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10.02.2011, 12:12
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10.02.2011, 12:12
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10.02.2011, 12:18
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
Du siehst es völlig richtig.
Ich will ja gar nicht, dass er seine Kinder vernachlässigt, und ebensowenig selber mit Sack und Pack dort einziehen.
Der Gesamtkontext sollte stimmig sein - die Liebesschwüre sollten konsistent sein mit dem, was tatsächlich gelebt wird. Was u. a. Viscacha sagt, ist sehr bedenkenswert: da ist sein Gefühl, sich schämen zu müssen (?) für sein 'Beziehungshopping', seine daraus resultierenden Undercover-Aktivitäten, unter denen letztlich ich leide - deshalb ja der Strang.
Und dass mir diese kleine Parallelwelt, in der wir deshalb hier bei mir leben, zu eng geworden ist, kann ich glaub ich jetzt auch ganz gut rüberbringen.
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10.02.2011, 12:26
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
noch etwas ... 8gramm.
Ich würde nie, nie, nie mit einem Mann das praktizieren was Du tust, ohne dass er in mein Umfeld und ich in seines eingebunden wäre. Das werden vermutlich Andere anders sehen. Aber für mich wäre das Grundvoraussetzung bevor ich das leben wollte.
Für mein persönliches Verständnis (ich betone.. meines) gehört zu SM mit Herz und Körper mehr dazu, als ein ein paar Praktiken die die Nerven kitzeln und ein wenig die Psyche.
Abgesehen davon, dass das Einbinden auch etwas mit Sicherheit zu tun hat.
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10.02.2011, 12:31
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
Ja, und dreimal ja!!
Nicht nur mit emotionaler,
sondern vor allem mit tatsächlicher!!
Jemand, den ich de facto kaum kenne, und der so "hart" unterwegs ist,
den kann ich eben weder einschätzen (auch wenn man ja glaubt, sich in-und auswendig zu kennen,
wenn man einigermaßebn verknallt ist und einem das auch noch bestätigt wird)
noch kann ich mich auf irgendetwas verlassen.
Du existierst nicht!
Niemand kennt ihn, dich kennt niemand.
Da wären, mal das schlechteste angenommen, dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet.
Pass auf dich auf, hörst du.---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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10.02.2011, 12:31
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
Mir geht es genau so, dass ich beide Seiten verstehen kann.
Was ich nicht so recht verstehen kann: Ostern war ein Kompromiss zwischen den beiden, eine Einigung auf einen Mittelweg. Und dass er abends zu seinen halbwüchsigen Kindern nach Hause fahren muss, sieht die TE nach eigener Aussage ein. Was bringt es denn jetzt, sich an der ganzen Sache so aufzureiben? Das macht doch alles nur schlimmer. Entweder sie kündigt den Kompromiss und verlässt ihn oder sie muss das schale Gefühl, das sie (wie gesagt, verständlicherweise) hat, halt mal aushalten bis zum April. Es gibt doch gar keine vernünftige AlterjavLternatbe
Was den Kontakt zu Freunden angeht, ist ja schon ganz richtig vorgeschlagen worden, dass die TE da auch ganz einfach mal einen Vorschlag machen kann. Sofern ihr Freund jetzt überhaupt noch viele Leute sieht. Er ist zwei, drei Abende mit ihr zusammen und seine Kinder will er ja auch mal sehen (und sie wohl auch ihn). Viele weitere Freizeitkontakte wird er da kaum haben. Sie kann auch mit gutem Beispiel vorangehen und mal eine Freundin dazu einladen, wenn er zu ihr kommt oder wenn die beiden essen gehen. Es mag natürlich sein, dass er es als falsch empfindet, jetzt heimlich soziale Netze zu knüpfen und seine Kinder dann als letzte einzuweihen.
Aber wie gesagt, ich würde der TE angesichts der konkreten Situation empfehlen, damit aufzuhören, innerlich ständig daran herumzulaborieren, alles hin und her zu wälzen und sich auf das eigene Leiden zu fixieren.
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10.02.2011, 12:42
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
Ja, das ist auch alles nachvollziehbar. Aber was gibt es denn für realistische Alternativen, als bis zum Kompromisstermin zu warten? Ihn mürbe nörgeln? Einen zweiten Strang eröffnen? Ihn durch Sexentzug oder mit Waffengewalt zu einem Zugang zu seinen Freunden und Kindern zwingen? (Das wär' mal ein schönes Bild ...
). Ab Ostern kannst Du das ja alles tun, aber bis dahin würde ich meine Energien anders verwenden.
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10.02.2011, 12:51Inaktiver User
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10.02.2011, 12:52
AW: Den andern ins eigene Leben lassen
Nicht wörtlich, aber sinngemäß: In # 97 hast Du geschrieben: "Wie ich schon vorher erklärt habe, hängt das Benutzt-Gefühl überhaupt nicht mit dem Sex zusammen. Eher damit, dass die entstandene oder doch gefühlte Nähe so abrupt beendet wird, weil er heim muss (und ja, ich verstehe, dass er muss...)"
Ich fand diese Aussage ja etwas komisch. Jedes Nach-Hause-Gehen ist halt nun mal "abrupt". Wenn einem das nicht passt, obwohl man die Notwendigkeit sieht, dass es so sein muss, sollte man sich halt nicht mehr (so) miteinander treffen.
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10.02.2011, 13:00
AW: Den andern ins eigene Leben lassen



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