicht sind solche Dinge auch ganz subjektive Empfindungen bei denen jeder anders fühlen würde und dementsprechend handeln..

    Dank dir für deine Zeilen!
    LG Eon

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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Ach Mensch, was ist nur mit den Männern los??? War das eigentlich schon immer so???

    War 10 Jahre verheiratet und bin nun in 2,5 Jahren schon das dritte Mal an so einen "Rumeier-Kandidaten" geraten. Und wo man hinhört, bei Freundinnen oder Kolleginnen, alle erzählen einem solche Geschichten! Männer, die nicht wissen, was sie wollen, einen hinhalten und rumeiern...
    (Auch wenn keine Kinder im Spiel sind!)

    Liegt es an uns Frauen, weil wir uns hinhalten lassen und das ganze mitmachen? Leider stirbt ja die Hoffnung bekanntlich zuletzt...

    Ich glaube Männer sind da generell rigoroser, die würden sich sowas von einer Frau nicht gefallen lassen, oder?

    Aber nun konkret zu Dir, liebe eon:
    Ich würde, so schwer es Dir fällt, den Kontakt abbrechen. Du wirst Dir doch immer wieder Hoffnungen machen, Oder? In die kleinsten Gesten Dinge hineininterpretieren und Dir vieles schönreden um nur immer und immer wieder enttäuscht zu werden. Willst Du das wirklich? Ist er/es das wirklich wert? Verkaufst Du Dich nicht unter Wert???


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    AW: Wie den Schalter von Verknalltsein auf Freundschaft legen

    Zitat Zitat von eon79 Beitrag anzeigen
    ...rational ist das ja klar, gefühlsmässig brauche ich aber noch, deshalb die Frage nach dem Schalter ;-)

    Übersetzt habe ich es bei uns im übrigen so, dass er davon ausgeht, dass ich ihn schon längst verarbeitet habe, wenn er dann mal ne Neue hat, da er anscheinend sowieso davon ausgeht, dass das sehr schnell bei mir passieren wird...er erwähnt auch häufig meinen zukünftigen Freund..
    Auch drückt er ständig aus, dass er sich in solch einem Fall weiterhin Kontakt wünscht..
    Ich glaube, das hast du ganz richtig übersetzt - für ihn ist die Sache klar: Freundschaft tut IHM auch nicht weh, weil er emotional nicht so sehr beteiligt ist. Daher wünscht er dir auch alles Gute mit einem etwaigen anderen...

    Wenn du den Schalter umlegen kannst, dann mag auch für dich eine Freundschaft funktionieren. Aus Erfahrung aber kann ich dir sagen, und das kannst du auch hier überall lesen, dass der Schalter erst dann umgelegt ist, wenn du dir nicht mehr erwartest und im Ernstfall damit leben kannst, wenn er jemand anderes findet.

    Um den Schalter definitiv umzulegen, hilft häufig nur Abstand. Denn so wie jetzt nimmt er viel Raum in deinem Leben ein und daran hält sich jeder gerne fest. So ist es etwas beziehungsähnliches, immer im Spannnungsfeld von verletzender Distanz (weil ja mal mehr da war) und der gewohnten und verheissungsvollen Nähe.

    Ich glaube, das ist ganz normal und ohne Abstand sehr schwer abzustellen!

    Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.

    Bertrand Arthur William Russell

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